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	<title>Jeschiwa - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Domokos.szabos: ()</title>
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		<updated>2025-10-04T19:45:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;()&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:ישל&amp;quot;צ.jpg|mini|[[Jaschlaz|Hörsaal der Jeschiwa für Jugendliche]], Israel]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jeschiwa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Jeschiwe&amp;#039;&amp;#039; ([[jiddisch]] / {{heS|יְשִׁיבָה}}; [[Plural|Pl.]] &amp;#039;&amp;#039;Jeschiwot&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Jeschiwes;&amp;#039;&amp;#039; [[Transkription (Schreibung)|Transkription]] in englischsprachigen Texten: &amp;#039;&amp;#039;Yeshiva&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Yeshivah&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Judentum|jüdische]] [[Hochschule]], an der sich meist männliche Schüler dem [[Tora]]-Studium und insbesondere dem [[Talmud]]-Studium widmen. Das Studium erfolgt in Form von täglichen [[Schi&amp;#039;ur]]im.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet zwei Abschlussebenen: &amp;#039;&amp;#039;Jeschiwa gedola&amp;#039;&amp;#039; (wörtlich: „große Jeschiwa)“ sowie &amp;#039;&amp;#039;Jeschiwa ketana&amp;#039;&amp;#039; (wörtlich: „kleine Jeschiwa“). In den Vereinigten Staaten wird der höhere Abschluss auch nach dem [[Aramäische Sprache|aramäischen]] Begriff &amp;#039;&amp;#039;Metivta&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Mesivta&amp;#039;&amp;#039; genannt. Eine Jeschiwa für verheiratete männliche Studenten nennt man &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kollel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|כּוֹלֵל}}) („Versammlung“). Der Leiter einer Jeschiwa wird als &amp;#039;&amp;#039;Rosch-Jeschiwa&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, das „Haupt“ der Jeschiwa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell wurden Frauen zum Tora-Studium nicht zugelassen; es gibt seit einigen Jahren für sie allerdings die Möglichkeit, an modern-orthodoxen jüdischen Einrichtungen einen Jeschiwa-Abschluss zu erlangen. Ein neueres Konzept sind auch nicht-orthodoxe Jeschiwot wie die [[Besht Yeshiva Dresden]] oder säkulare Jeschiwot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rebecca Benhamou |Titel=Dictionnaire insolite de Tel Aviv |Hrsg=Patrick Arfi, Vanessa Pignarre |Verlag=Éditions Cosmopole – Diffusions Marcus |Ort=Paris |Datum=2015 |ISBN=978-2-84630-093-3 |Seiten=153}}&amp;lt;/ref&amp;gt; dazu zählen &amp;#039;&amp;#039;Alma&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; in [[Tel Aviv-Jaffa]], die 1996 von der [[Knesset]]-Abgeordneten Ruth Calderon&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; ([[Jesch Atid|Jesh Atid]]) gegründet wurde, oder [[BINA – The Jewish Movement for Social Change|BINA]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Zoe Jick |url=https://www.tabletmag.com/sections/news/articles/why-i-learn-in-a-secular-yeshiva-in-tel-aviv-and-you-should-too |titel=Why I Learn in a Secular Yeshiva in Tel Aviv—and You Should Too – How a staunch secularist found substantive Jewish study in the heart of Israel’s sin city |werk=Tablet |datum=2017-08-29 |abruf=2022-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Ramat Gan]]. Die säkularen Jeschiwot stellen sich gegen die Monopolisierung&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; des jüdischen Erbes durch die [[Orthodoxes Judentum|Orthodoxie]] und suchen im sozialen Engagement Wege zu &amp;#039;&amp;#039;[[Tikun Olam]]&amp;#039;&amp;#039;, der „Reparatur der Welt“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vor 1800 ===&lt;br /&gt;
