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	<title>Jestetten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jestetten&amp;diff=1277336&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saehrimnir: /* Konfessionsstatistik */ BKL Fix</title>
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		<updated>2026-02-12T13:43:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Konfessionsstatistik: &lt;/span&gt; BKL Fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Jestetten COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 47/39/08/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/34/15/O&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Jestetten in WT.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Freiburg&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Waldshut&lt;br /&gt;
|Höhe              = 436&lt;br /&gt;
|PLZ               = 79798&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07745&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08337060&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE JES&lt;br /&gt;
|Straße            = Hombergstraße 2&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.jestetten.de/ www.jestetten.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Dominic Böhler&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeister&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jestetten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|jestettentitle.ogg|Aussprache}}) ist eine deutsche [[Gemeinde]] und ein Dorf im [[Landkreis Waldshut]] in [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Jestetten liegt im äußersten Süden Baden-Württembergs im [[Klettgau]] am [[Hochrhein]] etwa 6&amp;amp;nbsp;km vom [[Rheinfall]] entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist von ihrer geographischen Lage her einmalig in Deutschland, sie liegt zusammen mit den Gemeinden [[Dettighofen]] und [[Lottstetten]] im [[Jestetter Zipfel]], der auf einer Länge von 55&amp;amp;nbsp;km von der [[Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz|Grenze zur Schweiz]] umschlossen wird und vom offiziellen Fahrzeugverkehr nur über eine [[Landesstraße]] von Deutschland direkt zu erreichen ist, eine weitere direkte Straßenverbindung führt über Schweizer Hoheitsgebiet durch das [[Wangental]]. Wichtigste Verkehrsader bildet jedoch die [[Bundesstraße 27|B27]]. Das Gebiet ist entgegen dem Anschein dennoch keine [[Exklave]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde [[Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz|grenzt]] im Norden an die Schweizer Gemeinden [[Wilchingen]], [[Neunkirch]], [[Beringen SH|Beringen]] und [[Neuhausen am Rheinfall]] im [[Kanton Schaffhausen]], im Osten an [[Laufen-Uhwiesen]], [[Dachsen]] und [[Rheinau ZH|Rheinau]] im [[Kanton Zürich]] sowie an die deutschen Gemeinden Lottstetten im Süden und Dettighofen im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Jestetten COA.svg|53px|links|Wappen Jestettens]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Altenburg (Jestetten).png|53px|links|Wappen Altenburgs]]&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Jestetten mit der früher selbstständigen Gemeinde Altenburg gehören insgesamt neun Dörfer, Höfe und Häuser und die [[Burgstall|abgegangene]] [[Edenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur 1973 eingemeindeten Gemeinde Altenburg in den Grenzen von 1972 gehören das Dorf Altenburg und die Häuser Altenburg-Hardt, ehem. Bahnstation Altenburg-Rheinau und Zollhaus [[Rheinbrücke Rheinau–Altenburg|Rheinbrücke]]. Zur ehemaligen Gemeinde Jestetten gehören das Dorf Jestetten, die Höfe Flachshof und Sonnenhof und die Häuser Talmühle, [[Wangental]] und Zollamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemeinde Altenburg im Gebietsstand von 1972 liegen die [[Wüstung]]en Waldkirchen, das nicht sicher nachgewiesen ist, und Schwaben. Im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Jestetten liegen die Wüstungen Guggenburg, Hofstetten, Gunzenried und Lochehof sowie der [[Burgstall Tüsental]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 980–982&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jestetten, Kirche St. Benedikt.jpg|mini|[[St. Benedikt (Jestetten)|Katholische Kirche St. Benedikt]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Klosterblick, Altenburg.jpg|mini|Das Kloster Rheinau von der Halbinsel Schwaben aus gesehen.]]&lt;br /&gt;
