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	<title>Jimmy Rushing - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T10:26:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jimmy_Rushing&amp;diff=168381&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Madame: /* Leben */ Grammatik korrigiert</title>
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		<updated>2025-04-20T09:28:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Grammatik korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Jimmy Rushing 1946 (Gottlieb 07551).jpg|miniatur|rechts|hochkant=1.2|Jimmy Rushing, Auftritt im New Yorker Jazzclub Aquarium, ca. August 1946.&amp;lt;br /&amp;gt; Fotografie von [[William P. Gottlieb]].]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jimmy Rushing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. August]] [[1903]]&amp;lt;ref&amp;gt;Geburtsdatum nach Carlo Bohländer u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;Reclams Jazzführer&amp;#039;&amp;#039; 1989&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Oklahoma City]], [[Oklahoma]]; † [[8. Juni]] [[1972]] in [[New York City|New York]]; eigentlich &amp;#039;&amp;#039;James Andrew Rushing&amp;#039;&amp;#039;) war ein US-amerikanischer [[Blues]]- und [[Jazzgesang|Jazzsänger]] und [[Liedtexter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rushing stammte aus einer musikalischen Familie; sein Vater war Trompeter in [[Brass Band]]s und bei Paraden; die Mutter sang im Kirchenchor und deren Bruder, der Pianist und Sänger Wesley Manning, brachte ihn mit dem Blues in Berührung. Einen Bordellsong seines Onkels, „Tricks Ain’t Walkin’ No More“, einen unanständigen Dialog zwischen einem Zuhälter und seiner Bediensteten, nahm er später auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spielte früh autodidaktisch Violine und Klavier. Schon 1923/24 tourte er im Mittleren Westen und Kalifornien als Blues-Sänger. In Los Angeles sang er mit [[Jelly Roll Morton]] und [[Harvey Brooks]], kehrte dann aber nach Oklahoma zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Will Friedwald erwähnt, dass Rushing nach seiner Rückkehr das Musikgeschäft aufgegeben habe und beabsichtigte, in der Imbissbude seines Vaters zu arbeiten. Vgl. Friedwald, S.&amp;amp;nbsp;89.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1927 ging er zu den &amp;#039;&amp;#039;Blue Devils&amp;#039;&amp;#039; von [[Walter Page]], einer der bekanntesten [[Territory Band]]s im Südwesten der USA, (wo er bald darauf mit [[Count Basie]] zusammentraf&amp;lt;ref&amp;gt;Will Friedwald gibt Rushings Darstellung wieder, dass er derjenige war, der Page auf den jungen Pianisten aufmerksam machte, der in einem anderen Tourneeorchester unterwegs war: So brachte er Bill (noch nicht „Count“) Basie zu den &amp;#039;&amp;#039;Blue Devils&amp;#039;&amp;#039;. „&amp;#039;&amp;#039;Jimmy hat nicht mir vorgespielt&amp;#039;&amp;#039;“, erinnerte sich Basie später, „&amp;#039;&amp;#039;sondern ich Jimmy&amp;#039;&amp;#039;“. Zit. nach W. Friedwald, S.&amp;amp;nbsp;89.&amp;lt;/ref&amp;gt;) und in das Orchester von [[Bennie Moten]]  (ab 1929 bis zu nach Motens Tod 1935). Er arbeitete dann weiter im neu gegründeten [[Count Basie Orchestra]]; zwischen 1937 und 1939 nahm er mit der Basie-Band zwanzig Titel für [[Decca Records]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rushing gehörte zur Gruppe der &amp;#039;&amp;#039;„Blues-Shouter“&amp;#039;&amp;#039;, und er wurde zu seinem Bluesgesang oft von Basies Band begleitet, die mit Wurzeln im [[Kansas City Jazz]] einen stark von Blues beeinflussten [[Swing (Musikrichtung)|Swing]] spielte. In der Basie-Band war er von 1935 bis 1948. Neben den obligatorischen &amp;#039;&amp;#039;Jump&amp;#039;&amp;#039;-Nummern, die Rushing häufig sang, ließ Basie spezielle Blues-Titel für ihn schreiben; schon seine erste Plattenaufnahme, der „Blue Devil Blues“ von 1929 mit den &amp;#039;&amp;#039;Blue Devils&amp;#039;&amp;#039; gab diese Form vor, und seine dritte Platte, „That’s Too, Do“ (1930) nimmt zwei spätere Klassiker aus der Basie-Ära vorweg, „Good Morning Blues“&amp;lt;ref&amp;gt;Der Titel war auch von [[Bessie Smith]] in ihrer Aufnahme von „Jail House Blues“ bereits angedeutet worden; Vgl. W. Friedwald, S.