Nach jüdischer Tradition hatte der [[Rabbiner]] jeder Gemeinde das Recht, eine eigene Schülerschaft in einem &amp;#039;&amp;#039;Beit Midrasch&amp;#039;&amp;#039; („[[Klaus (Schule)|Klaus]]“) genannten Gebäude, das sich in der Regel in der Nähe der [[Synagoge]] befand, zu unterrichten. Ihr Auskommen wurde aus dem Steueraufkommen der Gemeinde bestritten. Nach einigen Jahren konnten die Schüler entweder nach Ablegen der [[Semicha]] selbst eine Rabbinerstelle antreten oder sich einem weltlichen Beruf widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Mischna]] erwähnt das Gesetz, dass sich ein Ort nur „Stadt“ nennen darf, wenn er wenigstens zehn Männern &amp;#039;&amp;#039;(Batlanim)&amp;#039;&amp;#039;, der [[Minjan|Mindestzahl]] für gemeinsames Beten, das Studium der Tora ermöglicht (Mischna: [[Megilla (Mischnatraktat)|Traktat Megilla]]). Ebenfalls wurde jedes Rabbinatsgericht &amp;#039;&amp;#039;([[Beth Din]])&amp;#039;&amp;#039; von einer Schülerschaft, die der dreifachen Zahl der Richter selbst entsprach, begleitet (Mischna, [[Liste der Mischnatraktate#Ordnung Nesiqin סֵדֶר נְזִיקִין (Schädigungen)|Traktat Sanhedrin]]). Dies zeigt die historische Bedeutung der klassischen Jeschiwa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie im Talmud vorgeschrieben, widmeten sich die Männer in der Regel jeweils einen Monat vor der Ernte ([[Jüdischer Kalender|Elul und Adar]]) verstärkt dem Studium der Tora.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im deutschsprachigen Raum genossen im 11. bis 13. Jahrhundert die drei kooperierenden Talmudschulen von [[Mainz]], [[Worms]] und [[Speyer]], den [[SchUM-Städte]]n, besonderes Ansehen. 1990 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Yeshiva Gedola&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin]] von den Chabad Shluchim („Emissären“), dem Rabbiner [[Yehuda Teichtal|Yehuda]] und seiner Frau Leah Teichtal gegründet. Es handelte sich um die erste Neugründung einer orthodoxen Jeschiwa auf deutschem Boden nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;YGB&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://yeshivagedola.de/contents.asp?aid=67112 |titel=About Us |werk=Yeshiva Gedola Berlin |hrsg=Yeshiva Gedola Berlin |zugriff=2013-02-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;YGB-Chabad&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.chabadberlin.de/templates/articlecco_cdo/aid/655360/jewish/Yeshiva-Gedola-in-Berlin.htm |titel=Jeschiva |werk=Yeshiva Gedola in Berlin |hrsg=Chabad Lubawitsch Berlin |zugriff=2013-02-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chaim von Waloschyn ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Volozhin yeshiva.jpg|mini|links|Die [[Jeschiwa von Waloschyn]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strukturierte Torastudien wurden vor allem von Rabbi [[Chajim b. Isaak|Chaim Waloschyn]] entwickelt, einem Schüler des [[Gaon von Wilna|Gaons von Wilna]]. Seiner Ansicht nach genügte die bisherige Form des Studiums nicht dem Bedürfnis nach einem intensiveren Studium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rabbi Chaim sammelte interessierte Schüler und eröffnete Ende des 18. Jahrhunderts die [[Jeschiwa von Waloschyn]]. Obwohl diese Einrichtung 60 Jahre später von der [[Russisches Kaiserreich|russischen]] Regierung geschlossen wurde, eröffneten einige weitere in anderen Städten, die bekanntesten darunter sind Ponovezh, [[Mir (Belarus)|Mir]], [[Brest (Belarus)|Brest]] und [[Telšiai|Telz]]. Viele heutige Schulen in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] und [[Israel]] sehen sich als deren Nachfolger und tragen den jeweiligen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formen der Jeschiwot ==&lt;br /&gt;
