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	<title>Jerry Lewis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Schotterebene: Gliederung</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Gliederung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Jerry Lewis hand on chin (46604499434).jpg|mini|Jerry Lewis (1995)[[Datei:Jerry Lewis signature.svg|rahmenlos|hochkant=0.6|zentriert|klasse=skin-invert-image|Signatur]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jerry Lewis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. März]] [[1926]] als &amp;#039;&amp;#039;Joseph Levitch&amp;#039;&amp;#039; in [[Newark (New Jersey)|Newark]], [[New Jersey]]; † [[20. August]] [[2017]] in [[Las Vegas]], [[Nevada]]) war ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Komiker]], [[Schauspieler]], [[Gesang|Sänger]], [[Filmproduzent|Produzent]], [[Drehbuchautor]] und [[Regisseur]]. Weltweit bekannt wurde er nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] durch eine zehnjährige Zusammenarbeit mit dem Sänger und Entertainer [[Dean Martin]]. Das Duo &amp;#039;&amp;#039;Martin &amp;amp; Lewis&amp;#039;&amp;#039; wurde zu einem der erfolgreichsten Comedy-Teams der Nachkriegszeit. Nach der Trennung des Teams verfolgte Lewis eine eigenständige Karriere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Lewis war ein Einzelkind. Seine Vorfahren waren aus [[Russisches Kaiserreich|Russland]] emigrierte [[Juden in Russland|Juden]]. Sein Vater Daniel „Danny“ Levitch (1902–1980) war Sänger und [[Vaudeville]]-Darsteller, seine Mutter Rachael „Rae“ Levitch (geborene Brodsky; 1903–1983) Radiopianistin und Dannys musikalische Leiterin aus Warschau. Lewis trat ab 1939 mit dem auch „Pantomimikry“ genannten &amp;#039;&amp;#039;Record Act&amp;#039;&amp;#039; auf, bei dem er Schallplatten bekannter Künstler abspielte und dabei, Grimassen ziehend, tat, als ob er sänge. Der &amp;#039;&amp;#039;Record Act&amp;#039;&amp;#039; war zu jener Zeit eine gängige Nummer unter Comedians, die kein eigenes Material hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Kliph Nesterhoff: &amp;#039;&amp;#039;The Comedians: Drunks, Thieves, Scoundrels, and the History of American Comedy&amp;#039;&amp;#039;, Grove/Atlantic, Inc., 2015, ISBN 978-0-8021-9086-4, S. 163.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Nummer war in erster Linie ein Pausenfüller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martin &amp;amp; Lewis ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dean Martin and Jerry Lewis mugging it up.jpg|mini|Dean Martin  und Jerry Lewis (rechts) (um 1950)]]&lt;br /&gt;
Den Durchbruch schaffte Lewis mit gemeinsamen Auftritten mit [[Dean Martin]], die 1946 im &amp;#039;&amp;#039;Club 500&amp;#039;&amp;#039; in [[Atlantic City (New Jersey)|Atlantic City]] begannen. Ihre improvisierten Auftritte waren eine Sensation: „Die Jungs nehmen sich gegenseitig auf die Schippe, fallen einander rücksichtslos ins Wort, schneiden die wildesten Fratzen und verwandeln den Saal in ein Tollhaus“ ([[Billboard (Magazin)|Billboard]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Althen: Dean Martin. Seine Filme – sein Leben. Wilhelm Heyne Verlag GmbH &amp;amp; Co. KG, München, 1997, ISBN 3-453-13676-4, S. 27 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Martin &amp;amp; Lewis&amp;#039;&amp;#039; entwickelten sich zur „heißesten Nummer im Showbusiness“,&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Krutnik: &amp;#039;&amp;#039;Sex and Slapstick. The Martin &amp;amp; Lewis Phenomenon&amp;#039;&amp;#039; In: Murray Pomerance (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enfant Terrible!: Jerry Lewis in American Film&amp;#039;&amp;#039;, NYU Press, 2002, ISBN 978-0-8147-6705-4, S. 110.&amp;lt;/ref&amp;gt; die Veranstaltern und Produzenten hohe Gewinne garantierte. Ab 1947 spielten sie in den bekanntesten Nachtclubs der USA,&amp;lt;ref&amp;gt;Benjamin K. Uhrish: &amp;#039;&amp;#039;Dean Martin&amp;#039;&amp;#039;. In: Ray Broadus Browne, Pat Browne: &amp;#039;&amp;#039;The Guide to United States Popular Culture&amp;#039;&amp;#039;, Popular Press, 2001, ISBN 978-0-87972-821-2, S. 516.&amp;lt;/ref&amp;gt; und in kurzer Zeit vervielfachten sich ihre wöchentlichen Gagen von 750&amp;amp;nbsp;US-Dollar (Ende 1946) auf 15.000&amp;amp;nbsp;Dollar (1949).&amp;lt;ref&amp;gt;Nick Tosches: &amp;#039;&amp;#039;Dino. Rat-Pack, die Mafia und der große Traum vom Glück&amp;#039;&amp;#039;. Heyne Verlag, München 2006, ISBN 3-453-40367-3, S. 194, 200, 218, 219, 290.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach kurzer Zeit erhielt das Duo eigene Radio-Shows und Fernsehsendungen. Von 1950 bis 1955 traten sie für [[National Broadcasting Company|NBC]] gemeinsam in 189 Folgen der &amp;#039;&amp;#039;Colgate Comedy Hour&amp;#039;&amp;#039; auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.imdb.com/title/tt0042094/fullcredits Details zur &amp;#039;&amp;#039;Colgate Comedy Hour&amp;#039;&amp;#039; auf der Internetseite www.imdb.com] (abgerufen am 4. März 2016.).