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	<title>Jobsiade - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T07:03:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jobsiade&amp;diff=358169&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Igno-der-ant: Änderungen von ~2026-96744-6 (Diskussion) auf die letzte Version von Tfjt zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-02-14T04:13:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-96744-6&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-96744-6&quot;&gt;~2026-96744-6&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-96744-6&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-96744-6 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Tfjt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Tfjt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tfjt&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Carl Arnold Kortum - Jobsiade - Titelseite.jpg|mini|Titelseite der Erstausgabe 1784]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl Arnold Kortum - Jobsiade - Manuskript.jpg|mini|Manuskript]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jobsiade.jpg|mini|Die Prüfungsszene als [[Jobsiade-Brunnen|Brunnen in Bochum]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mülheim Hieronimus Jobs Brunnen.jpg|mini|[[Kortum-Brunnen]] in Mülheim der Ruhr]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jobsiade&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein literarisches Werk des [[Bochum]]er Bergarztes [[Carl Arnold Kortum]] (1745–1824).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;komisches Heldengedicht&amp;#039;&amp;#039; ist es die dreiteilige Lebensbeschreibung des Hieronymus Jobs, eines [[ Bummelstudent | verbummelten Studenten ]] der Theologie; gleichzeitig eine Satire auf deutsches Spießertum und Studentenleben.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.sagenhaftes-ruhrgebiet.de/Die_Jobsiade_und_der_Kortum-Brunnen   ungefähre Inhaltsangabe] auf &amp;#039;&amp;#039;sagenhaftes-ruhrgebiet.de&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Protagonist scheitert in allen Lebenslagen. Diese absteigende Lebenslinie stand im Widerspruch zur allgemeinen Gefühlslage der Zeit, die von Aufbruch und Aufschwung gekennzeichnet war. &amp;lt;!-- aus de.wikipedia.org/wiki/Bilder_zur_Jobsiade --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Satire ==&lt;br /&gt;
Die zeitgenössische [[Satire]] in [[Knittelvers]]en dichtete Kortum in den Jahren 1783 bis 1784. Die Erstausgabe des Werkes erschien im Jahr 1784 unter dem Titel: &amp;#039;&amp;#039;Leben, Meynungen und Thaten von Hieronymus Jobs dem Kandidaten, und wie er sich weiland viel Ruhm erwarb auch endlich als Nachtwächter zu Sulzburg starb&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1799 erschien eine überarbeitete und um zwei Teile erweiterte Fassung unter dem Gesamttitel &amp;#039;&amp;#039;Die Jobsiade. Ein komisches Heldengedicht in drei Theilen&amp;#039;&amp;#039;, gedruckt im Auftrag der Dortmunder Buchhandlung der Gebrüder [[Arnold Mallinckrodt|Mallinckrodt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Todesjahr Kortums erschien die vierte Auflage der Jobsiade mit einem [[Frontispiz]] des [[Illustrator]]s [[Johann Heinrich Ramberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Kortums jedoch blieb unbekannt, bis 1854 in der siebten Auflage beim Verlag F. A. Brockhaus statt „D. C. A. K.“ der volle Name „Dr. Carl Arnold Kortum“ genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bearbeitungen ==&lt;br /&gt;
Im Selbstverlag erschien 1806 „im Geschmack der Jobsiade“ von G. L. &amp;#039;&amp;#039;Martin Spitzbauch, ein satyrisch-comischer Roman in Versen&amp;#039;&amp;#039;. Die Jobsiade inspirierte [[Wilhelm Busch]] im Jahr 1872 zu den &amp;#039;&amp;#039;[[Bilder zur Jobsiade|Bildern zur Jobsiade]]&amp;#039;&amp;#039;, einer Bildergeschichte, in der Busch den Text von Kortum in eigenen Versen zusammenfasste. Zuvor hat schon [[Johann Peter Hasenclever]] (1810–1853) mehrere Szenen des Stückes gemalt.