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	<title>Jizerka - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jizerka&amp;diff=550154&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JKowar: /* Geographie */ Details.</title>
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		<updated>2026-02-11T10:11:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geographie: &lt;/span&gt; Details.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Ort im Isergebirge. Zum Fluss im Riesengebirge siehe [[Jizerka (Jizera, Horní Sytová)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Jizerka&lt;br /&gt;
| Wappen             = kein&lt;br /&gt;
| Kraj               = Liberecký kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Okres              = Jablonec nad Nisou&lt;br /&gt;
| Fläche             = 2735,677&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.uir.cz/katastralni-uzemi/669768/Jizerka Bereich des Grundkatasters Jizerka] siehe [[Katastralgemeinde]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe               = 860&lt;br /&gt;
| Einwohner          = 12&lt;br /&gt;
| EinwohnerDatum     = 26.03.2021 &amp;lt;!-- Census 2021 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 468 50&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = L&lt;br /&gt;
| Straßen            = Silnice III/29019 (Horní Polubný–Jizerka)&lt;br /&gt;
| Schienen           = &lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Kořenov&lt;br /&gt;
| Stadt              = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = &lt;br /&gt;
| Ortsteile          = &lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = &lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = &lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = &lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = &lt;br /&gt;
| Website            = &lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50/48/56/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 15/21/03/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Jizerka-Panorama-2008.jpg|mini|hochkant=1.5|Panoramafoto des Ortes, mit Blick über das [[Isergebirge]] im Hintergrund, vom Fuß des Buchbergs ([[Bukovec (Isergebirge)|Bukovec]]) aus gesehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jizerka&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Klein Iser&amp;#039;&amp;#039;, früher &amp;#039;&amp;#039;Wilhelmshöhe&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Kořenov]] im [[Okres Jablonec nad Nisou]]. Der Ort hat acht Einwohner und 23 Häuser, die fast ausschließlich touristisch oder gastronomisch genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Jizerka liegt unweit der polnischen Grenze auf der Malá Jizerská louka (&amp;#039;&amp;#039;Kleine Iserwiese&amp;#039;&amp;#039;) zwischen dem Vlašský hřeben (&amp;#039;&amp;#039;Welscher Kamm&amp;#039;&amp;#039;) im Westen und dem Střední jizerský hřeben (&amp;#039;&amp;#039;Mitteliserkamm&amp;#039;&amp;#039;) im Osten mit Höhen bis über 1000&amp;amp;nbsp;m. Südlich abgeschlossen wird das Plateau durch einen Moränenriegel („Mořina“, 907&amp;amp;nbsp;m) sowie den Vulkankegel des [[Bukovec (Isergebirge)|Bukovec]] (Buchberg, 1005&amp;amp;nbsp;m). Im Norden grenzt eine mit Sumpfgebieten durchzogene Landschaft mit Höhen über 900&amp;amp;nbsp;m an. Namensgebend für den Ort war der Bach [[Jizerka (Bach)|Jizerka]] (&amp;#039;&amp;#039;Kleine Iser&amp;#039;&amp;#039;), in den der Safírový potok (&amp;#039;&amp;#039;Saphirflössel&amp;#039;&amp;#039;) und ein weiterer Bach einmünden. Auf schlesischer Seite befand sich die Siedlung [[Wielka Izera|Groß Iser]] auf der [[Hala Izerska|Großen Iserwiese]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war der Ort mit ca. 80 % Buchen-, 10 % Fichten- und 10 % Tannenwald bewachsen. Durch die Glasmacherei ab dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurden die Buchen zur Energieerzeugung verbraucht und im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert durch damals von der Forstwissenschaft