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	<title>Jewhen Konowalez - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T11:47:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jewhen_Konowalez&amp;diff=983086&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2025-01-05T19:33:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Korrekte Transkription.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Yevgen Konovalec.jpg|mini|hochkant|Jewhen Konowalez (1920)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jewhen Mychailowytsch Konowalez&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ukS|Євген Михайлович Коновалець}}; * [[14. Juni]] [[1891]] in [[Saschkiw (Lwiw)|Zaszków]], [[Bezirk Żółkiew]], [[Galizien]], [[Österreich-Ungarn]], heute Saschkiw bei [[Schowkwa]], [[Ukraine]]; † [[23. Mai]] [[1938]] in [[Rotterdam]]) war ein [[Ukraine|ukrainischer]] Nationalist, Politiker und Militärbefehlshaber der [[Ukrainische Volksrepublik|Ukrainischen Volksrepublik]]. Besondere Bekanntheit erlangte Konowalez aufgrund seiner Mitgliedschaft in der [[Organisation Ukrainischer Nationalisten]] (OUN), die er von 1929 bis zu seinem Tod leitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
In seiner Jugend besuchte Konowalez die [[Nationale Iwan-Franko-Universität Lwiw|Universität Lemberg]] und erwarb dort einen Abschluss an der rechtswissenschaftlichen Fakultät. Bereits früh wurde er politisch aktiv und in das Leitungsgremium der Nationaldemokratischen Partei gewählt. Zudem war er für eine ukrainische Erziehungsorganisation tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] diente Konowalez zunächst als Leutnant in der [[Österreich-Ungarns Heer im Ersten Weltkrieg|österreichisch-ungarischen Armee]]. Schon 1915 geriet er in [[Russisches Kaiserreich|russische]] [[Kriegsgefangenschaft]]. Im Gefangenenlager von [[Wolgograd|Zarizyn]] schloss er sich einer Gruppe galizischstämmiger Offiziere unter der Führung von [[Andrij Melnyk (Offizier)|Andrij Melnyk]] an. Zusammen mit dieser Gruppe gelang Konowalez im November 1917 die Flucht aus der Gefangenschaft. Die Gruppe gelangte nach [[Kiew]] und stellte ein [[Bataillon]] der [[Sitscher Schützen]] auf, das vornehmlich aus Galiziern und [[Bukowina|Bukowinern]] bestand. Zwei Monate später übernahm Konowalez das Kommando über das Bataillon. Mit seinem Bataillon war er an der Niederschlagung eines [[Bolschewiki|bolschewistischen]] Aufstands in Kiew und am Widerstand gegen die von [[Wladimir Alexandrowitsch Antonow-Owsejenko|Antonow-Owsejenko]] geleitete Offensive der Bolschewiki beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich 1920 die Hoffnungen auf eine unabhängige Ukraine mit der Aufteilung ihres Gebiets zwischen [[Sowjetrussland]], [[Zweite Polnische Republik|Polen]], [[Königreich Rumänien|Rumänien]] und der [[Erste Tschechoslowakische Republik|Tschechoslowakei]] zerschlugen, plante Konowalez die Bildung einer neuen Organisation, die den ukrainischen Unabhängigkeitskampf im Untergrund fortführen sollte. Zu diesem Zweck gründete er im August 1920 in [[Prag]] die Ukrainische Militärorganisation – UWO. Diese Organisation sollte dem bewaffneten Kampf gegen Polen und Sowjetrussland dienen. Sie propagierte die Idee einer ukrainisch-deutschen Allianz gegen die beiden genannten Mächte, um einer selbständigen Ukraine den Boden zu bereiten. Nach dem Ende des [[Polnisch-Sowjetischer Krieg|Polnisch-Sowjetischen Krieges]] übernahm Konowalez die Leitung der Aktivitäten der Organisation in Lemberg. Die Zelle in Lemberg wurde indes nach einigen erfolgreich durchgeführten Sabotageakten im Dezember 1920 von der polnischen Polizei zerschlagen und Konowalez musste außer Landes fliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Jahre im Exil verbrachte Konowalez in der Tschechoslowakei, [[Deutsches Reich|Deutschland]], der [[Schweiz]] und [[Königreich Italien (1861–1946)|Italien]]. 