Die geschützte Terrasse an der großen Rheinschleife um das [[Kloster Rheinau]] unterhalb des Rheinfalls war schon sehr früh ein bevorzugter Siedlungsplatz. Die Siedlungsspuren reichen bis in die mittlere [[Steinzeit]] zurück. Eine befestigte [[Kelten|keltische]] Siedlung, das [[Oppidum (Kelten)|Oppidum]] [[Schanze und Oppidum auf Schwaben (Jestetten-Altenburg)|Altenburg-Rheinau]], wurde durch Ausgrabungen nachgewiesen, der Wall ist von weitem sichtbar und als Bodendenkmal beschildert.&lt;br /&gt;
[[Datei:Keltenwall Altenburg.jpg|mini|Der Altenburger Keltenwall, hier ein Ausschnitt mit der rekonstruierten Pfostenschlitzmauer, April 2016]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Altenburg wird erstmals erwähnt 871 als &amp;#039;&amp;#039;pago Chlegouwe in villa Altunbourch&amp;#039;&amp;#039;, nach einer Kopie von 1126 im Cartular von Rheinau. Es folgen weitere Nennungen in den Jahren 871, 892, 1049 und 1241 &amp;#039;&amp;#039;(Altinburch)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Krieger: &amp;#039;&amp;#039;Topographisches Wörterbuch des Großherzogtums Baden.&amp;#039;&amp;#039; 1904, Spalte 51.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Krieger: &amp;#039;&amp;#039;Topographisches Wörterbuch des Großherzogtums Baden.&amp;#039;&amp;#039; 1904, Spalte 1081–1083.&amp;lt;/ref&amp;gt; von Jestetten datiert auf das Jahr 871 als &amp;#039;&amp;#039;villa que vocatur Jesteten&amp;#039;&amp;#039; („Dorf welches Jesteten genannt wird“), es gehörte zur [[Landgrafschaft Klettgau]]. Es liegt wohl die Ausgangsform *&amp;#039;&amp;#039;Iwenstetten&amp;#039;&amp;#039; zugrunde (zum Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Iwo&amp;#039;&amp;#039; oder zu [[Althochdeutsche Sprache|althochdt.]] &amp;#039;&amp;#039;Iwon&amp;#039;&amp;#039; f. „[[Eiben]]bäume“).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Deutsches Ortsnamenbuch |Herausgeber=Manfred Niemeyer |Verlag=De Gruyter |Ort=Berlin |Datum=2012 |ISBN=978-3-11-018908-7 |Seiten=297}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Schloss Jestetten]] residierten einst die [[Grafen von Sulz]]. Von 1774 bis 1806 lebten auf dem Schloss verschiedene Ordensgemeinschaften. Mit der Landgrafschaft Klettgau kam der Ort 1806 an [[Baden (Land)|Baden]]. Dies bedeutete auch das Ende des Klosterlebens im Schloss. Es diente ab 1830 als Sitz des Bezirksamtes Jestetten, danach als Amtsgericht und Amtsgerichtsgefängnis und ab 1878 als Kreispflegeanstalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:KarteSchaffhausen1900.png|mini|Lage des Zollausschlussgebiets]]&lt;br /&gt;
Wegen des [[Territoriale Besonderheiten in Südwestdeutschland nach 1810#karte9|komplizierten Grenzverlaufs]] in dieser Region wurde das Gebiet des &amp;#039;&amp;#039;Jestetter Zipfels&amp;#039;&amp;#039; 1840 zum [[Zollausschlussgebiet]] erklärt, was die zu überwachende Grenze von 55&amp;amp;nbsp;km auf 6&amp;amp;nbsp;km verkürzte. Diese Regelung, die bis 1935 währte, bescherte den Bewohnern des Gebiets einen bescheidenen Wohlstand, konnten sie ihre Produkte doch in Baden bzw. Deutschland und der Schweiz zollfrei anbieten. Der zeitweise aufkommende [[Schmuggel]] war in der Hauptsache durch Notzeiten bedingt. Benzin war günstiger als in der Schweiz und im Rest von Deutschland, und entlang den Hauptstraßen öffneten zahlreiche Tankstellen, die zollfreien Treibstoff abgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg lehnte die badische Regierung die Anschlussbestrebung des