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	<title>Joachim Bauer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Mediziner Joachim Bauer. Zum Motorsportfunktionär &amp;#039;&amp;#039;Joachim Bauer&amp;#039;&amp;#039; siehe [[Jo Bauer]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild Joachim Bauer.jpg|mini|Joachim Bauer (2015)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joachim Bauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Oktober]] [[1951]] in [[Tübingen]]) ist ein [[deutsche]]r Arzt mit Ausbildung als [[Innere Medizin|Internist]], [[Psychiater]] und [[Psychosomatische Medizin|Psychosomatischer Mediziner]]. Er ist Universitätsprofessor an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]] und als solcher im Bereich [[Psychoneuroimmunologie]] tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.psychotherapie-prof-bauer.de/ Biografie] auf der Website von Professor Bauer&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.uniklinik-freiburg.de/fileadmin/mediapool/07_kliniken/psy_psychosomatik/pdf/Curriculum_Sommersemester_2015.pdf |wayback=20150603010818 |text=Curriculum Uniklinikum Freiburg SS 2015   }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war bis zu seiner Emeritierung Anfang April 2017 als Oberarzt in der Ambulanz der Abteilung Psychosomatische Medizin am [[Universitätsklinikum Freiburg]] tätig und leitete den Gutachtenbereich. Bauer ist zweifach [[Habilitation|habilitiert]], Autor mehrerer Veröffentlichungen und Sachbücher. Nach seiner Emeritierung ist er weiterhin Gastprofessor an der [[International Psychoanalytic University Berlin]] (IPU) und praktizierender Arzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Joachim Bauer entstammt einer Pfarrersfamilie. Er wurde als Sohn des Pfarrers Werner Bauer in Tübingen geboren und wuchs in [[Botnang]], [[Korntal-Münchingen|Korntal]], [[Ulm]] und [[Musberg]] bei [[Stuttgart]] auf. Nach dem Abitur am [[Karls-Gymnasium Stuttgart|Stuttgarter Karlsgymnasium]] im Juni 1970 studierte er [[Physik]] und [[Medizin]] an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Nach Ablegen des Physikums 1975 und des medizinischen Staatsexamens im August 1978 absolvierte Bauer sein Medizinalassistentenjahr am Kreiskrankenhaus [[Kehl]] und an der [[Glottertal|Kurklinik Glottertal]]. 1979 wurde er [[Approbation (Heilberufe)|approbiert]] und arbeitete als Assistenzarzt in einer psychiatrischen Klinik und einer Anästhesieabteilung. Im Juli 1981 wurde Bauer an der Universitätsfrauenklinik der Universität Freiburg bei Albrecht Pfleiderer mit einer Arbeit über &amp;#039;&amp;#039;Klinische und psychosomatische Aspekte der [[Adnexitis]] anhand von 27 unausgewählten, klinisch und tiefenpsychologisch untersuchten Fällen&amp;#039;&amp;#039; promoviert (Zweitgutachter war Theodor F. Hau). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Promotion arbeitete Bauer zunächst als Assistenzarzt an der Freiburger [[Regionalverbund kirchlicher Krankenhäuser|Lorettoklinik]] sowie am [[Universitäts-Herzzentrum Freiburg-Bad Krozingen|Herz-Zentrum Bad Krozingen]]. Von 1982 bis 1984 forschte er am Biochemischen Institut der Universität Freiburg auf dem Gebiet der [[Genregulation]] von [[Botenstoff|Immunbotenstoffen]] und [[Akute-Phase-Protein]]en und war danach unter anderem Projektleiter in drei Sonderforschungsbereichen der [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|Deutschen Forschungsgemeinschaft]] (DFG). Von 1984 bis 1990 folgte die Facharztausbildung in [[Innere Medizin]] an der Universitätsklinik Freiburg. Bauer forschte zudem auf dem Gebiet der [[Immunologie]]. Nach einem Forschungsaufenthalt am [[Mount Sinai Hospital (New York)|Mount Sinai Medical Center in New York]] habilitierte er sich im Dezember 1990 an der Medizinischen Klinik der Universität Freiburg mit einer Studie über die &amp;#039;&amp;#039;Übermittlung von Entzündungssignalen zwischen Zellen des Blutes und Leberparenchymzellen durch körpereigene Signalfaktoren am Beispiel des Interleukin-6&amp;#039;&amp;#039; für das Fach &amp;#039;&amp;#039;Innere Medizin&amp;#039;&amp;#039; bei [[Wolfgang Gerok]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken als Psychiater ==&lt;br /&gt;
