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	<title>Jobst Scholten - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T07:25:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jobst_Scholten&amp;diff=1398984&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WikiMax312: Bild und Bildunterschrift hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-03-23T11:50:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild und Bildunterschrift hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Jobst_von_Scholten_by_Johann_Salomon_Wahl_(ca._1720).png|mini|Jobst von Scholten,  etwa 1720]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jobst Scholten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jobst von Scholten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, in [[zeitgenössisch]]en Schriften oft &amp;#039;&amp;#039;Jobst Schultz&amp;#039;&amp;#039;; * [[1644]] in [[Amsterdam]]; † [[7. November]] [[1721]]) war ein Ingenieuroffizier, [[Festungsbau]]meister und [[Oberbefehlshaber]] der [[Dänische Streitkräfte#Geschichte|dänischen Armee]]. Er war der zweite und letzte dänische [[Generalgouverneur]] von [[Vorpommern]] und [[Rügen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Jobst Scholten war der Sohn des Oberlandbaumeister Heinrich Scholten, der aus der [[Westfalen|westfälischen]] [[Grafschaft Tecklenburg]] in die [[Niederlande]] eingewandert war. Wahrscheinlich im Umfeld des Festungsbaumeisters [[Henrik Ruse]] kam er als 14-Jähriger erstmals nach Dänemark. Scholten war von Henrik Ruse in den Niederlanden und in [[Kurfürstentum Brandenburg|Brandenburg]] zum Ingenieur ausgebildet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1670 wurde er [[Fähnrich]] in einem [[Infanterie]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;regiment. Er leitete zunächst Festungsbauprojekte seines Lehrmeisters in [[Holstein]], ab 1672 als Chefingenieur den Wiederaufbau der Festung um die Altstadt von Rendsburg. 1672 wurde er Leutnant und ein Jahr später Hauptmann. 1677 wurde er Major in einem Garderegiment, das er als [[Oberstleutnant]] in den letzten anderthalb Jahren des [[Schonischer Krieg|Schonischen Krieges]] kommandierte. Hier nahm er 1675 an der Belagerung [[Wismar]]s und an den Kämpfen in [[Schonen]] teil. Nach dem [[Frieden von Lund]] wurde er wieder nach Holstein versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1679 wurde er zum [[Oberst]] befördert und Kommandeur von [[Rendsburg]] sowie eines dort in [[Garnison]] befindlichen [[Bataillon]]s. 1682 befehligte er in [[Glückstadt]] das Leibregiment der Königin. Von 1684 bis 1685 arbeitete er an der Erweiterung des &amp;#039;&amp;#039;Neuwerks&amp;#039;&amp;#039;, der südlichen Befestigung Rendsburgs. 1685 wurde er Inspektor der Festungsbauten in Grafschaft und [[Herzogtum Holstein]]. 1687 erfolgte seine Ernennung zum [[Brigadier]]. 1690 wurde er zum [[Generalmajor]] befördert und leitete die Erweiterung des „Kronwerks“ im Nordwesten Rendsburgs. Zwischen 1686 und 1700 war er zusammen mit [[Andreas Fuchs (General)|Andreas Fuchs]], einem anderen Schüler Ruses, am Bau von Feldbefestigungen und Belagerungsanlagen während der Kriegszüge Dänemarks gegen [[Hamburg]], [[Ratzeburg]], [[Eiderstedt]] und in Holstein beteiligt. 1695 erhielt er den [[Dannebrog-Orden]]. Nach dem [[Frieden von Traventhal]] wurde er Inspekteur der Infanterieregimenter in Holstein und [[Herzogtum Schleswig|Schleswig]] und 1701 zum Generalleutnant befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Spanischer Erbfolgekrieg|Spanischen Erbfolgekrieges]] konnte er sich in den Schlachten bei [[Zweite Schlacht von Höchstädt|Höchstädt]] (1704) und [[Schlacht bei Ramillies|Ramillies]] (1706) sowie mehreren Belagerungen einen Namen als tapferer und umsichtiger Truppführer sowie vor allem als Ingenieuroffizier machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Rücktritt [[Christian Detlev von Reventlow (1671–1738)|Reventlows]] wurde er 1710 auf Empfehlung des Generaladjutanten [[Bendix von Meyer]] Oberbefehlshaber der dänischen Armee. Im Lauf des folgenden Jahres leitete er eine Reorganisation der Streitkräfte ein, die in den vergangenen Kämpfen des [[Großer Nordischer Krieg|Großen Nordischen Krieges]] deutliche Verluste hatten hinnehmen müssen. 