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;R.M. Reed, M.K. Reed: &amp;#039;&amp;#039;The Encyclopedia of Television, Cable, and Video&amp;#039;&amp;#039;, Springer Science &amp;amp; Business Media, 2012, ISBN 978-1-4684-6521-1, S. 336.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1949 übertrug [[Paramount Pictures]] das Format &amp;#039;&amp;#039;Martin &amp;amp; Lewis&amp;#039;&amp;#039; schließlich auf das Medium Spielfilm. Bis 1956 entstanden unter der Produktion von [[Hal B. Wallis|Hal Wallis]] 16 abendfüllende Filme. Ab 1953 gab es immer wieder Spannungen zwischen Martin und Lewis, die vor allem auf die unterschiedliche Rollengewichtung und -wahrnehmung zurückzuführen waren. Martin fühlte sich zunehmend unterrepräsentiert und fürchtete um seine Eigenständigkeit als Künstler.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Son 31&amp;quot;&amp;gt;Ricci Martin, Christopher Smith: &amp;#039;&amp;#039;That’s Amore. A Son Remembers Dean Martin&amp;#039;&amp;#039;, Taylor Trade Publications, 2004, ISBN 978-1-58979-140-4, S. 31 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Althen: &amp;#039;&amp;#039;Dean Martin. Seine Filme – sein Leben&amp;#039;&amp;#039;. Wilhelm Heyne Verlag GmbH &amp;amp; Co. KG, München, 1997, ISBN 3-453-13676-4, S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Nick Tosches: &amp;#039;&amp;#039;Dino. Rat-Pack, die Mafia und der große Traum vom Glück&amp;#039;&amp;#039;. Heyne Verlag, München 2006, ISBN 3-453-40367-3, S. 326.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1955 eskalierte der Streit. Während der Dreharbeiten zu den letzten beiden gemeinsamen Filmen sprachen Martin und Lewis gar nicht mehr miteinander. Am 18. Juni 1956 verkündeten sie die Auflösung des Teams. Die letzte gemeinsame Vorstellung fand auf die Woche genau zehn Jahre nach ihrem Debüt am 24. Juli 1956 im &amp;#039;&amp;#039;500 Club&amp;#039;&amp;#039; statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zeitgenössische Kritik lobte Lewis und seinen besonderen Klamauk, während Martin als bloßer auswechselbarer Stichwortgeber &amp;#039;&amp;#039;(Straight Man)&amp;#039;&amp;#039; angesehen wurde. Lewis widersprach dem Jahrzehnte später und charakterisierte seine Beziehung zu Martin als Liebesbeziehung.&amp;lt;ref&amp;gt;Seinem 2006 erschienenen Buch gab Lewis den Titel &amp;#039;&amp;#039;Dean And Me: A Love Story&amp;#039;&amp;#039; (Dean und ich: Eine Liebesgeschichte) (Pan Macmillan, 2011, ISBN 978-1-4472-0482-4).&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute wird der Erfolg des Teams mit der Besonderheit der Rollen von Martin und Lewis und ihrem Verhältnis zueinander begründet, das in dieser Form neuartig war. &amp;#039;&amp;#039;Martin &amp;amp; Lewis&amp;#039;&amp;#039; war danach eine einzigartige Kombination aus Sex und Slapstick.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Krutnik: &amp;#039;&amp;#039;Sex and Slapstick. The Martin &amp;amp; Lewis Phenomenon&amp;#039;&amp;#039; In: Murray Pomerance (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enfant Terrible!: Jerry Lewis in American Film&amp;#039;&amp;#039;, NYU Press, 2002, ISBN 978-0-8147-6705-4, S. 109.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach zwei Jahrzehnten gegenseitiger Abneigung kam es 1976 zu einem kurzen gemeinsamen Auftritt von Martin &amp;amp; Lewis bei einem im Fernsehen live übertragenen [[Telethon]].&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Althen: &amp;#039;&amp;#039;Dean Martin. Seine Filme – sein Leben&amp;#039;&amp;#039;. Wilhelm Heyne Verlag GmbH &amp;amp; Co. KG, München, 1997, ISBN 3-453-13676-4, S. 92.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenarbeit und Trennung des Komikerduos Lewis-Martin war später in stark fiktionalisierter Form Thema des Spielfilms &amp;#039;&amp;#039;[[Wahre Lügen]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Solokünstler ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Jerry Lewis 2005 by Patty Mooney.jpg|mini|hochkant|Jerry Lewis (2005)]]&lt;br /&gt;
Während Martin sich nach der Trennung 1956 zunächst der Bühnenarbeit zuwandte und zum erfolgreichsten Entertainer in Las Vegas wurde, konzentrierte sich Lewis auf die Weiterentwicklung seiner eigenen Filmarbeit und Showkarriere. Der erste Film mit Lewis als alleinigem Hauptdarsteller war 1957 [[Frank Tashlin]]s &amp;#039;&amp;#039;Der Held von Brooklyn&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(The Delicate Delinquent)&amp;#039;&amp;#039;. Lewis begann zu dieser Zeit Drehbücher zu schreiben und auch die Produktionsleitung und die Regie zu übernehmen. Sein erster auf diese Weise entstandener Film war &amp;#039;&amp;#039;[[Hallo Page!]