<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Jitzchak_Tabenkin</id>
	<title>Jitzchak Tabenkin - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Jitzchak_Tabenkin"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jitzchak_Tabenkin&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T01:08:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jitzchak_Tabenkin&amp;diff=778724&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stiller Zuhörer: /* Weblinks */ Webseite der Knesset</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jitzchak_Tabenkin&amp;diff=778724&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-02-20T15:22:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Webseite der Knesset&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Yitzhak Tabenkin.jpg|mini|Jitzchak Tabenkin um 1951]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jitzchak Tabenkin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|יצחק טבנקין&amp;amp;lrm;}}; geboren [[8. Januar]] 1888&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; oder 1889 in [[Babrujsk|Bobruisk]], [[Russisches Kaiserreich]]; gestorben [[6. Juni]] [[1971]] in [[En Charod|ʿEjn Charod]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/biography/tabenkin.html Jitzchak Tabenkin] in der [[Jewish Virtual Library]]; abgerufen am 4. Mai 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein gewerkschaftlich orientierter [[Israel|israelischer]] Parlamentarier und leitendes Mitglied der [[Kibbuzbewegung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Jitzchak Tabenkin wurde im damaligen [[Ansiedlungsrayon]] des [[Russisches Kaiserreich|Russischen Reiches]] in der Stadt [[Babrujsk|Bobruisk]] geboren, die sich heute in Belarus befindet. Seine Eltern waren beide politisch engagiert. Er bekam sowohl eine religiöse Erziehung im [[Cheder]] als auch später eine säkulare Ausbildung in Warschau, Wien und Bern. In Polen war er Gründer und Aktivist für die [[Poale Zion]], bevor er 1912 nach [[Palästina (Region)|Palästina]] im Osmanischen Reich auswanderte. Seine Stärke lag hauptsächlich im mündlichen [[Diskurs]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ari Shavit]] |Titel=Mein gelobtes Land – Triumph und Tragödie Israels |Verlag=Bertelsmann Verlag |Ort=München |Datum=2015 |ISBN=978-3-570-10226-8 |Seiten=64–70 |Kommentar=Originalausgabe bei Spiegel &amp;amp; Grau, New York 2013}}&amp;lt;/ref&amp;gt; deshalb litt er darunter, dass er seine Ideen zunächst kaum in die Tat umsetzen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Völkerbundsmandat für Palästina|britischen Mandatsgebiet]] vor der Staatsgründung war er Mitglied der sogenannten „Überparteilichen“-Gruppierung und Chef der Landwirtschaftlichen Arbeiterorganisation. 1919 war er Gründungsmitglied der [[Achdut haAwoda (1919)|Achdut haAwoda]] und nahm 1920 an der Gründungsveranstaltung der [[Histadrut]] teil. Er orientierte sich zwischen dem [[Anarchismus]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; [[Pjotr Alexejewitsch Kropotkin|Kropotkins]] und [[Michail Alexandrowitsch Bakunin|Bakunins]], und den Führungsprinzipien des [[Bolschewiki|bolschewistischen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Sozialismus. Damit stand er abseits vom politischen Zionismus [[Theodor Herzl]]s oder der religiös motivierten Landnahme des Engländers [[Herbert Bentwich]]. Von seinen Mitstreitern verlangte er harte Arbeit und völlige Selbstaufgabe im Kollektiv,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; daher trat er selbst in einen [[Kibbuz]] ein. Tabenkin hatte stets vor Augen, dass sich die Lage der europäischen Juden dramatisch verschlechterte, die „Heimstätte der Juden“ musste rechtzeitig fertig sein. Die Angst, dass dies nicht gelingen könnte, trieb in an und ließ ihn Gewalt befürworten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tabenkin war Mitglied von [[HaSchomer]], 1920 gehörte er zu den Verteidigern von [[Tel Hai]]. Im Jahr darauf wurde er Mitglied der [[Gedud Ha-Avoda]] (Arbeiterlegion) und lebte von Dezember 1921&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; an im Kibbuz [[En Charod|En Harod]]. Zu dieser Zeit hatte er mit seiner Frau bereits zwei Söhne, einer von ihnen war der spätere [[Palmach]]-Kommandeur [[Yosef Tabenkin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jitzchak Tabenkin war Mitbegründer und Sprecher der [[Kibbuzbewegung|Kibbuz-HaMeuchad-Bewegung]]; der Kibbuz En Harod wurde zum Zentrum dieser Strömung. Tabenkin unterstützte große Kibbuzim mit vielen Mitgliedern und einer nicht-elitären Philosophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 war er einer der Gründer der [[Mapai]] und führte sie neben [[David Ben-Gurion]] und [[Berl Katznelson]] an. Den Teilungsplan der [[Peel-Kommission]] für Palästina von 1937 lehnte Tabenkin, anders als Ben-Gurion und die Mehrheit der Sozialdemokraten ab,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Danny Trom |Titel=L’État de l’exil – Israël, les juifs, l’Europe |Verlag=Presses Universitaires de France (PUF) |Ort=Paris |Datum=2023 |ISBN=978-2-13-084463-1 |Seiten=170&amp;amp;nbsp;f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; weil er die den Juden zugesprochenen Gebiete für unzureichend hielt. Er erachtete es für notwendig, das ganze Land, einschließlich des von Arabern bewohnten Teils zu besiedeln. Mit der [[Kibbuzbewegung|HaKibuzz HaMeuchad]] finanzierte er die Palmach, um damit die Kibbuzbewegung und den Siedlungsanspruch zu stärken.