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	<title>Jo Baier - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T17:26:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Tommes am 6. Juli 2024 um 13:01 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Jo Baier, 2011.JPG|mini|hochkant|Jo Baier, 2011]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joseph-Albert „Jo“ Baier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Februar]] [[1949]] in [[München]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Regisseur|Filmregisseur]] und [[Drehbuchautor]].&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Jo Baier wuchs als Sohn des Friseurs Josef Baier und seiner Frau Irene, geb. Friese, einer Krankenschwester, in [[Fraßhausen]] bei [[Dietramszell]] in [[Oberbayern]] auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Munzinger|00000023111|Abruf=2024-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er besuchte die Volksschule in [[Endlhausen]] und anschließend das [[Pestalozzi-Gymnasium München|Pestalozzi-Gymnasium]] in München, an dem er 1969 das Abitur ablegte. Seit 1970 studierte Baier Theaterwissenschaft, Neuere Deutsche Literatur und Amerikanistik an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] und plante 1974 zunächst eine Dissertation über [[Karl Valentin]]. Im Dezember 1980 wurde er schließlich bei dem Theaterwissenschaftler [[Klaus Lazarowicz]] in München mit einer Arbeit über &amp;#039;&amp;#039;Raumrichtungen und räumliche Verhältnisse im Theater hinsichtlich ihrer emotionalen Bedeutung für den Zuschauer&amp;#039;&amp;#039; zum [[Dr. phil.]] [[promoviert]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Während des Studiums arbeitete er als Aufnahmeleiter, Tonmann und Kameraassistent beim [[Bayerischer Rundfunk|Bayerischen Rundfunk]]. Zusammen mit dem Kameramann Hubertus Meckel drehte Baier ab 1976 mehr als 60 Dokumentationen für die BR-Reihe &amp;#039;&amp;#039;[[Unter unserem Himmel]]&amp;#039;&amp;#039;. Die ländlich-bäuerliche Umgebung seiner Jugend ist für ihn bis heute prägend, viele seiner Filme spielen in Bayern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kurzfilm &amp;#039;&amp;#039;Rauhnacht&amp;#039;&amp;#039; debütierte Baier 1984 als Spielfilmregisseur. Es folgten zahlreiche Filme, meist für das Fernsehen. &amp;#039;&amp;#039;Schiefweg&amp;#039;&amp;#039; über die niederbayerische Volksdichterin [[Emerenz Meier]] war nur mit Laiendarstellern besetzt und wurde 1989 mit dem [[Adolf-Grimme-Preis 1989|Adolf-Grimme-Preis]] mit Silber ausgezeichnet. &amp;#039;&amp;#039;Rosse&amp;#039;&amp;#039; entstand nach dem Drama von [[Richard Billinger]]. &amp;#039;&amp;#039;[[Wildfeuer]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Anica Dobra]] als Emerenz Meier kam 1991 ins Kino. In drei Folgen der [[Südwestfunk|SWF]]-Fernsehreihe &amp;#039;&amp;#039;[[Ärzte (Fernsehreihe)|Die indische Ärztin]]&amp;#039;&amp;#039; spielte [[Rosel Zech]] unter Baiers Regie die Hauptrolle. Im Heimatfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Hölleisengretl]]&amp;#039;&amp;#039; nach einer Erzählung von [[Oskar Maria Graf]] war [[Martina Gedeck]] 1995 als Bäuerin neben [[Michael Lerchenberg]] und [[Hubert von Goisern]] zu sehen. Gedeck war auch Protagonistin in Baiers nächstem Fernsehfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Der schönste Tag im Leben]]&amp;#039;&amp;#039; nach einem Buch von [[Ruth Toma]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fernseh-Dreiteiler &amp;#039;&amp;#039;[[Der Laden (Film)|Der Laden]]&amp;#039;&amp;#039; wurde 1999 mit dem Adolf-Grimme-Preis mit Gold und dem Sonderpreis des Bayerischen Fernsehpreises ausgezeichnet. Einen weiteren Grimme-Preis gab es 2001 für das Krimidrama &amp;#039;&amp;#039;[[Wambo]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Jürgen Tarrach]], das die Geschichte des Schauspielers [[Walter Sedlmayr]] nachzeichnet. 