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;The Bellboy&amp;#039;&amp;#039;, 1960), der als eine [[Hommage]] an [[Stan Laurel]] gedacht war. Während der Produktion entschied sich Lewis erstmals, das damals noch neue Medium „[[Videokassette|Video]]“ einzusetzen, um die entstandenen Aufnahmen sofort kontrollieren zu können – eine Vorgehensweise, die später zum Standard bei Filmproduktionen wurde. Von 1957 bis 1959 lief im Fernsehen &amp;#039;&amp;#039;The Jerry Lewis Show&amp;#039;&amp;#039;. Aus dieser Zeit stammt auch sein Sketch „[[The Typewriter]]“ (Die Schreibmaschine), basierend auf der Musik [[Leroy Anderson]]s, den er in sein Standardrepertoire aufnahm und danach immer wieder in Fernseh- und Bühnenshows einbaute (zunächst in seinem Film &amp;#039;&amp;#039;[[Der Ladenhüter]]&amp;#039;&amp;#039; 1963 und auch im deutschen Fernsehen 1974 in der [[Klimbim]]-Show). Zudem trat Lewis in den Jahren 1956, 1957 und 1959 als [[Moderatoren der Oscarverleihung|Moderator der Oscarverleihung]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz seiner oft quäkenden Stimme hatte Jerry Lewis 1950 einen Chart-Hit mit der Interpretation des Liedes &amp;#039;&amp;#039;[[Rock-a-Bye Your Baby with a Dixie Melody]]&amp;#039;&amp;#039;, das zuvor durch [[Al Jolson]] und [[Judy Garland]] bekannt wurde. Die Langspielplatte &amp;#039;&amp;#039;Jerry Lewis Just Sings&amp;#039;&amp;#039; rangierte 1956 sogar unter den Top 20 der US-amerikanischen Hitparade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei den nachfolgenden Filmen &amp;#039;&amp;#039;[[Ich bin noch zu haben]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;The Ladies Man&amp;#039;&amp;#039;, 1961), &amp;#039;&amp;#039;Der Bürotrottel&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;The Errand Boy&amp;#039;&amp;#039;, 1961) und &amp;#039;&amp;#039;[[Der verrückte Professor (1963)|Der verrückte Professor]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;The Nutty Professor&amp;#039;&amp;#039;, 1963) führte Lewis selbst Regie und war zugleich Hauptdarsteller. Ab Mitte der 1960er-Jahre ging der Erfolg seiner Filme zurück, und er engagierte sich stattdessen für die Stiftung gegen [[Muskelschwund]] in Fernsehsendungen, die seit den 1950er Jahren am US-amerikanischen [[Labor Day]] ausgestrahlt, und bei denen jährlich an die 30 Millionen Dollar an Spendengeldern eingenommen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 entstand als französisch-schwedische Koproduktion &amp;#039;&amp;#039;[[The Day the Clown Cried]]&amp;#039;&amp;#039;, eine Filmgroteske, in der er Regie führte und die Hauptrolle spielte. Der Film handelt von einem Clown, der in ein Nazi-Konzentrationslager verschleppt wird, nachdem er [[Hitler]] parodiert hat. Dieser bleibt dort seiner Rolle treu und begleitet sogar am Ende die Kinder des KZ als Clown in die Gaskammern. Der Film kam jedoch nie in die Kinos. Reagierte er zuvor noch sehr gereizt auf die Fragen von Journalisten dazu, erklärte er im Januar 2013 in einem Interview, er schäme sich für den Film, der einfach nur schlecht sei, und dass er ihn auch in Zukunft nie veröffentlichen werde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=xD-BYt8KiwA Interview 2013 (englisch)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Göttler: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.sueddeutsche.de/stil/dem-geheimnis-auf-der-spur-der-unsichtbare-clown-1.2622332 Der unsichtbare Clown]&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Süddeutsche Zeitung]], 29. August 2015, S. 59&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christian Buß]]: [https://www.spiegel.de/kultur/kino/der-clown-doku-ueber-kz-film-von-jerry-lewis-a-1074034.html &amp;#039;&amp;#039;Doku über KZ-Film von Jerry Lewis: Mit freundlicher Unterstützung der SS&amp;#039;&amp;#039;] [[Der Spiegel]], 1. Februar 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele der damals Beteiligten haben sich hingegen anders geäußert und den Film als Meisterwerk gelobt. Im Februar 2016 wurden im Rahmen einer Fernsehdokumentation einige Szenen im deutschen Fernsehen gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Fiasko zog sich Lewis zunächst aus der Öffentlichkeit zurück. Erst nach achtjähriger Abwesenheit von der Kinoleinwand brachte Lewis als Regisseur und Hauptdarsteller 1980 den Film &amp;#039;&amp;#039;[[Alles in Handarbeit]]&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Hardly Working)&amp;#039;&amp;#039; heraus, mit dem er jedoch nicht mehr an seine früheren Erfolge anknüpfen konnte. Zwei Jahre später trat er als gekidnappter Showmaster in [[Martin Scorsese]]s &amp;#039;&amp;#039;[[The King of Comedy]]&amp;#039;&amp;#039; (1982) neben [[Robert De Niro]] auf. Nach den Dreharbeiten erlitt Lewis einen schweren Herzinfarkt und war kurzzeitig klinisch tot. Danach zog er sich weitgehend aus dem Filmgeschäft zurück, trat aber bisweilen noch in [[Broadway (Theater)|Broadway]]-Shows auf, so u. a. als „Teufel“ in der Wiederaufnahme des [[Musical]]s &amp;#039;&amp;#039;Damn Yankees&amp;#039;&amp;#039;.[[Datei:Jerry Lewis Cannes 2013.jpg|mini|hochkant|Lewis bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2013]]1988 und 1989 spielte Lewis in fünf Episoden der von [[Stephen J. Cannell]] produzierten Krimiserie &amp;#039;&amp;#039;[[Kampf gegen die Mafia]]&amp;#039;&amp;#039; (Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;Wiseguy&amp;#039;&amp;#039;) einen Industriellen. Die Rolle war für ihn sehr bemerkenswert, weil sie ohne jede Komik war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.imdb.com/title/tt0092484/fullcredits |titel=Wiseguy (TV Series 1987–1990) - IMDb |sprache=en |abruf=2023-08-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch im hohen Alter trat Lewis mit Bühnen- und Filmauftritten immer wieder in Erscheinung. 1995 spielte er einen alternden Entertainer in der Tragikomödie &amp;#039;&amp;#039;[[Funny Bones – Tödliche Scherze]]&amp;#039;&amp;#039;. Seine letzte Filmrolle übernahm Lewis im Jahr 2016 als Vater des korrupten Polizisten Jim Stone, gespielt von [[Nicolas Cage]], im Thriller &amp;#039;&amp;#039;[[The Trust]]&amp;#039;&amp;#039;. Auf dem [[Hollywood Walk of Fame]] sind Lewis zwei Sterne gewidmet bei den Adressen 6150 und 6821 Hollywood Boulevard.&lt;br /&gt;