&amp;amp;nbsp;90.&amp;lt;/ref&amp;gt; und „Sent for You Yesterday“ (1938). Als wohl berühmteste Aufnahme von Rushing mit Basie gilt „Goin’ to Chicago Blues“, der auch mit der Band als „I Left My Baby“ eingespielt wurde. Alle Rushing Blues-Titel verbanden alte Volkstexte mit den eigenen des Sängers; er komprimierte sie zu kompakten und beweglichen, aus [[Viertelnote]]n bestehenden [[Phrase (Musik)|Phrasen]] wie &amp;#039;&amp;#039;„sayin’ Son, you&amp;#039;ve a home, as long as I&amp;#039;ve got mine“&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;„I sent for you yesterday, here I come today.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Informationen und Zitate nach W. Friedwald, S.&amp;amp;nbsp;90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine Zeit in der Basie-Band fallen auch Aufnahmen mit [[Benny Goodman]], [[Bob Crosby]] und anderen Bandleadern; nach rund 13&amp;amp;nbsp;Jahren bei Basie zog er sich, als Basie die Band 1950 vorübergehend auflöste, zunächst zurück und bildete dann eine eigene Gruppe. In der Folge hatte er Gastauftritte u.&amp;amp;nbsp;a. 1957 bei der Basie-Band auf dem [[Newport Jazz Festival]] und 1959 bei [[Duke Ellington]]s &amp;#039;&amp;#039;Jazz Party&amp;#039;&amp;#039; (Columbia). Rushings Solokarriere begann mit einer Reihe reiner Bluesplatten, die er mit einem eigenen Sextett für [[Vanguard Records|Vanguard]] und [[Columbia Records|Columbia]] (&amp;#039;&amp;#039;Little Jimmy Rushing&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;The Big Brass&amp;#039;&amp;#039;) einspielte; Vorbilder waren dafür auch die klassischen Aufnahmen von [[Bessie Smith]] und [[Clara Smith]]. Er arbeitete auch mit dem [[Dave Brubeck Quartett]] zusammen; 1959 trat er mit den [[Buck Clayton]] &amp;#039;&amp;#039;All-Stars&amp;#039;&amp;#039; in Kopenhagen auf. 1963 entstand sein Album &amp;#039;&amp;#039;Five Feet of Soul&amp;#039;&amp;#039; mit dem Arrangeur [[Al Cohn]]. Er trat dann mit dem Tenorsaxophonisten [[Zoot Sims]] im New Yorker &amp;#039;&amp;#039;Half Note&amp;#039;&amp;#039; auf, mit ihm entstanden jedoch keine Aufnahmen. 1967 nahm er mit dem [[Earl Hines]] Quartett auf; für ein letztes Album für [[RCA Records|RCA Victor]] (&amp;#039;&amp;#039;The You and Me That Used to Be&amp;#039;&amp;#039;) nahm er 1970 mit seiner Band um Zoot Sims, Al Cohn mit den Gastsolisten [[Budd Johnson]] und [[Ray Nance]] meist [[Jazz-Standard]]s auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen seiner rundlichen Figur hatte er den Spitznamen „&amp;#039;&amp;#039;Mr. Five by Five&amp;#039;&amp;#039;“ (was auch sein Erkennungssong wurde, „&amp;#039;&amp;#039;he is five feet tall and he’s five feet wide&amp;#039;&amp;#039;“). Eine Leukämieerkrankung 1971 beendete seine Karriere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
Nach Ansicht von [[Leonard Feather]] etablierte sich Rushing mit einer „ausgeprägten Klangfarbe, einem überschäumenden Vortrag und rhythmischen Schwung als ein ausgezeichneter Blues-Shouter, obwohl er von sich selbst meinte, dass er die Blues-Merkmale eher beschränke.“&amp;lt;ref&amp;gt;L. Feather/I. Gitler, S.&amp;amp;nbsp;576.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Kritiker [[Richard Cook]] und [[Brian Morton]] ging seine schiere physische Präsenz einher mit einer großartigen Stimme; er sei ein „netter und freundlicher Mann“ gewesen, der bis zu seinem Tod 1972 aktiv gewesen sei. Sein Begleitmusiker [[Rudy Powell]] äußerte über ihn: „Jims größter Einfluss ist das &amp;#039;&amp;#039;funky feeling&amp;#039;&amp;#039;. Er kennt den Blues (...)“. Ähnlich wie seine Lieblingssänger [[Louis Armstrong]] und [[Bing Crosby]] „vermittelt Rushing den Eindruck einer schweren, rauhen Stimme, die so geschmeidig wirkt, weil er Rhythmus und Akzente in einer bestimmten Weise einsetzt. Um die Geschmeidigkeit zu erreichen, &amp;#039;&amp;#039;muss&amp;#039;&amp;#039; er swingen oder aber es geht gar nichts, etwas, das er von [[Coleman Hawkins]] gelernt hatte,“ schrieb der Autor [[Will Friedwald]].&amp;lt;ref&amp;gt;Beide Zitate von W. Friedwald, S.&amp;amp;nbsp;88.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2024 wurde Jimmy Rushing in die [[Blues Hall of Fame]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://blues.org/awards/] Blues Hall of Fame&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie in Auswahl ==&lt;br /&gt;