2002 folgte der Heimatfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Verlorenes Land]]&amp;#039;&amp;#039; mit Martina Gedeck, [[Monica Bleibtreu]] und [[Nina Kunzendorf]] und 2003 &amp;#039;&amp;#039;[[Schwabenkinder (Film)|Schwabenkinder]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Tobias Moretti]], [[Vadim Glowna]] und Jürgen Tarrach. &amp;#039;&amp;#039;[[Stauffenberg (Film)|Stauffenberg]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Sebastian Koch]] als [[Claus Schenk Graf von Stauffenberg]] erzählt die Geschichte des [[Attentat vom 20. Juli 1944|Attentats auf Hitler vom 20. Juli 1944]] und erhielt 2004 den [[Deutscher Fernsehpreis|Deutschen Fernsehpreis]] als bester Film. [[Michael Degen]]s Erinnerungen als Kind jüdischer Herkunft, das in Nazideutschland überlebt, verfilmte Baier in &amp;#039;&amp;#039;[[Nicht alle waren Mörder (Film)|Nicht alle waren Mörder]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Nadja Uhl]] und [[Aaron Altaras]]. In &amp;#039;&amp;#039;[[Das letzte Stück Himmel]]&amp;#039;&amp;#039; (2007) sind [[David Rott]] und [[Max von Pufendorf]] als ungleiches Brüderpaar neben [[Nora Tschirner]] zu sehen. &amp;#039;&amp;#039;[[Liesl Karlstadt und Karl Valentin]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Johannes Herrschmann]], [[Bettina Redlich]] und [[Hannah Herzsprung]] ist ein Fernsehfilm über Leben und Karriere des bayerischen Komödiantenpaars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2010 kam mit dem aufwändigen Historiendrama &amp;#039;&amp;#039;[[Henri 4]]&amp;#039;&amp;#039; erstmals seit 1991 wieder ein Film von Jo Baier in die Kinos. Die internationale Koproduktion nach der literarischen Vorlage von [[Heinrich Mann]] hatte jedoch bei Kritik und Publikum nur geringen Erfolg. Ebenfalls im Kino lief 2010 das biografische Dialogdrama &amp;#039;&amp;#039;[[Das Ende ist mein Anfang]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Bruno Ganz]] und [[Erika Pluhar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fernsehreportage &amp;#039;&amp;#039;Meine Heimat – Zweimal&amp;#039;&amp;#039; erzählt Baier von seiner Jugend in [[Dietramszell]] und seinen Wurzeln und stellt dies [[Konstantin Wecker]]s Geschichte gegenüber, der in München aufwuchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jo Baier lebt in München, ist verheiratet und hat einen Sohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1986: Schiefweg (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1989: Rosse (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1991: [[Wildfeuer]]&lt;br /&gt;
* 1994: [[Ärzte (Fernsehreihe)|Die indische Ärztin]] (Fernsehreihe; Folge &amp;#039;&amp;#039;Die Heimkehr&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1995: Die indische Ärztin (Fernsehreihe; Folge &amp;#039;&amp;#039;Die Hochzeit&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1995: [[Hölleisengretl]] (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1996: Die indische Ärztin (Fernsehreihe; Folge &amp;#039;&amp;#039;Herzen in Not&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1996: [[Der schönste Tag im Leben]] (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1998: [[Der Laden (Film)|Der Laden]] (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 2000: Der Weibsteufel (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 2001: [[Wambo]] (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 2002: [[Verlorenes Land]] (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 2003: [[Schwabenkinder (Film)|Schwabenkinder]] (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 2004: [[Stauffenberg (Film)|Stauffenberg]] (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 2006: [[Nicht alle waren Mörder (Film)|Nicht alle waren Mörder]] (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 2006: [[Das letzte Stück Himmel]] (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 2007: [[Liesl Karlstadt und Karl Valentin]] (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 2010: [[Henri 4]]&lt;br /&gt;