1711 marschierten dänische Truppen in [[Schwedisch-Pommern]] ein. Obwohl die Eroberung [[Stralsund]]s nicht gelang, wurde Jobst Scholten vom König [[Friedrich IV. (Dänemark und Norwegen)|Friedrich IV.]] mit dem [[Elefanten-Orden]] ausgezeichnet. Im Jahr 1712 gelang zunächst die Eroberung der Festung [[Stade]] und damit des schwedischen [[Bremen-Verden]], es folgte die Niederlage in der [[Schlacht bei Gadebusch]]. Die nächsten Jahre brachten wieder Erfolge, wie die Eroberung der Festung [[Tönning]], Schwedisch-Pommerns und Wismars. Zusammen mit seinem König ging Jobst Scholten 1716 nach [[Seeland (Dänemark)|Seeland]], wo, unterstützt von russischen Truppen, eine Landung in Schonen vorbereitet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von [[Franz Joachim von Dewitz]] 1719 wurde Jobst Scholten in seinen beiden letzten Lebensjahren der zweite Generalgouverneur von [[Vorpommern]] nördlich der [[Peene]] und Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Jobst Scholten war in erster Ehe seit 1675 mit Adelgunde Mechtilde Rømeling (* 3. Dezember 1654; † 13. Februar 1714), einer Nichte seines Lehrmeisters Ruse verheiratet und in zweiter Ehe mit Charlotte Amalie von Plessen (* 1686; † 1740). Zu seinen Kindern zählen:&lt;br /&gt;
* [[Henrik von Scholten|Henrik]], dänischer Generalmajor (* 3. November 1677; † 31. Juli 1750) ⚭ Louise von Brockdorff (* 1700; † 11. November 1744)&lt;br /&gt;
* Svane (1673–1748)  ⚭ Georg Wilhelm Pretorius (1676–1702), dänischer Oberstleutnant&lt;br /&gt;
* Susanne Christine (* 23. März 1674; † 1736)&lt;br /&gt;
* Charlotte Amalie (* 15. Mai 1673; † 17. Februar 1715)  ⚭ Bendix von Meyer († 16. November 1721), dänischer Generalmajor Gesandter in Berlin&lt;br /&gt;
* Christian (* 30. August 1686; † 11. Juni 1708) gefallen bei [[Schlacht bei Oudenaarde|Oudenaarde]]&lt;br /&gt;
* Johann Gerhard (* 12. Januar 1675; † 1710)&lt;br /&gt;
* Jobst Conrad (* 3. September 1684; † 1745)&lt;br /&gt;
* Ulrich (* 14. Juni 1688; † 1758)&lt;br /&gt;
* Friedrich (* 14. November 1682; † 1742)&lt;br /&gt;
* Elisabeth (* 18. Dezember 1678; † 2. Januar 1697)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DanskBio |Autor=H. W. Harbou |Lemma=Scholten, Jobst |Band=15 |Seite=250 |SeiteBis=254}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1021137464|VIAF=233409739}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scholten, Jobst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Dänemark-Norwegen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infanterist (Dänemark-Norwegen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Großen Nordischen Krieg (Dänemark-Norwegen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dänemark-Norwegen) im Nordischen Krieg (1674–1679)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalgouverneur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Statthalter (Pommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festungsbauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Dannebrogordens (1671–1808)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Elefanten-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Däne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1644]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1721]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scholten, Jobst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schultz, Jobst; Scholten, Jobst von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Ingenieuroffizier, Befehlshaber der dänischen Armee, Generalgouverneur von Vorpommern und Rügen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1644&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Amsterdam]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. November 1721&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WikiMax312</name></author>
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