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	<title>Jesper Swedberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T18:48:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Graph Pixel: /* Leben */ Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2025-10-13T10:35:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Svedberg Jesper.jpg|mini|Jesper Swedberg, Kupferstich von G. Fahlcrantz.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jesper Swedberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Svedberg&amp;#039;&amp;#039;; * [[28. August]] [[1653]] in der Nähe von [[Falun]]; † [[26. Juli]] [[1735]] in Brunsbo bei [[Skara]]) war ein [[Schweden|schwedischer]] [[Lutherische Kirchen|lutherischer]] Theologe (zuletzt [[Bischof]]). Bekannt ist er auch als der Vater von [[Emanuel Swedenborg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Swedberg, Sohn von Daniel Isaksson Stierna (1610–1680) und seiner Frau Anna Petersdotter Bullernaesia, studierte ab 1666 an der [[Universität Uppsala]], ab 1669 an der [[Universität Lund]]. 1674 kehrte er nach Uppsala zurück und erwarb 1682 den philosophischen [[Magister]]grad. Nach seiner Ordination trat er 1684 einen Dienst als Pastor bei einem [[Kavallerie]]regiment in [[Stockholm]] an, unterbrach ihn aber gleich wieder für eine längere Auslandsreise, die ihn durch [[England]] (längerer Aufenthalt bei [[John Fell (Bischof)|John Fell]], Bischof von [[Oxford]]), [[Frankreich]], [[Deutschland]] (vor allem Hebräischstudium bei [[Esdras Edzard]] in [[Hamburg]]) und die [[Niederlande]] führte. Bald nach der Rückkehr wurde er 1690 auf persönliche Veranlassung von König [[Karl XI. (Schweden)|Karl&amp;amp;nbsp;XI.]], der ihn auch als außerordentlichen Hofprediger einsetzte, zum Pfarrer und [[Propst]] in [[Vingåker]] ernannt, musste aber zunächst gemeinsam mit [[Erik Benzelius der Ältere|Erik Benzelius d.&amp;amp;nbsp;Ä.]] und [[Israel Kolmodin]] an der Revision des schwedischen [[Gesangbuch]]es und der Bibelübersetzung arbeiten. Die Revision der Bibelübersetzung wurde aber von der Mehrheit der Bischöfe abgelehnt und erst 1703 in neuer Bearbeitung veröffentlicht. Auch das von Swedberg 1694 herausgegebene Gesangbuch wurde wegen vorgeblicher Heterodoxien nicht anerkannt und erst 1695 in verkürzter Form zum offiziellen Gesangbuch der [[Schwedische Kirche|Schwedischen Kirche]] erklärt. Von Swedberg waren dort gut 30 Dichtungen und Übersetzungen enthalten, von denen sich noch sechs im aktuellen schwedischen Gesangbuch von 1986 finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon nach wenigen Wochen im Pfarramt wurde Swedberg 1692 als Professor an die Universität Uppsala berufen, wo er sofort das Amt des [[Rektor]]s übernahm. 1694 rückte er zum ersten Theologieprofessor und [[Dompropst]] auf. Eine besondere Aufgabe war die Organisation der kirchlichen Versorgung für die schwedischen Siedler im ehemaligen [[Neuschweden]] am Unterlauf des [[Delaware River]], die er ab 1696 wahrnahm.&amp;lt;ref&amp;gt;Eine Frucht war die Abhandlung &amp;#039;&amp;#039;America illuminata&amp;#039;&amp;#039; von 1732, neu herausgegeben und eingeleitete von Robert Murray, Stockholm: Proprius, 1985.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1710 kam auch die schwedische Gemeinde in [[London]], 1712 die in Portugal dazu. 1693 nahm Swedberg erstmals als Mitglied des Pfarrerstandes an einem [[Schwedischer Ständereichstag|Reichstag]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1702 wurde Swedberg zum Bischof von [[Bistum Skara|Skara]] ernannt und trat 1703 sein Amt an. Die Universität Uppsala promovierte ihn 1705 zum [[Doctor theologiae]]. Neben der Verwaltung seines Bistums veröffentlichte Swedberg weiterhin viele wissenschaftliche und populärtheologische Werke, unter anderem [[Postille]]n und eine [[Katechismus]]erklärung,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;En gudelig barna cateches til vngdomens tienst i the swenska församlingar vtom riket&amp;#039;&amp;#039;. Skara 1723&amp;lt;/ref&amp;gt; aber auch Arbeiten zur schwedischen Sprache (&amp;#039;&amp;#039;Schibboleth. Swenska Språkets Rycht och Richtighet&amp;#039;&amp;#039;, 1716; &amp;#039;&amp;#039;En kortt Swensk „Grammatica“&amp;#039;&amp;#039;, 1722). Seine Autobiographie wurde erst im 20. Jahrhundert gedruckt,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Jesper Swedbergs lefwernes beskrifning&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Gunnar Wetterberg. Lund: Gleerup, 1941.&amp;lt;/ref&amp;gt; sein schwedisches Wörterbuch erst im 21. