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	<title>Jim Avignon - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:jim-avignon.jpg|mini|260px|Jim Avignon, TYPO Berlin 2014]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jim Avignon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1965]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;deutschlandfunkkultur&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunkkultur.de/der-schnellste-maler-der-welt-102.html |titel=Der „schnellste Maler der Welt“ |werk=deutschlandfunkkultur.de |sprache=de |abruf=2023-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[1966]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tagesspiegel&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesspiegel.de/kultur/auftauchen-und-verschwinden-1903096.html |titel=Junge Kunst: Auftauchen und verschwinden |werk=[[Der Tagesspiegel]] Online |abruf=2023-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder [[1968]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schueppenhauer.com/de/jim-avignon |titel=Jim Avignon |werk=schueppenhauer.com |sprache=de-DE |abruf=2023-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; als &amp;#039;&amp;#039;Christian Reisz&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Konzert: Neoangin &amp;amp;amp; Nova Huta |Sammelwerk=[[die tageszeitung|taz]] |Datum=2006-11-30 |Seiten=26 |Online=https://taz.de/!346745/ |Abruf=2023-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neoangin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein deutscher [[Pop-Art]]-[[Künstler]] und [[Musiker]].&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Avignon macht widersprüchliche Angaben zu seiner Biografie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tagesspiegel&amp;quot; /&amp;gt; Laut [[Deutschlandfunk Kultur]] wurde er 1965 in [[München]] geboren und wuchs in der Nähe von [[Karlsruhe]] als Sohn eines Physikprofessors und einer Deutschlehrerin auf. 1989 zog er nach [[Berlin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;deutschlandfunkkultur&amp;quot; /&amp;gt; Er betätigt sich als [[Malerei|Maler]], [[Musiker]], [[Illustrator]] und Konzeptkünstler. Zentrum seines Arbeitens ist Berlin, speziell die dortigen [[Liste von Clubs und Diskotheken in Berlin|Techno-Clubs]]. Vor seiner Karriere als Künstler arbeitete Avignon nach seinen Angaben unter anderem als Programmierer, Altenpfleger und Schulbusfahrer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;monatshefte&amp;quot;&amp;gt;Suzann-Viola Renninger: [https://schweizermonat.ch/falsch-gerechnet/ &amp;#039;&amp;#039;Falsch gerechnet. Der Popartkünstler Jim Avignon&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Monatshefte&amp;#039;&amp;#039;, September/Oktober 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 2006 lebte Avignon in New York. Derzeit lebt er wieder in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunst ==&lt;br /&gt;
Avignon ist dafür bekannt, dass er seine in hohem Tempo zahlreich produzierten Bilder oft zu sehr niedrigen Preisen verkauft oder gar verschenkt. Seine Kunst wurde deswegen auch schon als &amp;#039;&amp;#039;Cheap Art&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;focus&amp;quot;&amp;gt;Martina Wimmer, Stella Bettermann: {{Toter Link |datum=2025-08 |url=http://www.focus.de/kultur/leben/cheap-art_aid_167558.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Ihr Bilderlein kommet&amp;#039;&amp;#039;. |archivebot=2025-08-08 11:26:10 InternetArchiveBot}} In: &amp;#039;&amp;#039;FOCUS&amp;#039;&amp;#039; Magazin, 1997, Nr. 52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine offizielle Karriere als Maler begann er in den frühen 1990er Jahren mit Dekorationen und Bühnenbildern für [[Rave]]-Veranstaltungen. Zentrales Motiv in seiner Kunst ist die Schnelligkeit, der Ausdruck des „Lebensgefühls der Generation [[Technokultur|Techno]]“ und „das Scheitern des Individuums“ in einer sich ständig beschleunigenden Welt. Dieses zeigt sich auch in seiner Produktivität, die nach seinen eigenen Angaben bei durchschnittlich 4,37 Werken pro Tag liegt. In den 1980er Jahren malte er beispielsweise alle Exponate für eine Ausstellung in einer Woche. Günter Reznicek weist in seinem Vorwort zu Avignons Bildband &amp;#039;&amp;#039;TV made me do it&amp;#039;&amp;#039; darauf hin, dass es kaum einen Club in Berlin gebe, in dem Avignon nicht schon ausgestellt habe. Trotz der an die Popkultur angelehnten Umsetzung beziehen sich Avignons Bilder oft kritisch auf die Gegenwartsprobleme wie Bestechung und Korruption  oder den Mangel an wirklicher Kommunikation in der sogenannten Informationsgesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Avignons Projekten zählen eine Performance während der [[Documenta&amp;amp;nbsp;X]], in der er außerhalb des offiziellen Ausstellungsprogramms täglich ein neues Bild malte, um es daraufhin wieder zu vernichten&amp;lt;ref name=&amp;quot;goethe&amp;quot;&amp;gt;[http://www.goethe.de/wis/pro/kub/kwa/004/de167215.htm &amp;#039;&amp;#039;Jim Avignon – Der schnellste Maler der Welt&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;KuBus Magazin&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 61, 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Anfertigung eines Gemäldes mit einer Fläche von 2800&amp;amp;nbsp;m², das anlässlich der Wiedereröffnungsfeier des [[Olympiastadion Berlin|Berliner Olympiastadions]] von 132&amp;amp;nbsp;Sportlern in das Stadion getragen wurde. Ein weiteres bekanntes, öffentlich zugängliches Werk ist ein von ihm