Sein Deutscher [[Synchronsprecher]] war jahrelang [[Horst Gentzen]] († 1985), der auch dem Frosch &amp;#039;&amp;#039;Kermit&amp;#039;&amp;#039; aus der &amp;#039;&amp;#039;[[Muppet Show]]&amp;#039;&amp;#039; seine Stimme geliehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Figuren, die Lewis in verschiedenen Filmen darstellte, wurden in der Zeichentrickserie &amp;#039;&amp;#039;Will The Real Jerry Lewis Please Sit Down?&amp;#039;&amp;#039; parodiert, die der US-amerikanische Sender [[American Broadcasting Company|ABC]] von 1970 bis 1972 unter Beteiligung von Jerry Lewis produzierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption und Wirkung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Oliver Mark - Jerry Lewis, Berlin 2006.jpg|mini|Jerry Lewis fotografiert von [[Oliver Mark]] in der Bibliothek der [[American Academy in Berlin]] (2006)]]Jerry Lewis’ Werk wurde über Jahrzehnte unterschiedlich rezipiert. Während er beim Publikum große Popularität erreichte, begegnete ihm ein Teil der amerikanischen Kritik lange Zeit mit Skepsis und betrachtete seine körperbetonte Komik als überdreht oder infantil. Gleichzeitig wurde Lewis von Filmkritikern und Filmhistorikern als eigenständiger Komiker und Regisseur gewürdigt, der seine Filme häufig selbst inszenierte und dabei eine ungewöhnlich große kreative Kontrolle ausübte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Patrick Holzapfel |url=https://www.filmdienst.de/artikel/78394/jerry-lewis-portraet-100-geburtstag |titel=Der Körper, der im Lachen steckenbleibt |werk=filmdienst |datum=2026-03-13 |sprache=de |abruf=2026-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in Europa, vor allem in Frankreich, erfuhr Lewis früh Anerkennung als innovativer Autorenfilmer. Kritiker hoben seine formalen Experimente, seinen präzisen Einsatz von Bildkomposition und Timing sowie seine Fähigkeit hervor, Slapstick mit melancholischen Untertönen zu verbinden. Wiederkehrende stilistische Elemente sind etwa der präzise Rhythmus seiner Szenen, die sorgfältige Choreografie von Körperbewegungen und das Spiel mit Schnitt und Kamera für komische Effekte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wiederkehrendes Motiv in seinen Filmen ist der sozial unbeholfene Außenseiter, dessen kindliche Naivität und körperliche Übertreibung komische und tragische Züge verbinden. Diese Figur knüpft an die Tradition des „traurigen Clowns“ an und wurde zu einem Markenzeichen seines komischen Stils.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den meistdiskutierten Projekten seiner Karriere gehört der unveröffentlichte Film &amp;#039;&amp;#039;The Day the Clown Cried&amp;#039;&amp;#039; aus den frühen 1970er-Jahren. Das Drama über einen Clown in einem Konzentrationslager wurde nie veröffentlicht und entwickelte sich zu einem der bekanntesten Mythen der Filmgeschichte, da Lewis darin erstmals versuchte, seine komödiantischen Fähigkeiten in eine ernsthafte, tragische Rolle zu übertragen. Erst mit seiner Rolle des zynischen Talkshow-Moderators in &amp;#039;&amp;#039;The King of Comedy&amp;#039;&amp;#039; (1982) unter der Regie von Martin Scorsese konnte die Öffentlichkeit diese Seite seines Könnens wahrnehmen. Mit dieser Darstellung zeigte Lewis erstmals öffentlich seine schauspielerische Bandbreite und verdeutlichte, dass er weit mehr als die bekannten slapstickartigen Figuren beherrschte. In späteren Jahren trat Lewis nur noch sporadisch in Filmproduktionen wie &amp;#039;&amp;#039;Arizona Dream&amp;#039;&amp;#039; (1993) oder &amp;#039;&amp;#039;Funny Bones – Tödliche Scherze&amp;#039;&amp;#039; (1995) auf, blieb jedoch eine prägende Figur der amerikanischen Filmkomödie. Retrospektive Würdigungen in Filmfestivals, wissenschaftlichen Essays und Filmbüchern der 1990er bis 2010er Jahre betonen sowohl seine Innovationskraft im Genre der Slapstick- und körperbetonten Komik als auch die neu entdeckte Dimension seiner schauspielerischen Vielseitigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=deutschlandfunk.de |url=https://www.deutschlandfunk.de/nachruf-auf-jerry-lewis-the-king-of-comedy-100.html |titel=Nachruf auf Jerry Lewis - The King of Comedy |datum=2017-08-21 |sprache=de |abruf=2026-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine körperbetonte Komik beeinflusste zahlreiche spätere Künstler. Unter anderem nannten [[Jim Carrey]], [[Robin Williams]], [[Eddie Murphy]] und [[Whoopi Goldberg]] Jerry Lewis als wichtigen Einfluss.