Anschließend wechselte Bauer in die Abteilung [[Psychiatrie]] und [[Psychotherapie]] der Universitätsklinik Freiburg, absolvierte dort eine Facharztausbildung in Psychiatrie und habilitierte sich auch für dieses Fach. Danach war er bis zu seiner Emeritierung als Arzt, später als Oberarzt und Leiter der Psychiatrischen Ambulanz tätig und beteiligte sich an der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie am Aufbau von Forschungslabors und leitete eine [[Neurowissenschaften|neurobiologische]] Arbeitsgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1992 wurde Bauer zum Universitätsprofessor für [[Psychoneuroimmunologie]] berufen. Während seiner Tätigkeit an der Abteilung Psychiatrie beschäftigte er sich außer mit der [[Alzheimersche Krankheit|Alzheimerschen Krankheit]]&amp;lt;ref&amp;gt;Bauer, Joachim, Qualmann, Jörg, Stadtmüller, Godehard: &amp;#039;&amp;#039;Joachim Bauer. Lebenslaufuntersuchungen bei Alzheimer-Patienten: Qualitative Inhaltsanalyse prämorbider Entwicklungsprozesse.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Psychosoziale Gerontologie.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen: Hogrefe, 1998. S. 251–274&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;J. Bauer. Möglichkeiten einer psychotherapeutischen Behandlung bei Alzheimer-Patienten im Frühstadium der Erkrankung. Der Nervenarzt.&amp;#039;&amp;#039; May 1997, Volume 68, Issue 5, pp 421–424&amp;lt;/ref&amp;gt; auch mit neurobiologischen und [[Psychobiologie|psychobiologischen]] Aspekten der [[Depression]]. Zur Diagnose und Therapie der &amp;#039;&amp;#039;Alzheimer-Krankheit&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte er auch ein Buch.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Die Alzheimer-Krankheit: Neurobiologie, Psychosomatik, Diagnostik und Therapie.&amp;#039;&amp;#039; Schattauer 1994.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bauer sieht einen möglichen Zusammenhang von Lebensführung in gesunden Jahren und späterer Demenzerkrankung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|titel = AlzheimerForum - Buchbesprechung: Das Gedächtnis des Körpers - AAI|url = http://www.alzheimerforum.de/4/1/2/dosierung_bb_aai.html|zugriff = 2015-05-29|werk = alzheimerforum.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2000 wechselte Bauer, zwischenzeitlich auch Facharzt für die Psychosomatische Medizin, an die Abteilung Psychosomatische Medizin der Universitätsklinik Freiburg. Dort war er als Oberarzt in der Ambulanz der Abteilung tätig. Er beschäftigt sich seitdem mit [[Somatoforme Störung|somatoformen Erkrankungen]], [[Depression|depressiven Erkrankungen]], [[Angststörung]]en, [[Posttraumatisches Belastungssyndrom|posttraumatischen Belastungsstörungen]] und mit dem [[Burnout-Syndrom]]. Bauer leitete mehrere Forschungsprojekte, welche sich mit der seelischen und körperlichen Gesundheit in der Schule (insbesondere mit der Lehrergesundheit) befassten. Von Januar 2009 bis Dezember 2010 übernahm Bauer zusätzlich zu seinen Aufgaben in Freiburg für zwei Jahre die Funktion des ärztlichen Direktors der Hochgrat-Klinik für Psychosomatische Medizin in [[Stiefenhofen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bm-kongress.de/index.php?id=450 Bundeskongress Mediation.] Bundesverband Mediation, 2010, abgerufen am 19. Februar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier führte er unter anderem die Therapieverfahren „Schema-Fokussierte Therapie“ und „[[Achtsamkeit (mindfulness)|Mindfulness]]-Based Stress Reduction“, MBSR ein. Seit Januar 2013 leitet Bauer zusammen mit Stefan Schmidt ein Teilprojekt eines neuen, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG an der Universität Freiburg eingerichteten Sonderforschungsbereichs SFB 1015 „Muße“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.sfb1015.uni-freiburg.de/projekte/konzepte |wayback=20150219175151 |text=SFB 1015 Muße. Konzepte, Räume, Figuren   }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bauer ist Gastprofessor der Berliner International Psychoanalytic University (IPU).