<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Jeziorany</id>
	<title>Jeziorany - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Jeziorany"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jeziorany&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-22T05:25:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jeziorany&amp;diff=328351&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurgl: +Normdaten, doppelten Parameter entfernt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jeziorany&amp;diff=328351&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-18T07:13:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Normdaten, doppelten Parameter entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Zum Bearbeiten des Artikels nach unten scrollen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Jeziorany&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL Jeziorany COA.svg|100px|Wappen der Gemeinde Jeziorany]]&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Ermland-Masuren&lt;br /&gt;
| Powiat             = Olsztyn&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Olsztyński&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Jeziorany&lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Gmina Jeziorany&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 53&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 58&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = 36&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 20&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 45&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = 45&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = 3264&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = 31. Dez. 2016&lt;br /&gt;
| OrtFläche          = 3.41&lt;br /&gt;
| Höhe               = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 11-320&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 89&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = &lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Droga wojewódzka 593|DW 593]]: [[Miłakowo]]–[[Dobre Miasto]] ↔ [[Reszel]]&lt;br /&gt;
| Straße2            = [[Droga wojewódzka 595|DW 595]]: [[Barczewo]] → Jeziorany&lt;br /&gt;
| Schienen1          = &lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Lech-Wałęsa-Flughafen Danzig|Danzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jeziorany&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|jɛʑɔˈranɨ}}] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seeburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Ostpreußen, polnisch früher auch &amp;#039;&amp;#039;Zybork&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Kleinstadt im [[Powiat Olsztyński]] (Kreis &amp;#039;&amp;#039;Allenstein)&amp;#039;&amp;#039; in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Ermland-Masuren]]. Die Stadt ist Sitz der [[Gmina Jeziorany|gleichnamigen Stadt-und-Land-Gemeinde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die vom kleinen Fluss [[Symsarna]] &amp;#039;&amp;#039;(Simser)&amp;#039;&amp;#039; durchflossene, landwirtschaftlich geprägte Kleinstadt liegt im historischen [[Ermland]] am Nordostrand der Allensteiner Seenplatte, die ihrerseits zum [[Masurische Seenplatte|masurischen Seengebiet]] gehört, etwa 33 Kilometer nordöstlich von [[Olsztyn]] &amp;#039;&amp;#039;(Allenstein)&amp;#039;&amp;#039; und 80 Kilometer südöstlich von [[Kaliningrad]] &amp;#039;&amp;#039;(Königsberg)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landwirtschaftliche Flächen in unmittelbarer Nähe gehen in eine hügelige Wald- und Seenlandschaft über. Allein im Umkreis von fünf Kilometern liegen drei kleinere Seen, nur wenig weiter östlich erstreckt sich der 6,92 km² große See Ławki &amp;#039;&amp;#039;(Lauternsee)&amp;#039;&amp;#039;. Fünf Kilometer südwestlich erhebt sich mit 179 Metern der [[Święta Góra (Jeziorany)|Heidenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jeziorany – St Bartholomew.jpg|mini|links|Platz der nationalen Einheit (&amp;#039;&amp;#039;Plac Jedności Narodowej&amp;#039;&amp;#039;) mit Kirche St. Bartholomäus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Seeburg, Ostpreußen - Mühlendamm; Markt; Gambrinushalle (Zeno Ansichtskarten).jpg|mini|links|Jeziorany um 1900]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jeziorany - kościół farny.jpg|mini|[[St. Bartholomäus (Jeziorany)|Kirche St. Bartholomäus]] aus der Vogelperspektive]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jeziorany1.JPG|mini|Erhaltener Gebäudeteil des Schlosses]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jeziorany, ul. Mickiewicza.jpg|mini|Blick nach Süden durch die Ulica Mickiewicza]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jeziorany stacja pkp1.JPG|mini|Ehemaliges Bahnhofsgebäude. Einst verband eine Nebenstrecke Seeburg mit [[Lidzbark Warmiński|Heilsberg]] und [[Czerwonka (Biskupiec)|Rothfließ]].]]&lt;br /&gt;