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;Jesper Swedberg: &amp;#039;&amp;#039;Swensk Ordabok&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Lars Holm. Skara Stiftshistoriska Sällskap, Järpås 2009, [https://litteraturbanken.se/txt/lb11420268/lb11420268.pdf litteraturbanken.se] (PDF; 7,0&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swedberg war in der die schwedische Kirche prägenden [[Lutherische Orthodoxie|Lutherischen Orthodoxie]] verwurzelt, nahm aber auch Impulse aus dem [[Pietismus]] auf. Besonders [[Johann Arndt]] und [[Christian Scriver]] schätzte er. An der Verfolgung der schwedischen Pietisten beteiligte er sich im Gegensatz zu seinen Bischofskollegen nicht, sondern besuchte sogar 1723 ein [[Konventikel]] in Stockholm.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Harry Lenhammar]]: &amp;#039;&amp;#039;Sveriges kyrkohistoria&amp;#039;&amp;#039;. Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Individualismens och upplysningens tid&amp;#039;&amp;#039;. Verbum, Stockholm 2000, S. 53–57&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Reichstag von 1719 war er der einzige im Pfarrerstand, der sich für eine Ausweitung der Religionsfreiheit einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Swedberg war dreimal verheiratet. Aus der ersten Ehe, die er 1683 mit Sara Behm schloss, stammen u.&amp;amp;nbsp;a. [[Emanuel Swedenborg]] (1688–1772) sowie die Tochter Anna (1686–1765), die 1703 [[Erik Benzelius der Jüngere|Erik Benzelius d.&amp;amp;nbsp;J.]] heiratete, den Sohn des Erzbischofs [[Erik Benzelius der Ältere|Erik Benzelius d.&amp;amp;nbsp;Ä.]], der später selbst Erzbischof wurde. Auch die Tochter Hedvig (1690–1728) heiratete einen Sohn von Erik Benzelius d.&amp;amp;nbsp;Ä., den Bergwerksbeamten [[Lars Benzelstierna (Mineraloge)|Lars Benzelstierna]] (1680–1755).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Ehe schloss Swedberg 1697 mit Sara Bergia, die dritte 1720 mit Kristina Arrhusia. 1719 wurden seine Kinder aufgrund seiner Verdienste in den erblichen Adel aufgenommen und führten seitdem den Namen Swedenborg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johann Gottlieb Mittnacht: &amp;#039;&amp;#039;Bischof Jesper Swedberg, der Vater Emanuel Swedenborgs: eine Biographie&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main 1879&lt;br /&gt;
* [[Henry William Tottie]]: &amp;#039;&amp;#039;Jesper Svedbergs lif och verksamhet: Bidrag till Svenska Kyrka historia&amp;#039;&amp;#039;. Uppsala: Edv. Berling, 1885–1886&lt;br /&gt;
* {{NordFamilje |Lemma= |Auflage=2 |Band=27 |Spalte=892}}&lt;br /&gt;
* [[Ernst Benz]]: &amp;#039;&amp;#039;Emanuel Swedenborg. Naturforscher und Seher&amp;#039;&amp;#039;. Rinn, München 1948. S. 5 ff.&lt;br /&gt;
* Johnny Hagberg: &amp;#039;&amp;#039;Jesper Swedberg: en antologi&amp;#039;&amp;#039;. Stiftshistoriska Sällskapet, Skara 2008.&lt;br /&gt;
* Oloph Bexell: &amp;#039;&amp;#039;Jesper Swedberg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Svenskt biografiskt lexikon]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 34, 2013–2019, S. 434 ff. ([https://sok.riksarkivet.se/sbl/Presentation.aspx?id=34820 riksarkivet.se]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Författare:Jesper Swedberg|lang=sv}}&lt;br /&gt;
* [https://litteraturbanken.se/forfattare/SwedbergJ Kurzbiografie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|AMT=[[Liste der Bischöfe von Skara|Bischof von Skara]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=1703–1735&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Petrus Johannes Rudbeckius]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Petrus Schyllberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124352537|LCCN=n89657768|VIAF=202720617}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Swedberg, Jesper}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Bischof (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Skara (Schwedische Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Uppsala)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Uppsala)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Schwedischen Ständereichstags]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dompropst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwede]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1653]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1735]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Swedberg, Jesper&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Svedberg, Jesper&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=schwedischer lutherischer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. August 1653&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=bei [[Falun]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Juli 1735&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Brunsbo bei [[Skara]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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