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ipu-berlin.de/hochschule/wissenschaftler/profil/bauer-joachim.html IPU Berlin]&amp;lt;/ref&amp;gt; 2017 übernahm Bauer die Schirmherrschaft des Projektes „Mediation als Haltung“ der Deutschen Stiftung Mediation.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://deutsche-stiftung-mediation.de/fachreferate/fachreferat-bildung Deutsche Stiftung Mediation]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joachim Bauer rief 2002 an der Universität Freiburg das &amp;#039;&amp;#039;Dienstagskolloquium Seele–Körper–Geist&amp;#039;&amp;#039; ins Leben, eine seither wöchentlich im Audimax der Universität stattfindende Vorlesungsreihe. Die Vorträge bieten Einblicke in den aktuellen Forschungsstand der Psychosomatik und der Psychotherapie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.uniklinik-freiburg.de/psychosomatik/dienstagskolloquium.html | titel=DIENSTAGSKOLLOQUIUM, Universitätsklinikum Freiburg | abruf=2020-02-15 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sachbücher ==&lt;br /&gt;
Im Buch &amp;#039;&amp;#039;Das Gedächtnis des Körpers – Wie Beziehungen und Lebensstile unsere Gene steuern&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Das Gedächtnis des Körpers – Wie Beziehungen und Lebensstile unsere Gene steuern.&amp;#039;&amp;#039; Eichborn, Frankfurt 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt; zeigt Bauer seine Sichtweise des Wechselspiels zwischen Vorgängen im Gehirn, bestimmt durch zwischenmenschliche Beziehungen, und der Biologie des Körpers. Das Buch vermittelt auch eine biologische Deutung des traditionellen [[Seele]]nbegriffes. Bauer sieht genetische Vorgänge einer Regulation durch Lebensereignisse unterworfen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|titel = Joachim Bauer: Das Gedächtnis des Körpers. Wie Beziehungen und Lebensstile unsere Gene steuern |url = https://www.perlentaucher.de/buch/joachim-bauer/das-gedaechtnis-des-koerpers.html|zugriff = 2015-05-29|werk = perlentaucher.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich argumentiert er in &amp;#039;&amp;#039;Warum ich fühle, was du fühlst – Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneurone&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Warum ich fühle was du fühlst – Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneurone. &amp;#039;&amp;#039;Hoffmann und Campe, Hamburg 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; anhand der sogenannten [[Spiegelneuron]]en. Dieser Beitrag wurde von den Neurowissenschaftlern Claus Lamm und Jasminka Majdandžić als ein Beispiel für „ziemlich unkritische [[Populärwissenschaftliche Literatur|populärwissenschaftliche Bücher]]“ zum Thema Spiegelneurone zitiert. Die durch dieses Buch verbreitete Vorstellung von [[Empathie]] sei empirisch nicht belegt und widerspreche sogar empirischen Befunden. Somit vermittele dieses Buch ein scheinbar fundiertes, aber irreführendes Verständnis von Empathie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID25455743&amp;quot;&amp;gt;C. Lamm, J. Majdandžić: &amp;#039;&amp;#039;The role of shared neural activations, mirror neurons, and morality in empathy - A critical comment.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neuroscience research.&amp;#039;&amp;#039; Band 90C, Januar 2015, {{ISSN|1872-8111}}, S.&amp;amp;nbsp;15–24, {{DOI|10.1016/j.neures.2014.10.008}}, PMID 25455743 (freier Volltext) (Review).