Jestetter Zipfels an die Schweiz ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus wurden 200 Bewohner der Kreispflegeanstalt im Rahmen der [[Aktion T4]] ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegsende und Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach der Besetzung Südbadens am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] gelangte auch das Gebiet in die Hand der [[Französische Besatzungszone#Eroberung und Besetzung 1945|französischen Besatzungsmacht]]. Dem Kommandanten der [[1ere armée (1944–1945)|1. Armee]], [[Jean de Lattre de Tassigny]], war der Bereich in der Grenzziehung zu unübersichtlich. Er ließ ihn räumen. Am 14. Mai 1945 wurde die Bevölkerung zum Abmarsch aufgerufen, und am Tag darauf waren die Bewohner von Jestetten, Altenburg, Lottstetten und Nack auf dem Weg über Grießen in den [[Schwarzwald]]. Die Franzosen handelten aus militärischer Sicht. Es sollen sich noch versprengte deutsche Soldaten in den Wäldern an der Schweizer Grenze befunden haben, und auch Gerüchte um einen Gebietstausch mit der Schweiz waren im Umlauf. Der Krieg war erst vor kurzer Zeit zu Ende gegangen, und auch die regulären [[Wehrmacht|deutschen Truppen]] hatten aus militärischen Zwecken Umsiedlungen vorgenommen. Ebenso war es in der französischen Armee üblich gewesen, Ortschaften von der Zivilbevölkerung zu räumen. Somit erregte das Vorgehen international und auch in der Schweiz kein besonderes Aufsehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem hatte die [[Supreme Headquarters Allied Expeditionary Force|Alliierte Militärregierung]] im Gesetz Nr. 161 ein 5 Kilometer breites „Sperr-Grenzgebiet“ an den deutschen Grenzen angeordnet, und damit waren auch viele Ortschaften entlang des Rheins und um den Kanton Schaffhausen in ihrer Existenz bedroht. Nicht zuletzt weil die durchziehenden Jestetter das eigene Schicksal vorführten, regte sich im Klettgau jedoch organisierter Widerstand. Über Verbindungen mit der Schweiz konnte die Angelegenheit über den [[Apostolischer Nuntius|Apostolischen Nuntius]] Roncalli, den späteren Papst [[Johannes XXIII.]], geregelt werden. Per Bescheid des Militärgouverneurs am 3. Juni 1945 wurden alle Ortschaften südlich des Wutachtals von der Anordnung verschont. 140 Bürger hatten in Erzingen vor dem Entscheid ein [[Erzingen (Klettgau)#Errichtung der Bergkapelle|Gelübde zum Bau einer Kapelle]] gezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung fand den Sommer 1945 über Unterkunft in verschiedenen Schwarzwalddörfern. Bis zum Herbst 1945 waren die Einwohner der damals vier Ortschaften wieder in ihrer Heimat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1973 wurde Altenburg eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=505}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedenkfeier in Jestetten am 15. Mai 1995 zum 50. Jahrestag der Evakuierung wurde vom Lokalsender [[TV Eichberg]] dokumentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.eisenlohr-art.de/Zollausschluss-Gebiet Lokale Webseite mit zutreffenden Grundinformationen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Göhrig: [http://www.suedkurier.de/skplus/skdamals/Ein-Aufbruch-von-heute-auf-morgen-ist-die-voruebergehende-Deportierung-der-deutschen-Einwohner-des-Jestetter-Zipfels-von-1945;art1187716,8105463 &amp;#039;&amp;#039;Ein Aufbruch von heute auf morgen ist die vorübergehende Deportierung der deutschen Einwohner des Jestetter Zipfels von 1945.&amp;#039;&amp;#039;] Artikel im &amp;#039;&amp;#039;Südkurier&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jestetten, Rathaus.jpg|mini|Rathaus Jestetten]]&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsverband ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist Sitz des Gemeindeverwaltungsverbandes Jestetten, dem auch die Gemeinden Dettighofen und Lottstetten angehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Dem Gemeinderat gehören nach der [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl vom 9. Juni 2024]] neben der Bürgermeisterin als Vorsitzende 18 Mitglieder an. Die Wahlbeteiligung lag bei 58,8 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08337060/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=2877&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-9914_id_15914 |titel=Gemeinde Jestetten Gemeinderatswahl 2024 |werk=komm.one |datum=2024-06-11 |abruf=2025-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Parteien/Liste&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |2024&lt;br /&gt;