bemalter Abschnitt des längsten, erhaltenen Berliner Mauerabschnittes, der [[East Side Gallery]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.orte-der-einheit.de/east-side-gallery |titel=East Side Gallery: Das spontane Denkmal |werk=Orte der Einheit |hrsg=[[Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland|Stiftung Haus der Geschichte]] |datum=2022 |abruf=2023-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 2013 übermalte Avignon in einer öffentlichkeitswirksamen Aktion sein eigenes, unter Denkmalschutz stehendes Mauerbild von 1991 mit Unterstützung mehrerer Kunstschüler, ohne eine Genehmigung dafür zu besitzen. Der Künstlerzusammenschluss &amp;#039;&amp;#039;Künstlerinitiative ESG e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; kritisierte die Aktion und prüfte zusammen mit der Denkmalschutzbehörde ein strafrechtliches Vorgehen gegen Avignon.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.morgenpost.de/bezirke/friedrichshain-kreuzberg/article121095696/Kuenstler-von-der-East-Side-Gallery-droht-Strafantrag.html &amp;#039;&amp;#039;Künstler von der East Side Gallery droht Strafantrag&amp;#039;&amp;#039;.] [[Berliner Morgenpost]], 22. Oktober 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Panorama|East Side Gallery (13945160798).jpg|1000|Bild auf der [[East Side Gallery]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Design und Illustration ==&lt;br /&gt;
Avignon gestaltete eine [[Swatch]]-Uhr, bemalte ein Flugzeug der [[Deutsche BA|Deutschen&amp;amp;nbsp;BA]], Autos von [[MG Rover Group|Rover]] und illustrierte ein Kochbuch (&amp;#039;&amp;#039;Hoch die Dose&amp;#039;&amp;#039;, 2006). Anlässlich der [[Buddy Bär]] Berlin Show 2001 gestaltete er einen Bären, der über ein Jahr auf dem Kurfürstendamm stand. Für den 2005 erschienenen Film &amp;#039;&amp;#039;[[One Day in Europe]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Hannes Stöhr]] gestaltete Avignon zusammen mit Neil Reynolds das Filmplakat. Für die deutschen Ausgabe des &amp;#039;&amp;#039;[[Rolling Stone]]&amp;#039;&amp;#039; schuf er die Cover der CD-Beilage New Noises.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Rolling Stone]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 75 / Februar 2006 bis Nr. 91 / Oktober 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
September 2003 erschien mit &amp;#039;&amp;#039;Welt und Wissen&amp;#039;&amp;#039; das erste von Avignon illustrierte Buch. Er veröffentlichte auch das Kunst- und Grafik-Magazin &amp;#039;&amp;#039;attack delay&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musik ==&lt;br /&gt;
Mit seiner „1 Mann Heimelektronikband“ &amp;#039;&amp;#039;Neoangin&amp;#039;&amp;#039; brachte Avignon mehrere Alben auf den Markt. Außerdem finden international Auftritte in Clubs statt, wo er sowohl musiziert als auch malt. Der Name Neoangin sei eine Anspielung auf die gleichnamigen süßen Halsschmerztabletten. Sein Musikstil kann in weitesten Sinne in der elektronischen Musik verortet werden. &amp;#039;&amp;#039;Neoangin&amp;#039;&amp;#039; spielt [[Elektropop]], der unter anderen [[Popmusik|Pop]] der 60er, [[Chanson]], [[New Wave]], [[Electroclash]] und [[Hip-Hop]] zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher ==&lt;br /&gt;
* Jim Avignon (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Welt und Wirklichkeit&amp;#039;&amp;#039;. 2020, ISBN 978-3-95732-448-1.&lt;br /&gt;
* Jim Avignon: &amp;#039;&amp;#039;Business as unusual&amp;#039;&amp;#039;. 2017, ISBN 978-3-941644-98-4.&lt;br /&gt;
* Jim Avignon: &amp;#039;&amp;#039;Me and the Establishment&amp;#039;&amp;#039;. Onkel &amp;amp; Onkel, Berlin, 2011, ISBN 978-3-940029-87-4.&lt;br /&gt;
* Jim Avignon / Neoangin: &amp;#039;&amp;#039;Scratchbook&amp;#039;&amp;#039;. Lieblingslied Records, George Lindt, ISBN 3-938818-07-7.&lt;br /&gt;
* Jim Avignon [in der Schreibung „Jim-Avignon“] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Welt und Wissen&amp;#039;&amp;#039;. Verbrecher Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-935843-16-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://jimavignon.com/ Offizielle Website von Jim Avignon]&lt;br /&gt;
* [https://www.eastsidegalleryausstellung.de/kunstwerke/avignon-doin-it-cool-for-the-east-side/ Jim Avignon im Interview zu seinem Kunstwerk an der East Side Gallery https://www.eastsidegalleryausstellung.de/kunstwerke/avignon-doin-it-cool-for-the-east-side/]&lt;br /&gt;
* [https://www.thestripgallery.com/artists/jim-avignon/ Jim Avignon.] The Strip Gallery.&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120732955}}&lt;br /&gt;
* {{Artfacts|4848}}&lt;br /&gt;
* [https://www.galeriecrystalball.de/2019/12/jim-avignon-your-portrait-here/ Your Portrait Here! Jim Avignon] – [[Galerie Crystal Ball]]. Berlin 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120732955|VIAF=3309586}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Avignon, Jim}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgenössischer Künstler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler der Pop Art]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konzeptkünstler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudonym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Techno-Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Avignon, Jim&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Künstler und Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1965 oder 1966 oder 1968&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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