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lob der Schule&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Lob der Schule – Sieben Perspektiven für Schüler. Lehrer und Eltern.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann und Campe, später Heyne (2008)&amp;lt;/ref&amp;gt; zeigt aus Bauers Sicht die Bedeutung der neurobiologischen Erkenntnisse der letzten Jahre für das Lehren und Lernen in Schulen und spielt im Titel auf [[Bernhard Bueb]]s &amp;#039;&amp;#039;Lob der Disziplin&amp;#039;&amp;#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Schmerzgrenze – Vom Ursprung alltäglicher und globaler Gewalt&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Schmerzgrenze – Vom Ursprung alltäglicher und globaler Gewalt.&amp;#039;&amp;#039; Blessing, München 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; deutet Aggression mit Erkenntnissen der modernen Neurobiologie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|titel = Joachim Bauer: Schmerzgrenze. Vom Ursprung alltäglicher und globaler Gewalt |url = https://www.perlentaucher.de/buch/joachim-bauer/schmerzgrenze.html|zugriff = 2015-05-29|werk = perlentaucher.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nicht nur physische Angriffe, sondern auch soziale Ausgrenzung und Demütigung können demnach Aggression nach sich ziehen, welche im Dienste unseres auf soziale Anerkennung zielenden neurobiologischen [[Motivation]]ssystems stünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauers Buch &amp;#039;&amp;#039;Das kooperative Gen - Abschied vom Darwinismus&amp;#039;&amp;#039; zu modernen Deutungen und Erkenntnissen der [[Evolutionstheorie]] spielt im Titel auf [[Richard Dawkins]] Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Das egoistische Gen]]&amp;#039;&amp;#039; an.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Bauer.&amp;#039;&amp;#039;Das kooperative Gen. Abschied vom Darwinismus.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann und Campe 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer Buchbesprechung von 2008 kritisierte der [[Molekulargenetik]]er und [[Evolutionsbiologie|Evolutionsbiologe]] [[Axel Meyer (Biologe)|Axel Meyer]] die Ansicht Bauers, Umweltkatastrophen hätten den kooperativen Umbau des Genoms zur Folge, was dann den Arten helfe, sich anzupassen, oder neue Arten entstehen lasse. Diese Auffassung sei jedoch „bar jeglicher wissenschaftlicher Evidenz“. Bauers Thesen zu Kooperativität, Kommunikation und Kreativität im Genom würden wissenschaftlich nicht erklärt und zeigten tiefstes Unverständnis und oberflächlich angelesenes Halbwissen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Axel Meyer (Biologe)|Axel Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Quantensprung: Dummes Zeug über Darwin&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Handelsblatt]]&amp;#039;&amp;#039;, 4. Dezember 2008, [https://www.evolutionsbiologie-uni-konstanz.com/uploads/7/7/7/4/77747518/q152.pdf PDF], abgerufen am 17. November 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Prinzip Menschlichkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Prinzip Menschlichkeit. Warum wir von Natur aus kooperieren. Heyne. 2006., 7. Auflage. 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; erläutert die [[Neurobiologie|neurobiologischen]] Grundlagen der Kooperationsbereitschaft des Menschen. Im Mittelpunkt steht die These, dass soziale Akzeptanz eine primäre Motivation des Menschen ist. In diesem Zusammenhang setzt sich das Buch mit dem Menschenbild auseinander, welches sich aus der Darwin-Rezeption in Deutschland ergeben habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 2013 erschienenen Buch &amp;#039;&amp;#039;Arbeit – Warum sie uns glücklich oder krank macht&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Bauer, J.: &amp;#039;&amp;#039;Arbeit. Warum sie uns glücklich oder krank macht.