für praktikabel gehaltenen Nadelwald, hauptsächlich Tannen aus anderen Landesteilen der Habsburgermonarchie, aufgeforstet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{YouTube |id=YTZ1MM9owr4 |titel=Misthausreport_Teil 4 – Gustav Ginzel erzählt von seinem Haus im Isergebirge |abruf=2025-11-18 |upload=2008-01-17 |uploader=AchimGocht |kommentar=Produktion 1990}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Nadelwald hielt sich in Jizerka bis etwa 1970. Als Folge des [[Waldsterben]]s im früheren [[Schwarzes Dreieck|Schwarzen Dreieck]] sind die Kämme des Isergebirges inzwischen kahl. Seit den 1990er-Jahren wurden verstärkt Wiederaufforstungsmaßnahmen eingeleitet. Der schneereiche und harte Winter 2005/2006 beschädigte viele neu gepflanzte junge Bäume durch Schneebruch. In den Wintermonaten ist der Ort Treffpunkt für Skilangläufer und wird von der Isergebirgs-Skimagistrale berührt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleiniser Buchberg.jpg|mini| Vom [[Misthaus]] über den Ort zum Buchberg [[Bukovec (Isergebirge)]] gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick vom Buchberg auf Klein-Iser.jpg|mini|Blick vom Buchberg auf Jizerka]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ferienort liegt in {{Höhe|860|CZ}} und ist zusammen mit [[Příchovice (Kořenov)|Příchovice]] der höchstgelegene Ort im tschechischen Teil des [[Isergebirge]]s. Für den motorisierten Fahrzeugverkehr ist er ausschließlich über [[Horní Polubný]] erreichbar. Die Zufahrt mit dem Auto ist nur Anliegern und Gästen des Ortes erlaubt. Seit 15. Juli 2005 ist der Karlstaler Steg über den Grenzfluss Iser als Wandergrenzübergang nach [[Orle (Szklarska Poręba)|Orle]] (Karlsthal) wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Um 1550 entstand in den tiefen Wäldern des Isergebirges am Saphirflössel eine kleine Ansiedlung von [[Schmuckstein#Edelsteine|Edelstein]]gräbern, die hier nach [[Saphir]]en und [[Iserin]]en suchten. Alten Überlieferungen nach soll Elias Link 1570 auf dem Sattel am Keuligen Buchberg ein Haus erbaut haben, was zur Gründung des Ortes geführt habe.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1699 errichtete Christoph Schönwald am Weg vom Mitteliserkamm zur Großen Iserwiese das Hoyerhaus. Im Jahre 1704 siedelten sich in dem unwegsamen Gebiet Flüchtlinge aus [[Schlesien]] und [[Kursachsen|Sachsen]] an. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bestand die als &amp;#039;&amp;#039;Baude Ling Elis&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Haus Eliae Lings&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete Ansiedlung aus neun Anwesen, von denen acht zur [[Schloss Frýdlant|Herrschaft Friedland]] und eines zur Herrschaft [[Semily|Semil]] gehörten. Fünf der Familien waren [[Protestant]]en, die zur [[Pobiedna|Meffersdorfer]] Pfarre gehörten, die anderen vier waren katholisch.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jaroslaus Schaller]]: &amp;#039;&amp;#039;Topographie des Königreichs Böhmen.&amp;#039;&amp;#039; Theil 4: &amp;#039;&amp;#039;Bunzlauer Kreis.&amp;#039;&amp;#039; Piskaczek, Prag 1786, [http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/goToPage/bsb10801646.html?pageNo=304 S. 298].&amp;lt;/ref&amp;gt; Um die 1769 auf der Kleinen Iserwiese errichtete [[Glashütte]], die aber wieder einging, entstand die Ansiedlung &amp;#039;&amp;#039;Wilhelmshöhe&amp;#039;&amp;#039;. Neben der Glasfabrikation lebten die Bewohner von der Forstwirtschaft und der Vogelfängerei und unterstanden dem Gericht in [[Bílý Potok pod Smrkem|Weißbach]]. Im Jahre 1828 ließ der Glasmacher Franz Riedel auf der Kleinen Iserwiese eine neue Glashütte errichten, die [[Hohlglas]] und Lustersteine (geschliffenes Pressglas) produzierte. &amp;#039;&amp;#039;Wilhelmshöhe&amp;#039;&amp;#039; erhielt fortan eine eigene Ortsgerichtsbarkeit, die Siedlung am Keuligen Buchberg hieß seitdem &amp;#039;&amp;#039;Buchberg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1832 bestand die [[Streusiedlung]] &amp;#039;&amp;#039;Iser&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Buchberg&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Wilhelmshöhe&amp;#039;&amp;#039; oder die &amp;#039;&amp;#039;Iserhäuser&amp;#039;&amp;#039; genannt, aus 21 [[Bergbaude|Bauden]] mit 134 deutschsprachigen Einwohnern. Haupterwerbsquelle waren [[Forstwirtschaft]] und [[Viehzucht]]. Wegen der Höhenlage und des Kältekessels auf der Kleinen Iserwiese war nur Weidewirtschaft möglich, sämtliche Feldfrüchte mussten aus [[Příchovice (Kořenov)|Přichowitz]] oder Pollaun eingeführt werden. Im Ort gab es ein herrschaftliches Jägerhaus. Pfarrort war [[Polubný|Pollaun]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Gottfried Sommer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Königreich Böhmen.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Bunzlauer Kreis.&amp;#039;&amp;#039; Calve, Prag 1834, [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10011362_00360.html S. 320].&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Franz Riedels Neffe und Schwiegersohn Josef Riedel 1841 das Jägerhaus übernahm, verlegte er seinen Wohnsitz bis 1844 nach Wilhelmshöhe und ließ dort ein Herrenhaus errichten. Bis zur Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts blieb &amp;#039;&amp;#039;Iser&amp;#039;&amp;#039; der [[Allod]]ialherrschaft Friedland untertänig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der [[Grundherrschaft|Patrimonialherrschaft]] bildete Wilhelmshöhe/Buchberg mit dem Hujerhaus ab 1850 einen Ortsteil der Gemeinde [[Bílý Potok pod Smrkem|Weißbach]] im [[Bunzlauer Kreis]] im [[Gerichtsbezirk Friedland]]. Ab 1868 gehörte das Dorf zum [[Bezirk Friedland]]. 1866 ging neben dem Herrenhaus eine zweite Glashütte in Betrieb, die bis 1911 produzierte. Nach der Stilllegung der Glashütte war eine Sägemühle der größte Betrieb des Ortes. Über die [[Jizera|Iser]], die die Grenze zu Schlesien bildete, führte unterhalb des Buchberges der &amp;#039;&amp;#039;Karlstaler Steg&amp;#039;&amp;#039; in den jenseits der Grenze gelegenen Nachbarort [[Orle (Szklarska Poręba)|Karlstal]] und weiter über die alte Zollstraße nach [[Schreiberhau]]. Ein weiterer Weg, der Zollweg, führte über den Mitteliserkamm am [[Hegerhaus]], später nach seinen Bewohnern als Hoyerhaus bezeichnet, bei den Koberhäusern über die Iser auf die Große Iserwiese nach [[Wielka Izera|Groß Iser]] in Schlesien. Am Fuße des Buchberges, wo beide Wege zusammentrafen, befand sich das Zollhaus. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] diente die neue Glashütte als Jugendherberge. Die alte verfiel und wurde abgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Iser bzw. Wilhelmshöhe und Buchberg zum Dorf &amp;#039;&amp;#039;Klein Iser&amp;#039;&amp;#039; vereinigt und erhielt ab 1924 den tschechischen Ortsnamen &amp;#039;&amp;#039;Jizerka&amp;#039;&amp;#039;. Für den aufkommenden Tourismus entstand in dieser Zeit auf dem Buchbergsattel die Baude &amp;#039;&amp;#039;Zum Buchberg&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Chata pod Bukovcem&amp;#039;&amp;#039;), in den 1930er Jahren kam gegenüber die kleinere &amp;#039;&amp;#039;Buchbergbaude&amp;#039;&amp;#039; hinzu (seit etwa dem Jahr 2000 &amp;#039;&amp;#039;Pension Kakrda&amp;#039;&amp;#039;). Im Jahre 1930 lebten in Jizerka 157 Personen. Nach dem [[Münchner Abkommen]] erfolgte 1938 die [[Annexion]] an das Deutsche Reich; Klein Iser gehörte zunächst als Ortsteil von Weißbach zum [[Landkreis Friedland (Isergebirge)|Landkreis Friedland]]. Am 1. Mai 1939 wurde Klein Iser von Weißbach abgetrennt und als selbstständige Gemeinde dem [[Landkreis Gablonz an der Neiße]] zugeordnet. Beim [[Volkszählung|Zensus]] von 1939 hatte die Gemeinde Klein Iser einschließlich des [[einschicht]]igen Hoyerhauses (&amp;#039;&amp;#039;Hojerův dům&amp;#039;&amp;#039;) 125 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.verwaltungsgeschichte.de/sud_friedland.html |wayback=20130116125843 |text=Verwaltungsgeschichte