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	<title>Jim Pepper - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jim_Pepper&amp;diff=807628&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Engelbaet: Bitte keine Abrufdaten in die Weblink-Kategorie</title>
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		<updated>2024-11-19T13:34:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bitte keine Abrufdaten in die Weblink-Kategorie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Jim Pepper - Portrait by Gert Chesi.jpg|thumb|Jim Pepper (1980er Jahre)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jim Pepper&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Juni]] [[1941]] in [[Salem (Oregon)]] als &amp;#039;&amp;#039;James Gilbert Pepper II&amp;#039;&amp;#039;; † [[10. Februar]] [[1992]] in [[Portland (Oregon)]]) war ein US-amerikanischer [[Jazzmusiker]] (Saxophonist, Flötist) und [[Indianer|indianischer]] Sänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Sein Vater Gilbert, ein [[Kansa|Kaw]]-Indianer, war Bäcker, Musiker und oftmals ausgezeichneter Preistänzer bei [[Powwow]]s, seine Mutter Floy, eine [[Muskogee (Volk)|Muskogee]], arbeitete als Lehrerin. Mit 15 Jahren lernte Jim Pepper im Selbstunterricht und mit Hilfe seines Vaters [[Tenorsaxophon]]. 1964 zog er nach [[New York City]], um Jazzmusiker zu werden, nachdem er bereits zuvor in Kalifornien mit [[Pharoah Sanders]] gespielt hatte. Gemeinsam mit [[Larry Coryell]] gründete er die Band &amp;#039;&amp;#039;Free Spirits&amp;#039;&amp;#039;, die – als Vorläufer des [[Jazz-Rock]] – mit Jazzimprovisationen über Rock- oder R&amp;amp;B-Rhythmen experimentierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ornette Coleman]] und [[Don Cherry (Musiker)|Don Cherry]] bestärkten Pepper in seinen Versuchen, traditionelle Indianermusik mit Jazz zu kombinieren. Auf seiner Platte &amp;#039;&amp;#039;Pow Wow&amp;#039;&amp;#039; (1971) nahm er indianische Songs auf, unter anderem den neu arrangierten traditionellen [[Native American Church|Peyotekult]]-Gesang &amp;#039;&amp;#039;Witchi-Tai-To,&amp;#039;&amp;#039; der es in die Hitparade schaffte. Das Album war wirtschaftlich nicht mehr als ein Achtungserfolg, so dass Pepper sich vom Musikgeschäft zurückzog und in Alaska Berufsfischer wurde. Trotz einer Auszeichnung mit einem Pressepreis 1974 in [[San Francisco]] kehrte er nach Alaska zurück, wo er die Sängerin [[Caren Knight]] kennenlernte, die seine Lebensgefährtin wurde. Es kam zu vereinzelten Auftritten mit [[Westküste der Vereinigten Staaten|Westcoast]]-Jazzern in [[Juneau]] und [[Anchorage]], aber auch zu Einladungen nach Kalifornien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 1979 kehrte Pepper durch die Initiative von Don Cherry auf die Jazzszene zurück, tourte mit diesem durch Westafrika und spielte im [[Liberation Music Orchestra]] und in den Bands der Schlagzeuger [[Bob Moses]] und [[Paul Motian]]. Auf seiner eigenen Platte &amp;#039;&amp;#039;Comin’ &amp;amp; Goin’&amp;#039;&amp;#039; (1984) konnte Pepper das Konzept von &amp;#039;&amp;#039;Pow Wow&amp;#039;&amp;#039; verbessert umsetzen und gemeinsam mit Don Cherry, [[Naná Vasconcelos]], [[Collin Walcott]] und auch [[John Scofield]] neun indianische Stücke in einen zeitgenössischen Jazzkontext so adaptieren, dass ihre Spiritualität erhalten blieb. Pepper unterstützte das [[American Indian Movement]] und spielte, sang und tanzte auch auf traditionellen Powwows.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit seiner Wiederkehr auf die Bühne spielte er regelmäßig in Europa, etwa mit [[Charlie Haden]]s [[Liberation Music Orchestra]]. Er wurde dort auch in unterschiedlichen Kontexten auf Platte dokumentiert. Mit Schlagzeuger [[John Betsch]] und [[Ed Schuller]] bildete er eine Working Band, die teilweise mit [[Marty Cook]], [[Claudine François]] oder [[Mal Waldron]] zum Quartett erweitert wurde. Peppers Spiel auf dem Tenorsaxophon zeichnete sich durch eine eigene Melodik mit unverwechselbaren Patterns und hochenergetischen, aber relativ kurzen Überblas-„Pfeilen“ aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jim Pepper starb an Lymphdrüsenkrebs im 51. Lebensjahr. Don Cherry hielt eine Rede an seinem Grab, in New York fand ein Memorial-Konzert mit zahlreichen Mitwirkenden statt. Der Komponist [[Gunther Schuller]] würdigte 1998 Peppers Musik, indem er sie für Jazzensemble und Symphonieorchester neu arrangierte. Das Schaffen Peppers zeichnet der Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;Pepper’s Pow Wow&amp;#039;&amp;#039; (1995) von Sandra Sunrising Osawa nach. Wolf Kampmann zufolge verhinderte sein früher Tod „den Aufstieg des Saxophonisten zu einer Leitfigur des [[Ethno-Jazz]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 ehrte die parlamentarische Versammlung des Staates [[Oregon]] Jim Pepper und sein musikalisches Erbe. Am 7. April 2007 wurde Peppers Saxophon im Rahmen einer Feierstunde, bei der Peppers Musik aufgeführt wurde, dem [[National Museum of the American Indian]] überreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.nmai.si.edu/calendar/index.asp?year=2007&amp;amp;month=4&amp;amp;day=7 |wayback=20070611201018 |text=National Museum of the American Indian }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lexigraphische Einträge ==&lt;br /&gt;
* [[Leonard Feather]], [[Ira Gitler]]: &amp;#039;&amp;#039;The Biographical Encyclopedia of Jazz.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, New York 1999, ISBN 0-19-532000-X.&lt;br /&gt;
* [[Wolf Kampmann]] (Hrsg.), unter Mitarbeit von [[Ekkehard Jost]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Reclams Jazzlexikon]].&amp;#039;&amp;#039; Reclam, Stuttgart 2003, ISBN 3-15-010528-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://jimpepperlives.wordpress.com/ The Jazz Legacy of Jim Pepper mit ausführlicher Diskographie und Interviews] (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Jack Berry |Titel=Comin’ and Goin’: Memories of Jazzman Jim Pepper |Sammelwerk=Oregon Historical Quarterly |Band=107 |Nummer=1 |Datum=2006 |Seiten=122–129 |Sprache=en |Online=https://www.ohs.org/oregon-historical-quarterly/back-issues/upload/Jack-Berry_Comin-and-Goin-_OHQ-107_1_Spring-2006.pdf |Format=PDF |KBytes=1389}}&lt;br /&gt;
* [https://jazzpages.de/JimPepper/ Skizze zum 10. Todestag; von Manfred Hamal]&lt;br /&gt;
* [https://music.si.edu/story/jim-pepper-jazz-and-native-american-melodies Porträt bei Smithsonian Institute] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Witchi-Tai-To]] (Jazzalbum, 1974)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134575725|LCCN=n/94/65807|VIAF=44486122}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pepper, Jim}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz-Saxophonist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Jazz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltmusik-Sänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indianer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pepper, Jim&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pepper, James Gilbert&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Jazz-Saxophonist und indianischer Sänger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Juni 1941&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Salem (Oregon)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Februar 1992&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Portland (Oregon)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Engelbaet</name></author>
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