&amp;#039;&amp;#039; 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; beschreibt Bauer seine Sicht der Geschichte der [[Arbeit (Philosophie)|menschlichen Arbeit]], ihrer Entwicklung unter den Bedingungen der „Kultur des neuen Kapitalismus“ ([[Richard Sennett]]) und neurobiologischer Aspekte, die den Hintergrund bildeten für die Zunahme des [[Burnout-Syndrom]]s und weiterer arbeitsbedingter psychischer Erkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Selbststeuerung – Die Wiederentdeckung des freien Willens&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Selbststeuerung – Die Wiederentdeckung des freien Willens.&amp;#039;&amp;#039; Karl-Blessing-Verlag, München 2015, ISBN 978-3-89667-539-2.&amp;lt;/ref&amp;gt; geht Bauer auf die seit Jahrzehnten in mehreren Wissenschaftsdisziplinen geführte Diskussion um Existenz oder Nichtexistenz des [[Freier Wille|freien Willens]] ein, den er als Korridor interpretiert, innerhalb dessen der Mensch fähig sei, [[Selbstregulation|Selbststeuerung]] zu erlernen. Bauer macht deutlich, dass gelingende Selbststeuerung bereits in den Kinder- und Jugendjahren eingeübt werden sollte und dass sie zeitlebens ein gefährdetes und immer wieder neu zu erwerbendes Gut sei. Besonderen Schwerpunkt legt das Buch auf die Kraft guter Selbststeuerung bei Kranken, wo sie, wie Bauer es ausdrückt, die Rolle eines „inneren Arztes“ übernehmen könne. Bauer stellt neurobiologisch begründete Zusammenhänge zwischen der Fähigkeit des Menschen, einen Willen zu entwickeln, und den Selbstheilungskräften im Falle einer Erkrankung dar. Der Neurologe [[Lüder Deecke]], einer der Entdecker des [[Bereitschaftspotential]]s, nennt Bauers Buch einen „großen Wurf“; es mache auch für Laien in wissenschaftlich fundierter Weise deutlich, dass der Mensch entgegen der Behauptung einiger Hirnforscher nicht vollständig determiniert und die Willensfreiheit keine Illusion sei.&amp;lt;ref&amp;gt;L. Deecke: &amp;#039;&amp;#039;J. Bauer. Selbststeuerung. Die Wiederentdeckung des freien Willens. Buchbesprechung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Nervenarzt.&amp;#039;&amp;#039; 6-2015. S. 747&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gutachten im NSU-Prozess ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|NSU-Prozess#Psychiatrisches Gutachten}}&lt;br /&gt;
Bauer trat als [[Sachverständiger]] im [[NSU-Prozess]] gegen Mitglieder und Unterstützer der rechtsextremen Terrorgruppe [[Nationalsozialistischer Untergrund]] (NSU) auf. Im Auftrag ihres [[Pflichtverteidiger]]s [[Mathias Grasel]] erstellte er ein gerichtliches Gutachten über [[Beate Zschäpe]], nachdem er 16 Stunden mit ihr gesprochen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/panorama/justiz/-a-1148316.html &amp;#039;&amp;#039;Gutachter in Erklärungsnot.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]]&amp;#039;&amp;#039;, 18. Mai 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er attestierte Zschäpe für den Tatzeitraum der [[Nationalsozialistischer Untergrund#Verbrechen|Verbrechen des NSU]] eine schwere [[abhängige Persönlichkeitsstörung]]; Voraussetzungen für eine [[verminderte Schuldfähigkeit]] seien gegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/panorama/justiz/-a-1145986.html &amp;#039;&amp;#039;Das zweite Gesicht der Beate Zschäpe.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Spiegel Online&amp;#039;&amp;#039;, 3. Mai 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bauer wurde am 18. Mai 2017 zu seinem Gutachten vor Gericht befragt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dw.com/de/nsu-prozess-gutachter-in-erkl%C3%A4rungsnot/a-38896072 &amp;#039;&amp;#039;NSU-Prozess: Gutachter in Erklärungsnot.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Welle]]&amp;#039;&amp;#039;, 18. Mai 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Nebenkläger]] und Beobachter des NSU-Prozesses bemängelten methodische Defizite.&amp;lt;ref&amp;gt;Tom Sundermann: [http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2017/05/18/zschaepe-gutachten-posse/ &amp;#039;&amp;#039;Ein Zschäpe-Gutachten wird zur Posse.