Es gibt vier Formen der &amp;#039;&amp;#039;Jeschiwot:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# Jeschiwa Ketana („kleine Jeschiwa“) – auch &amp;#039;&amp;#039;[[Cheder]]&amp;#039;&amp;#039; genannt, nur grundlegend und ohne säkulare Inhalte&lt;br /&gt;
# Yeshiva High School – auch &amp;#039;&amp;#039;Mesivta&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Mechina&amp;#039;&amp;#039; (nicht zu verwechseln mit der [[Mechina]]), vereint jüdisch-orthodoxe Erziehung mit einem säkularen High-School-Abschluss (entspricht in etwa dem deutschen Abitur), dualer Lehrplan ursprünglich von der &amp;#039;&amp;#039;Manhattan Talmudical Academy of [[Yeshiva University]]&amp;#039;&amp;#039; (auch bekannt als „[[Marsha Stern Talmudical Academy]]“) aus dem Jahre 1916&lt;br /&gt;
# Beit Midrasch – ein weiterführender Studiengang für jene, die die [[Highschool]] abgeschlossen haben, Ausbildungsdauer ein bis mehrere Jahre&lt;br /&gt;
# Kollel – Jeschiwa für verheiratete Erwachsene, aus dem Europa des 19. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet zwischen der amerikanischen und der israelischen Jeschiwa. Der amerikanische Jeschiwastudent absolviert die Jeschiwa Ketana normalerweise vor Ort, danach die Yeshiva Highschool entweder vor Ort oder häufiger mit anderen Schülern in einer Art Internat. Diese wird oft von zwei bis vier Jahren in einem Beit Midrasch gefolgt. Es schließen sich Aufenthalte von zwei bis fünf Jahren in Israel an. Danach kehrt der Schüler zurück und absolviert eine amerikanische Jeschiwa, nach der Hochzeit oft gefolgt vom Kollel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Jeschiwot ==&lt;br /&gt;
Die zurzeit größten Jeschiwot sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Israel ===&lt;br /&gt;
* Mir-Jeschiwa ([[Jerusalem]]); [[Ultraorthodoxes Judentum|Charedi]]&lt;br /&gt;
* Beit-El-Jeschiwa ([[Bet El]]); zionistisch&lt;br /&gt;
* Brisk-Jeschiwa (Jerusalem); Charedi&lt;br /&gt;
* Chewron-Jeschiwa (Jerusalem, zuvor in [[Hebron]]); Charedi&lt;br /&gt;
* Jeschiwat [[Ateret Kohanim]]; [[Zionismus|zionistisch]], Hesder, [[Hebräische Sprache|hebräisch]]&lt;br /&gt;
* Jeschiwat Birkat Mosche ([[Maale Adumim]]); zionistisch, [[Hesder]], hebräisch&lt;br /&gt;
* Jeschiwat haBucharim (Kfar Chabad); [[Chabad|Lubawitsch]]&lt;br /&gt;
* Jeschiwat haKotel; zionistisch, hebräisch mit Schiur auf Englisch&lt;br /&gt;
* Jeschiwat Har Etzion ([[Gusch Etzion]]); zionistisch, Hesder, englisch und hebräisch&lt;br /&gt;
* Jeschiwat Kerem beJawne; religiös-zionistisch, hebräisch und englisch&lt;br /&gt;
* [[Kol Torah]]&lt;br /&gt;
* [[Panevėžys|Ponevezh]]-Jeschiwa (Bnei Berak); Charedi&lt;br /&gt;
* Machon Meir (Jerusalem); zionistisch, mehrsprachig&lt;br /&gt;
* [[Merkas HaRaw Kook]] (Jerusalem); zionistisch, hebräisch&lt;br /&gt;
* PARDES-Institute for Jewish Studies; englisch und hebräisch; egalitär, modern-orthodox, unabhängig&lt;br /&gt;
* Tomchei Tmimim Lubawitsch (Kfar Chabad); Lubawitsch&lt;br /&gt;
* Toras Emes (Jerusalem, zuvor in [[Hebron]]); Lubawitsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt viele [[Hesder]]-Jeschiwot, die das Studium mit dem Wehrdienst verbinden, verschiedene chassidische, und Dutzende andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereinigte Staaten ===&lt;br /&gt;
* Beth Medrash Govoha, auch „Lakewood Yeshiva“ ([[Lakewood Township (New Jersey)|Lakewood]], [[New Jersey]])&lt;br /&gt;
* Yeshiva Ner Yisrael: Ner Israel Rabbinical College ([[Baltimore]], [[Maryland]])&lt;br /&gt;
* Telshe Yeshiva (auch „Telz“ in [[Cleveland]], [[Ohio]]; [[Chicago]], [[Illinois]]; [[Riverdale (New York)|Riverdale]], [[New York (Bundesstaat)|New York]])&lt;br /&gt;
