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	<title>Jing - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jing&amp;diff=797792&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Waldemar Schneider: Anpassungen im bestehenden Text und ein Einzelnachweis zur Erläuterung</title>
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		<updated>2024-06-11T14:57:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anpassungen im bestehenden Text und ein Einzelnachweis zur Erläuterung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|t=精|p=jīng|w=ching&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;}}) ist ein Begriff des [[Daoismus]] und der [[Traditionelle Chinesische Medizin|traditionellen chinesischen Medizin]] (TCM). Es wird als immaterielle Essenz verstanden, wird  geistig mit Kreativität, materiell mit Sexualität in Verbindung gebracht und stellt mit [[Qi]] 氣 (energetische Vitalität) und Shen 神 (belebender Geist) im Chinesischen die drei Schätze &amp;#039;&amp;#039;San Bao&amp;#039;&amp;#039; eines menschlichen Organismus dar. Jing, Qi und Shen werden auch mit den [[Dantian]] („Energiezentren“) assoziiert und jeweils den Regionen des Unterbauches, des Brustkorbes und dem Gehirn zugeordnet. In vielen daoistischen Praktiken spielen diese drei Elemente eine große Rolle, z.&amp;amp;nbsp;B. bei daoistischen Sexualpraktiken &amp;#039;&amp;#039;Rongcheng gong&amp;#039;&amp;#039; 容成公 und in der inneren Alchemie von [[Quanzhen]] als Schule der &amp;quot;Vollständigen Wahrheit&amp;quot; seit dem 12. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der traditionellen chinesischen Medizin bezeichnet &amp;#039;&amp;#039;Jing&amp;#039;&amp;#039; die Lebensessenz, das Struktivpotential, den Samen des Lebens, wobei diese Essenz materiell verstanden und flüssigkeitsähnlich gedacht wird. Das Jing ist in der chinesischen Medizin neben [[Qi]], Xue ([[Blut]], {{zh|c=血|p=xuè|w=hsüeh&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;}}), den übrigen [[Körperflüssigkeit]]en und der „konstellierenden Kraft“ &amp;#039;&amp;#039;shen&amp;#039;&amp;#039; 神 (entspricht in etwa dem inklusiven Geist) eine der fünf Grundsubstanzen des Lebens. Es ist Teil des Yin des [[Funktionskreis]]es Niere und bildet die energetische Grundlage des Lebens. Im lebendigen Organismus ist das Struktivpotential &amp;#039;&amp;#039;jing&amp;#039;&amp;#039; die Grundlage von [[Yin und Yang]] und hat deswegen beide Charakteristika in sich. Beispielsweise stellen die Erbanlagen einen Teil des Struktivpotentials &amp;#039;&amp;#039;jing&amp;#039;&amp;#039; dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der als „echtes Struktivpotential“ (&amp;#039;&amp;#039;zhenjing&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnete leichte, klare Anteil des Struktivpotentials steigt zu den Augen auf und nährt sie. Dies ist für die [[chinesische Augenheilkunde]] von Bedeutung&amp;lt;ref&amp;gt;Agnes Fatrai, Stefan Uhrig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chinesische Medizin in der Augenheilkunde – Akupunktur, Arzneimitteltherapie, Diätetik, Tuina und Qigong,&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Tipani-Verlag, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-9815471-0-8, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Menge und die Qualität des Struktivpotentials &amp;#039;&amp;#039;jing&amp;#039;&amp;#039; soll nach Ansicht der TCM die [[Anpassungsfähigkeit]] an die Umgebung regulieren, wobei eine große Menge an Jing die [[Resistenz|Abwehrkräfte]] stärken soll. Durch geeignete Nahrung soll man das Struktivpotential &amp;#039;&amp;#039;jing&amp;#039;&amp;#039; wieder ergänzen können. Mit der Wirkung von Heilkräutern, die harmonisierend und kräftigend auf Herz und Kreislauf einwirken, wird so Schwachheit ausgeglichen&amp;lt;ref&amp;gt;Erläuterung zum Sinnspruch 40 aus [[Tao Te King]] in Waldemar Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Reflektionen auf das Taoistische Weltbild&amp;#039;&amp;#039;. LIT Verlag, Münster 2021, ISBN 978-3-643-14940-4, S. 212.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Thomas Cleary (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die drei Schätze des Dao. Über die Harmonie von Körper, Geist und Seele. (Basistexte der inneren Alchimie).&amp;#039;&amp;#039; Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-596-12899-4 (&amp;#039;&amp;#039;Fischer&amp;#039;&amp;#039; 12899 &amp;#039;&amp;#039;Spirit&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* [[Manfred Porkert]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Theoretischen Grundlagen der chinesischen Medizin (3. Auflage).&amp;#039;&amp;#039; Dinkelscherben: Phainon, 1991, ISBN 3-85597-006-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hoang Ti Nei King So Quenn.&amp;#039;&amp;#039; Kap. 1–30, Van Ghi MLV, ISBN 3-88136-051-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Daoismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Traditionelle Chinesische Medizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Waldemar Schneider</name></author>
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