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/dfg/content/titleinfo/1115234 Bilder zur Jobsiade] nach Gemälden und Zeichnungen von J. P. Hasenclever, gestochen von F. Th. Janssen&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Fassung des Werks &amp;#039;&amp;#039;[[Hieronymus Jobs im Examen]]&amp;#039;&amp;#039; wurde von [[Ludwig I. (Bayern)|Ludwig I.]] erworben, eine andere gelangte in die Ausstellung der [[Düsseldorf Gallery]] in New York.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wolfgang Jacobi (Komponist)|Wolfgang Jacobi]] komponierte 1931 eine [[Schuloper]] in 34 Nummern &amp;#039;&amp;#039;[[Die Jobsiade]]&amp;#039;&amp;#039; für Schulaufführungen. Der von der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] gestiftete [[Jobsiade-Brunnen|Brunnen]] stellt vor deren Gebäude eine Prüfungsszene des Kandidaten Jobs nach: „Ueber diese Antwort des Kandidaten Jobses Geschah allgemeines Schütteln des Kopfes.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Joseph Haas]] schuf nach der Textvorlage von [[Ludwig Strecker der Jüngere|Ludwig Andersen]] die Komische Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Die Hochzeit des Jobs]]&amp;#039;&amp;#039;, in der allerdings Hieronimus Jobs als Jurist statt als Theologe auftaucht (Uraufführung 1944).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jobsiade wurde mehrfach übersetzt. Eine niederländische Übersetzung von [[Ard Posthuma]] erschien 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgaben ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leben, Meynungen und Thaten von Hieronimus Jobs dem Kandidaten, und wie er sich weiland viel Ruhm erwarb auch endlich als Nachtswächter zu Sulzburg starb.&amp;#039;&amp;#039; [Verf.: Carl Arnold Kortum] Münster und Hamm 1784 ([https://mdz-nbn-resolving.de/details:bsb00073565 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Jobsiade. Ein komisches Heldengedicht in drei Theilen von Dr. Carl Arnold Kortum. Erster Theil.&amp;#039;&amp;#039; Dortmund 1799. ([https://www.deutschestextarchiv.de/book/show/kortum_jobsiade01_1799 Digitalisat] im [[Deutsches Textarchiv|Deutschen Textarchiv]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Jobsiade. Ein komisches Heldengedicht in drei Theilen von Dr. Carl Arnold Kortum.&amp;#039;&amp;#039; F. A. Brockhaus, Leipzig 1854 ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/search?filter=volumes%3A%22bsb11721338%2FBV006713420%22 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Jobsiade. Ein komisches Heldengedicht in drei Theilen von Dr. Carl Arnold Kortum.&amp;#039;&amp;#039; F. A. Brockhaus, Leipzig 1868 ([https://books.google.de/books?id=PwW3tYqqORAC Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Margret Axer: &amp;#039;&amp;#039;Die Jobsiade. Gattung, Stoff und Form&amp;#039;&amp;#039;. Bonn 1950.&lt;br /&gt;
* Yannik Behme: &amp;#039;&amp;#039;Kortum: Die Jobsiade&amp;#039;&amp;#039;. In: Literatur — Bilder. Johann Heinrich Ramberg als Buchillustrator der Goethezeit. Hrsg. v. Alexander Košenina. Hannover 2013, S. 234–235.&lt;br /&gt;
* Hans Dickerhoff: &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung der Jobsiade&amp;#039;&amp;#039;. Münster 1908.&lt;br /&gt;
* [[Anton Fahne]]: &amp;#039;&amp;#039;Hasenclever’s Illustrationen zur Jobsiade&amp;#039;&amp;#039;. Bonn 1852.&lt;br /&gt;
* Manfred Keller: &amp;#039;&amp;#039;Carl Arnold Kortum. Der Bochumer Dichterarzt und seine Jobsiade&amp;#039;&amp;#039;. Reicheneck 1995.&lt;br /&gt;
* Karl Wiechert: &amp;#039;&amp;#039;Wie aus Kortums Jobsiade eine Buschiade wurde&amp;#039;&amp;#039;. In: Wilhelm-Busch-Jahrbuch 34 (1968), S. 29–40.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Jobsiade}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20180927071854/http://gutenberg.spiegel.de/buch/die-jobsiade-4649/1 Text aus dem Projekt Gutenberg-DE in der WayBackMachine]&lt;br /&gt;
* {{PGDW|kortum/jobsiad1/jobsiad1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4389304-1|LCCN=no/89/14579|VIAF=182049709}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Bochum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studentengeschichte (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in Bochum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftlicher Witz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Igno-der-ant</name></author>
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