Nachdem die [[Ermland|ermländischen]] Bischöfe in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts begonnen hatten, den als Wildnis beschriebenen Südosten des Bistums zu besiedeln, errichteten sie unter anderem auf einer kleinen Anhöhe am Ufer des Simserflusses eine Burg zum Schutz und als Zufluchtsstätte für die dort ansässigen Siedler. Diese waren immer wieder Angriffen litauischer Eindringlinge ausgesetzt. Im Schutze der Burg entwickelte sich unter Leitung des [[Lokator]]s Heinrich Wendepfaffe bald eine aufstrebende Siedlung, der bereits am 5. Februar 1338 nach [[Kulmer Recht]] unter dem Namen Seeburg das Stadtrecht durch den Bistumsverweser Nikolaus und den Landvogt Heinrich von Luther verliehen wurde. Über die Entstehung des Ortsnamens gibt es verschiedene Versionen, die entweder auf die seenreiche Gegend oder auf die Herkunft vieler Siedler aus dem mitteldeutschen [[Seeburg (Mansfelder Land)|Seeburg]] verweisen. Der ermländischen Bischof [[Hermann von Prag]] stiftete 1345 den Bau einer [[Kościół św. Bartłomieja w Jezioranach|Kirche]] in Seeburg, der etwa zwischen 1360 und 1390 ausgeführt wurde. Es entstand eine dreischiffige Hallenkirche auf einem massiven Feldsteinsockel, die dem Heiligen [[Bartholomäus (Apostel)|Bartholomäus]] geweiht wurde. Um 1370 wurde die Stadt mit einer Wehrmauer aus Feldsteinen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren von 1350 bis 1400 wurde die Burg auf Veranlassung der Bischöfe [[Johann I. von Meißen]], [[Johann II. Stryprock]] und [[Heinrich III. Sorbom]] zu einer der stärksten Burgen des Ermlandes ausgebaut. Die Burg diente bis zum 16. Jahrhundert den [[Landvogt|Landvögten]] als Sitz, die zugleich auch Oberbefehlshaber der ermländischen Truppen waren. Wegen ihrer militärischen Bedeutung wurde die Burg mit einem [[Zeughaus]] versehen und mit Geschützen bestückt. Ihr mehr als 30 Meter hohe [[Bergfried]] war der höchste Turm des Bistums, wurde der Burg aber am 7. Juli 1783 zum Verhängnis, als ein Blitz einschlug, der die gesamte Burg in Flammen aufgehen ließ. Der Brand griff auch auf die Stadt über, die dadurch ebenfalls zu großen Teilen zerstört wurde. Die Burg wurde nicht wieder aufgebaut, ihre Steine wurden für den Wiederaufbau der Stadt verwendet. Auf den Fundamenten des Westflügels der Burg errichtete die Stadt 1790 ein neues Rathaus, nachdem das früher auf dem Markt gestandene alte Rathaus schon in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts abgebrannt war und bisher aus Geldmangel nicht wieder aufgebaut werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Dreizehnjähriger Krieg|dreizehnjährigen Städtekrieg]] kam das Fürstbistum Ermland, das Teil des [[Deutschordensstaat]]s gewesen war, und damit auch Seeburg an das autonome [[Preußen Königlichen Anteils]], das sich freiwillig der Oberhoheit der polnischen Krone unterstellt hatte. Anlässlich der Errichtung der [[Union von Lublin]] auf dem [[Lublin]]er [[Sejm]] kündigte König [[Sigismund II. August]] am 16. März 1569 die Autonomie Preußen Königlichen Anteils unter Androhung herber Strafen einseitig auf,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Prutz]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Kreises Neustadt in Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;. Danzig 1872, [https://books.google.de/books?id=_aJSAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA104 S. 104].