<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Joachim_Hackbarth</id>
	<title>Joachim Hackbarth - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Joachim_Hackbarth"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Joachim_Hackbarth&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T19:09:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Joachim_Hackbarth&amp;diff=999324&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: ISBN-Format, Kleinkram</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Joachim_Hackbarth&amp;diff=999324&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-09-18T19:26:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ISBN-Format, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joachim Hackbarth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. März]] [[1906]] in [[Nowe Łozice|Neuhütten]], [[Landkreis Neustettin|Kreis Neustettin]];&amp;lt;REF&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender]]&amp;#039;&amp;#039;. 1954, Sp. 765 ([https://books.google.de/books?id=kCyLDwAAQBAJ&amp;amp;lpg=PA404&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA404#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Online]).&amp;lt;/REF&amp;gt; † [[1. Oktober]] [[1977]] in [[Neustadt am Rübenberge]]) war ein deutscher [[Pflanzenzüchter]] und [[Genetiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hackbarth studierte Landwirtschaft an der [[Universität Göttingen]]&lt;br /&gt;
und an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Landwirtschaftlichen Hochschule Berlin]] und arbeitete seit 1930 als Doktorand bei [[Erwin Baur]] am [[Kaiser-Wilhelm-Institut für Züchtungsforschung]] in [[Müncheberg]] (Mark). 1932 promovierte er an der Landwirtschaftlichen Hochschule Berlin mit einer Arbeit über [[Antirrhinum]] (Löwenmäulchen). Nach der Promotion blieb er in Müncheberg, zunächst als wissenschaftlicher Assistent, seit 1937 als Leiter der Abteilung Leguminosen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Juli 1939, in der Vorbereitungszeit des Überfalls auf Polen, besuchte der Bevollmächtigte für den Vierjahresplan Reichsmarschall [[Hermann Göring]] mit großem Tross das KWI in Müncheberg. Der Besuch ist auf verschiedenen Fotos festgehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Telschow]]: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch 1940 der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1940, S. 48.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gästebuch des Instituts belegt, dass neben Staatssekretär [[Erich Neumann (Staatssekretär)|Erich Neumann]], Landesbauernführer [[Helmut Körner]], Generalsekretär der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft [[Ernst Telschow]], Direktor des KWI in Müncheberg [[Wilhelm Rudorf]] auch Joachim Hackbarth gebeten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai und Juli 1940 unternahm Hackbarth, damals noch Lupinenforscher am KWI in Müncheberg, eine Besichtigungs- und Sammelreise in das deutsch besetzte Polen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heim&amp;quot;&amp;gt;Susanne Heim: &amp;#039;&amp;#039;Kalorien, Kautschuk, Karrieren – Pflanzenzüchtung und landwirtschaftliche Forschung in Kaiser Wilhelm Instituten 1933-1945&amp;#039;&amp;#039;, Wallstein Verlag, Göttingen 2003, ISBN 3-89244-696-2, S. 41/42&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1941 dozierte er vor der Nordischen Gesellschaft im besetzten Kopenhagen: „Die Abkürzung  der Reifezeit um einige Tage oder eine größere Frostresistenz können den Anbau einer Kulturpflanze in wenigen Jahren um Hundert von Kilometern vorrücken lassen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heim&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Auf Anregung des Oberpräsidenten der Provinz Ostpreußen wurde  mit Unterstützung des Reichsministeriums für Ernährung und Landwirtschaft das etwa 500 ha große Gut Adelig [[Laukischken]] bei Labiau zur Erweiterung der ostpreußischen Zweigstelle des (Kaiser-Wilhelm) Instituts (mit Wirkung Januar 1941) erworben“,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Telschow]]: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch 1941 der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1941, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt; da der Platz für den geplanten Ausbau der ostpreußischen Zweigstelle nicht ausreichte. &amp;quot;Im übrigen fielen dem Direktor des Instituts und einer Reihe seiner Mitarbeiter wichtige Aufgaben bei der landwirtschaftlichen Erschließung der besetzten Ostgebiete zu.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Telschow]]: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch 1942 der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1942, S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Umzug des Alten Instituts von Klein Blumenau bei Königsberg erfolgte im Herbst 1941.