&amp;lt;ref&amp;gt;Uri Ben-Eliezer: &amp;#039;&amp;#039;War Over Peace – One Hundred Years of Israel&amp;#039;s Militaristic Nationalism.&amp;#039;&amp;#039; University of California Press, 2019, ISBN 9780520973053, S. 57 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1944 spaltete sich die [[Bet-Fraktion]] unter seiner Führung von der Mapai ab und bildete die Achdut haAwoda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 gründete Tabenkin die linkssozialistische [[Mapam|Vereinigte Arbeiterpartei]] &amp;#039;&amp;#039;(Mapam)&amp;#039;&amp;#039; mit. Er vertrat die Partei in der ersten [[Knesset]] vom 24. Januar 1949 bis zum 12. April 1951. Tabenkin verließ die Mapam 1954 zusammen mit [[Jitzchak Ben Aharon]], [[Jigal Allon]] und weiteren, weil es Unstimmigkeiten in Bezug auf das Verhältnis zur [[Sowjetunion]] gab. Sie gründeten die Partei [[Achdut haAwoda – Poalei Tzion]], deren Vorsitzender Tabenkin war. Er gehörte vom 26. Juli 1955 bis zum 9. Juni 1958 der dritten Knesset an. Beide Male vollendete er nicht die gesamte Amtsperiode und gehörte keinem Ausschuss an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Sechstagekrieg]] 1967 trat er der [[Bewegung für ein Großisrael]] bei, die die im Krieg eroberten Gebiete annektieren wollte und die später eine Fraktion des sich gründenden [[Likud]] wurde. Tabenkin war ein wichtiger Ideologe der sozialdemokratischen und gewerkschaftlich orientierten Richtung in Israel. Er veröffentlichte viele Artikel zu den Themen [[Arbeiterbewegung]], Kibbuzbewegung und Israel. Auch beteiligte er sich an vielen zionistischen Kongressen nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und arbeitete als Landwirt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jitzchak Tabenkin ist auf dem Neuen Friedhof von Kibbuz En Harod Meuchad beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Jad Tabenkin]], das Forschungs- und Dokumentationszentrum der Vereinigten Kibbuzbewegung ist nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der jüdische Staat und wie man ihn erreicht&amp;#039;&amp;#039;. 1944 (hebräisch)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kibbutz Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. 1954 (hebräisch)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;There is Nowhere to Pull Back To&amp;#039;&amp;#039;. 1968 (hebräisch)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehren aus dem Sechstagekrieg&amp;#039;&amp;#039;. 1970 (hebräisch)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Streitfragen&amp;#039;&amp;#039; (vier Bände mit Artikeln). 1967 (hebräisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Obituary&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Times]]&amp;#039;&amp;#039;, 7. Juli 1971, S. 16&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tabenkin, Yitzhak&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Yaacov Shimoni]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographical dictionary of the Middle East&amp;#039;&amp;#039;. New York: Facts on File, 1991, S. 223 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.jafi.org.il/education/100/german/people/Tabenkin.html &amp;#039;&amp;#039;Tabenkin&amp;#039;&amp;#039;.] Jewish Agency for Israel&lt;br /&gt;
* [https://main.knesset.gov.il/en/MK/APPS/mk/mk-personal-details/428 Jitzchak Tabenkin] auf der Webseite der [[Knesset]] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118989766|LCCN=n/82/156972|VIAF=82397894}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tabenkin, Jitzchak}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Histadrut-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knesset-Abgeordneter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Repräsentantenversammlung (Palästina)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russischer Emigrant in Palästina]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mapam-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israeli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tabenkin, Jitzchak&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=יצחק טבנקין (hebräisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=israelischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1887 oder 8. Januar 1888 oder 8. Januar 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Babrujsk|Bobruisk]], [[Belarus]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Juni 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[En Harod]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stiller Zuhörer</name></author>
	</entry>
</feed>