<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Jeschke_von_Dohna</id>
	<title>Jeschke von Dohna - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Jeschke_von_Dohna"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jeschke_von_Dohna&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T04:18:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jeschke_von_Dohna&amp;diff=1893487&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw am 14. April 2026 um 11:03 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jeschke_von_Dohna&amp;diff=1893487&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-14T11:03:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Burggraf Jeschke am Ratskeller Dohna 2.jpg|mini|Skulptur eines Ritters, angeblich Burggraf Jeschke, am Ratskeller in Dohna. Am Sockel das Wappen der Donins, die gekreuzten Hirschstangen, wie es auf [[Dohnaer Brakteaten]] und Siegel zu sehen ist.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Jonaskreuz Heller Dresden.jpg|mini|Jonaskreuz und Erläuterungstafel]]&lt;br /&gt;
Burggraf &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jeschke von Dohna&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Jeschke von Donin&amp;#039;&amp;#039;; † wahrscheinlich 1403 oder 1404) löste die [[Dohnaische Fehde]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Er erscheint in der Stammtafel der [[Liste der Burggrafen von Dohna|Burggrafen von Dohna]] (nach [[Otto Posse]]) als Jeschke I., der 1404 hingerichtet wurde. Nach [[Hubert Maximilian Ermisch]] und [[Alfred Meiche]] fand die Hinrichtung jedoch schon im Dezember 1403 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Christine Klecker: &amp;#039;&amp;#039;Wie Dohna verloren ging&amp;#039;&amp;#039;. Museum Schloss Weesenstein, Weesenstein 1991, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Gemahlin war Katarina geborene von Weyda. Jeschkes Vater war Otto Heyde II. (1347–1385), die Mutter war Adelheid geborene von Riesenburg. Seine Brüder waren Otto Heyde III. (regierender [[Burggraf]] 1385–1402, † 1415), Otto Mul († 1401), Friedrich I. (†&amp;amp;nbsp;1426) vom Orden der Kreuzträger und Jan († 1402). Jeschke hatte eine Schwester namens Margarete.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [https://digital.slub-dresden.de/id250235153/67 SLUB Dresden:] Neue Sächsische Kirchengalerie – Die Ephorie Pirna, darin: Die Parochie Dohna, Leipzig 1904, S. 126.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jeschke von Dohna und die Dohnaische Fehde ==&lt;br /&gt;
Jeschke gab dem meißnischen Lehnsadel angehörigen Rütschel (Rudolf) [[Körbitz (Adelsgeschlecht)|von Körbitz]], der zu den zahlreichen geladenen Gästen des meißnischen Markgrafen [[Wilhelm I. (Meißen)|Wilhelms I. des Einäugigen]] (1349/79–1407) gehörte, auf dem Adelstanz im Tanzhaus zu [[Dresden]] bei einem Streit eine schallende Ohrfeige. Körbitz hatte zuvor Jeschke ein Bein gestellt, so dass er zum Sturze kam. Damit war die Dohnaische Fehde (1385–1402) ausgelöst, die anfangs zwischen den Burggrafen von Dohna und der meißnisch-sächsischen  Adelsfamilie von Körbitz, im weiteren Verlauf mit dem [[Haus Wettin|wettinischen]] Markgrafen von Meißen Wilhelm ausgetragen wurde. Sie endete mit dem Verlust der Stammherrschaft der Burggrafen von Dohna und des gesamten zugehörigen Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Fall der [[Burg Dohna]] konnte Jeschke diese heimlich, der Überlieferung nach unter Benutzung eines unterirdischen Geheimganges, verlassen und nach [[Weesenstein]], seinem Erbteil seit 1394, fliehen. Auch Georg Friedrich Mörig nennt in seinem Buch „Dohna, Stadt und Burg …“ den unterirdischen Gang als Grund dafür, dass Jeschke aus der belagerten Burg unbemerkt entkommen konnte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Der Markgraf übernahm nach seiner Zurückkunft die Belagerung selbst. Während er vierzehn Tage die Burg eingeschlossen hielt, war Jeschke in der Nacht durch einen unterirdischen Gang entkommen und nach Weesenstein geflüchtet.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt; Vgl.: [https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/26915/1/ Georg Friedrich Mörig: &amp;#039;&amp;#039;Dohna, Stadt und Burg von seinem Ursprunge bis auf die neueste Zeit&amp;#039;&amp;#039;, Dohna 1843, S. 121].