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeit Online]]&amp;#039;&amp;#039;, 19. Mai 2017; [http://www.sueddeutsche.de/1.3511854 &amp;#039;&amp;#039;Körper, Seele und Pralinen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 18. Mai 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem wurde bekannt, dass Bauer sein Gutachten der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039; zur Veröffentlichung angeboten und eine angebliche „Hexenjagd“ gegen Zschäpe beklagt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Mai 2017 lehnten die drei Nebenklagevertreter der [[Halit Yozgat|Familie Yozgat]] Bauer wegen Befangenheit ab. Später schloss sich die [[Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof|Bundesanwaltschaft]] dem Befangenheitsantrag mehrerer Nebenkläger gegen Bauer an. Sie warf Bauer vor, sein Gutachten nicht unvoreingenommen, sondern „ergebnisorientiert und interessengeleitet“ erstellt zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/1.3553632 &amp;#039;&amp;#039;Bundesanwaltschaft: Misstrauen gegen Zschäpe-Gutachter ist begründet.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Süddeutsche Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 20. Juni 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Oberlandesgericht folgte diesem Antrag am 11. Juli 2017 und befand, es gebe „berechtigte Zweifel an seiner Unvoreingenommenheit“.&amp;lt;ref&amp;gt;Tom Sundermann: [http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2017/07/11/zschaepes-wunschgutachter-fuer-befangen-erklaert/ &amp;#039;&amp;#039;Zschäpes Wunschgutachter für befangen erklärt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeit Online]]&amp;#039;&amp;#039;, 11. Juli 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Publikationen (Auswahl)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klinische und psychosomatische Aspekte der Adnexitis anhand von 27 unausgewählten, klinisch und tiefenpsychologisch untersuchten Fällen.&amp;#039;&amp;#039; (Freiburg (Breisgau), Univ., Diss., 1981).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Übermittlung von Entzündungssignalen zwischen Zellen des Blutes und Leberparenchymzellen durch körpereigene Signalfaktoren am Beispiel des Interleukin-6.&amp;#039;&amp;#039; (Freiburg (Breisgau), Univ., Habil.-Schr., 1990).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sachbücher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Alzheimer-Krankheit – Neurobiologie, Psychosomatik, Diagnostik und Therapie.&amp;#039;&amp;#039; Schattauer, Stuttgart 1994, ISBN 3-7945-1634-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Gedächtnis des Körpers – Wie Beziehungen und Lebensstile unsere Gene steuern.&amp;#039;&amp;#039; Eichborn, Frankfurt am Main 2002. (ab 2004: Piper, München 2004, ISBN 3-492-24179-4)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Warum ich fühle was du fühlst – Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneurone.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann und Campe, Hamburg 2005, ISBN 3-455-09511-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prinzip Menschlichkeit – Warum wir von Natur aus kooperieren.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann und Campe, Hamburg 2006, ISBN 3-455-50017-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lob der Schule – Sieben Perspektiven für Schüler, Lehrer und Eltern.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann und Campe, Hamburg 2007, ISBN 978-3-455-50032-5.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: {{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=5437264 |text= |archivebot=2019-04-20 09:05:53 InternetArchiveBot}} &amp;#039;&amp;#039;Fragen an den Autor&amp;#039;&amp;#039; im [[Saarländischer Rundfunk|SR]]-Kulturradio vom 13. Mai 2007, abgerufen am 11. April 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das kooperative Gen – Abschied vom Darwinismus.