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	<title>Jochen Bittner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Sachbuchautor (Rechtswissenschaften) umbenannt in Kategorie:Sachbuchautor (Rechtswissenschaft): laut Diskussion</title>
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		<updated>2026-04-12T05:07:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Sachbuchautor_(Rechtswissenschaften)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Sachbuchautor (Rechtswissenschaften) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Sachbuchautor (Rechtswissenschaften)&lt;/a&gt; umbenannt in &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Sachbuchautor_(Rechtswissenschaft)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Sachbuchautor (Rechtswissenschaft) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Sachbuchautor (Rechtswissenschaft)&lt;/a&gt;: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2026/April/5&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2026/April/5 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jochen Bittner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1973]] in [[Frankenberg (Eder)]]) ist ein deutscher [[Journalist]], [[Publizist]] und [[Jurist]]. Seit 2001 ist er [[Redakteur]] der Wochenzeitung [[Die Zeit]].&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=www.koerber-stiftung.de |url=http://www.koerber-stiftung.de/koerberforum/gaeste/gaeste-details/gast/jochen-bittner.html |wayback=20140503091200 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Bittner studierte [[Rechtswissenschaft|Jura]] und [[Philosophie]] an der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]]. 1998 legte er das erste juristische [[Staatsexamen]] ab. 1999/2000 war er [[wissenschaftlicher Mitarbeiter]] am [[Kiel]]er Lehrstuhl für [[Öffentliches Recht]] und [[Rechtsphilosophie]] (Professur [[Robert Alexy]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.beck-shop.de/Bittner-Rough-Justice-Justiz-IRA/productview.aspx?product=8884300 |titel=Rough Justice - Die Justiz der IRA {{!}} Bittner {{!}} beck-shop.de |werk=www.beck-shop.de |abruf=2016-05-16 |archiv-datum=2016-06-10 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160610203437/http://www.beck-shop.de/Bittner-Rough-Justice-Justiz-IRA/productview.aspx?product=8884300 |offline=ja |archiv-bot=2025-08-10 21:27:33 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einem Forschungsaufenthalt in der [[Nordirland|nordirischen]] Hauptstadt [[Belfast]] [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er mit einer Arbeit über die mafiöse Paralleljustiz der [[Geschichte der Irisch-Republikanischen Armee|Irish Republican Army]] (IRA) zum [[Dr. iur.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schrieb für die &amp;#039;&amp;#039;[[Kieler Nachrichten]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;. 2001 wurde er [[Redakteur]] im Politikressort der Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;. Er schrieb vor allem über die Themen Außen- und Sicherheitspolitik, Nachrichtendienste und Rechtspolitik. Von 2007 bis 2011 war er ihr Europa- und [[NATO]]-[[Korrespondent]] in [[Brüssel]] und prägte in dieser Zeit den Begriff [[Verbrüsselung]]. Von 2019 bis 2023 leitete er das Ressort &amp;#039;&amp;#039;Streit&amp;#039;&amp;#039;. Seit 2024 ist er Korrespondent der Zeit in [[London]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Konstantin Wark |url=https://medieninsider.com/die-zeit-jochen-bittner-verlaesst-das-streit-ressort-und-wird-london-korrespondent/18133/ |titel=Die Zeit: Jochen Bittner verlässt das Streit-Ressort und wird London-Korrespondent |werk=medieninsider.com | sprache=en |datum=2023-08-17 |abruf=2024-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Herbst 2013 schreibt er auch als Gastautor für &amp;#039;&amp;#039;[[International New York Times|The International New York Times]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Jochen Bittner |Sammelwerk=The New York Times |ISSN=0362-4331 |Online=https://www.nytimes.com/topic/person/jochen-bittner |Abruf=2020-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bittner war 2008 und 2009 Teilnehmer und Berichterstatter des &amp;#039;&amp;#039;Brussels Forum&amp;#039;&amp;#039;, eines Partners des &amp;#039;&amp;#039;[[German Marshall Fund]] of the US&amp;#039;&amp;#039; und der [[Bertelsmann-Stiftung]].