1929 nahm er am ersten Kongress der ukrainischen Nationalisten in Wien teil, anlässlich dessen die Organisation Ukrainischer Nationalisten unter seiner Führung gegründet wurde. In der Folgezeit war Konowalez bestrebt, den Einfluss der neuen Partei innerhalb der ukrainischen Exilanten überall in Europa zu vergrößern und zudem Kontakte mit den Geheimdiensten von [[Litauen]], Deutschland und Italien zu knüpfen. Das Ziel der Partei war weiterhin die Wiedererlangung der Unabhängigkeit der Ukraine durch den bewaffneten Kampf. Nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme Hitlers]] in Deutschland richteten sich die Hoffnungen der von Konowalez geleiteten Partei auf Deutschland, da sie sich von den [[Nationalsozialismus|Nazis]] einen Wechsel der Machtverhältnisse im Osten Europas versprach. Gleichzeitig führten ukrainische Nationalisten vor allem in Polen, aber auch in den anderen drei Staaten mit ukrainischen Minderheiten [[Terror]]kampagnen durch.&lt;br /&gt;
[[Datei:Могила Євгена Коновальця.JPG|mini|Der von [[Oksana Ljaturynska]] geschaffene Grabstein auf Konowalez’ Grab in Rotterdam]]&lt;br /&gt;
Konowalez’ Aktivitäten blieben auch den [[Sowjetunion|sowjetischen]] Autoritäten nicht verborgen, die aufgrund des Eindringens von Mitgliedern der von Konowalez geführten Organisation in die Sowjetunion zunehmend in Sorge gerieten. Aus diesem Grunde beschlossen die Sowjets, Konowalez zu beseitigen. Am 23. Mai 1938 erhielt Konowalez in Rotterdam von einem vermeintlichen Freund, bei dem es sich in Wahrheit um den [[NKWD]]-Agenten [[Pawel Anatoljewitsch Sudoplatow|Pawel Sudoplatow]] handelte, ein Geschenk, das mit einer Sprengfalle versehen war. Konowalez starb an den Folgen des Anschlags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Zu seinem 130. Geburtstag gab die [[Nationalbank der Ukraine|ukrainische Nationalbank]] im Juni 2021 eine 2-[[Hrywnja]]-Münze mit seinem Konterfei heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://old.bank.gov.ua/control/uk/currentmoney/cmcoin/details?coin_id=1480 Webseite der Nationalbank der Ukraine]; abgerufen am 11. August 2021 (ukrainisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Volodymyr Kubijovyč: &amp;#039;&amp;#039;[[Encyclopedia of Ukraine]]&amp;#039;&amp;#039;, University of Toronto Press, Toronto 1984–2001.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dovidnyk z istorii Ukrainy&amp;#039;&amp;#039;, Kiew: Heneza 2002.&lt;br /&gt;
* Vladislav Moulis: &amp;#039;&amp;#039;Běsové ruské revoluce&amp;#039;&amp;#039;. Dokořán, Prag 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Yevhen Konovalets|Jewhen Konowalez|3=S}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/010166|NAME=Jewhen Konowalez}}&lt;br /&gt;
* [https://www.encyclopediaofukraine.com/pages/K/O/KonovaletsYevhen.htm Eintrag zu Jewhen Konowalez] in der [[Encyclopedia of Ukraine]] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119382318|LCCN=n81149086|VIAF=37725402}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Konowalez, Jewhen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Organisation Ukrainischer Nationalisten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Ukraine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Russischen Bürgerkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Nationale Iwan-Franko-Universität Lwiw)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer eines Attentats]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mordopfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ukrainischer Emigrant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ukrainer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Konowalez, Jewhen&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Konowaletz, Eugen; Konowalez, Jewgeni Michailowitsch (russisch); Коновалець, Євген Михайлович (ukrainisch); Konowalez, Jewhen Mychailowytsch (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=ukrainischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Juni 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Saschkiw (Lwiw)|Saschkiw]] bei [[Schowkwa]], [[Königreich Galizien und Lodomerien]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Mai 1938&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rotterdam]], [[Niederlande]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wanfried-Dublin</name></author>
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