* 2010: [[Das Ende ist mein Anfang]]&lt;br /&gt;
* 2011: Meine Heimat – Zweimal (Fernsehdokumentation)&lt;br /&gt;
* 2012: [[Die Heimkehr (2012)|Die Heimkehr]]&lt;br /&gt;
* 2016: [[Bergfried (Film)|Bergfried]] (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 2017: [[Bella Block: Stille Wasser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jo Baier.JPG|mini|hochkant|Jo Baier mit dem [[Bayerischer Poetentaler|Bayerischen Poetentaler]]]]&lt;br /&gt;
* [[Grimme-Preis|Adolf-Grimme-Preis]]&lt;br /&gt;
** 1989 [[Adolf-Grimme-Preis 1989|Adolf-Grimme-Preis]] mit Silber für &amp;#039;&amp;#039;Schiefweg&amp;#039;&amp;#039; (zusammen mit Günther Weckwarth)&lt;br /&gt;
** 1999 Adolf-Grimme-Preis mit Gold für &amp;#039;&amp;#039;Der Laden&amp;#039;&amp;#039; (zusammen mit [[Martin Benrath]])&lt;br /&gt;
** 2002 für &amp;#039;&amp;#039;Wambo&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** 2007 für &amp;#039;&amp;#039;Nicht alle waren Mörder&amp;#039;&amp;#039; (Publikumspreis der Marler Gruppe)&lt;br /&gt;
* [[Bayerischer Fernsehpreis]] &lt;br /&gt;
** 1990 für &amp;#039;&amp;#039;Rosse&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** 1996 für &amp;#039;&amp;#039;Der schönste Tag im Leben&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** 1999 für &amp;#039;&amp;#039;Der Laden&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1995: [[Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste|Regiepreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste]] für &amp;#039;&amp;#039;Hölleisengretl&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1999: [[Goldener Gong]] für &amp;#039;&amp;#039;Der Laden&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2003: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland am Bande]]&lt;br /&gt;
* 2003: [[Deutscher Fernsehpreis]] für &amp;#039;&amp;#039;Stauffenberg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2003: [[Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste]] für Buch und Regie von &amp;#039;&amp;#039;Schwabenkinder&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2004: [[Romy (Fernsehpreis)|Goldene Romy]] für das Beste Drehbuch für &amp;#039;&amp;#039;Schwabenkinder&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2004: [[Robert-Geisendörfer-Preis|Robert-Geisendörfer-Preises]] Sonderpreis &lt;br /&gt;
* 2006: [[Bayerischer Verdienstorden]]&lt;br /&gt;
* 2008: [[Robert-Geisendörfer-Preis]] (Co-Autor und Regie, Kategorie Fernsehen: &amp;#039;&amp;#039;Das letzte Stück Himmel&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 2011: [[Bayerischer Poetentaler]] der [[Münchner Turmschreiber]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Raumrichtungen und räumliche Verhältnisse im Theater hinsichtlich ihrer emotionalen Bedeutung für den Zuschauer.&amp;#039;&amp;#039; (München, Univ., Diss., 1980).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0047047}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|4a851356e4074dd5b6f1026f034cba44}}&lt;br /&gt;
* [https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/alpha-forum/jo-baier-gespraech102.html Jo Baier im Gespräch mit Carlos Gerstenhauer] (PDF, 2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=132401819|LCCN=no2007146853|VIAF=45461758}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Baier, Jo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grimme-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romy-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Baier, Jo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Baier, Josef-Albert (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Filmregisseur und Drehbuchautor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Februar 1949&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tommes</name></author>
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