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!Anteil&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!Anteil&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]&lt;br /&gt;
|34,7&amp;amp;nbsp;%&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|31,2&amp;amp;nbsp;%&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|FWV]]&lt;br /&gt;
|28,5&amp;amp;nbsp;%&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|21,7&amp;amp;nbsp;%&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]&lt;br /&gt;
|20,3&amp;amp;nbsp;%&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|22,9&amp;amp;nbsp;%&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bündnis 90/Die Grünen|GRÜNE]]&lt;br /&gt;
|16,5&amp;amp;nbsp;%&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|24,1&amp;amp;nbsp;%&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! &amp;quot;align=left&amp;quot;|Wahlbeteiligung&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |58,8&amp;amp;nbsp;%&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |54,4&amp;amp;nbsp;%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Seit dem 30. November 2021 ist Dominic Böhler Bürgermeister der Gemeinde. Er wurde am 26. September 2021 mit 58,7&amp;amp;nbsp;% der Stimmen im ersten Wahlgang gewählt. Zuvor war Ira Schelling von 2005 bis 2021 Bürgermeisterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
=== Konfessionsstatistik ===&lt;br /&gt;
Bei der [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Volkszählung 2011]] waren 45,8 % [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]], 21,2 % der Einwohner [[Evangelische Kirche in Deutschland|evangelisch]], und 32,9 % waren [[konfessionslos]], gehörten einer anderen [[Glaubensgemeinschaft]] an oder machten keine Angabe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://ergebnisse.zensus2011.de/#StaticContent:083375002060,BEK_4_2_6,RELIGION_KURZ-1,table |wayback=20130605031517 |text=Jestetten Religion |archiv-bot=2022-03-03 20:44:46 InternetArchiveBot }}, [[Zensus 2011]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zahl der [[Protestanten]] und vor allem die der [[Römisch-katholische Kirche in Deutschland|Katholiken]] ist seitdem gesunken. Ende 2022 waren von den 5.408 Einwohnern 31,1 % katholisch, 15,0 % evangelisch, und 53,9 % waren konfessionslos oder gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jestetten.de/wirtschaft-handel/strukturdaten Jestetten Strukturdaten Daten und Fakten], abgerufen am 26. August 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evangelische Markusgemeinde ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Markuskirche Jestetten.jpg|mini|Markuskirche, 2018]]&lt;br /&gt;
2015 feierte die evangelische Gemeinde das 50-jährige Bestehen der Markuskirche, deren Einweihungsfeier am 20. Juni 1965 stattgefunden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chronik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Wurzeln der Gemeinde reichen ins Jahr 1897 zurück, als für die 33 Evangelischen in Jestetten und Umfeld „alle vier bis sechs Wochen im Ratssaal des alten Schulhauses mit Pfarrverweser Karl Horn aus [[Büsingen am Hochrhein|Büsingen]] ein Gottesdienst stattfand. […] Ab 1926 wurden 12 bis 14 Gottesdienste jährlich im Bürgersaal gefeiert.