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1941 bis 1944 arbeitete Hackbarth in der neuen Zweigstelle in Ostpreußen (Gut Laukischken/Kreis Labiau) des Müncheberger Instituts und zwar als stellvertretender&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carola Sachse]] (Hrsg.), [[Bernhard Strebel (Historiker)|Bernhard Strebel]], [[Jens-Christian Wagner]]: [https://www.mpiwg-berlin.mpg.de/KWG/Ergebnisse/Ergebnisse11.pdf &amp;#039;&amp;#039;Zwangsarbeit für Forschungseinrichtungen der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft. 1939 - 1945. Ein Überblick&amp;#039;&amp;#039; ( = &amp;#039;&amp;#039;Forschungsprogramm Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus Vorabdrucke ...&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Research program History of the Kaiser Wilhelm Society in the National Socialist era&amp;#039;&amp;#039;, Heft 11),] hrsg. im Auftrag der Präsidentenkommission der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., Berlin: Forschungsprogramm &amp;quot;Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Ges. im Nationalsozialismus&amp;quot;, 2003 (PDF-Datei; 620 kB), S. 29 (Vorabdrucke aus dem Forschungsprogramm „Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus“)&amp;lt;/ref&amp;gt; Leiter unter Institutsdirektor [[Walther Hertzsch]] (1901–1975).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 habilitierte er sich an der Universität Berlin. Von 1946 bis 1971 war er Leiter der Zweigstelle des [[Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung|Max-Planck-Instituts für Züchtungsforschung]] in [[Basse (Neustadt am Rübenberge)|Scharnhorst]] bei Neustadt am Rübenberge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptsächlich beschäftigte sich Hackbarth mit der Züchtung leistungsfähiger Ölpflanzen. Seine Lieblingspflanze war die [[Lupine]], mit der er ein Leben lang eng verbunden blieb. Für Jahrzehnte galt Hackbarth als der führende deutsche Lupinenzüchter. Mit der Schaffung [[Alkaloide|alkaloidarmer]] Sorten [[Lupinen|(Süßlupinen)]] gab er der auf genetischen Grundlagen basierenden Lupinenforschung nachhaltige Impulse. In über 80 Zeitschriftenbeiträgen und in einigen Schriften hat er seine Forschungsergebnisse publiziert. Grundlegend sind mehrere Übersichtsbeiträge in dem mehrbändigen &amp;quot;Handbuch der Pflanzenzüchtung&amp;quot;. Zu den besten pflanzenbaulichen Fachbüchern gehörte für mehrere Jahrzehnte seine 1944 erschienene Monographie &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Die Ölpflanzen Mitteleuropas&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;. Bei den beschriebenen Pflanzenarten behandelt Hackbarth ausführlich die botanisch-landwirtschaftlichen Grundlagen, alle anbautechnischen Fragen, sowie die Eigenschaften und die Verwertung der Ernteprodukte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher und Buchbeiträge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Süßlupine. Züchtung, Anbau und Verwertung einer neuen Kulturpflanze&amp;#039;&amp;#039; (mit [[Bernhard Husfeld]]). Verlag Paul Parey Berlin 1939.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(Beiträge über Lupinenzüchtung)&amp;#039;&amp;#039;. In: Handbuch der Pflanzenzüchtung. Herausgegeben von Th. Roemer und W. Rudorf. Verlag Paul Parey Berlin; 2. Aufl. ebd. herausgegeben von H. Kappert u. W. Rudorf: Bd. 3, 1943, S. 32–64; Bd. 4, 1944, S. 198–206; 2. Aufl. Bd. 4, 1959, S. 1–51.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Ölpflanzen Mitteleuropas&amp;#039;&amp;#039;. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart 1944 = Monographien aus dem Gebiete der Fettchemie Bd. 15.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anbau und Verwertung von Süßlupinen&amp;#039;&amp;#039; (mit H.-J. Troll). DLG-Verlag Frankfurt am Main 1960.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der Lupinenzüchtung in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. In: Dreißig Jahre Züchtungsforschung. Zum Gedenken an Erwin Baur. Herausgegeben von W. Rudorf. Gustav Fischer Verlag Stuttgart 1959, S. 143–149.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender 1959, Sp. 677 (Schriftenverzeichnis).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Joachim Hackbarth †&amp;#039;&amp;#039;. In: Mitteilungen der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft Jg. 92, 1977, S. 1124.&lt;br /&gt;
* [[Theophil Gerber]]: &amp;#039;&amp;#039;Persönlichkeiten aus Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau und Veterinärmedizin. Biographisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 4. erweiterte Auflage, Verlag NoRa, Berlin 2014, S. 265.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116351594|VIAF=69291519}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Hackbarth, Joachim}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenzüchter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genetiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hackbarth, Joachim&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pflanzenzüchter und Genetiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. März 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nowe Łozice|Neuhütten]], [[Landkreis Neustettin|Kreis Neustettin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Oktober 1977&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Neustadt am Rübenberge]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>