&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=www.gmfus.org |url=http://www.gmfus.org/brusselsforum/2008/doc/BFParticipantList03.11REVISED.pdf |wayback=20140503001253}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://trends.gmfus.org/doc/BF09_mediahits.pdf |wayback=20140502235940 |text=trends.gmfus.org}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=www.gmfus.org |url=http://www.gmfus.org/brusselsforum/2009/docs/BF_PARTICIPANTS09.pdf |wayback=20140502235645}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war Gast und [[Moderator]] bei Veranstaltungen der [[Körber-Stiftung]]&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=www.koerber-stiftung.de |url=http://www.koerber-stiftung.de/koerberforum/programm/details/termin/europa-vermitteln.html |wayback=20140503040659 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Referent der [[Europa-Union]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.zeit.de/autoren/B/Jochen_Bittner/index.xml |titel=Jochen Bittner |werk=Zeit Online |zugriff=2016-05-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
In seinem 2010 erschienenen Buch &amp;#039;&amp;#039;So nicht, Europa!&amp;#039;&amp;#039; stellt Bittner aus seiner Sicht die drei großen Fehler der [[Europäische Union|EU]] dar. Wirklich wichtige Anliegen würden zugunsten von Detailfragen vernachlässigt, die notwendige Konsequenz bei der Umsetzung prinzipieller Aufgaben fehle und die [[Exekutive]] habe ein zu starkes Gewicht gegenüber der [[Demokratie|demokratischen]] Basis:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Es sind, kurz gesagt, drei Fehler. Die EU regelt das Kleine zu groß und das Große zu klein. Sie regelt das Weiche zu hart und das Harte zu weich. Und sie bewegt sich oben zu schnell und unten zu langsam.&lt;br /&gt;
 |Autor=&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;So nicht Europa!&amp;#039;&amp;#039;, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Positionen ==&lt;br /&gt;
Nach [[Russischer Überfall auf die Ukraine seit 2022|Russlands Überfall auf die Ukraine]] im Februar 2022 hielt Bittner in einer Analyse der [[Die Zeit|Zeit]] fest, dass es sich beim Herrschaftssystem [[Wladimir Wladimirowitsch Putin|Wladimir Putins]] um [[Faschismus]] handle. Ein entsprechender Führerkult um Putin sei erkennbar, ebenso eine mit der [[Dolchstoßlegende]] vergleichbare Verratserzählung um die [[NATO-Osterweiterung]]. Aufgrund seiner historischen Verantwortung müsse Deutschland dementsprechend eine entscheidende Rolle bei der Zurückdrängung der russischen Aggression spielen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jochen Bittner |Titel=Wladimir Putins Russland: Ja, das ist Faschismus |Sammelwerk=Die Zeit |Ort=Hamburg |Datum=2022-03-26 |ISSN=0044-2070 |Online=https://www.zeit.de/2022/13/wladimir-putin-russland-faschismus-ukraine/komplettansicht |Abruf=2025-05-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 2022 warnte er vor einem [[Völkermord]] Russlands in der Ukraine und forderte die Bundesregierung zu entschiedenerem Handeln auf: „Eine Lehre aus den Menschheitsverbrechen der Nazis war es, die Definition des Genozids weit zu ziehen, um die Weltgemeinschaft nicht noch einmal abwarten zu lassen, bis ein solches Großverbrechen geschehen ist.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jochen Bittner |Titel=Völkermord in der Ukraine: Schweigen ist keine Option |Sammelwerk=Die Zeit |Ort=Hamburg |Datum=2022-07-29 |ISSN=0044-2070 |Online=https://www.zeit.de/politik/deutschland/2022-07/voelkermord-ukraine-genozid-bundesregierung-voelkerrecht |Abruf=2025-05-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Hintergrund der Problematik des [[Klimawandel]]s plädiert Bittner für pragmatischen Optimismus, ein „antifossiler Kapitalismus“ sei trotz großer Herausforderungen ein vielversprechender Ansatz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jochen Bittner |Titel=Klimakrise: Der Weltuntergang fällt aus |Sammelwerk=Die Zeit |Ort=Hamburg |Datum=2023-02-15 |ISSN=0044-2070 |Online=https://www.zeit.de/2023/08/kapitalismus-klimakrise-co2-reduktion-klimaschutz/komplettansicht |Abruf=2025-05-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bezüglich der Aktionen der gegen den Klimawandel auftretenden Organisation „[[Letzte Generation]]“ sah Bittner im April 2023 die Grenzen des legitimen Protests überschritten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jochen Bittner, Heinrich Wefing |Titel=Letzte Generation: Geht dieser Protest zu weit? |Sammelwerk=Die Zeit |Ort=Hamburg |Datum=2023-04-26 |ISSN=0044-2070 |Online=https://www.zeit.de/2023/18/letzte-generation-strassenblockaden-klimaprotest |Abruf=2025-05-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bittner