“ Bis 1943 war der Büsinger Pfarrer Emil Heckel zuständig, der von Pfarrer Waßmer aus Singen abgelöst wurde. Nach dem Krieg wuchs durch die großen [[Deutschland 1945 bis 1949#Flüchtlinge und Vertriebene|Flüchtlingsströme]] die evangelische Bevölkerung sprunghaft an. Nachdem der Anteil der Protestanten im Zollausschlussgebiet auf 16 Prozent gestiegen war, wurde am 1. November 1948 eine selbstständige [[Diaspora]]pfarrei geschaffen. Erster Pfarrer war Harald Porsch. 1955 wurden die Pfarrei zur Kirchengemeinde erhoben und Paul Marquart zum Pfarrer gewählt. Am 31. Mai 1959 wurde das neue Gemeindehaus, das den Namen des [[Markus (Evangelist)|Apostels Markus]] erhielt, eingeweiht, und am 25. Oktober 1964 fand die Grundsteinlegung für den Kirchenbau statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Evang. Markusgemeinde Jestetten: &amp;#039;&amp;#039;Festschrift zum 50jährigen Jubiläum der Markuskirche.&amp;#039;&amp;#039; Herstellung Carla Gromann. 2015, S. 6–8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wp-ev kirch.jpg|mini|Innenraum der evangelischen Markuskirche in Jestetten mit einem Altarkreuz von Siegfried Fricker und der Kanzel von [[Gerhart Rieber]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausstattung der Kirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kirche ist ausgestattet mit zwei Kreuzen des Bildhauers [[Siegfried Fricker]] sowie Reliefs auf dem Taufstein und auf dem Vorplatz (2009) von Radegund Fricker. Die Holzkanzel stammt vom Holzbildhauer [[Gerhart Rieber]]; Eberhard Rieber schuf Krippenstelen (2012).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jestetter Pfarrer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außer den unter &amp;#039;&amp;#039;Chronik&amp;#039;&amp;#039; genannten Pfarrern amtierte nach P. Marquart ab 1. Mai 1965 als Pfarrverwalter und ab 1. August 1965 als Pfarrer, [[Rüdiger Beile]], der – zuständig auch für die Klettgau-Gemeinden [[Erzingen (Klettgau)|Erzingen]] und [[Grießen (Klettgau)|Grießen]] – sich mit der Begründung von [[Evangelische Jungenschaft|Jugendarbeit]] und dem ersten [[Geschichte der Ökumene|ökumenischen]] Gottesdienst in der Region noch im August 1965 zusammen mit dem [[Altkatholische Kirche|altkatholischen]] Pfarrer Bürke aus [[Dettighofen]] einen Namen machte.&amp;lt;ref&amp;gt;Autor &amp;#039;&amp;#039;ckl&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Besonderer Einsatz im Kampf gegen Gleichgültigkeit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Südkurier.&amp;#039;&amp;#039; 4. September 1965.&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit begründete er eine Tradition, die später auch zusammen mit der katholischen Gemeinde fortgesetzt wurde. Rüdiger Beile verblieb bis Februar 1971, gefolgt von den Pfarrern:&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Beer (August 1971 – August 1976)&lt;br /&gt;
* Uwe Lindemann (August 1977 – Januar 1992)&lt;br /&gt;
* Peter Sebeties (Januar 1993 – Oktober 1999)&lt;br /&gt;
* Pfarrerin Sibylle Krause (seit September 2000)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Partnerschaft mit ostdeutscher Kirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Pfarrer Marquardt in den 1950er Jahren geht eine Patenschaft in [[Brandenburg]] zurück: „Nach 1990 haben die Jestetter Markuskirche und evangelische Christen aus [[Dranse (Wittstock/Dosse)|Dranse]] diese Beziehungen weiter gepflegt...“ In der Jestetter Kirche wurde am 18. Februar 2018 der Partnerschaftssonntag mit Besuchern aus der ostdeutschen Gemeinde des Ortsteils von [[Wittstock/Dosse]] gefeiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Görig: &amp;#039;&amp;#039;Gemeinde feiert Partnerschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Alb-Bote]].&amp;#039;&amp;#039; 24. Februar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch Jestetten führen die [[Bundesstraße 27]] und die [[Bahnstrecke Eglisau–Neuhausen]] der [[Schweizerische Bundesbahnen|Schweizerischen Bundesbahnen]] (SBB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Straßen ====&lt;br /&gt;