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Arno Frank |Titel=Jerry Lewis ist tot: Hinter der Maske des Clowns - Nachruf auf den US-Komiker |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2017-08-21 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/kultur/kino/jerry-lewis-ist-tot-hinter-der-maske-des-clowns-nachruf-auf-den-us-komiker-a-1163712.html |Abruf=2026-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Tobias Sedlmaier |url=https://www.nzz.ch/feuilleton/jerry-lewis-der-king-of-comedy-drehte-einen-film-ueber-einen-clown-im-kz-dieser-wurde-zum-groessten-mythos-der-kinogeschichte-ld.1928823 |titel=Jerry Lewis prägte Generationen von Komikern – von Jim Carrey bis Robin Williams |datum=2026-03-15 |sprache=de |abruf=2026-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.falter.at/zeitung/20121017/keine-zeit-fuer-humor-schnipsel-zu-jerry-lewis |titel=Keine Zeit für Humor: Schnipsel zu Jerry Lewis |datum=2012-10-17 |sprache=de-AT |abruf=2026-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Kombination aus präzisem Timing, übertriebener Mimik und emotionalem Ausdruck prägte die moderne Film- und Stand-up-Comedy nachhaltig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=deutschlandfunk.de |url=https://www.deutschlandfunk.de/jerry-lewis-ein-komiker-und-menschenfreund-100.html |titel=Jerry Lewis - Ein Komiker und Menschenfreund |datum=2017-08-21 |sprache=de |abruf=2026-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privatleben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jerry Lewis war von 1944 bis 1980 mit der ehemaligen Sängerin Patti Palmer (geborene Esther Grace Calonico; 1921–2021) verheiratet. Sie hatten sechs gemeinsame Söhne; fünf leibliche und einen adoptierten. Von 1983 bis zu seinem Tod war er mit  Sandra „SanDee“ Pitnick verheiratet. SanDee war eine an der &amp;#039;&amp;#039;University of North Carolina School of the Arts&amp;#039;&amp;#039; ausgebildete Ballerina und spätere Stewardess. Lewis lernte sie in einer Tanzszene in seinem Film &amp;#039;&amp;#039;[[Alles in Handarbeit]]&amp;#039;&amp;#039; kennen. Sie heirateten 1983 und hatten eine Adoptivtochter. Sein ältester Sohn Gary hatte in den 1960ern einige Erfolge in einer Band namens &amp;#039;&amp;#039;[[Gary Lewis &amp;amp; the Playboys]]&amp;#039;&amp;#039;. Ein anderer Sohn, Joseph Christopher Lewis (1964–2009), starb an einer Überdosis Drogen. Lewis hatte sieben Enkel und eine Urenkelin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ging zahlreiche Verhältnisse mit anderen Frauen ein und gab ungeschminkte Interviews über seine eheliche Untreue. 2011 enthüllte er gegenüber [[People (Zeitschrift)|People]] seine Affären mit [[Marilyn Monroe]] und [[Marlene Dietrich]]. Seine erste Frau Patti reichte 1980, nach 35 Jahren Ehe, die Scheidung von Lewis ein und begründete dies mit seinen verschwenderischen Ausgaben und seiner chronischen Untreue. Die Scheidung wurde 1983 vollzogen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=https://people.com/movies/jerry-lewis-on-his-secret-love-affair-with-marilyn-monroe-i-was-crippled-for-a-week/ |title=Jerry Lewis on His Secret Love Affair with Marilyn Monroe: &amp;#039;I Was Crippled for a Week&amp;#039; |website=PEOPLE.com |access-date=2022-08-22 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Kinder und Enkelkinder von Lewis aus der Ehe mit Patti wurden von ihm enterbt. Sein ältester Sohn Gary bezeichnete seinen Vater öffentlich als „gemeinen und bösen Menschen“ und sagte, Lewis habe ihm und seinen Geschwistern nie Liebe oder Fürsorge entgegengebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mercurynews.com&amp;quot;&amp;gt;{{cite web |url=https://www.mercurynews.com/2017/09/21/jerry-lewis-left-his-five-sons-from-his-first-marriage-out-of-his-will/ |title=Jerry Lewis left his five sons from his first marriage out of his will |website=The Mercury News |date=2017-09-21 |access-date=2022-08-22 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Februar 2022, vier Jahre nach Lewis’ Tod, veröffentlichte &amp;#039;&amp;#039;[[Vanity Fair (Magazin)|Vanity Fair]]&amp;#039;&amp;#039; eine Sonderausgabe, in der Lewis verschiedener sexueller Übergriffe, Belästigungen und Beschimpfungen gegenüber den Schauspielerinnen [[Karen Sharpe]], [[Hope Holiday]], [[Anna Maria Alberghetti]] und [[Lainie Kazan]] in den 1960er Jahren beschuldigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite news |url=https://www.vanityfair.com/hollywood/2022/02/jerry-lewis-sexual-assault-harassment-investigation |title=Jerry Lewis’s Costars Speak Out: &amp;#039;He Grabbed Me. He Began to Fondle Me. I Was Dumbstruck&amp;#039; |publisher=Vanity Fair |access-date=2022-08-22 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1965 zog sich Jerry Lewis im [[Sands (Hotel)|Sands Hotel]] in [[Las Vegas]] bei einer missglückten Rolle von einem Piano einen Wirbelbruch zu. Seitdem litt er mehrere Jahrzehnte lang an beträchtlichen Rückenschmerzen, die ihn sogar an [[Selbstmord|Suizid]] denken ließen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=http://usatoday30.usatoday.com/life/2002-08-29-jerry_x.htm |title=Jerry Lewis tells it like it is — and was |publisher=usatoday.com |accessdate=2016-02-04 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst durch die Implantation eines neu entwickelten Gerätes konnten diese Schmerzen gemildert werden. Lewis war jahrelang abhängig von dem Betäubungsmittel [[Oxycodon|Percodan]], an das er durch Dean Martins Assistenten [[Mack Gray]] herangeführt worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Nick Tosches: &amp;#039;&amp;#039;Dino. Rat-Pack, die Mafia und der große Traum vom Glück&amp;#039;&amp;#039;. Heyne Verlag, München 2006, ISBN 3-453-40367-3, S. 354, 576.