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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Joe-Job</id>
	<title>Joe-Job - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T19:23:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Joe-Job&amp;diff=218446&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-09-12T12:36:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joe-Job&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man [[E-Mail]]s mit gefälschtem [[Absender]], die auf eine [[Person]] oder [[Institution]] verweisen, die damit diskreditiert werden soll. Häufig handelt es sich dabei um so genannten [[Spam]], aber ebenso effektiv sind Hetzschriften mit [[Rassismus|rassistischem]] oder [[Ehrdelikt|beleidigendem]] Inhalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensgebend war &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joe Doll&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Der Amerikaner wurde im März 1997 als einer der ersten Opfer einer derartigen Rufschädigungskampagne. Die Vorgeschichte war, dass ein Nutzer seines Dienstes einen mail-forward auf joes.com für das Versenden von Spam verwendet hatte. Daraufhin wurde der forward gesperrt. Aus Ärger verschickte er jedoch Spam mit dem Absender von Joe Doll. Aufgrund des Angriffs war &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joe’s Cyberpost&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; für zehn Tage nicht erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
[[E-Mail]]s werden mit dem [[SMTP]]-[[Netzwerkprotokoll|Protokoll]] übertragen, bei dem alle Informationen wie [[Absender]], [[Betreff]] und Rückantwortadresse im Header stehen. Diese Angaben werden nicht überprüft, die Entwickler waren von einem kooperativen Umfeld ausgegangen und haben keinerlei Sicherheitsmechanismen eingebaut. Jegliche Angabe von falschen Daten wird deshalb als [[E-Mail-Spoofing]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird die Absenderadresse einer Massensendung mit einer gültigen [[E-Mail-Adresse]] versehen, werden diverse – an sich sehr sinnvolle – Schutzmechanismen des E-Mail-Systems zu einer Bedrohung des Besitzers der E-Mail-Adresse. So schicken [[Mailserver]] meist eine Antwortmail ([[Bounce Message]]), wenn der Empfänger unbekannt ist oder seine [[Benutzerkonto|Mailbox]] voll ist. Die Flut der Antwortmails kann die [[Internetzugang|Internetverbindung]] des Betroffenen schwer belasten und die Mailbox überfluten, so dass wichtige E-Mails übersehen, aus Versehen auch gelöscht oder wegen Überfüllung der Mailbox abgewiesen werden. Diese Probleme haben sich jedoch mit [[Breitband-Internetzugang|Breitband]]-Anschlüssen und großen Postfächern mit Speicherkapazitäten im Gigabyte-Bereich etwas entschärft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren erkennen [[Spam]]-Abwehrsysteme die Flut von E-Mails als Spam, und so kann es passieren, dass die E-Mail-Adresse und/oder die [[Domain (Internet)|Domain]] als &amp;#039;&amp;#039;Spamquelle&amp;#039;&amp;#039; eingestuft werden. Da Joe-Jobs inzwischen recht häufig geworden sind, wird dies jedoch oftmals nicht mehr getan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dritte wichtige Auswirkung ist der Faktor Mensch: Die meisten Computeranwender sind sich der Tatsache nicht bewusst, dass der Absender, der in einer E-Mail eingetragen ist, durch beliebige Einträge ersetzt werden kann. Es kommt zu einer Flut von wütenden Reaktionen, was sowohl die Absender als auch den Empfänger der Antworten Zeit kosten. Zudem kann der Spamfilter des Empfängers diese sinnlosen persönlichen E-Mails nicht als Spam filtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kommen im Ausnahmefall Racheaktionen, [[Strafanzeige]]n und [[Abmahnung]]en. So können zum Beispiel Werbe-E-Mails [[Unlauterer Wettbewerb|unlauteren Wettbewerb]] darstellen und von [[Wettbewerb (Wirtschaft)|Konkurrenten]] abgemahnt werden. Hetzschriften können geltende Gesetze verletzen, der Urheber macht sich strafbar und der fälschlich als Absender Eingetragene sieht sich schnell mit einer Anzeige konfrontiert. Mittlerweile ist die Kenntnis über derartige Mechanismen bis in die deutschen Gerichte vorgedrungen, so dass mit einer Verurteilung nicht gerechnet werden muss. Es bleibt der Ärger und Aufwand, derartige Dinge abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Fax-Joejob verhält es sich ähnlich, es werden Faxe mit der Werbung eines gefälschten Absenders anonym verschickt. Der scheinbar per Telefax Werbende wird von wütenden Empfängern angerufen, abgemahnt und angezeigt. Jedes Telefax kann anonym verschickt werden, so dass der Urheber nur mittels [[Fangschaltung]] bzw. dem heute üblichen vermittlungstechnischen Leistungsmerkmal [[MCID|Malicious Call Identification (MCID)]] zu ermitteln ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Attacken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Joe-Job hat definitionsgemäß eine Rache-Komponente, anders ausgedrückt: Er wird gezielt eingesetzt, um jemanden zu ärgern. Die gleiche Technik wird jedoch auch von [[Spam]]mern genutzt, um einfach ihre Identität zu verbergen. Die falsche Adresse dient in erster Linie dazu, nicht selbst Opfer der vielen Rückläufer zu werden. Dazu könnte man allerdings beliebige Phantasieabsender eintragen, was auch gemacht wird. Nachdem jedoch [[Spamfilter]] anfingen, Absenderadressen verschiedenen Tests wie korrekter [[Syntax]] oder Existenz der [[Domain (Internet)|Domain]] zu unterziehen, mussten die Spammer gültige Adressen eintragen. Dazu verwenden sie einfach gültige Adressen aus ihren Listen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Form des Absender-Spoofings ist weitaus häufiger und wird ebenfalls oft als Joe-Job bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenmaßnahmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Administratoren können ihre Mailserver mit einem [[Spamfilter]] versehen, der Spam-E-Mails aussortiert und löscht, bevor die automatisierte Antwort über einen nicht existierenden Account oder eine volle Mailbox erzeugt wird. Spamfilter sind jedoch oft mit einem Rest an Fehlern behaftet, sowohl [[falsch negativ]]er Art (durchgelassenem Spam), als auch [[falsch positiv]]er, also aussortiertem nicht-Spam, was für den Nutzer problematisch sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mailserver kann per [[Domain Name System|DNS]] einen [[Sender Policy Framework|SPF-Record]] publizieren, der festlegt, von welchen [[IP-Adresse]]n legitime Mails seiner Domain stammen dürfen. Ist ein empfangender Mailserver so konfiguriert, dass er SPF-Records prüft, kann er anhand dieser Information Mails mit [[E-Mail-Spoofing|gefälschten]] Absenderadressen verwerfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit, derartige Angriffe abzuwehren, ist die Verwendung von Forwards. Das sind E-Mail-Adressen, die auf andere Adressen weiterleiten. Erfolgt ein Angriff auf einen Forward, wird er deaktiviert und durch einen neuen ersetzt. Nachteil ist allerdings, dass alle Bekannten, die den alten Forward kennen, nun benachrichtigt werden müssen und ihr Adressbuch ändern müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Verfahren zur [[authentifizierung|Absenderauthentifizierung]], insbesondere durch den Einsatz von [[Kryptographie]], aber auch der Einsatz von [[Whitelist]]s sind effektiv gegen Joe-Jobs. Jedoch sind sie recht aufwändig und vielfach nicht für eine private E-Mail geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Denial of Service|Verteilter Denial-of-Service-Angriff]] (DDoS)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.antispam-ev.de/wiki/JoeJob JoeJob im AntiSpamWiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:E-Mail]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internetrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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