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	<title>Jette Bang - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T09:25:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jette_Bang&amp;diff=1612633&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alfred Kiefer: Bild hochkant formatiert</title>
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		<updated>2026-03-17T15:00:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild hochkant formatiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Jette bang 1959 foto lars hansen.tif|mini|hochkant=0.85|Jette Bang, 1959]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jytte „Jette“ Laub Bang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Februar]] [[1914]] in [[Frederiksberg]]; † [[16. Februar]] [[1964]] in [[Kopenhagen]]) war eine [[Dänemark|dänische]] [[Fotograf]]in und [[Dokumentarfilmer]]in, die vor allem in [[Grönland]] wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Jette Bang war die Tochter des Tabakhändlers Thomas Andreas Bang (1878–1948) und seiner Frau Margrethe Severine Haae Laub (1884–1954). Sie wurde im [[Solbjerg Sogn (Frederiksberg Kommune)|Solbjerg Sogn]] in Frederiksberg geboren und wuchs im Kopenhagener Stadtteil [[Christianshavn]] auf, von wo aus sie [[Den Kongelige Grønlandske Handels Plads]] und die von dort aus nach Grönland segelten Schiffe sehen konnte. Sie beendete 1932 die neusprachliche Linie auf dem Rysensteen Gymnasium und absolvierte anschließend das Philosophikum an der [[Universität Kopenhagen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;dkl&amp;quot;&amp;gt;Tove Thage: [https://kvindebiografiskleksikon.lex.dk/Jette_Bang Jette Bang.] [[Dansk Kvindebiografisk Leksikon]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;dbl&amp;quot;&amp;gt;[[Mads Lidegaard]]: [https://biografiskleksikon.lex.dk/Jette_Bang Jette Bang.] [[Dansk Biografisk Leksikon]].&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Paris]] traf sie auf den dänischen Polarforscher [[Eigil Knuth]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;jf&amp;quot;&amp;gt;Svend Erik Sokkelund: [https://journalistforbundet.dk/djfotograferne/nyhed/vi-havde-glemt-det-hvis-jette-ikke-havde-husket-det-os Vi havde glemt det, hvis Jette ikke havde husket det for os.] &amp;#039;&amp;#039;journalistforbundet.dk&amp;#039;&amp;#039; (4. Mai 2014).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach ging sie bei [[Herman Bente]] in seinem Fotografieatelier &amp;#039;&amp;#039;Jonals Co.&amp;#039;&amp;#039; in die Lehre. Nach dem Abschluss der dreijährigen Ausbildung fasste sie den Plan, [[Grønlands Styrelse]] um Erlaubnis für eine Fotoexpedition nach Grönland zu bitten, um die grönländischen Siedlungen fotografieren zu können. Sie erhielt die Genehmigung, das isolierte Land zu bereisen, aber keine finanzielle Unterstützung für ihr Unternehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dkl&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;dbl&amp;quot;/&amp;gt; An Bord der &amp;#039;&amp;#039;[[Hans Egede (Schiff)|Hans Egede]]&amp;#039;&amp;#039; fuhr sie 1936 nach Grönland. Auf dem Schiff befand sich auch Eigil Knuth, den sie zu Beginn seiner Expedition unterstützte. Jette Bang verbrachte acht Monate in Grönland. Dort reiste sie mit [[Hundeschlitten]] von Ort zu Ort und dokumentierte das Leben der dortigen Bevölkerung. Als Frau hatte sie das Vertrauen der grönländischen Mütter inne und konnte somit vor allem das Leben der Frauen und ihrer Kinder schildern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jf&amp;quot;/&amp;gt; Insgesamt nahm sie rund 2600 Bilder auf. Nachdem sie nach Dänemark zurückgekehrt war, wurden rund 400 der Bilder im Februar 1937 im [[Kunstindustrimuseet (Kopenhagen)|Kunstindustrimuseet]] in Kopenhagen ausgestellt. Ein Teil der Bilder wurde auch im bedeutenden Buch &amp;#039;&amp;#039;Grønland&amp;#039;&amp;#039; herausgegeben, für das Staatsminister [[Thorvald Stauning]] das Vorwort und der Direktor von Grønlands Styrelse, [[Knud Oldendow]], die Einleitung schrieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dkl&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;dbl&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 reiste sie ein zweites Mal nach Grönland,&amp;lt;ref name=&amp;quot;jf&amp;quot;/&amp;gt; woraufhin sie den Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;Den yderste Ø&amp;#039;&amp;#039; („Die äußerste Insel“) veröffentlichte. Im Winter 1938/39 reiste sie erneut nach Grönland, diesmal mit Unterstützung von Grønlands Styrelse, die die Bedeutung ihrer Fotos erkannt hatten. Sie erhielt ein Motorboot, Beleuchtungstechnik und einige Helfer. Den Winter über lebte sie unter primitiven Bedingungen in einer 4 m² großen Erdhöhle im [[Kolonialdistrikt Upernavik]], bevor sie mit dem Postschlitten über die [[Melville-Bucht]] in den [[Kolonialdistrikt Thule]] reiste, während sie Filmaufnahmen machte. Während ihres Aufenthalts in [[Uummannaq (Dundas)]] (Thule) verbrannten ihre Aufnahmen von der Schlittenreise, aber ihre Aufnahmen war dennoch so umfassend, dass sie vier Stunden Filmmaterial für den 1940 fertiggestellten Farbfilm &amp;#039;&amp;#039;Inuit&amp;#039;&amp;#039; schuf,&amp;lt;ref