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jerry Lewis starb am 20. August 2017 im Alter von 91 Jahren im Kreise seiner Familie an einem [[Koronare Herzkrankheit|gefäßbedingten]] [[Herzinsuffizienz#Alltagssprache und Doppeldeutungen|Herzversagen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=US-Komiker Jerry Lewis ist tot |Sammelwerk=sueddeutsche.de |Datum=2017-08-20 |ISSN=0174-4917 |Sprache=de |Online=[https://www.sueddeutsche.de/kultur/eil-us-komiker-jerry-lewis-ist-tot-1.3634661 Online] |Abruf=2017-08-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=KEN RITTER, Associated Press |Titel=Coroner: Jerry Lewis death was from end-stage heart disease |Sammelwerk=msn.com |Datum=2017-08-21 |Sprache=en |Online=[http://www.msn.com/en-us/entertainment/celebrity/coroner-jerry-lewis-death-was-from-end-stage-heart-disease/ar-AAqw30a?li=BBnb7Kz&amp;amp;ocid=mailsignout Online] |Abruf=2017-08-22}} {{Webarchiv |url=http://www.msn.com/en-us/entertainment/celebrity/coroner-jerry-lewis-death-was-from-end-stage-heart-disease/ar-AAqw30a?li |text=Coroner: Jerry Lewis death was from end-stage heart disease |wayback=20170822181851}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wohltätigkeit ==&lt;br /&gt;
Jerry Lewis organisierte ab 1966 alljährlich sogenannte [[Telethon]]s am US-amerikanischen [[Labor Day#Vereinigte Staaten von Amerika|Labor Day]] für die Muscular Dystrophy Association ([[Muskeldystrophie]]-Verein). Sie dauerten zwischen 19 und 21,5 Stunden. Insgesamt wurden dort über zwei Milliarden US-Dollar gesammelt. 1985 wurde Lewis mit der &amp;#039;&amp;#039;Defense Medal for Distinguished Public Service&amp;#039;&amp;#039; für seine Arbeit ausgezeichnet, und 2005 erhielt er für die Telethons zudem den Preis des Gouverneurs der &amp;#039;&amp;#039;Academy of Television Arts and Sciences&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Telethons waren typischerweise sehr viele Show-Stars vertreten, darunter einige auch als Ko-Moderatoren (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Ed McMahon]] und [[Casey Kasem]]). Beim vierzigsten Telethon 2005 wurden Sammlungen für die [[Heilsarmee]] zugunsten der Opfer des [[Hurrikan Katrina|Wirbelsturms Katrina]] durchgeführt. Beim 42. Telethon 2007 beliefen sich die Spenden auf fast 64 Millionen Dollar, beim 43. Telethon 2008 wurde die Rekordsumme von 65 Millionen Dollar für die Muscular Dystrophy Association gespendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Februar 2009 wurde Lewis im Rahmen der [[Oscarverleihung 2009|Oscarverleihung]] für seine humanitären Verdienste mit dem [[Jean Hersholt Humanitarian Award]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=30em |anzahl=2 |abstand= |liste=&lt;br /&gt;
* 1949: My Friend Irma&lt;br /&gt;
* 1950: [[Irma, das unmögliche Mädchen]] &amp;#039;&amp;#039;(My Friend Irma Goes West)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1950: [[Krach mit der Kompanie]] &amp;#039;&amp;#039;(At War with the Army)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1951: That’s My Boy&lt;br /&gt;
* 1951: [[Der Prügelknabe (1951)|Der Prügelknabe]] &amp;#039;&amp;#039;(The Stooge)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1952: [[Der Weg nach Bali]] &amp;#039;&amp;#039;(Road to Bali)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1952: [[Seemann paß auf|Seemann pass auf]] &amp;#039;&amp;#039;(Sailor Beware)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1952: [[Schrecken der Division]] &amp;#039;&amp;#039;(Jumping Jacks)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1953: [[Starr vor Angst]] &amp;#039;&amp;#039;(Scared Stiff)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1953: [[Der Tolpatsch (1953)|Der Tolpatsch]] &amp;#039;&amp;#039;(The Caddy)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1953: [[Der tollkühne Jockey]] &amp;#039;&amp;#039;(Money from Home)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1954: [[Der sympathische Hochstapler]] &amp;#039;&amp;#039;(Living It Up)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1954: Im Zirkus der 3 Manegen &amp;#039;&amp;#039;(3 Ring Circus)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1955: [[Man ist niemals zu jung]] &amp;#039;&amp;#039;(You’re Never Too Young)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1955: [[Maler und Mädchen]] &amp;#039;&amp;#039;(Artists and Models)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1956: Wo Männer noch Männer sind &amp;#039;&amp;#039;(Pardners)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1956: Alles um Anita &amp;#039;&amp;#039;(Hollywood or Bust)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1957: Der Held von Brooklyn &amp;#039;&amp;#039;(The Delicate Delinquent)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1957: [[Der Regimentstrottel]] &amp;#039;&amp;#039;(The Sad Sack)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1958: [[Der Babysitter]] &amp;#039;&amp;#039;(Rock-A-Bye Baby)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1958: [[Der Geisha Boy|Geisha-Boy]] &amp;#039;&amp;#039;(The Geisha Boy)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1959: [[Keiner verlässt das Schiff!]] &amp;#039;&amp;#039;(Don’t Give Up the Ship)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1959: [[Li’l Abner (1959)|Li’l Abner]]&lt;br /&gt;
