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	<title>Jimmy Ernst - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T00:01:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jimmy_Ernst&amp;diff=461929&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-08-08T16:54:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jimmy Ernst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Juni]] [[1920]] in [[Köln]]; † [[6. Februar]] [[1984]] in [[New York City|New York]], [[New York (Bundesstaat)|NY]]; eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Hans-Ulrich Ernst&amp;#039;&amp;#039;) war ein [[Deutsch-Amerikaner|deutsch-amerikanischer]] [[Malerei|Maler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Jimmy Ernst war der Sohn aus der ersten Ehe des [[Surrealismus|Surrealisten]] [[Max Ernst]] mit der Kölner Jüdin [[Luise Straus-Ernst|Luise „Lou“ Straus]]. Die Verbindung der Eltern zerbrach nach wenigen Jahren, 1926 wurde die Ehe geschieden. Max Ernst zog 1922 nach Paris und wohnte bei [[Paul Éluard]] und dessen Frau [[Gala Éluard Dalí|Gala]] in einer [[ménage à trois]]. Gala war die spätere Gefährtin und Frau von [[Salvador Dalí]]. Jimmy blieb bei seiner Mutter und Maja Aretz, der treuen Haushälterin aus der Eifel, in Köln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lou Straus baute sich eine erfolgreiche berufliche Existenz als Publizistin auf. Nach [[Adolf Hitler|Hitlers]] Machtergreifung emigrierte sie nach Paris und verstand es auch, mit rheinischer Lebensfreude in der Emigration zu leben. Der Sohn besuchte seinen Vater oft in Paris, erstmals 1930, wo er mit vielen Surrealisten zusammentraf. In der bekannten [[Druckerei J. J. Augustin]] in [[Glückstadt]] machte er von 1935 bis 1938 seine Lehre als Schriftsetzer, bis ihm mit Hilfe der Augustins 1938 die Flucht nach Amerika gelang.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Weblink &amp;#039;&amp;#039;Zwiebelfische – Jimmy Ernst, Glückstadt – New York&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Vereinigte Staaten#Vom Zweiten Weltkrieg bis zum Ende des „Kalten Kriegs“|Vereinigten Staaten]] schlug er sich zunächst als Gelegenheitsarbeiter durch. Anfang der 1940er Jahre begann er als Autodidakt zu malen, löste sich aus dem Bannkreis seines berühmten Vaters und wurde in den [[USA]] zunächst als surrealistischer Maler bekannt. Später malte er im Stil des [[Abstrakter Expressionismus|Abstrakten Expressionismus]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.guggenheim.org/new-york/collections/collection-online/artists/bios/1019/Jimmy%20Ernst |wayback=20151222162650 |text=Jimmy Ernst }}, guggenheim.org, abgerufen am 16. Dezember 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lou Straus-Ernst hatte sich von Jimmy 1938 mit den Worten verabschiedet: „Ich denke, ich werde hier auf dich warten. Hier in Paris sind alle meine Freunde“. Nach ihrer Internierung 1939 im [[Camp de Gurs]] und dem vergeblichen Warten auf ihre Ausreisepapiere, versuchte Jimmy, seinen Eltern als Ehepaar ein Visum zu verschaffen; dazu hätten die beiden aber wieder heiraten müssen – ein Ansinnen, das Lou zurückwies. Max Ernst erhielt sein Visum 1941, Lou Straus-Ernst ging in die Haute Provence, wo sie sich in der Obhut des Schriftstellers [[Jean Giono]] sicher fühlte – bis zu ihrer Verhaftung und dem Abtransport nach [[KZ Auschwitz|Auschwitz]] 1944. Am 30. Juni 1944 verliert sich ihre Spur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Juli 1941 traf sein Vater Max Ernst zusammen mit der Kunstmäzenin [[Peggy Guggenheim]] in New York ein, die er Ende des Jahres in dritter Ehe heiratete. Jimmy Ernst war 1942/43 persönlicher Sekretär von Guggenheims Galerie [[Art of This Century]] und hatte 1943 seine erste Einzelausstellung (Reflections of the Inner Eye).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bildindex.de/kue02530277.html#{{!}}home |wayback=20131029193909 |text=Jimmy Ernst |archiv-bot=2025-08-08 16:54:08 InternetArchiveBot }}, bildindex.de, abgerufen am 19. Oktober 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Januar 1947 heiratete er Edith „Dallas“ Bauman Brody (1923–2011)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://easthamptonstar.com/Obituaries/2011616/Edith-Dallas-Ernst |wayback=20151017174609 |text=&amp;#039;&amp;#039;Obituaries: Edith Dallas Ernst&amp;#039;&amp;#039; }}, easthamptonstar.com, 16.  