Die B&amp;amp;nbsp;27 geht an den Grenzübergängen [[Neuhausen am Rheinfall]] und [[Rafz]] in die Schweizer [[Hauptstrasse 4]] über und verbindet so Jestetten im Norden mit Schaffhausen und im Süden mit Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bahnverkehr ====&lt;br /&gt;
Die Bahnstrecke durch Jestetten wird von den SBB nach Schweizer Vorschriften betrieben. Sie hat keine direkte Verbindung zum übrigen deutschen Eisenbahnnetz. Der [[Bahnhof Jestetten]] ist neben jenem von [[Lottstetten]] einer von zwei [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]]-Bahnhöfen auf deutschem Staatsgebiet, nachdem der Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Altenburg-Rheinau&amp;#039;&amp;#039; von den SBB zu Gunsten eines Halts am Rheinfall geschlossen wurde. Die auf dieser Bahnstrecke verkehrenden Thurbo-Züge der [[S-Bahn Schaffhausen]] verbinden Jestetten mit [[Bahnhof Schaffhausen|Schaffhausen]]; die S9 der S-Bahn Zürich verbindet Schaffhausen über Jestetten mit [[Eglisau]], [[Bahnhof Bülach|Bülach]] und [[Zürich Hauptbahnhof|Zürich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radverkehr ====&lt;br /&gt;
Durch eine Alltagsroute aus dem [[Radnetz Baden-Württemberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radroutenplaner-bw.de/radroutenplaner?infrastrukturen=%5B%22radvis-infrastrukturen:radvisnetz-radnetz%22%5D&amp;amp;hintergrund=%22osm%22 Das RadNETZ Baden-Württemberg auf www.radroutenplaner-bw.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist Jestetten über [[Dettighofen]] und [[Lauchringen]] mit [[Waldshut-Tiengen]] und Richtung [[Schaffhausen]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Jestetten verläuft als [[Radwanderweg|Radfernweg]] der [[Rheinradweg]], der von der Quelle des Rheins am [[Oberalppass]] im Schweizer [[Kanton Graubünden]] bis zur Mündung bei [[Rotterdam]] führt. Dessen rechtsrheinische Variante verläuft von Schaffhausen kommend über Jestetten und Lottstetten, danach von Rafz bis [[Wasterkingen]] durch Schweizer Gebiet und, wieder in Deutschland, über [[Hohentengen am Hochrhein]] nach Waldshut. Er ist am Hochrhein ausgewiesen als [[Eurovelo]]-Route 6 (Atlantik - Schwarzes Meer) und 15 (Rheinradweg)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.eurovelo.com/ev15/from-lake-constance-to-basel-via-the-rhine-falls Eurovelo 15 Bodensee bis Basel auf de.eurovelo.com]&amp;lt;/ref&amp;gt; und als [[D-Route]]n 6 (Donauroute) und 8 (Rhein-Route)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp D-Netz auf dem Radroutenplaner Deutschland]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Die von [[Karl Altenburger]] gegründete [[Altenburger (Fahrradkomponenten)|Altenburger KG]] war ein Pionierbetrieb im Fahrradteilezubehör, 1991 wurde das Werk in Jestetten geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
In Jestetten ist der &amp;#039;&amp;#039;[[Südkurier]]&amp;#039;&amp;#039; als [[Einzeitungskreis|Monopolzeitung]] mit seinem [[Kopfblatt|Ableger]] &amp;#039;&amp;#039;[[Alb-Bote]]&amp;#039;&amp;#039; vertreten. Dazu kommt das [[Anzeigenblatt]] &amp;#039;&amp;#039;Anzeiger Hochrhein&amp;#039;&amp;#039;. Die Gemeinde Jestetten ist Herausgeber des Mitteilungsblattes &amp;#039;&amp;#039;Jestetter Info&amp;#039;&amp;#039;, das alle 14 Tage erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Römerbrücke (Jestetten)|Volkenbach-Brücke]], auch &amp;#039;&amp;#039;Römerbrücke&amp;#039;&amp;#039; genannt. Reste einer einbogigen Steinbrücke von 1696.&lt;br /&gt;
* Lorettokapelle von 1666 auf dem Friedhof Jestetten&lt;br /&gt;
* Katholische Pfarrkirche [[St. Benedikt (Jestetten)|St. Benedikt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Behörden==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gerichte===&lt;br /&gt;
Das [[Amtsgericht Jestetten]] bestand von 1857 bis 1872. Nach der Aufhebung übernahm das [[Amtsgericht Waldshut-Tiengen|Amtsgericht Waldshut]] dessen Gerichtsbezirk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schulen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grund- und Hauptschule Jestetten (Schule an der Rheinschleife) ====&lt;br /&gt;