* The Rabbi Isaac Elchanan Theological Seminary of [[Yeshiva University]] ([[New York City]])&lt;br /&gt;
* Mesivta Tifereth Jerusalem ([[Manhattan]] und [[Staten Island]], New York City)&lt;br /&gt;
* Yeshiva Torah Vodaas ([[Brooklyn]], New York City)&lt;br /&gt;
* Yeshiva Rabbi Chaim Berlin (Brooklyn)&lt;br /&gt;
* Yeshiva Chofetz Chaim: Rabbinical Seminary of America, ([[Queens]], New York City)&lt;br /&gt;
* Hebrew Theological College, &amp;#039;&amp;#039;Yeshivat Beit HaMidrash L&amp;#039;Torah&amp;#039;&amp;#039; (Chicago)&lt;br /&gt;
* Tomchei Temimim [[Chabad|Lubawitsch]] (Brooklyn)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren zahlreiche andere, darunter verschiedene [[Chassidismus|chassidische]] Jeschiwot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== England ===&lt;br /&gt;
* [[Gateshead]] Yeshiva&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kanada ===&lt;br /&gt;
* Yeschiwa Torah Chaim, [[Toronto]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jeschiwot im deutschsprachigen Raum ==&lt;br /&gt;
=== Schweiz ===&lt;br /&gt;
* Jeschiwo le’Zeirim, [[Zürich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
* [[Jeschiwa Gedolah Frankfurt]]&lt;br /&gt;
* [[Yeshiva Gedola]] in Berlin&amp;lt;ref name=&amp;quot;YGB_Gruendung&amp;quot;&amp;gt;Gegründet 1990, von den Chabad Shluchim (&amp;#039;Emissäre&amp;#039;), Rabbiner Yehuda und Leah Teichtal. Die erste orthodoxe Jeschiva auf deutschem Boden nach dem zweiten Weltkrieg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;YGB-Chabad&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Besht Yeshiva Dresden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
* Wiener Jeschiwa&lt;br /&gt;
* [[Jeschiwa von Pressburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akademisches Jahr ==&lt;br /&gt;
Das Jahr teilt man in drei &amp;#039;&amp;#039;Smanim&amp;#039;&amp;#039; (etwa: „Semester“ bzw. Trimester).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elul-Sman beginnt im hebräischen Monat [[Elul]] und geht bis zum [[Jom Kippur]] (sechs Wochen). Winter-Sman beginnt nach dem [[Sukkot]] (Laubhüttenfest) und geht bis zum [[Pessach]]fest (sechs Monate). Das Sommersemester beginnt nach Pessach und geht bis zum Beginn des jüdischen Monats [[Aw (Monat)|Aw]] (drei Monate).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stundenplan an der Jeschiwa haBucharim in Kfar Chabad, Israel ==&lt;br /&gt;
* {{0}}7:30 Seder Chassidut Boker (Morgendliche Chassidische Lehren)&lt;br /&gt;
* {{0}}9:00 [[Schacharit]] (Morgengebet)&lt;br /&gt;
* 10:00 gemeinsames Frühstück&lt;br /&gt;
* 11:00 Chavrutot + Seder Talmud (Talmudstudien in kleinen Gruppen von je 2 Personen)&lt;br /&gt;
* 12:00 Schi&amp;#039;ur (Unterricht / Vorlesung){{0}}&lt;br /&gt;
* 13:00 Chavrutot + Seder Talmud (Talmudstudien in kleinen Gruppen von je 2 Personen)&lt;br /&gt;
* 13:30 Mincha-Gebet (Mittagsgebet)&lt;br /&gt;
* 13:45 Mittagessen&lt;br /&gt;
* 16:00 Seder Safrut / Schechita / Semicha (Thoraschreiber / Schächter / Rabbinerdiplom)&lt;br /&gt;
* 16:30 Schi&amp;#039;ur Safrut / Schechita / Semicha (Unterricht)&lt;br /&gt;
* 18:00 Abendessen&lt;br /&gt;
* 19:30 Seder Chassidut Erew (Abendliche Chassidische Lehren)&lt;br /&gt;
* 21:30 [[Maariw (Judentum)|Ma&amp;#039;ariw]] (Abendgebet)&lt;br /&gt;
* 21:45 Seder Likutei Sichot (Lehren des Rebben)&lt;br /&gt;
* 23:30 Schlafenszeit und nächtliches Schema Rezitieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Studium gilt normalerweise von sonntags bis donnerstags mit einem extra langen &amp;#039;&amp;#039;Seder&amp;#039;&amp;#039; bis 1:00 Uhr nachts. Freitags ist normalerweise wenigstens ein Seder am Vormittag, der Nachmittag ist frei. Samstags gilt ein spezieller [[Sabbat]]-Stundenplan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Studium erfolgt in der Regel gemeinsam mit einem Studienpartner (&amp;#039;&amp;#039;Chawruta,&amp;#039;&amp;#039; aramäisch für „Freund“) oder in einem &amp;#039;&amp;#039;Sch&amp;#039;iur&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Talmudstudien ===&lt;br /&gt;
