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	<title>Jochem Schindler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T06:47:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jochem_Schindler&amp;diff=1832648&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-11-26T06:46:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jochem Schindler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. November]] [[1944]] in [[Amstetten]]; † [[24. Dezember]] [[1994]] in [[Prag]]) war ein [[Österreich|österreichischer]] [[Indogermanist]]. Trotz einer relativ geringen Anzahl an Publikationen trug er wesentlich zur Entwicklung neuer Theorien in seinem Arbeitsfeld bei. Dies betraf insbesondere die [[indogermanische Ursprache]] und die Bedeutung des [[Ablaut]]es im Indogermanischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jochem Schindler wurde am 8. November 1944 in Amstetten/Niederösterreich geboren. Er kam 1952 nach Linz, wo er die höhere Schule (Humanistisches Bundesgymnasium) besuchte und 1962 maturierte. Anschließend studierte er in [[Wien]] vor allem bei [[Heinz Kronasser]] und nach dessen Fortgang weiter bei ihm in [[Würzburg]], wo er 1972 nach Kronassers plötzlichem Tod in den Fächern [[Indoeuropäische Sprachwissenschaft]], [[Italoromanische Philologie]] und [[Philosophie]] &amp;#039;&amp;#039;summa cum laude&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promovierte]]. Er war dann&lt;br /&gt;
drei Jahre Assistent an der Universität Wien und ging anschließend 1974 nach&lt;br /&gt;
[[Vereinigte Staaten von Amerika|Amerika]] an die [[Harvard University]], wo er rasch alle Stufen der Universitäts-Karriere durchlief, vom &amp;#039;&amp;#039;Visiting Lecturer&amp;#039;&amp;#039; zum &amp;#039;&amp;#039;Assistant Professor&amp;#039;&amp;#039; und weiter&lt;br /&gt;
zum &amp;#039;&amp;#039;Associate Professor&amp;#039;&amp;#039;. Schließlich wurde er dort – nur sechs Jahre nach der&lt;br /&gt;
Promotion – im Jahr 1978 zum &amp;#039;&amp;#039;Full Professor of Linguistics&amp;#039;&amp;#039; ernannt.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1987 nahm er dann, nach längerem Zögern, den Ruf zurück in die Heimat&lt;br /&gt;
an die [[Universität Wien]] an, um hier fortan als ordentlicher Professor&lt;br /&gt;
für Indoeuropäische Sprachwissenschaft zu wirken. Schindler wurde in den U.S.A. 1986 die Ehre der einmal jährlich verliehenen Collitz-Professur der [[Linguistic Society of America]] und in Österreich die Wahl zum korrespondierenden&lt;br /&gt;
Mitglied der [[Österreichische Akademie der Wissenschaften|Österreichischen Akademie der Wissenschaften]] zuteil.&lt;br /&gt;
Von 1993 an leitete er deren Kommission für [[Iranistik]] als Vorsitzender. Sowohl in Harvard als auch in Wien hatte er wichtige akademische Ämter (1981–&lt;br /&gt;
1985 Chairman of the Department of Linguistics, 1990–1992 Dekan der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien) inne und widmete sich ihnen&lt;br /&gt;
mit großem Engagement.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nikolaustag (6.12.) 1994 brach Jochem Schindler während einer Gastlehrveranstaltung in Prag mit einer Gehirnblutung zusammen, an deren Folgen er am Heiligen Abend im Homolka-Krankenhaus verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tocharische Miszellen&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Indogermanische Forschungen]] 72 (1967), S. 239–249. {{ISSN|0019-7262}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Wurzelnomen im Arischen und Griechischen&amp;#039;&amp;#039;. Diss., Würzburg 1972.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Herausgeber=Heiner Eichner|Titel=Compositiones Indogermanicae in memoriam Jochem Schindler|Verlag=Enigma|Ort=Prag|Jahr=1999}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Wolfgang U. Dressler|Titel=Jochem Schindler (1944-1994)|Sammelwerk=[[Die Sprache]]|Band=37/1|Jahr=1995|Seiten=1–4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Rüdiger Schmitt|Titel=Jochem Schindler. Ein Nachruf|Sammelwerk=Almanach der Österreichischen Akademie der Wissenschaften|Band=145|Jahr=1995|Seiten=581–594}} – Mit Schriftenverzeichnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|108055337}}&lt;br /&gt;
* https://titus.uni-frankfurt.de/personal/galeria/schindle.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=108055337|LCCN=no/99/86130|VIAF=76849596}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schindler, Jochem}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indogermanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schindler, Jochem&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Indogermanist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. November 1944&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Amstetten]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Dezember 1994&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Prag]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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