sieht sich als dezidiert pro-westlich. Das historische Erbe der [[Westintegration|Westbindung]] der Bundesrepublik sieht er einem vor allem in Ostdeutschland beheimateten [[Antiamerikanismus|antiamerikanischen]] Ressentiment ausgesetzt, welches letztlich auf ein [[Minderwertigkeitskomplex|Unterlegenheitsgefühl]] zurückzuführen sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jochen Bittner |Titel=Solidarität mit der Ukraine: Nie erlebte Westwärme |Sammelwerk=Die Zeit |Ort=Hamburg |Datum=2023-03-08 |ISSN=0044-2070 |Online=https://www.zeit.de/politik/deutschland/2023-03/ukraine-solidaritaet-ablehnung-westen-linke-rechte |Abruf=2025-05-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die politische und intellektuelle Geschichte des europäisch geprägten Westens nimmt Bittner vor Angriffen aus dem akademischen [[Postkolonialismus]] in Schutz. Während etwa die [[Sklaverei]] ein dunkles Kapitel darstelle, habe der Westen dessen Übel auch als erstes erkannt. Auch der [[Kolonialismus]] sei trotz seiner Verbrechen nicht nur negativ gewesen. So habe etwa Großbritannien die „anarchischen Verhältnisse“ auf dem indischen Subkontinent beendet, neben Rassisten habe es auch Kolonialherren gegeben, „denen aufrichtig an einer besseren Entwicklung in Afrika und Asien gelegen war.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jochen Bittner |Titel=Sicht auf den Westen: Der Fallout der Selbstgeißelung |Sammelwerk=Die Zeit |Ort=Hamburg |Datum=2023-12-14 |ISSN=0044-2070 |Online=https://www.zeit.de/politik/2023-12/westen-israel-greta-thunberg-jochen-bittner/komplettansicht |Abruf=2025-05-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Grundsätzlich warnt Bittner vor einem &amp;quot;Sündenstolz&amp;quot; der Europäer, hinter dem er einen versteckten Paternalismus erkennt. Hierbei nahm er Bezug auf den französischen Philosophen [[Pascal Bruckner]] und das Werk &amp;quot;The Tyranny of Guilt&amp;quot; des britischen Theologen [[Nigel Biggar]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jochen Bittner |Titel=Europas Selbstbild: Unser eitler Sündenstolz |Sammelwerk=Die Zeit |Ort=Hamburg |Datum=2023-12-27 |ISSN=0044-2070 |Online=https://www.zeit.de/kultur/2023-12/europa-selbstbild-image-gaza-nigeria#comments |Abruf=2025-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere der [[Terrorangriff der Hamas auf Israel 2023|Terrorangriff der Hamas auf Israel im Oktober 2023]] habe &amp;quot;die Barbarei der Anderen in mehr Bildern, Videos und Berichten vor Augen geführt hat als je zuvor.&amp;quot; Vor diesem Hintergrund seien die Hilfszahlungen der EU an Gaza vor dem Angriff im Rückblick nicht mehr zu rechtfertigen und ebenfalls Ausdruck eines letztlich paternalistischen europäischen Schuldgefühls gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jochen Bittner |Titel=Europas Selbstbild: Unser eitler Sündenstolz |Sammelwerk=Die Zeit |Ort=Hamburg |Datum=2023-12-27 |ISSN=0044-2070 |Online=https://www.zeit.de/kultur/2023-12/europa-selbstbild-image-gaza-nigeria#comments |Abruf=2025-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontroversen um &amp;#039;&amp;#039;Die Anstalt&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
Bittners Vernetzung mit [[Denkfabrik]]en und Politikern wurde am 29. April 2014 von der Kabarettsendung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Anstalt]]&amp;#039;&amp;#039; satirisch dargestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{YouTube |id=eY6-KsduC2U |titel=Die Anstalt - 29. April 2014 |abruf=2022-09-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei wurde auf ein Kooperationsprojekt der [[Stiftung Wissenschaft und Politik]] und des [[German Marshall Fund]] Bezug genommen, das von November 2012 bis September 2013 unter Förderung durch den Planungsstab des [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amts]] „Elemente einer außenpolitischen Strategie für Deutschland“ erarbeitete. Bittner war an den Inhalten des Projektpapiers &amp;#039;&amp;#039;Neue Macht. Neue Verantwortung&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/projekt_papiere/DeutAussenSicherhpol_SWP_GMF_2013.pdf www.swp-berlin.org]&amp;lt;/ref&amp;gt; beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.swp-berlin.org/de/projekte/neue-macht-neue-verantwortung/mitwirkende.html |wayback=20140510234006 |text=www.swp-berlin.org |archiv-bot=2025-08-10 21:27:33 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine diesbezügliche Offenlegung unter seinem &amp;#039;&amp;#039;Zeit&amp;#039;&amp;#039;-Artikel