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	<title>Joe Gallivan - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Joe_Gallivan&amp;diff=1343863&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dritte von links am 30. Oktober 2025 um 10:01 Uhr</title>
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		<updated>2025-10-30T10:01:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Joe Gallivan playing drums, photo 2011.jpg|miniatur|Joe Gallivan (2011)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joe Gallivan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. September]] [[1937]] in [[Rochester (New York)|Rochester]], [[New York (Bundesstaat)|New York]]) ist ein  [[Vereinigte Staaten|amerikanischer]] [[Schlagzeug]]er, [[Perkussion (Musik)|Perkussionist]] und [[Keyboard]]er, dessen Aktivitäten sich zwischen [[Modern Jazz]], [[Fusion (Musik)|Fusion]] und [[Neue Improvisationsmusik|freier Improvisation]] bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Gallivan begann im Alter von 15 Jahren in [[Miami]] Latin und dann auch Jazz zu spielen, zuerst in der Band von Eduardo Chavez und in den [[Big Band]]s von [[Art Mooney]] und [[Charlie Spivak]].  Er begleitete auch durchreisende Musiker wie [[Dizzy Gillespie]] oder [[Dakota Staton]]. Nach seinem Studium an der Universität von Miami ging er 1958 nach [[Boston]], wo es zu ersten Aufnahmen kam; so war er 1959 an einer Single mit [[Sonny Criss]] beteiligt und 1960 an Aufnahmen mit [[Kenny Drew senior|Kenny Drew]] und dem &amp;#039;&amp;#039;Modern Jazz Orchestra&amp;#039;&amp;#039;. 1961 zog er nach New York, wo er mit [[Duke Pearson]] arbeitete und gemeinsam mit [[Donald Byrd]] eine eigene Band  aufstellte, in der Musiker wie [[Don Ellis]], [[Eric Dolphy]], [[Jimmy Knepper]], [[Herbie Hancock]] und [[Elvin Jones]] probten. Im folgenden Jahr kehrte Gallivan nach Florida zurück, arbeitete für die TV-Show &amp;#039;&amp;#039;Music U.S.A.&amp;#039;&amp;#039; und beschäftigte sich mit [[elektronische Musik|elektronischer Musik]], geprägt von [[Karlheinz Stockhausen]]s Komposition „&amp;#039;&amp;#039;[[Gesang der Jünglinge|Gesang der Jünglinge im Feuerofen]]&amp;#039;&amp;#039;“. Seit dieser Zeit arbeitete er mit dem Holzbläser [[Charles Austin (Musiker)|Charles Austin]] in unterschiedlichen Formationen zusammen; sie spielten eine Mischung aus Jazz, Rock und Elektronik. Gallivan schickte ein Band mit Aufnahmen an [[Igor Fjodorowitsch Strawinski|Igor Strawinsky]], der nach dem Anhören zum Urteil kam, dass Gallivan sich um einen Plattenvertrag bei [[Columbia Records|Columbia]] kümmern müsse. Mit Austin spielte Gallivan auf dem &amp;#039;&amp;#039;[[Miami Pop Festival]]&amp;#039;&amp;#039; 1968 zwischen [[Jimi Hendrix]] und den [[The Mothers of Invention|Mothers of Invention]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gallivan arbeitete zu dieser Zeit weiterhin mit dem bereits etablierten &amp;#039;&amp;#039;[[NRBQ]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;New Rhythm and Blues Quartet&amp;#039;&amp;#039;) und organisierte &amp;#039;&amp;#039;A Train of Thought&amp;#039;&amp;#039;, die erste elektronische Bigband, für die er gemeinsam mit Stan Goldstein das Equipment entwickelte und in der neben Charles Austin auch [[Ira Sullivan]] tätig war; die Band begleitete [[Chuck Berry]] und [[Marvin Gaye]]. Die Arbeiten mit Austin sind dokumentiert auf den Alben &amp;#039;&amp;#039;Mindscapes&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Expressions to the World&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1969 ging er wieder nach New York, wo er zunächst Filmmusiken erstellte. Er hatte weiterhin Kontakt zu [[Vladimir Ussachevski]], einem Pionier der elektronischen Musik in den Vereinigten Staaten, und kaufte sich einen der ersten Mini-[[Moog-Synthesizer]]. Dessen Entwickler [[Robert Moog]] gab dem Schlagzeuger den Auftrag, seinen neuen Drum-Synthesizer zu erproben. Der Organist [[Larry Young (Jazzmusiker)|Larry Young]] (der gerade [[Tony Williams]]’ &amp;#039;&amp;#039;[[Lifetime (Jazz)|Lifetime]]&amp;#039;&amp;#039; verlassen hatte) holte 1972 ihn, einen Gitarristen namens (Stephen) Nicholas und den Schlagzeuger Jimmy Molneiri in seine Formation &amp;#039;&amp;#039;Love Cry Want&amp;#039;&amp;#039;, die in der Nachfolge von &amp;#039;&amp;#039;Lifetime&amp;#039;&amp;#039; auf der Suche nach der Fusion von Rock und Jazz war. [[Gil Evans]] hörte ihn mit [[Elvin Jones]] auf dem [[Newport Jazz Festival]] und lud Gallivan in seine [[Big Band]] ein, mit der er zwei Jahre arbeitete.  [[Allmusic]] zufolge wirkte auch 1994 bei den Aufnahmen zu &amp;#039;&amp;#039;[[The Gil Evans Orchestra Plays the Music of Jimi Hendrix]]&amp;#039;&amp;#039; mit (im Stück „Little Wing“, das letztlich auf &amp;#039;&amp;#039;[[There Comes a Time]]&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht wurde). Die Soundeffekte des Schlagzeugers sind besonders im Titel „&amp;#039;&amp;#039;The Meaning of the Blues&amp;#039;&amp;#039;“ des Evans-Albums &amp;#039;&amp;#039;There Comes a Time&amp;#039;&amp;#039; von 1975 zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976 ging Gallivan nach Europa und lebte in den nächsten 13 Jahren in London, Paris und Frankfurt/Main. Zunächst spielte er im Quartett mit [[Keith Tippett]], [[Elton Dean]] und [[Hugh Hopper]]; er nahm auch mit Elton Dean und [[Kenny Wheeler]] auf. Zwischen 1979 und 1983 arbeitete er in Europa mit Austin und [[Butch Morris]], war aber auch wieder in New York zu hören. 