name=&amp;quot;dkl&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;dbl&amp;quot;/&amp;gt; der Teils schon auf ihrer Reise 1937 entstanden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jf&amp;quot;/&amp;gt; Der Film wurde unter großer Begeisterung erst 1948 veröffentlicht und zeigt zweigeteilt die traditionelle und die vom Kolonialismus geprägte Lebensweise der [[Inughuit]]. Einige Augenblicke des Films wurden bereits 1941 als Bilder im Buch &amp;#039;&amp;#039;30.000 Kilometer med Sneglefart&amp;#039;&amp;#039; („30.000 Kilometer im Schneckentempo“) veröffentlicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dkl&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;dbl&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]], bei dem Dänemark den Kontakt zu Grönland verlor, konnte sie nicht mehr in die dänische Kolonie reisen und musste eine Schaffenspause einlegen. Dennoch veröffentlichte sie 1944 das für Schulkinder gedachte Bilderbuch &amp;#039;&amp;#039;Grønlænderbørn&amp;#039;&amp;#039; („Grönländerkinder“). Am 5. August desselben Jahres heiratete sie den Hofbesitzer Ole Jensenius Bording (1905–1980), Sohn des Buchdruckers Victor Jensenius Bærentzen Bording und seiner Frau Ellen Beate Elisabeth Hansen. Die Ehe wurde später geschieden. Nach dem Krieg reiste weitere Male nach Grönland, war aber von der Modernisierung des Landes im Zuge der [[G50-Politik]] stark enttäuscht. 1952 erschien der Film &amp;#039;&amp;#039;Ad lange Veje&amp;#039;&amp;#039; („Auf langen Wegen“) und zwei Jahre später &amp;#039;&amp;#039;Et nyt Grønland&amp;#039;&amp;#039;. Gemeinsam mit [[Peter Vilhelm Glob]] reiste sie 1959 nach [[Bahrain]], wo der Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;Beduiner&amp;#039;&amp;#039; („Beduinen“) entstand. 1961 veröffentlichte sie das Bilderbuch &amp;#039;&amp;#039;Grønland igen&amp;#039;&amp;#039; („Nochmal Grönland“). 1962 reiste sie ein sechstes und letztes Mal nach Grönland, um ihren Farbfilm von 1938 zu rekonstruieren, war zu diesem Zeitpunkt aber schon schwer krank. 1963 erhielt sie den &amp;#039;&amp;#039;L. Zeuthens Mindelegat&amp;#039;&amp;#039;. 1964 erschien ihr letzter Film &amp;#039;&amp;#039;Trommedans i Thule&amp;#039;&amp;#039; („Trommeltanz in Thule“). Sie starb im selben Jahr kurz nach ihrem 50. Geburtstag.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dkl&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;dbl&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jette Bang galt mit ihrem Pioniereinsatz auf einer Stufe mit [[Theodor Krabbe]] und [[Ejnar Mikkelsen]] und [[Peter Freuchen]] bezeichnete ihr 1941 erschienenes Buch als das beste Argument des Jahres für die [[Frauenrechte]]. Von ihren Fotos befindet sich der größte Teil, etwa 12.000 Stück, in Besitz des [[Arktisk Institut]], während ein kleinerer Teil im [[Grönländisches Nationalmuseum und -archiv|Grönländischen Nationalmuseum und -archiv]] liegt. 1999 wurde ihr zudem eine ganze Ausstellung im [[Dänisches Nationalmuseum|Dänischen Nationalmuseum]] gewidmet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dkl&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;dbl&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Fotograf Jette Bang |Autor=Helge Christensen |Sammelwerk=[[Tidsskriftet Grønland]] |Band=1964 |Nummer=4 |Seiten=159–160 |Online=[http://www.tidsskriftetgronland.dk/archive/1964-4-Artikel05.pdf Online]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Grønlandsfotografen Jette Bang |Autor=[[Ivalo Egede]] |Verlag=Roskilde Universitetscenter |Ort=Roskilde |Datum=1991}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Jette Bang i billeder og ord 1940–1961. Fotografiet som broskaber. |Autor=Leise Johnsen |Verlag=Københavns Universitet |Ort=Kopenhagen |Datum=2003}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Bang, Jette |Autor=Axel Kjær Sørensen |Hrsg=Mark Nuttall |Sammelwerk=Encyclopedia of the Arctic |Verlag=Routledge |Ort=New York / London |Datum=2005 |ISBN=9781136786808 |Seiten=195f |Online={{Google Buch |BuchID=Swr9BTI_2FEC |Seite=195}}}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Jette Bang. Inuit fra isbjørnens bug / Inuit nannup naavanit |Autor=Leise Johnsen |Verlag=Milik |Ort=Nuuk |Datum=2014 |ISBN=9788792790200}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=no/2016/61446|VIAF=224041315|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2020-04-09}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bang, Jette}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (Grönland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dokumentarfilmer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Däne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bang, Jette&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bang, Jytte Laub (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=dänische Fotografin und Dokumentarfilmerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Februar 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frederiksberg Kommune]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Februar 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kopenhagen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alfred Kiefer</name></author>
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