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann und Campe, Hamburg 2008, ISBN 978-3-455-50085-1.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: [http://www.pr.uni-freiburg.de/pm/2008/pm.2008-09-03.269/ &amp;#039;&amp;#039;Zellen können die Architektur ihres Erbgutes verändern – Neues aus der Werkstatt der Evolution.&amp;#039;&amp;#039;] Pressemitteilung der Universität Freiburg vom 3. September 2008, abgerufen am 11. April 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schmerzgrenze – Vom Ursprung alltäglicher und globaler Gewalt.&amp;#039;&amp;#039; Blessing, München 2011, ISBN 978-3-89667-437-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arbeit – Warum unser Glück von ihr abhängt und wie sie uns krank macht.&amp;#039;&amp;#039; Blessing, München 2013, ISBN 978-3-89667-474-6. (Taschenbuch: Heyne, München 2015, ISBN 978-3-453-60354-7)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Selbststeuerung – Die Wiederentdeckung des freien Willens.&amp;#039;&amp;#039; Blessing, München 2015, ISBN 978-3-89667-539-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wie wir werden, wer wir sind: Die Entstehung des menschlichen Selbst durch Resonanz.&amp;#039;&amp;#039; Blessing, München 2019, ISBN 978-3-89667-620-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fühlen, was die Welt fühlt – Die Bedeutung der Empathie für das Überleben von Menschheit und Natur&amp;#039;&amp;#039;. Blessing, München 2020, ISBN 978-3-89667-690-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das empathische Gen - Humanität, das Gute und die Bestimmung des Menschen&amp;#039;&amp;#039;. Herder, November 2021, ISBN 978-3-451-03348-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Realitätsverlust – wie KI und virtuelle Welten von uns Besitz ergreifen – und die Menschlichkeit bedrohen&amp;#039;&amp;#039;. Heyne, München, 2023, 235 S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und  Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Für die Entdeckung der Beteiligung des Immunbotenstoffes [[Interleukin-6]] an der [[Alzheimer-Krankheit]]  wurde Bauer 1997 von der Deutschen Gesellschaft für Biologische Psychiatrie mit dem Organon-Forschungspreis ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://idw-online.de/de/news992 Alzheimer-Krankheit: Nicht nur medikamentös, sondern auch psychologisch helfen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124117864}}&lt;br /&gt;
* [http://www.psychotherapie-prof-bauer.de/ Website von Joachim Bauer]&lt;br /&gt;
* [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Joachim+Bauer Publikationsliste] bei [[PubMed]]&lt;br /&gt;
* [https://www.uniklinik-freiburg.de/fileadmin/mediapool/07_kliniken/psy_psychosomatik/pdf/Publikationsliste_Joachim_Bauer_Stand_2016.pdf Publikationsliste J. Bauer.] Universitätsklinikum Freiburg&lt;br /&gt;
* [https://www.researchgate.net/profile/Joachim_Bauer Publikationsliste] bei [[ResearchGate]]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=j2AxgJIs57k&amp;amp;feature=youtu.be Stärkung des Selbst, Benefits für Körper und Gehirn: Yoga aus neurowissenschaftlicher Sicht] (YouTube)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124117864|LCCN=n2006080829|VIAF=84204926}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bauer, Joachim}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychiater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychotherapeut]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Hochschullehrer (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bauer, Joachim&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Psychotherapeut und Psychiater mit Spezialgebiet Psychosomatische Medizin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Oktober 1951&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tübingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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