Sie besteht aus der Außenstelle Altenburg und dem Hauptsitz in Jestetten. Unterrichtet werden etwa 400 Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorhanden ist noch das historische „Alte Schulhaus“, das heute als kultureller Begegnungsort der Gemeinde genutzt wird. Auf Grund der bei Visitationen der Schulbehörde über Jahrzehnte hinweg immer wieder beanstandeten Mängel in Bezug auf Ausbildung der Lehrer und die räumlichen Zustände beschloss die Gemeinde Jestetten schließlich, ein neues Schulgebäude mit Lehrerwohnungen und Räumlichkeiten für die Gemeindeverwaltung zu errichten. Die Einweihung fand am 26. Dezember 1910 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell erstreckt sich die Schulnutzung auf das gesamte Gebäude. Die Räume dienen der Grund- und Werkrealschule als Unterrichts- und Fachräume, als Besprechungszimmer, Lehrerzimmer und Aufenthaltsraum. Im obersten Stock befinden sich die Schülerbücherei und die Räumlichkeiten des DRK-Kinderhorts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einweihung des Schulgebäudes in Altenburg fand am 23. September 1956 statt. Bis 1966/1967 wurden hier acht Volksschulklassen unterrichtet. Ab 1978 wurde die Schule im Rahmen der Eingemeindung verwaltungsmäßig als offizielle Außenstelle der Grund- und Hauptschule Jestetten zugeordnet. In diesem Jahr erhielt das Gebäude als Ergänzung eine Mehrzweckhalle, die für den Sportunterricht mitbenutzt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulleiter der Schule an der Rheinschleife ist Hans-Dieter Strittmatter, Stellvertreterin Stephanie Brettschneider.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wp-ghs-jest.jpg|mini|Frontansicht der heutigen Grund- und Hauptschule in Jestetten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Realschule Jestetten ===&lt;br /&gt;
Die Realschule Jestetten wurde am 6. April 1959 erstmals von 22 Schülern des neuen Mittelschulzugs der Volksschule Jestetten besucht. Die Unterrichtsräume befanden sich am Anfang im Gebäude der Grund- und Hauptschule. Ihren offiziellen Namen erhielt sie 1966.&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Wipf: [http://www.suedkurier.de/region/hochrhein/jestetten/Schueler-und-Lehrer-feiern-ihre-Schule;art372603,3620740,0 &amp;#039;&amp;#039;Schüler und Lehrer feiern ihre Schule.&amp;#039;&amp;#039;] Zeitungsartikel aus dem &amp;#039;&amp;#039;Südkurier&amp;#039;&amp;#039; vom 3. Februar 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grundstein für das eigenständige Schulhaus am heutigen Standort wurde erst zehn Jahre später, 1969, gelegt. Durch den stetigen Schülerzuwachs war eine Erweiterung notwendig, deren Bau 1997 begann. Heute verfügt sie über 17 Klassenräume sowie mehrere Fach- und Werkräume. Im Schuljahr 2015/16 wurden 465 Schüler von 31 Lehrkräften in 16 Klassen unterrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Angebot ist der [[Zweisprachiger Unterricht| bilinguale]] Unterricht in englischer Sprache. Dieser findet durchgängig von der 5. bis zur 10. Klasse zumindest in einem Zusatzfach statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulleiter der Realschule ist Peter Haußmann, Stellvertreterin Wiebke Pankratz-Sigg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* Konrad III., Mayer, von Jestetten, Abt des Klosters Rheinau 1380–1404&lt;br /&gt;
* [[Maria Josepha Müller]] (1748–1820), Benediktinerin und Klostervorsteherin&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Fricker]] (1907–1976), Bildhauer&lt;br /&gt;
* Karl-Hellmuth Jahnke (1932–2021), Ehrenbürger, langjähriges Gemeinde- und Kreisratsmitglied&lt;br /&gt;
* Alfons Brohammer (* 1943), Ehrenbürger und Bürgermeister&lt;br /&gt;
* [[Albert Fritz (Radsportler)|Albert Fritz]] (1947–2019), Radsportler&lt;br /&gt;
* [[Ursula Hafner-Wipf]] (* 1949), deutsch-schweizerische Politikerin&lt;br /&gt;