* 1960: [[Besuch auf einem kleinen Planeten]] &amp;#039;&amp;#039;(Visit to a Small Planet)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1960: [[Hallo Page!]] &amp;#039;&amp;#039;(The Bellboy)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1960: [[Aschenblödel]] &amp;#039;&amp;#039;(Cinderfella)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1961: [[Ich bin noch zu haben]] &amp;#039;&amp;#039; (The Ladies Man)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1961: [[Der Bürotrottel]] &amp;#039;&amp;#039;(The Errand Boy)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1962: Geld spielt keine Rolle &amp;#039;&amp;#039;(It’s Only Money)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1963: [[Der verrückte Professor (1963)|Der verrückte Professor]] &amp;#039;&amp;#039;(The Nutty Professor)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1963: [[Der Ladenhüter]] &amp;#039;&amp;#039;(Who’s Minding the Store)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1963: [[Eine total, total verrückte Welt]] &amp;#039;&amp;#039;(It’s a Mad, Mad, Mad, Mad World)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1964: [[Die Heulboje]] &amp;#039;&amp;#039;(The Patsy)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1964: [[Der Tölpel vom Dienst]] &amp;#039;&amp;#039;(The Disorderly Orderly)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1965: [[Das Familienjuwel]] &amp;#039;&amp;#039;(The Family Jewels)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1965: [[Boeing-Boeing]] &amp;#039;&amp;#039;(Boeing, Boeing)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1966: [[Drei auf einer Couch]] &amp;#039;&amp;#039;(Three on a Couch)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1966: [[Das Mondkalb]] &amp;#039;&amp;#039;(Way… Way Out)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1967: [[Ein Froschmann an der Angel]] &amp;#039;&amp;#039;(The Big Mouth)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1968: Der Spinner &amp;#039;&amp;#039;(Don’t Raise the Bridge, Lower the River)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1969: Jerry der Herzpatient &amp;#039;&amp;#039;(Hook, Line &amp;amp; Sinker)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1970: [[Die Pechvögel]] &amp;#039;&amp;#039;(One More Time)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1970: [[Wo, bitte, geht’s zur Front?|Wo bitte geht’s zur Front]] &amp;#039;&amp;#039;(Which Way to the Front)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1972: [[The Day the Clown Cried]]&lt;br /&gt;
* 1980: [[Alles in Handarbeit]] &amp;#039;&amp;#039;(Hardly Working)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1982: [[Slapstick (Film)|Slapstick]] &amp;#039;&amp;#039;(Slapstick of Another Kind)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1982: [[The King of Comedy]]&lt;br /&gt;
* 1983: [[Immer auf die Kleinen]] &amp;#039;&amp;#039;(Smorgasbord)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1984: Jerry der Privatdetektiv &amp;#039;&amp;#039;(Par où t’es rentré… on t’a pas vu sortir)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1984: Jerry der total beknackte Cop &amp;#039;&amp;#039;(Retenez moi… ou je fais un malheur)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1989: [[Cookie (Film)|Cookie]]&lt;br /&gt;
* 1992: [[Der letzte Komödiant – Mr. Saturday Night|Mr. Saturday Night]]&lt;br /&gt;
* 1993: [[Arizona Dream]]&lt;br /&gt;
* 1995: [[Funny Bones – Tödliche Scherze|Funny Bones]]&lt;br /&gt;
* 2006: [[Law &amp;amp; Order: Special Victims Unit]] (Fernsehserie, 1 Folge)&lt;br /&gt;
* 2013: Max Rose&lt;br /&gt;
* 2016: [[The Trust]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jerrylewisstar.jpg|mini|Lewis’ Stern auf dem Hollywood Walk of Fame]]&lt;br /&gt;
* 1954: &amp;#039;&amp;#039;Goldener Apfel&amp;#039;&amp;#039; bei den „Golden Apple Awards“ (zusammen mit Dean Martin) als „Kooperativster Schauspieler“&lt;br /&gt;
* 1965: Spezialpreis &amp;#039;&amp;#039;Golden Laurel&amp;#039;&amp;#039; bei den [[Laurel Awards]] als „Family Comedy King“&lt;br /&gt;
* 1966: Bester ausländischer Schauspieler (zusammen mit Dean Martin) bei den „[[Fotogramas de Plata]]“&lt;br /&gt;
* 1966: nominiert für den [[Golden Globe]] als bester Schauspieler in &amp;#039;&amp;#039;Boeing, Boeing&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1984: Offizier der französischen [[Ehrenlegion]]&lt;br /&gt;