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;A. Reusch: &amp;#039;&amp;#039;Westpreussen unter polnischem Scepter. Festrede gehalten am Elbinger Gymnasium am 13. Spt. 1872&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Altpreußische Monatsschrift&amp;#039;&amp;#039;, NF, Band 10, Königsberg 1873, S. 140–154, [https://books.google.de/books?id=4EMxAQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA146 insbesondere S. 146]. &amp;lt;/ref&amp;gt; weshalb die Oberhoheit des polnischen Königs in diesem Teil des ehemaligen Gebiets des Deutschen Ordens von 1569 bis 1772 als Fremdherrschaft empfunden wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Prutz]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Kreises Neustadt in Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;. Danzig 1872, [https://books.google.de/books?id=_aJSAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA104 S. 104 ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Periode der Souveränität des Bistums Ermland war Seeburg zur Verwaltung seiner Region Sitz eines [[Kammergut|Kammeramtes]]. Im Rahmen der [[Erste polnische Teilung|ersten polnischen Teilung]] 1772 kam Seeburg zu [[Preußen]]; die Kammerämter wurden 1818 durch größere Kreise ersetzt, Seeburg verlor seinen Status als Verwaltungszentrale und wurde dem [[Kreis Rößel]] zugeordnet. Zu dieser Zeit war Seeburg mit etwa 3.000 Einwohnern die kleinste Stadt des Ermlandes. Wegen der überwiegend katholischen Ausrichtung des Ermlandes war die kleine evangelische Gemeinde erst 1887 in der Lage, ein eigenes Gotteshaus, die Hedwigskirche, zu errichten. Da erst nach 1899 der Anschluss an die Bahnlinie Heilsberg – Rothfließ erfolgte, ging der Aufschwung der Industrialisierung des 19. Jahrhunderts an Seeburg vorbei, und die Stadt verharrte im Zustand einer Ackerbürgerstadt, in der 1910 2.965 Menschen lebten. Am Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Seeburg eine evangelische Kirche, zwei katholische Kirchen, eine [[Synagoge]], ein altes Schloss, ein Amtsgericht, drei Sägemühlen und eine Ziegelei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MKL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] gehörte Seeburg zu den Gebieten, für die der [[Versailler Vertrag]] eine [[Abstimmungsgebiet Allenstein|Volksabstimmung]] über Zugehörigkeit zu Ostpreußen oder Polen bestimmt hatte. 2380 Seeburger Einwohner stimmten 1920 für einen Verbleib bei Ostpreußen, Polen erhielt keine Stimme.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://jeziorany.com.pl/o-gminie/historia-jezioran.html?L=1 |wayback=20141221101446 |text=Historia Jezioran}} (polnisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1939 hatte sich die Zahl der Einwohner nur gering auf 3036 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde Seeburg im Januar 1945 von der [[Rote Armee|Roten Armee]] besetzt. Dabei wurde die Stadt zur Hälfte zerstört. Im Sommer 1945 wurde Seeburg von der [[sowjetisch]]en Besatzungsmacht gemäß dem [[Potsdamer Abkommen]] unter [[Volksrepublik Polen|polnische]] Verwaltung gestellt. Die Polen führten für Seeburg die Ortsbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Jeziorany&amp;#039;&amp;#039; ein. Soweit die deutschen Einheimischen nicht geflohen waren, wurden sie in der Folgezeit größtenteils aus Seeburg [[Flucht und Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten|vertrieben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung bis 1945 ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1782 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1534 || einschließlich der Vorstädte, bei insgesamt 228 Feuerstellen (Haushaltungen)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Friedrich Goldbeck]]: &amp;#039;&amp;#039;Volständige Topographie des Königreichs Preussen&amp;#039;&amp;#039;. Teil I: &amp;#039;&amp;#039;Topographie von Ost-Preussen&amp;#039;&amp;#039;. Königsberg/Leipzig 1785, [http://books.google.de/books?id=Mww_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA22 S. 22, Ziffer VI, 4).]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1802 || align=center | 1453 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;AAM&amp;quot; &amp;gt;Alexander August Mützell und [[Leopold Krug (Ökonom)|Leopold Krug]]: &amp;#039;&amp;#039;Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preussischen Staats&amp;#039;&amp;#039;. Band 5: &amp;#039;&amp;#039;T–Z&amp;#039;&amp;#039;, Halle 1823, [https://books.google.de/books?id=cDzRAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA378 S. 378–379, Ziffer 671.