* [[Kolibri (Maler)|Kolibri]] (* 1951), Maler, Grafiker, Karikaturist und Illustrator&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die mit der Gemeinde in Verbindung standen oder stehen ===&lt;br /&gt;
* Hl. Hixta (um 830), eine ihr geweihte Kapelle bestand bis 1833, nach der Legende eine Tochter der [[Notburga von Bühl]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Josef Auer]] (1666–1739), Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Klemens Maria Hofbauer]] (1751–1820), Priester und Heiliger, war hier von 1802 bis 1805 tätig&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Hug]] (1880–1966), Forstmann und NSDAP-Politiker, leitete von 1923 bis 1932 das Forstamt Jestetten und war Mitglied des Bürgerausschusses von Jestetten&lt;br /&gt;
* Werner Steinberg (1908–1989), Ehrenbürger (Verdienstmedaille BW)&lt;br /&gt;
* [[Werner Spingler]] (1927–2025), Medizintechniker und Unternehmer&lt;br /&gt;
* [[Rainer Offergeld]] (* 1937), Bundestagsabgeordneter, Entwicklungsminister, Oberbürgermeister von Lörrach und Sprecher von Thermoselect Südwest GmbH, war in der Gemeinde Jestetten von 1968 bis 1969 als Gemeinderat (SPD) tätig&lt;br /&gt;
* [[Gerhart Rieber]] (1930–2005), Bildhauer und Drechsler&lt;br /&gt;
* [[Karin Rehbock-Zureich]] (* 1946), Politikerin der SPD&lt;br /&gt;
* [[Ernst Raffelsberger]] (* 1961), Musiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl-Hellmuth Jahnke, Erich Danner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Jestetter Dorfbuch. Altenburg und Jestetten in Geschichte und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg im Allgäu 2001, ISBN 3-89870-039-9.&lt;br /&gt;
* Berthold Danner: &amp;#039;&amp;#039;Ein Blick nach Gestern. Historische Fotografien aus Jestetten und Altenburg.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag, 1992.&lt;br /&gt;
* Gemeinde Altenburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Altenburg 871–1971, Beiträge zur Ortsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 1971.&lt;br /&gt;
* Bürgermeisteramt Jestetten (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jestetten 1100 Jahre. Festschrift zur 1100-Jahr-Feier der Gemeinde Jestetten vom 11.–20. September 1971.&amp;#039;&amp;#039; 1971.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Ernst Keller]]: &amp;#039;&amp;#039;Jestetten, Kreis Waldshut&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Phonai, Deutsche Reihe, Band&amp;amp;nbsp;7.&amp;#039;&amp;#039;) Niemeyer, Tübingen 1970, S.&amp;amp;nbsp;11–89. (Zum Dialekt Jestettens)&lt;br /&gt;
* Georg Jäger: &amp;#039;&amp;#039;Jestetten und seine Umgebung. Ein Heimatbuch für das badische Zollausschlussgebiet.&amp;#039;&amp;#039; Carinthiadruck, Klagenfurt 1930.&lt;br /&gt;
* Eine weitere wichtige Quelle ist die jährlich erscheinende &amp;#039;&amp;#039;Jestetter Chronik&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.jestetten.de/startseite Website der Gemeinde Jestetten]&lt;br /&gt;
* [http://www.schlu.de/bildungswerk/projekte.html Bildungswerk Jestetten]&lt;br /&gt;
* [http://www.ev-kirche-jestetten.de/ Evang. Markusgemeinde]&lt;br /&gt;
* {{HLS|7075|Autor=Martin Illi}}&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/15481/Jestetten+WT Jestetten bei leo-bw, dem landeskundlichen Informationssystem Baden-Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Waldshut}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4096509-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Waldshut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jestetten| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirksamtsstadt in Baden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klettgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 871]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Hochrhein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saehrimnir</name></author>
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