1983 arbeitete der Schlagzeuger mit Musikern der Frankfurter Jazzszene wie [[Albert Mangelsdorff]], [[Heinz Sauer]], [[Christof Lauer]], [[John Schröder]] und dem &amp;#039;&amp;#039;[[Hr-Jazzensemble|Jazzensemble des Hessischen Rundfunks]]&amp;#039;&amp;#039; zusammen. Anschließend ging er nach London, wo er die experimentelle Bigband &amp;#039;&amp;#039;Soldiers of the Road&amp;#039;&amp;#039; gründete, in der Elton Dean, [[Evan Parker]], [[Paul Rutherford (Posaunist)|Paul Rutherford]], [[Claude Deppa]], [[Marcio Mattos]] und weitere führende Musiker der Londoner Szene spielten. Daneben spielte er in einem Trio mit [[Paul Dunmall]]. 1992 nahm er für das Jazzlabel &amp;#039;&amp;#039;[[Cadence Records]]&amp;#039;&amp;#039; das vielbeachtete Album &amp;#039;&amp;#039;Innocence&amp;#039;&amp;#039; (1992) auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1989 lebte Gallivan eine Weile auf [[Hawaii]], wo er ein Trio mit den Pianisten [[Brian Cuomo]] und dem Sänger/Bassisten [[Jackie Ryan]] leitete. In den 1990er Jahren gründete er sein eigenes Plattenlabel &amp;#039;&amp;#039;New Jazz Records&amp;#039;&amp;#039;, auf dem die Musik von &amp;#039;&amp;#039;Love Cry Want&amp;#039;&amp;#039; erstmals erschien sowie Musik mit seinem Fusion-Trio &amp;#039;&amp;#039;Powerfield&amp;#039;&amp;#039; mit dem Gitarristen [[Gary Smith (Eishockeyspieler)|Gary Smith]] und dem Keyboarder [[Pat Thomas]]. 1999 trat er in Spanien mit dem &amp;#039;&amp;#039;Ektal Ensemble&amp;#039;&amp;#039; auf (Auftritte in Österreich folgten 2001). 2000 nahm er in [[Ronnie Scott’s Jazz Club]] in London im Trio mit Brian Como und Jackie Ryan auf. Mit [[Paul Rogers (Bassist)|Paul Rogers]] arbeitet er im Duo und im Trio &amp;#039;&amp;#039;Rainforest 21&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Urteil von [[Richard Cook]] und [[Brian Morton]] zählt Joe Gallivan „zu den vergessenen Pionieren der Musik“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswahldiskographie ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Peace on Earth&amp;#039;&amp;#039; (Third Millennium, 1977)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mindscapes&amp;#039;&amp;#039; (Third Millennium, 1977)&lt;br /&gt;
* Hopper/Dean/Tippett/Gallivan &amp;#039;&amp;#039;Cruel But Fair&amp;#039;&amp;#039; (One Way, 1977)&lt;br /&gt;
* [[Peter Ponzol]], Joe Gallivan, [[Abbey Rader]] &amp;#039;&amp;#039;Prism&amp;#039;&amp;#039; ([[Konnex Records|Vinyl Records]], 1978)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Innocence&amp;#039;&amp;#039; (Cadence, 1992, mit [[Guy Barker]], [[Gerard Presencer]], Claude Deppa, [[Jim Dvorak]], Paul Rutherford, [[Ashley Slater]], Elton Dean, Evan Parker, [[Neil Metcalf]], Marcio Mattos)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Origin of Men&amp;#039;&amp;#039; (No Budget Records, 1996)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Orchestral Meditations&amp;#039;&amp;#039; (No Budget, 1998 mit John McMinn, Tim Richards, Billy Johnson)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Richard Cook &amp;#039;&amp;#039;Jazz Encyclopedia&amp;#039;&amp;#039;. London, Penguin, 2006; ISBN 978-0-141-02646-6&lt;br /&gt;
* [[Richard Cook]], [[Brian Morton]]: &amp;#039;&amp;#039;[[The Penguin Guide to Jazz|The Penguin Guide to Jazz on CD]].&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage. Penguin, London 2002, ISBN 0-14-051521-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.joegallivan.com/ Homepage]&lt;br /&gt;
* [https://www.thestranger.com/slog/2016/05/26/24124551/an-interview-with-joe-gallivan-the-jazz-drummer-praised-by-stravinsky-and-ignored-by-nearly-everyone-else Interview (2016)]&lt;br /&gt;
* [{{Allmusic|Rubrik=artist|ID=mn0000785244|NurURL=ja}} Joe Gallivan Biography] im [[All Music Guide]]&lt;br /&gt;
* {{Discogs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=no98018175|NDL=|VIAF=43910917|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-03-06}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gallivan, Joe}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz-Schlagzeuger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmkomponist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (elektronische Musik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Improvisationsmusiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keyboarder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Synthesizerspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fusion-Musiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gallivan, Joe&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger und Keyboarder&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. September 1937&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rochester (New York)|Rochester]], [[New York (Bundesstaat)|New York]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dritte von links</name></author>
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