Friedland}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kam der Ort zur Tschechoslowakei zurück und trägt seitdem wieder den tschechischen Namen. In den Jahren 1946 und 1947 wurden die meisten [[Deutschböhmen und Deutschmährer|deutschböhmischen]] Bewohner vertrieben. Dadurch verfielen zahlreiche Gebäude und mussten abgerissen werden. In den 1960er Jahren wurde die seit Kriegsende gesperrte Brücke am Karlstaler Steg durch ein Hochwasser der Jizera weggerissen. Wegen der geringen Einwohnerzahl erfolgte 1960 die Eingemeindung nach [[Kořenov]]. Nach dem Brand der Jugendherberge wurde die Ruine der Glashütte als Kuhstall genutzt. Das Hoyerhaus brannte in den 1960er Jahren nieder. [[Gustav Ginzel]] und Helfer setzten ab 1980 das Herrenhaus weitestgehend wieder instand. Im Jahr 1989 begann der Wiederaufbau des Gebäudes der ehemaligen Glashütte, die seitdem Gaststätte, Pension und Sporthalle ist. Das Herrenhaus beherbergt ein Hotel.&lt;br /&gt;
1991 hatte der Ort nur zwei Einwohner. Im Jahre 2001 bestand das Dorf aus 13 Häusern, in denen wieder acht Menschen lebten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.czso.cz/ Offizielle Tschechische statistische Angaben; 2009]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 2005 wurde die Pyramida in ihrer historischen Bauform restauriert, ein fast 100 Jahre altes Ausflugsrestaurant. Beim Zensus 2021 gaben zwölf Personen an, in Jizerka ihren festen Wohnsitz zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://vdb.czso.cz/vdbvo2/faces/en/index.jsf?page=vystup-objekt-vyhledavani&amp;amp;vyhltext=jizerka&amp;amp;bkvt=aml6ZXJrYQ..&amp;amp;katalog=all&amp;amp;skupId=4829&amp;amp;pvo=SLD21056-COD&amp;amp;pvoch=5108&amp;amp;pvokc=65#w= |titel=Population with registered residence by municipality parts (unit) of selected AD MEP |werk=Public Database |hrsg=Czech Statistical Office |sprache=en |datum=2025 |abruf=2025-03-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls 2021 wurde die Fußgängerbrücke über die Iser (Karlstaler Steg, {{csS|Karlovský most}}) grundhaft erneuert. Zuvor existierte ein undatierter hölzerner Übergang auf den alten Widerlagern von 1901. &amp;lt;!-- Quelle: Datierung am westlichen Widerlager. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Abend in Klein Iser.jpg|Blick zum Buchbergsattel&lt;br /&gt;
Bild:Kleiniser vom Buchberg.jpg|Straße vom Buchberg zur Pyramida, im Hintergrund die alte Schule&lt;br /&gt;
Bild:Kleiniser (14).jpg|Klein Iser, vom Buchberg gesehen&lt;br /&gt;
Bild:Herrenhaus.jpg|Klein Iser, Herrenhaus und Buchberg&lt;br /&gt;
Bild:Jizerka_Smrk_2013.JPG|Blick vom Buchbergsattel auf Jizerka und [[Smrk (Isergebirge)|Smrk]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Iserwiese ==&lt;br /&gt;
Schon lange vor der Gründung des Ortes erlangte die Iserwiese als Fundstätte von [[Schmuckstein|Edelsteinen]] große Bedeutung. Im 15. Jahrhundert waren es vor allem [[Walen]], die hier nach [[Saphir]], [[Topas]], [[Zirkon]], [[Smaragd]] und [[Rubin]] suchten. Vor allem am Saphirflössel am Rande des Kleinen Isermoores wurden immer wieder Edelsteine gefunden. Dazu gehörten insbesondere seltene Titaneisensteine, die nach der Fundstätte als [[Iserin]]e bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Iserwiese war Teil der Herrschaft [[Frýdlant v Čechách|Friedland]] und deren Besitzer, die Bibersteiner, ließen seit Beginn des 16. Jahrhunderts selbst nach den Steinen schürfen und waschen. Fremden Edelsteinsuchern wurden mit Androhung der Blendung jegliche Aktivitäten untersagt. Über die Edelsteinfunde auf der Iserwiese, die zu Zeiten [[Rudolf II. (HRR)|Rudolfs II.]] als der bedeutendste Fundort Böhmens galt, berichten auch die Chronisten [[Bohuslav Balbinus]], [[Caspar von Schwenckfeld]] und [[Nicolaus Henel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1539 brach zwischen den Herrschaften Friedland und Nawarow ein Grenzstreit um die Iserwiese aus, der erst 1591 zugunsten der Friedländer beigelegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf II. erteilte am 8. Juli 1595 