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	<title>Jermolajew Jer-2 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jermolajew_Jer-2&amp;diff=181391&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-09-30T14:30:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Name                = &lt;br /&gt;
|Bild                = [[Datei:Yer-2.jpg|250px]]&lt;br /&gt;
|Typ                 = [[Bomber]]&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland    = {{SUN-1923}}&lt;br /&gt;
|Hersteller          = [[Experimental-Konstruktionsbüro|OKB]] [[Wladimir Grigorjewitsch Jermolajew|Jermolajew]],&amp;lt;br /&amp;gt;Werk Nr. 18 [[Woronesch]],&amp;lt;ref&amp;gt;Ulf Gerber: &amp;#039;&amp;#039;Das große Buch der sowjetischen Luftfahrt 1920–1990. Entwicklung, Produktion und Einsatz der Flugzeuge.&amp;#039;&amp;#039; Rockstuhl, Bad Langensalza 2019, ISBN 978-3-95966-403-5, S.&amp;amp;nbsp;606&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Werk Nr. 39 [[Irkutsk]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gerber, S.&amp;amp;nbsp;612&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Erstflug            = 14. Mai 1940&amp;lt;ref&amp;gt;Victor Schunkow: &amp;#039;&amp;#039;Die Waffen der Roten Armee. Flugzeuge 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch, Stuttgart 2022, ISBN 978-3-613-04465-4. S.&amp;amp;nbsp;128.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Indienststellung    = &lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = 1940–1945&lt;br /&gt;
|Stückzahl           = 462&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jermolajew Jer-2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Ермолаев Ер-2}}) war einer der wenigen [[Bomber|Langstreckenbomber]], die im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] von der [[Sowjetunion]] entwickelt und eingesetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Robert Ljudwigowitsch Bartini|Robert L. Bartini]], ein in der UdSSR lebender italienischer [[Kommunist]], entwickelte 1937 mit seinen Mitarbeitern das Ganzmetall-Passagierflugzeug [[Bartini Stal-7|Stal-7]], das einige sehr erfolgreiche Langstreckenflugtests absolvierte. Aufgrund der hohen Reichweite dieses Typs wurde beschlossen, eine militärische Ausführung zu entwickeln. Die [[Aeroflot]] schuf eigens für diese Aufgabe ein Entwicklungsbüro, dessen Leitung [[Wladimir Grigorjewitsch Jermolajew|Wladimir G. Jermolajew]], der bereits zum Kollektiv von Bartini gehört hatte, übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1939 wurde mit der Konstruktion begonnen, bereits am 14.&amp;amp;nbsp;Mai 1940 startete der erste Prototyp mit Nikolai Schabanow unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DB-240&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;D&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;alni &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;B&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ombardirowschtschik = Fernbomber) mit zwei M-103-Motoren ausgerüstet zu seinem Erstflug. Im Verlaufe der Erprobung wurden die Antriebe gegen [[Klimow M-105|M-105-Motoren]] ausgetauscht. Im Oktober 1940 ging das Muster mit dem M-105 ausgerüstet in die Serienproduktion. Bei Beginn des [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Großen Vaterländischen Krieges]] waren zwei Regimenter unter den Kommandos von Nowodranow und Gussew mit insgesamt 128 (71?) Flugzeugen ausgerüstet und in [[Smolensk]] stationiert. Die Besatzungen rekrutierten sich aus Angehörigen der Aeroflot und anderer ziviler Luftfahrtorganisationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Anfangsphase der Kämpfe wurde die zum Beginn der Produktion in Jer-2 umbenannte Maschine zu Fernangriffen auf Berlin ebenso eingesetzt wie auch als taktischer Frontbomber, der zur Unterstützung der eigenen Bodentruppen operierte. So flogen einige Jer-2 des 420. Fernbombenfliegerregiments (DBAP) zusammen mit fünf [[Petljakow Pe-8|TB-7]] des 432. DBAP in der Nacht zum 11. August 1941 einen der ersten [[Sowjetische Luftangriffe auf Berlin|sowjetischen Luftangriffe auf die deutsche Hauptstadt]]. Ende 1941 musste das Produktionswerk Nr.&amp;amp;nbsp;18 von [[Woronesch]] nach [[Samara|Kuibyschew]] evakuiert werden; bis dahin waren 71 Flugzeuge an die Luftstreitkräfte geliefert worden. Die Produktion wurde 1943 im Werk Nr.&amp;amp;nbsp;39 in [[Irkutsk]] wieder aufgenommen, wo bis 1945 weitere 391 Stück entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 wurden Versuche unternommen, durch den Einbau von leistungsstärkeren &amp;#039;&amp;#039;AM-35&amp;#039;&amp;#039;-, &amp;#039;&amp;#039;AM-37&amp;#039;&amp;#039;- sowie &amp;#039;&amp;#039;M-120&amp;#039;&amp;#039;-Motoren die Zuladung zu erhöhen, was jedoch nur geringe Erfolge brachte. Ende 1943 erschien ein mit &amp;#039;&amp;#039;Tscharomski ATsch-30B&amp;#039;&amp;#039;-Dieseltriebwerken ausgerüstetes Serienmodell an der Front, das endlich die ersehnte Steigerung erbrachte und in einer Stückzahl von 300 Maschinen gebaut wurde. Dieses Modell wurde während der bis 1944 laufenden Produktion ständig verbessert und war zugleich die letzte Serienversion der Jer-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Wladimir Jermolajew am 31. Dezember 1944 starb, wurde sein OKB aufgelöst und die Mitarbeiter in das Konstruktionsbüro von [[Pawel Ossipowitsch Suchoi|Pawel Suchoi]] übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg dienten die Flugzeuge auch als Versuchsträger, so wurden beispielsweise an Jer-2 angebrachte Nachbauten deutscher [[Pulsstrahltriebwerk]]e, die an der [[Fieseler Fi 103|V1]] zum Einsatz gekommen waren, als mögliche Antriebe