* 1984: nominiert für die [[Goldene Himbeere]] in der Kategorie Schlechtester Schauspieler (für die Rolle in &amp;#039;&amp;#039;[[Slapstick (Film)|Slapstick]])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1984: nominiert für den [[British Academy Film Award]] als bester Nebendarsteller in &amp;#039;&amp;#039;The King of Comedy&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1998: &amp;#039;&amp;#039;Lifetime Achievement Award&amp;#039;&amp;#039; „der [[American Comedy Award]]s“&lt;br /&gt;
* 1999: Goldener Löwe für das Lebenswerk bei den [[Internationale Filmfestspiele von Venedig 1999|Filmfestspielen von Venedig 1999]]&lt;br /&gt;
* 1999: Ein [[Asteroid]] des inneren Hauptgürtels wird nach ihm benannt: [[(11548) Jerrylewis]].&lt;br /&gt;
* 2004: &amp;#039;&amp;#039;Career Achievement Award&amp;#039;&amp;#039; der [[Los Angeles Film Critics Association]]&lt;br /&gt;
* 2005: [[Goldene Kamera]] für sein Lebenswerk&lt;br /&gt;
* 2005: &amp;#039;&amp;#039;Governor’s Award&amp;#039;&amp;#039; bei den [[Emmy]]-Awards&lt;br /&gt;
* 2005: &amp;#039;&amp;#039;Nikola Tesla Award&amp;#039;&amp;#039; bei den „Golden Satellite Awards“&lt;br /&gt;
* 2006: Kommandeur der Ehrenlegion&lt;br /&gt;
* 2009: [[Jean Hersholt Humanitarian Award]] (Ehrenoscar)&lt;br /&gt;
* 2013: Member des [[Order of Australia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonträger ==&lt;br /&gt;
* 1956 – Jerry Lewis Just Sings&lt;br /&gt;
* EMI Comedy: Dean Martin &amp;amp; Jerry Lewis&lt;br /&gt;
* Jerry Lewis: The Capitol Collector’s Series&lt;br /&gt;
* Jerry Lewis: Phoney Phone Calls 1959–1972&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Jerry Lewis, Rainer Gansera: &amp;#039;&amp;#039;Wie ich Filme mache.&amp;#039;&amp;#039; (OT: &amp;#039;&amp;#039;The Total Film-Maker.&amp;#039;&amp;#039;) Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1976, ISBN 3-499-11927-7.&lt;br /&gt;
* Jerry Lewis, James Kaplan: &amp;#039;&amp;#039;Dean and Me – A Love Story.&amp;#039;&amp;#039; Random House, 2005, ISBN 0-7679-2086-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Stawecki: &amp;#039;&amp;#039;Jerry Lewis. Sein Leben, seine Filme.&amp;#039;&amp;#039; Trescher, Berlin 1995, ISBN 3-928409-39-5.&lt;br /&gt;
* Jerry Lewis: &amp;#039;&amp;#039;Wie ich Filme mache – The Total Film-Maker&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1976, ISBN 3-499-11927-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fernsehdokumentation ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Clown&amp;#039;&amp;#039; (D 2016), Dokumentation von [[Eric Friedler]] (Buch und Regie) mit Schwerpunkt auf dem nicht fertiggestellten Film &amp;#039;&amp;#039;[[The Day the Clown Cried]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jerry Lewis - Ein Tollpatsch gewinnt die Herzen&amp;#039;&amp;#039;. Regie: Gregory Monro, ARTE F, Frankreich, 61 Minuten, 2015. In der Arte-Mediathek bis 30. April 2024&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.arte.tv/de/videos/058411-000-A/jerry-lewis-ein-tollpatsch-gewinnt-die-herzen &amp;#039;&amp;#039;Jerry Lewis - Ein Tollpatsch gewinnt die Herzen&amp;#039;&amp;#039;] In: arte.tv&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118572474}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0001471}}&lt;br /&gt;
* [http://www.jerrylewiscomedy.com/ jerrylewiscomedy.com] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.sensesofcinema.com/2003/great-directors/lewis/ Senses of Cinema: Great Directors Critical Database] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20080822120721/https://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/26088 Interview in der Süddeutschen], 2008 (Webarchiv)&lt;br /&gt;
* [http://www.seeing-stars.com/immortalized/WalkOfFameStars.shtml &amp;#039;&amp;#039;Hollywood Walk Of Fame&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118572474|LCCN=n50053444|VIAF=98006568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lewis, Jerry}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Popsänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entertainer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Kommandeur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Member des Order of Australia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Newark, New Jersey)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dean Martin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oscarpreisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2017]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lewis, Jerry&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Levitch, Joseph&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Entertainer, Produzent, Schauspieler und Sänger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. März 1926&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Newark (New Jersey)|Newark]], [[New Jersey]], Vereinigte Staaten&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. August 2017&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Las Vegas]], [[Nevada]], Vereinigte Staaten&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schotterebene</name></author>
	</entry>
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