ein Privileg zur Edelsteinsuche auf der Iserwiese an die Bergleute Leonhard Stadler und Johann Eckstein, gleiches erhielten später noch der Pfarrer Simon Thaddäus Budeccius von Falkenberg und der Steinschneider Willibald Heffter. Im 17. Jahrhundert beauftragte [[Wallenstein|Albrecht von Waldstein]] italienische Edelsteinsucher mit der Untersuchung des Gebirges zwischen Isermoor und Buchberg. [[Franz Xaver Zippe]] beschrieb die Iserwiese 1824 in den &amp;#039;&amp;#039;Beiträgen zur Kenntnis des Mineralreiches&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder versuchten Edelsteingräber ihr Glück auf der Iserwiese, letzte größere Versuche erfolgten nach dem Ersten Weltkrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Panskydum.jpg|mini|Zum Hotel &amp;#039;&amp;#039;Pansky Dům&amp;#039;&amp;#039; umgebautes Herrenhaus 2005]]&lt;br /&gt;
* Bekannt wurde der Ort auch durch das [[Misthaus]] und dessen Besitzer, den Globetrotter [[Gustav Ginzel]], zu dessen Vorträgen und Führungen durch das Haus früher viele Tagestouristen vor allem aus der [[DDR]] anreisten. Gleichzeitig war das Haus ein beliebter Treffpunkt von Bergsteigern. Das Misthaus ist seit einigen Jahren&amp;lt;!--bitte genauer--&amp;gt; geschlossen.&lt;br /&gt;
* Das kleine Isermoor wurde zum Naturschutzgebiet erklärt und ist nur auf gekennzeichneten Pfaden begehbar.&lt;br /&gt;
* Der Bukovec besitzt an seinen Hängen einige warme Quellgebiete, an denen die [[Trollblume]], der Gelbblühende Dreifuß und der Schwalbenwurzige Enzian zu finden sind.&lt;br /&gt;
* Nordwestlich des Ortes befindet sich in fünf Kilometer Entfernung die bekannte Bergbaude [[Smědava]] (Wittighaus). Südwestlich von Klein-Iser, über den Welschen Kamm, liegt die [[Darretalsperre]]. Wegen des Einzugsgebietes dieser Trinkwassertalsperre und des Naturschutzgebietes Isermoor wurden die Straßen zwischen Jizerka und dem Wittighaus und von dort zur Talsperre für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt.&lt;br /&gt;
* Pytlácke kameny (Raubschützenfelsen, 975 m) und [[Wackelstein]] (Viklan) auf dem Mitteliserkamm&lt;br /&gt;
* In der früheren Schule zeigt das Nordböhmische Museum Liberec eine Dauerausstellung zur Geschichte von Jizerka und das Leben im Isergebirge&lt;br /&gt;
* Steinobelisk vor der &amp;#039;&amp;#039;Horská chata Pyramida&amp;#039;&amp;#039; (deutsch ehemals &amp;#039;&amp;#039;Gasthaus Pyramide&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jizerka.cz/de/geschichte/ Website &amp;#039;&amp;#039;Panský dům&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Pyramida&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ruine des Hoyerhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Lange (Mediziner, 1813)|Wilhelm Lange]] (1813–1881), böhmischer Gynäkologe und Hochschullehrer, wurde hier geboren.&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Hujer]] (1872–1968), wurde hier geboren. Er arbeitete als Medailleur, Bildhauer, Gold- und Silberschmied sowie Lehrer.&lt;br /&gt;
* [[Gustav Ginzel]] (1932–2008), [[Deutschböhmen und Deutschmährer|deutschböhmischer]] Geologe, Globetrotter, Naturschützer et al., wirkte hier von den 1960er bis Ende der 1990er Jahre in seinem Misthaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Jizerka (Kořenov)|Jizerka|S}}&lt;br /&gt;
* [https://www.taz.de/pt/2005/02/26/a0305.1/text Jizerka in der TAZ; 2005]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.landeszeitung.cz/archiv/2001/index.php?edt=08&amp;amp;id=03 |wayback=20070927162653|text=Frühling in Klein-Iser im Herzen des Isergebirges}}&lt;br /&gt;
* [https://www.jizerskaops.cz/ Tschechische Seite Isergebirgsmagistrale, Informationen zu Langlaufloipen und Wegen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7697014-0|VIAF=245899393}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kořenov]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1960]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JKowar</name></author>
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