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1810 || align=center | 1134 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;AAM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1816 || align=center | 1519 || davon 119 Evangelische, 1333 Katholiken und 67 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;AAM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1821 || align=center | 1465 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;AAM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1831 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1900 || &amp;lt;ref&amp;gt;[[August Eduard Preuß]]: &amp;#039;&amp;#039;Preußische Landes- und Volkskunde oder Beschreibung von Preußen. Ein Handbuch für die Volksschullehrer der Provinz Preußen, so wie für alle Freunde des Vaterlandes&amp;#039;&amp;#039;. Gebrüder Bornträger, Königsberg 1835, [https://books.google.de/books?id=L_sAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA511 S. 511, Nr. 105.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1852 || align=center | 2389 || &amp;lt;ref&amp;gt;Kraatz: &amp;#039;&amp;#039;Topographisch-statistisches Handbuch des Preußischen Staats&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1856, [https://books.google.de/books?id=g7QDAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA569 S. 569.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1858 || align=center | 2422 || davon 153 Evangelische, 2206 Katholiken und 63 Juden&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Schlott: &amp;#039;&amp;#039;Topographisch-statistische Uebersicht des Regierungs-Bezirks Königsberg, nach amtlichen Quellen&amp;#039;&amp;#039;. Hartung, Königsberg 1861, [https://books.google.de/books?id=IKRYAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA219 S. 219.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1864 || align=center | 2972 || am 3. Dezember&amp;lt;ref&amp;gt;Preußisches Finanzministerium: &amp;#039;&amp;#039;Die Ergebnisse der Grund- und Gebäudesteuerveranlagung im Regierungsbezirk Königsberg&amp;#039;&amp;#039;: Berlin 1966, [https://books.google.de/books?id=peonAAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover 19. Kreis Roessel, Seite 18, Ziffer 101.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || align=center | 2916 || darunter 160 Evangelische und 70 Juden&amp;lt;ref&amp;gt;Gustav Neumann: &amp;#039;&amp;#039;Geographie des Preußischen Staats&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Band 2, Berlin 1874, [https://books.google.de/books?id=mx5fAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA18 S. 18, Ziffer 12.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2926 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=roessel.html#ew33rsslseeburg}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2960 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2955 || meist Katholiken&amp;lt;ref name=&amp;quot;MKL&amp;quot; &amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meyers Großes Konversations-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. 6. Auflage, Band 18, Leipzig und Wien 1909, [http://www.zeno.org/Meyers-1905/K/meyers-1905-018-0251 S. 251]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || align=center | 2965 || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://wiki.genealogy.net/Seeburg_(Landkreis_R%C3%B6%C3%9Fel) | titel=Seeburg (Landkreis Rößel) | werk=genealogy.net | abruf=2025-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3069 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3036 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gmina Jeziorany ==&lt;br /&gt;
Heute ist die Stadt, die nach Übernahme durch die polnische Verwaltung die aus dem deutschen übersetzte Ortsbezeichnung Jeziorany (jezioro = See) erhalten hat, Zentrum der gleichnamigen [[Gmina|Stadt-und-Land-Gemeinde]], die etwa doppelt so viel Einwohner wie die Stadt hat.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gmina Jeziorany}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
=== Römisch-katholisch ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Bartholomäus (Jeziorany)}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Jeziorany,Poland,EU. - panoramio (14).jpg|mini|200px|Die einstige evangelische Pfarrkirche, heute römisch-katholische St. Hedwigskirche]]&lt;br /&gt;