getestet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier wurde ein URV-Bild entfernt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jermolajew Jer-2ON 45938637.jpg|mini|Jer-2ON]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1944 entstand eine Sondervariante für 18 Passagiere unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Jer-2ON&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;O&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ssobowo &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;asnatschenija&amp;#039;&amp;#039; = für spezielle Aufgaben), von der aber nur drei Stück gebaut wurden. Eine etwas vergrößerte Weiterentwicklung mit symmetrisch angeordneter Kabine und größeren Seitenleitwerksscheiben erschien Anfang 1945 unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jer-4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder „Nr.11“. Sie verfügte über zwei ATsch-30BF-Dieseltriebwerke mit verändertem Kühlsystem und blieb ein Prototyp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Jer-2&amp;#039;&amp;#039; war ein vollständig in [[Ganzmetallflugzeug|Ganzmetallbauweise]] hergestelltes Flugzeug in [[Tiefdecker]]anordnung; es war [[freitragend]] und besaß einen [[Knickflügel]] ähnlich der deutschen [[Junkers Ju 87|Ju 87]]. Das Leitwerk war ebenfalls freitragend und hatte zwei an Endscheiben montierte Seitenleitwerke. Das Hauptfahrwerk konnte in die Triebwerksgondeln eingezogen werden, das Heckrad war starr angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jermolajew Jer-2 Riss.jpg|mini|Dreiseitenansicht]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kenngröße !! Jer-2 (1940) !! Jer-2 (1943)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung || 4 || 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite || colspan=2 style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 23,00 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || colspan=2 style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 16,40 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche || 72,0 m² || 73,1 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelstreckung || 7,3 || 7,2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leermasse || 7.200 kg ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Startmasse || normal 12.520 kg&amp;lt;br /&amp;gt;maximal 14.150 kg || normal 14.850 kg&amp;lt;br /&amp;gt;maximal 18.580 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Antrieb || zwei V-Motoren&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Klimow M-105]]&amp;#039;&amp;#039; || zwei Dieselmotoren&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Tscharomski ATSch-30B&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Startleistung || je {{PS2kW|1100}} || je {{PS2kW|1500}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit || 437 km/h in 4.000 m Höhe || 420 km/h in 6.000 m Höhe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reisegeschwindigkeit || 335 km/h in 4.650 m Höhe || 335 km/h in 4.000 m Höhe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landegeschwindigkeit || 126 km/h ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Start-/ Landestrecke || 600 m / 750 m ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gipfelhöhe || 7.700 m || 7.200 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reichweite || 4.000 km || 5.000 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bewaffnung || ein 12,7-mm-MG&amp;lt;br /&amp;gt;zwei 7,62-mm-MG || eine 20-mm-MK &amp;#039;&amp;#039;[[SchWAK]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;zwei 12,7-mm-MG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bombenlast || maximal 5.000 kg || normal 3.000 kg&amp;lt;br /&amp;gt;maximal 5.000 kg&amp;lt;br /&amp;gt;oder zwei &amp;#039;&amp;#039;FAB-1000&amp;#039;&amp;#039;-Bomben extern&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flugzeugtypen/I–M#Jermolajew|Liste der Flugzeuge Jermolajews]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Wilfried Kopenhagen]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Sowjetische Bombenflugzeuge&lt;br /&gt;
   |Verlag=Transpress&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1989&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-344-00391-7&lt;br /&gt;
   |Seiten=141–143}}&lt;br /&gt;
* Victor Schunkow: &amp;#039;&amp;#039;Die Waffen der Roten Armee. Flugzeuge 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch, Stuttgart 2022, ISBN 978-3-613-04465-4. S.&amp;amp;nbsp;128–131.&lt;br /&gt;
* Nikolai Jakubowitsch: &amp;#039;&amp;#039;Jermolajew Jer-2. Diesel für die Langstrecke.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Klassiker der Luftfahrt]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr.&amp;amp;nbsp;4/2023. Motor Presse, Stuttgart, {{ISSN|1860-0654}}, S.&amp;amp;nbsp;58–63.&lt;br /&gt;
* Rainer Göpfert: &amp;#039;&amp;#039;Fernbomber Jermolajew Jer-2.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Fliegerrevue]]&amp;#039;&amp;#039; Nr. 3/2016. PPV Medien, Bergkirchen, {{ISSN|0941-889X}}, S. 52–55.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Yermolayev Yer-2|Jermolajew Jer-2}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.airwar.ru/enc/bww2/er2.html |titel=Ермолаев Ер-2 |abruf=2019-05-16 |sprache=ru}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugzeugtyp des Zweiten Weltkrieges (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bomber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweimotoriges Flugzeug mit Kolbenmotoren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propellerflugzeug mit Doppelleitwerk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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