* 1955: Jimmy Rushing Sings the Blues&lt;br /&gt;
* 1955: Listen to the Blues&lt;br /&gt;
* 1956: Cat Meets Chick&lt;br /&gt;
* 1957: The Jazz Odyssey of James Rushing Esq.&lt;br /&gt;
* 1958: Little Jimmy Rushing and the Big Brass&lt;br /&gt;
* 1958: If This Ain&amp;#039;t the Blues&lt;br /&gt;
* 1960: Brubeck and Rushing - The [[Dave Brubeck Quartet]] featuring Jimmy Rushing&lt;br /&gt;
* 1960:  Rushing Lullabies (enthält die Originalalben &amp;#039;&amp;#039;Little Jimmy Rushing&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;The Big Brass&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1960: Jimmy Rushing and the Smith Girls&lt;br /&gt;
* 1963: Five Feet of Soul (mit [[Al Cohn]], [[Snooky Young]] und [[Zoot Sims]])&lt;br /&gt;
* 1964: Two Shades of Blue&lt;br /&gt;
* 1967:  Every Day I Have the Blues (mit [[Clark Terry]], [[Dickie Wells]], [[Buddy Tate]])&lt;br /&gt;
* 1967: Gee, Baby, Ain&amp;#039;t I Good to You&lt;br /&gt;
* 1967: Who Was It Sang That Song? (mit [[Buck Clayton]], [[Sir Charles Thompson]])&lt;br /&gt;
* 1967: Blues and Things mit Earl Hines&lt;br /&gt;
* 1968: Livin&amp;#039; the Blues&lt;br /&gt;
* 1986: Sent for You Yesterday&lt;br /&gt;
* 1971: The You and Me That Used to Be&lt;br /&gt;
* 1971: Goin&amp;#039; to Chicago (mit [[Lawrence Brown (Posaunist)|Lawrence Brown]], [[Vic Dickenson]], [[Walter Page]], [[Freddie Green]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ian Carr]], [[Digby Fairweather]], [[Brian Priestley]]: &amp;#039;&amp;#039;Rough Guide Jazz. Der ultimative Führer zum Jazz. 1800 Bands und Künstler von den Anfängen bis heute.&amp;#039;&amp;#039; 2., erweiterte und aktualisierte Auflage. Metzler, Stuttgart/Weimar 2004, ISBN 3-476-01892-X.&lt;br /&gt;
* [[Richard Cook]] und [[Brian Morton]]: &amp;#039;&amp;#039;[[The Penguin Guide to Jazz|The Penguin Guide to Jazz Recordings]].&amp;#039;&amp;#039; 8.&amp;amp;nbsp;Auflage, Penguin, London 2006, ISBN 0-14-102327-9.&lt;br /&gt;
* [[Leonard Feather]], [[Ira Gitler]]: &amp;#039;&amp;#039;The Biographical Encyclopedia of Jazz.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, New York 1999, ISBN 0-19-532000-X.&lt;br /&gt;
* Will Friedwald: &amp;#039;&amp;#039;Swinging Voices of America - Ein Kompendium großer Stimmen&amp;#039;&amp;#039;. Hannibal, St. Andrä-Wördern, 1992, ISBN 3-85445-075-3.&lt;br /&gt;
* [[Carlo Bohländer]], Karl Heinz Holler, Christian Pfarr: &amp;#039;&amp;#039;[[Reclams Jazzführer]].&amp;#039;&amp;#039; 3., neubearbeitete und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 1989, ISBN 3-15-010355-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0750740}}&lt;br /&gt;
* {{discogs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134504623|LCCN=n/82/20011|VIAF=84969579}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rushing, Jimmy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blues-Sänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz-Sänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liedtexter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Blues Hall of Fame]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rushing, Jimmy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rushing, James Andrew (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Blues- und Jazzsänger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. August 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oklahoma City]], [[Oklahoma]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Juni 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[New York City|New York]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Madame</name></author>
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