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Markgraf auch hierher folgte, soll Jeschke seine Kinder Wentzsch und Margaretha in Begleitung seines treuen Dieners Jonas Daniel zu Verwandten nach [[Königsbrück]] geschickt haben. Dabei geriet dieser jedoch in einen Hinterhalt und wurde ermordet. Ein [[Steinkreuz]] mit der Inschrift FIN MILIT HONAS DAN, gedeutet als FIN&amp;#039;&amp;#039;IS&amp;#039;&amp;#039; MILIT&amp;#039;&amp;#039;IS&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;I&amp;#039;&amp;#039;HONAS DAN&amp;#039;&amp;#039;IEL&amp;#039;&amp;#039; befindet sich am Abzweig Moritzburger Weg von der Königsbrücker Landstraße in [[Dresden]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Christine Klecker: &amp;#039;&amp;#039;Wie Dohna verloren ging&amp;#039;&amp;#039;. Museum Schloss Weesenstein, Weesenstein 1991, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist eines der beiden [[Liste der Kulturdenkmale in Hellerberge|Kulturdenkmale auf dem Heller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeschke floh von der [[Schloss Weesenstein|Burg Weesenstein]] auf den [[Festung Königstein|Königstein]], zu dessen Hauptmann ihn der Böhmenkönig [[Wenzel (HRR)|Wenzel]] (1373–1419) ernannt hatte. Von hier aus begab er sich zum König [[Sigismund (HRR)|Sigismund]] (1386–1437) von Ungarn, dem Bruder von Wenzel, nach [[Buda|Ofen]] (dem jetzigen Budapest). Hier wurde er angeblich im Dezember 1403 als [[Landfriedensbruch|Landesfriedensbrecher]] enthauptet.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Staatslexikon Sachsen|1|756|Dohna}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann annehmen, dass sich Jeschke vom König Sigismund nicht genügend unterstützt glaubte und von neuem Schutz und Hilfe suchte bei seinem alten [[Lehnswesen|Oberlehensherren]], dem König Wenzel, dem es am 11. November 1403 gelungen war, aus seiner Gefangenschaft in [[Wien]] zu fliehen. Vielleicht hat Jeschke bei der Befreiung Wenzels seine Hand im Spiel gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Nachkommen sind in Böhmen geblieben, nachdem der Rückerwerb Dohnas durch die erneuerte Belehnung 1423 mit der Burggrafschaft Dohna durch Sigismund nicht gelang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Markt in Dohna befindet sich der Ratskeller, der Überlieferung nach das Burggräfliche [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] und mutmaßlicher Sitz des [[Dohnaer Schöppenstuhl]]s. Der schöne Säulendurchgang mit der Sandsteinfigur eines Ritters, der in Richtung Burg blickt, wurde erst 1934 wegen der Baufälligkeit der nördlichen Giebelseite erbaut. Diese Sandsteinfigur soll den Burggrafen Jeschke darstellen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Siegel des Burggrafen Jeschke von Dohna, 1388 (3).jpg|Siegel des Burggrafen Jeschke: Urkunde 2.&amp;amp;nbsp;Januar 1388 (Posse: Tafel 6, Nr. 10)&lt;br /&gt;
Datei:Siegel des Burggrafen Jeschke von Dohna, 1401 (3).jpg|Siegel des Burggrafen Jeschke: Urkunde 11.&amp;amp;nbsp;März 1401 (Posse: Tafel 6, Nr. 11)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Max Winkler und Hermann Raußendorf: &amp;#039;&amp;#039;Die Burggrafenstadt Dohna&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz&amp;#039;&amp;#039;. Band 25, H. 1–4, Dresden 1936 ([http://d-nb.info/361893566 Datensatz der Deutschen Nationalbibliothek]).&lt;br /&gt;
* Einhart Grotegut, Lutz Henning: &amp;#039;&amp;#039;Weesenstein: 700 Jahre Schloßgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Kunst, Dresden 1995, ISBN 3-364-00317-3.&lt;br /&gt;
* Christine Klecker: &amp;#039;&amp;#039;Wie Dohna verloren ging&amp;#039;&amp;#039;. Museum Schloss Weesenstein, Weesenstein 1991.&lt;br /&gt;
* Hans Eberhard Scholze: &amp;#039;&amp;#039;Schloß Weesenstein&amp;#039;&amp;#039;. Seemann, Leipzig 1969.&lt;br /&gt;
* Christian Bartsch. &amp;#039;&amp;#039;Historie der alten Burg und Städgens Dohna.&amp;#039;&amp;#039; Dresden/Leipzig 1735 ([http://books.google.de/books?id=L10AAAAAcAAJ&amp;amp;printsec Digitalisat])&lt;br /&gt;
* {{Staatslexikon Sachsen|1|756|Dohna}} Darin: Burggraf Jeschke&lt;br /&gt;
* Otto Posse (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Die Siegel des Adels der Wettiner Lande bis zum Jahre 1500&amp;#039;&amp;#039;, 3. Bd., Dresden 1908, Tafel 6, Nr. 10 und 11: Jeschke von Dohna, datiert mit 2.&amp;amp;nbsp;Januar 1388 und 11.&amp;amp;nbsp;März 1401 ([http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/content/zoom/1609178 Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|141533234}}&lt;br /&gt;
* [https://digital.slub-dresden.de/id250235153/67 SLUB Dresden: Neue Sächsische Kirchengalerie] – Die Ephorie Pirna, darin: Die Parochie Dohna, Leipzig 1904&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=141533234|VIAF=122303523}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jeschke #Dohna}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Dohna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burggraf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 14. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jeschke von Dohna&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Jeschke von Donin&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Burggraf&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1403 oder 1404&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ofen (Stadt)|Ofen]] (Buda, Budapest)&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
	</entry>
</feed>