sei zunächst unterblieben. Dies gelte auch für Beiträge von &amp;#039;&amp;#039;Zeit&amp;#039;&amp;#039;-Mitherausgeber [[Josef Joffe]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;heise-41289&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Marcus Klöckner und Paul Schreyer |url=http://www.heise.de/tp/artikel/41/41289/1.html |titel=Chaos bei Zeit Online: Mal gilt der Ethik-Kodex, mal gilt er nicht |werk=Telepolis |datum=2014-03-20 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140322074849/http://www.heise.de/tp/artikel/41/41289/1.html |archiv-datum=2014-03-22 |zugriff=2014-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Hinweis auf die Mitwirkung Bittners am Projekt erfolgte nach einer Woche unter dem Artikel Bittners in der Zeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit-2014-05-01&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jochen Bittner und Matthias Naß |url=https://www.zeit.de/2014/07/deutsche-aussenpolitik-sicherheitskonferenz/komplettansicht |titel=Mut zur Außenpolitik muss auch die Kanzlerin haben |werk=zeit.de |datum=2014-05-01 |zugriff=2014-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach eigener Aussage hat Bittner im Jahr 2013 tatsächlich an einer 50-köpfigen „Diskussionsgruppe“ teilgenommen, die ein Thesenpapier zur künftigen deutschen Sicherheitsstrategie erarbeiten sollte. „Die Teilnahme an Konferenzen von Organisationen aller Art und Richtung gehört meiner Ansicht nach zum Alltag von Journalisten“, erklärte Bittner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesspiegel-10266616&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesspiegel.de/medien/zeit-gegen-zdf-journalisten-gehen-gegen-kabarett-sendung-vor/10266616.html |titel=Journalisten gehen gegen Kabarett-Sendung vor |werk=tagesspiegel.de |zugriff=2014-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen die Aussage, er sei Mitglied des [[German Marshall Fund]] (GMF) der [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] und habe außerdem an einer Rede des Bundespräsidenten [[Joachim Gauck|Gauck]] zur [[Münchner Sicherheitskonferenz]] mitgeschrieben, wehrte sich Bittner in einer Beschwerde. Bittner und [[Josef Joffe]] erwirkten eine [[einstweilige Verfügung]] gegen das [[ZDF]] durch die Pressekammer des [[Landgericht Hamburg|Landgerichts Hamburg]]. [[Max Uthoff]] sagte dazu in einem Interview: „Gemeinsam werfen sie (Bittner und Josef Joffe) uns vor, wir hätten Tatsachen falsch dargestellt über ihre Verbindungen in transatlantischen [[Lobbyismus|Lobbyverbänden]].“ Die Vorwürfe seien nicht falsch, so Uthoff weiter, sondern bestenfalls ungenau. So wehre sich Bittner gegen die Bezeichnung, „Mitglied“ der transatlantischen Denkfabrik zu sein. Tatsächlich gebe es beim GMF keine Mitglieder, sondern ausschließlich „participants“ – Teilnehmer –, zu denen er nachweislich gehöre.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://meedia.de/2014/07/29/einstweilige-verfuegung-gegen-die-anstalt-zdf-wehrt-sich-gegen-zeit-journalisten-joffe-und-bittner/ Einstweilige Verfügung gegen „Die Anstalt“: Zeit-Journalisten wehren sich gegen ZDF-Satire] - meedia.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;youtube-y1cJzaGdNnk&amp;quot;&amp;gt;Nino Ketschagmadse/ZentralOrganBayern: {{YouTube|id=y1cJzaGdNnk|title=Max Uthoff (ZDF/Die Anstalt) zur Sperrung v. &amp;quot;Eliteneinfluss auf Leitmedien&amp;quot; - www.das-zob.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Darstellung widersprach Bittner. Er relativierte die Bedeutung der Teilnahme: Er sei lediglich Teilnehmer von Konferenzen gewesen, die durch den GMF organisiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Oktober 2014 berichtete [[Meedia]], dass das [[Landgericht Hamburg]] die [[einstweilige Verfügung]] teilweise wieder aufgehoben habe. Die Äußerung, Bittner habe im Zusammenhang mit der Rede des Bundespräsidenten Gauck vor der Münchner Sicherheitskonferenz für den Bundespräsidenten geschrieben, wurde wieder erlaubt. Die Aussage, Bittner sei Mitglied, Beirat oder Vorstand der drei Organisationen, mit denen er in &amp;#039;&amp;#039;[[Die Anstalt]]&amp;#039;&amp;#039; in Verbindung gebracht wurde, blieb verboten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;meedia&amp;quot;&amp;gt;meedia.de: [http://meedia.de/2014/10/07/gericht-hebt-einstweilige-verfuegung-gegen-die-anstalt-vom-zdf-auf/ Bericht über die einstweilige Verfügung und deren partielle Aufhebung] (deutsch, abgerufen am 13. November 2013)&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit seinem Urteil vom 9. September 2015 untersagte das [[Hanseatisches Oberlandesgericht|Oberlandesgericht in Hamburg]], Jochen Bittner und Josef Joffe als Mitglied, Beirat oder Vorstand der in der Sendung erwähnten transatlantischen Organisationen zu bezeichnen, und beurteilte die Darstellung der beiden Journalisten als Verletzung ihrer [[Persönlichkeitsrecht (Deutschland)|Persönlichkeitsrechte]]. Zeitweilig durfte die Sendung daraufhin nicht weiter verbreitet werden und die [[Satiriker]] ihre Behauptungen nicht wiederholen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/olg-hamburg-urteil-7u12012114-zeit-zdf-die-anstalt-aussage-untersagt/ OLG Hamburg entscheidet gegen ZDF: Kabarett-Sendung muss genauer darstellen], abgerufen am 11.&amp;amp;nbsp;Oktober 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 10. Januar 2017 verwarf der [[Bundesgerichtshof]] dieses Urteil und folgte der Auffassung der ersten Instanz, dass die satirische Darstellung eines Sachverhalts auch Ungenauigkeiten enthalten dürfe. Die [[Neue Juristische Wochenschrift]] verwies in dem Zusammenhang auf das Urteil in der [[Böhmermann-Affäre]], wo der Satire zumindest [[Strafrecht (Deutschland)|strafrechtlich]] selbst aus der Luft gegriffene Vorwürfe bis hin zur Unterstellung von [[Zoophilie]] erlaubt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;amp;Art=en&amp;amp;nr=77244&amp;amp;pos=0&amp;amp;anz=1 Bundesgerichtshof, Urteil vom 10. Januar 2017, VI ZR 562/15], und &amp;#039;&amp;#039;Kontextbezogene Auslegung von Äußerungen in satirischem Beitrag – Die Anstalt&amp;#039;&amp;#039;, NJW 2017, 1617&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preise und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1993: „Jugend schreibt“-Preis der [[FAZ]]&lt;br /&gt;
* 2005: Journalistenpreis der [[Pons]]-Redaktion für kreative Wortschöpfungen&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit-2005-02-03&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zeit.de/2005/06/Ausgezeichnet |titel=Ausgezeichnet |werk=zeit.de |datum=2005-02-03 |zugriff=2014-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Mit Christian Ludwig Knoll: &amp;#039;&amp;#039;Ein unperfekter Frieden. Die IRA auf dem Weg vom Mythos zur Mafia&amp;#039;&amp;#039;. R. G. Fischer, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-89501-996-8. (2. überarbeitete und erweiterte Auflage 2001)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rough Justice. Die Justiz der IRA. Eine Untersuchung und Dokumentation zum Begriff des Rechtssystems&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Europäische Hochschulschriften&amp;#039;&amp;#039;. Reihe 2. &amp;#039;&amp;#039;Rechtswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 3530). Lang, Frankfurt am Main u. a. 2002, ISBN 3-631-39968-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beruf Terrorist. Ein Tagebuch der neuen Weltunordnung&amp;#039;&amp;#039;. Nordthor-Verlag, Sieverstedt 2006, ISBN 3-00-019490-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;So nicht, Europa! Die drei großen Fehler der EU&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;dtv&amp;#039;&amp;#039;. 24833. &amp;#039;&amp;#039;Premium&amp;#039;&amp;#039;). Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2010, ISBN 978-3-423-24833-4. (aktualisierte und erweiterte Neuausgabe 2011)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Sache, Deutschland!  Was die zerstrittene Republik wieder eint&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg : Edition Körber, 2019&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123861705}}&lt;br /&gt;
* {{Perlentaucher|jochen-bittner}}&lt;br /&gt;
* [https://www.zeit.de/autoren/B/Jochen_Bittner/index.xml Artikel von Jochen Bittner für DZ]&lt;br /&gt;
* [http://www.nytimes.com/2013/11/05/opinion/bittner-rethinking-german-pacifism.html Rethinking German Pacifism] – Meinungsbeitrag in der NYT, 4. November 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123861705|LCCN=nb/2002/54800|VIAF=67384480}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bittner, Jochen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Geboren 1973]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bittner, Jochen&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist, Publizist und Jurist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1973&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankenberg (Eder)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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