In der typischen Jeschiwa liegt das Hauptaugenmerk auf Studium und Analyse des [[Talmud]]. Das Studium des Talmud erfolgt einerseits &amp;#039;&amp;#039;be&amp;#039;ijun,&amp;#039;&amp;#039; mit Betonung eines möglichst detaillierten und tiefgehenden Verständnisses der Talmudstelle, andererseits &amp;#039;&amp;#039;bekijut,&amp;#039;&amp;#039; mit Betonung von quantitativem Fortschritt beim Studium, sodass sich der Schüler ein möglichst umfassendes Talmudwissen aneignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüdische Gesetze ===&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen verbringt der Schüler einige Zeit mit dem Studium der [[Halacha]], der jüdischen Gesetze. Der meiststudierte Text ist die &amp;#039;&amp;#039;Mischna Berura,&amp;#039;&amp;#039; verfasst von Rabbi [[Israel Meir Kagan|Jisra&amp;#039;el Me&amp;#039;ir Kagan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüdische Ethik ===&lt;br /&gt;
Wichtige Texte&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Pirke Avot]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mesillat Jescharim&amp;#039;&amp;#039; von Rabbi [[Mosche Chaim Luzzatto]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Orchot Zaddikim&amp;#039;&amp;#039; („Pfad der Gerechten“)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pflichten des Herzens&amp;#039;&amp;#039; von [[Bachja ibn Pakuda]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Maalot HaMiddot&amp;#039;&amp;#039; („Nutzen von gutem Charakter“)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mischnat R&amp;#039; Aharon&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Michtaw meElijahu&amp;#039;&amp;#039; von [[Eliyahu Eliezer Dessler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Chassidismus]]: Tanja und Likkutej Tora, beide von [[Schneur Salman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Arye Carmon: &amp;#039;&amp;#039;Die Rolle der Jeschiwot im israelischen Erziehungssystem&amp;#039;&amp;#039;. In: Dietrich Goldschmidt, Peter Martin Roeder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alternative Schulen? Gestalt und Funktion nichtstaatlicher Schulen im Rahmen öffentlicher Bildungssysteme&amp;#039;&amp;#039;. Klett-Cotta, Stuttgart 1979, ISBN 3-12-922860-8, S. 511–515.&lt;br /&gt;
* Mordechai Bar-Lev: &amp;#039;&amp;#039;Jeschiwot – traditionelle und moderne Formen&amp;#039;&amp;#039;. In: Walter Ackerman, Ruth Achlama (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Erziehung in Israel&amp;#039;&amp;#039;. Klett-Cotta, Stuttgart 1982, Bd. 1, ISBN 3-12-932110-1, S. 507–547.&lt;br /&gt;
* {{EJ2|21|315|321|Yeshivot|[[Adin Steinsaltz]]|ejud_0002_0021_0_21249}}&lt;br /&gt;
* Art. &amp;#039;&amp;#039;Jeschiwa&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Dan Diner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 3: &amp;#039;&amp;#039;He – Lu&amp;#039;&amp;#039;. J.B. Metzler, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-476-02503-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Yeshivas|Jeschiwa}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4354970-6|LCCN=sh99000181}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jeschiwa| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orthodoxes Judentum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Talmud]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Domokos.szabos</name></author>
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