In Jeziorany gibt es zwei [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] Kirchen: die [[Pfarrkirche]] [[St. Bartholomäus (Jeziorany)|St. Bartholomäus]] aus dem 14. Jahrhundert und die [[Filialkirche]] [[St. Hedwig (Jeziorany)|St. Hedwig]] aus dem 19. Jahrhundert. Sie gehören zum [[Dekanat]] [[Barczewo]] &amp;#039;&amp;#039;(Wartenburg)&amp;#039;&amp;#039; im [[Erzbistum Ermland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evangelisch ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Hedwig (Jeziorany)}}&lt;br /&gt;
Heute gibt es in Jeziorany keine [[Evangelische Kirche|evangelische]] Kirche mehr. Bis 1945 war die heute katholische St.-Hedwigs-Kirche die [[Evangelische Kirche Seeburg (Ostpreußen)|evangelische Pfarrkirche]] für das [[Kirchspiel]] Seeburg, damals dem [[Superintendent]]urbezirk [[Olsztyn|Allenstein]] des [[Kirchenkreis]]es Ermland in der [[Kirchenprovinz Ostpreußen]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]] zugehörig. Die heute in Jeziorany lebenden evangelischen Einwohner sind der [[Christus-Erlöser-Kirche (Olsztyn)|Christus-Erlöser-Kirche Olsztyn]] &amp;#039;&amp;#039;(Allenstein)&amp;#039;&amp;#039; in der [[Diözese Masuren]] der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
In der Stadt treffen mehrere [[Woiwodschaft]]sstraßen zusammen, die sie mit den Nachbarstädten [[Dobre Miasto]] ([[Droga wojewódzka 593|DW 593]], &amp;#039;&amp;#039;Guttstadt&amp;#039;&amp;#039;), [[Barczewo]] ([[Droga wojewódzka 595|DW 595]], &amp;#039;&amp;#039;Wartenburg&amp;#039;&amp;#039;) und [[Reszel]] ([[Droga wojewódzka 593|DW 593]], &amp;#039;&amp;#039;Rößel&amp;#039;&amp;#039;) verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt an der ehemaligen Eisenbahnstrecke [[Bahnstrecke Czerwonka–Kornewo|(Königsberg (Pr.)–) Zinten–Rothfließ (–Niedersee–Johannisburg)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johannes Leo]] (1572–1635), Kanoniker am Guttstädter Kollegiatstift und Verfasser der „Historia Prussiae“&lt;br /&gt;
* [[Joseph Ambrosius Geritz]] (1783–1867), römisch-katholischer Bischof von Ermland von 1841 bis 1867&lt;br /&gt;
* [[Eduard Anton Lossau]], von 1869 bis 1888 der dienstälteste Bürgermeister der Stadt Seeburg&lt;br /&gt;
* [[Hermann Skolaster]] (1877–1968), Pallottinermönch und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Paul Huhn]] (1906–1945), römisch-katholischer Geistlicher und Märtyrer&lt;br /&gt;
* [[Karl Kunkel]] (1913–2012), römisch-katholischer Pfarrer im Widerstand&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Tarnowski]] (1931–2018), Arzt, Politiker und Autor&lt;br /&gt;
* [[Armin Klein (Politiker, 1939)|Armin Klein]] (* 1939), Politiker und Abgeordneter des Hessischen Landtags&lt;br /&gt;
* [[Aleksander Szczygło]] (1963–2010), ehem. Verteidigungsminister Polens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Friedrich Goldbeck]]: &amp;#039;&amp;#039;Volständige Topographie des Königreichs Preussen&amp;#039;&amp;#039;. Teil I: &amp;#039;&amp;#039;Topographie von Ost-Preussen&amp;#039;&amp;#039;. Königsberg/Leipzig 1785, [http://books.google.de/books?id=Mww_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA22 S. 22, Ziffer VI, 4).]&lt;br /&gt;
* [[August Eduard Preuß]]: &amp;#039;&amp;#039;Preußische Landes- und Volkskunde oder Beschreibung von Preußen. Ein Handbuch für die Volksschullehrer der Provinz Preußen, so wie für alle Freunde des Vaterlandes&amp;#039;&amp;#039;. Gebrüder Bornträger, Königsberg 1835, [https://books.google.de/books?id=L_sAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA511 S. 511, Nr. 105.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=https://wiki.genealogy.net/Seeburg_(Landkreis_R%C3%B6%C3%9Fel) | titel=Seeburg (Landkreis Rößel) | werk=genealogy.net | abruf=2025-03-31}}&lt;br /&gt;
* [http://www.territorial.de/ostp/roessel/seeburg.htm Stadt Seeburg] (Rolf Jehke, 2004)&lt;br /&gt;
* [http://www.jeziorany.com.pl Offizielle Website der Stadt und Gemeinde] (polnisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.jeziorany.bil-wm.pl/ Website über die Stadt und Gemeinde] (polnisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Jeziorany}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7748850-7|VIAF=235743805}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Jeziorany]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
	</entry>
</feed>