Juni 2011, abgerufen am 4. November 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; und hatte mit ihr zwei Kinder, Amy Louise (* 1953) und Eric Max (* 1956). Er erwarb 1952 die amerikanische Staatsbürgerschaft und lebte in New York City und [[East Hampton (New York)|East Hampton, NY]]. In New York wurde er 1977 als assoziiertes Mitglied (&amp;#039;&amp;#039;ANA&amp;#039;&amp;#039;) der [[National Academy of Design]] aufgenommen&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=nationalacademy.org: &amp;#039;&amp;#039;Past Academicians &amp;quot;E&amp;quot; / Ernst, Jimmy ANA 1977&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.nationalacademy.org/academy/national-academicians/?na=E |wayback=20160814124853 }} (abgerufen am 20. Juni 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1983 wurde er Mitglied der [[American Academy of Arts and Letters]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://artsandletters.org/?s=Jimmy+Ernst&amp;amp;restype=all| titel=Members: Jimmy Ernst| hrsg=American Academy of Arts and Letters| zugriff=2019-03-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurz vor Erscheinen seiner Autobiographie &amp;#039;&amp;#039;A Not-So-Still Life&amp;#039;&amp;#039; starb Jimmy Ernst 1984 in New York. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dallas Ernst stiftete 1990 den Jimmy Ernst Award. Der jährlich vergebene Preis in Höhe von 10.000 Dollar wurde bis 2012 einem Maler oder Bildhauer verliehen: „whose lifetime contribution to his or her vision has been both consistent and dedicated“.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Jimmy Ernst Award |url=http://www.artsandletters.org/awards2_popup.php?abbrev=Ernst |wayback=20160308000814 }}, artsandletters.org, abgerufen am 24. November 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellung ==&lt;br /&gt;
* 2011: [[Museum der Arbeit]], Hamburg: &amp;#039;&amp;#039;[[Zwiebelfisch (Buchdruck)|Zwiebelfische]] – Jimmy Ernst und der chinesische Zirkel&amp;#039;&amp;#039;. Die Ausstellung zeigte Ernsts Beziehung zur Glückstädter [[Druckerei J. J. Augustin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jimmy Ernst: &amp;#039;&amp;#039;A Not-So-Still Life&amp;#039;&amp;#039;. St Martins Pr, New York 1984.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Nicht gerade ein Stilleben. Erinnerungen an meinen Vater Max Ernst&amp;#039;&amp;#039;, ins Deutsche übertragen von Barbara Bortfeldt. Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 1985, 1988, 1991, 2000, ISBN 978-3-462-01722-9; auch als Taschenbuch, 1991, ISBN 3-462-02154-0.&lt;br /&gt;
* Susanne Flecken: &amp;#039;&amp;#039;Luise Straus-Ernst. Ein Leben voller Farbe&amp;#039;&amp;#039;, in: Annette Kuhn und Valentine Rothe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Frauenstudium an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn&amp;#039;&amp;#039; (Seminar für Geschichte und ihre Didaktik und Politische Bildung, Lehrgebiet Frauengeschichte), in Zusammenarbeit mit dem Hauptseminar &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Frauengeschichte an der Uni Bonn&amp;#039;&amp;#039;, Edition Ebersbach, Dortmund 1996, ISBN 3-931782-11-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ernst, Jimmy&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]]; [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Band 2,1. München: Saur, 1983, S. 270&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* [http://www.diethede.de/74-0-Inhalt.html Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;Zwiebelfische - Jimmy Ernst, Glückstadt - New York&amp;#039;&amp;#039; von Christian Bau und Artur Dieckhoff]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118799908}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118799908}}&lt;br /&gt;
* [http://jimmyernst.net Offizielle Website]&lt;br /&gt;
* Gisela Schütte: [https://www.welt.de/print/wams/vermischtes/article12055931/Und-Jimmy-ging-zum-Buecherdrucken.html &amp;#039;&amp;#039;Und Jimmy ging zum Bücherdrucken&amp;#039;&amp;#039;] welt.de; 9. Januar 2011&lt;br /&gt;
* {{artnet.de}}&lt;br /&gt;
* [http://www.artcyclopedia.com/artists/ernst_jimmy.html Jimmy Ernst] in der Artcyclopedia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118799908|LCCN=n82213067|VIAF=42634203}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ernst, Jimmy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Abstrakten Expressionismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Letters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1984]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ernst, Jimmy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ernst, Hans-Ulrich (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-amerikanischer Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Juni 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Februar 1984&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[New York City|New York]], [[New York (Bundesstaat)|NY]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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