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	<title>Jerchwitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T12:01:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jerchwitz&amp;diff=524126&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw-Quelle; Einleitung; Weblinks</title>
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		<updated>2026-03-29T15:34:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw-Quelle; Einleitung; Weblinks&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Jerchwitz&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Hohendubrau&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/14/00/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14/41/30/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 240&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 2.13 &amp;lt;!-- Stand 1895 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 42&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;Angaben des [[Verwaltungsverband Diehsa|Verwaltungsverbandes Diehsa]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1928&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Thräna (Hohendubrau)|Thräna]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 02906&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 035876&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jerchwitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{hsbS}} {{Audio|Jerchecy.ogg|&amp;#039;&amp;#039;Jěrchecy&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein [[Ortsteil]] der [[Sachsen|sächsischen]] Gemeinde [[Hohendubrau]] im [[Landkreis Görlitz]]. Mit etwa 40 Einwohnern ist Jerchwitz der kleinste Ortsteil der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Jerchwitz liegt zwischen den Hohendubrauer Ortsteilen [[Groß Radisch]] und [[Gebelzig]] nahe der [[Hohe Dubrau|Hohen Dubrau]], jener Erhebung, die der Gemeinde Hohendubrau ihren Namen gab. Nordöstlich des Ortes erhebt sich der [[Monumentberg]]. Auf ihm befindet sich ein Aussichtsturm mit Blick auf die umliegenden Orte und die [[Talsperre Quitzdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort ist zum großen Teil von Wäldern und einigen Teichen umgeben; die schwer zugänglichen Teichgebiete in Richtung Gebelzig, die in Kriegszeiten Zuflucht boten, sind allerdings trockengelegt und in landwirtschaftliche Flächen verwandelt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Erichstorf&amp;#039;&amp;#039; fand Jerchwitz erstmals 1373 urkundliche Erwähnung im zweitältesten Görlitzer Ratsbuch, das von 1342 bis 1400 geführt wurde. Eingepfarrt ist der Ort in Gebelzig und auch weltlich war Jerchwitz bis Mitte des 17. Jahrhunderts mit Gebelzig verbunden. Von 1658 bis 1664 war Hans Heinrich [[Gersdorff (Adelsfamilie)|von Gersdorf]] Besitzer von Jerchwitz, dem auch Groß Radisch und [[Sandförstgen]] gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Rittergut]] Jerchwitz ist für das Jahr 1667 belegt, jedoch war es bereits im 18. Jahrhundert nur noch ein [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] des Rittergutes Ober Gebelzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 wurde Jerchwitz nach [[Thräna (Hohendubrau)|Thräna]] eingemeindet, bereits zehn Jahre später folgte die Eingemeindung Thränas nach Groß Radisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1825&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot; /&amp;gt;||align=right| 61&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1863&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatbuch NOL&amp;quot; /&amp;gt;||align=right| 52&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 ||align=right| 87&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 ||align=right| 84&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 ||align=right| 64&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 ||align=right| 50&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1999 ||align=right| 68&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002 ||align=right| 64&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2006 ||align=right| 51&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 ||align=right| 51&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gebelziger Kirchenbuch wurden 1671 neben dem Rittergut sechs Wirtschaften in Jerchwitz genannt, die sich noch ein Jahrhundert später in fünf [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtner]] und einen [[Häusler]] gliederten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der ersten preußischen Bevölkerungszählung, die jeden Einwohner berücksichtigte, bewegen sich die Zahlen von Jerchwitz in einem relativ kleinen Rahmen von 50 bis 90 Einwohnern. Als [[Arnošt Muka]] in den 1880er Jahren eine Statistik über die [[Sorben]] der [[Oberlausitz]] aufstellte, zählte er in Jerchwitz 42 Sorben und 34 Deutsche. Mit einem sorbischen Bevölkerungsanteil von 55 % lag Jerchwitz in dieser Statistik deutlich hinter den anderen Hohendubrauer Ortsteilen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muka&amp;quot; /&amp;gt; Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts war der Sprachwechsel zum Deutschen im Ort weitgehend abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Ausgehend vom 1373 erwähnten Namen &amp;#039;&amp;#039;Erichstorf&amp;#039;&amp;#039; finden sich im frühen 15. Jahrhundert die Abwandlungen &amp;#039;&amp;#039;Erisdorf, Ergisdorf, Erichsdorf, Erichsdorff, Erychstorff&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Erisdorf&amp;#039;&amp;#039;. In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts hat sich der Name bereits stärker verändert; im Jahr 1533 lassen sich &amp;#039;&amp;#039;Gyrgisdorff, Erdorff&amp;#039;&amp;#039; sowie der Hinweis &amp;#039;&amp;#039;upf [[Sorbische Sprache|wendisch]] Gercho&amp;#039;&amp;#039; feststellen. Im weiteren Verlauf des 16. Jahrhunderts kommt es beim deutschen Namen zur Annäherung an den sorbischen, so dass 1546 &amp;#039;&amp;#039;Girchitz&amp;#039;&amp;#039; und 1563 &amp;#039;&amp;#039;Giergesdorf&amp;#039;&amp;#039; genannt werden. Mit &amp;#039;&amp;#039;Jecherwitz&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1569 ähnelt der Name bereits heutiger Schreibweise, spätere Varianten sind &amp;#039;&amp;#039;Jürgwitz&amp;#039;&amp;#039; (1732), &amp;#039;&amp;#039;Jergwitz&amp;#039;&amp;#039; (1758) und schließlich &amp;#039;&amp;#039;Jerchwitz&amp;#039;&amp;#039; (1768).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;EichlerWalther&amp;quot; /&amp;gt; ist Jerchwitz nach einem Erich benannt, jedoch hat sich die sorbische Namensform durchsetzen können, die in deutscher Aussprache die G-Prothese bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige obersorbische Name &amp;#039;&amp;#039;Jěrchecy&amp;#039;&amp;#039; hat eine ähnliche Entwicklung hinter sich, wenngleich er urkundlich erst später und seltener erwähnt wird. Aus &amp;#039;&amp;#039;Gercho&amp;#039;&amp;#039; (1533) entwickelte sich &amp;#039;&amp;#039;Jerkezy&amp;#039;&amp;#039; (1800), &amp;#039;&amp;#039;Jyrchezy&amp;#039;&amp;#039; (1835) und &amp;#039;&amp;#039;Jerchecy&amp;#039;&amp;#039; (1843). Später finden sich noch die Namensvarianten &amp;#039;&amp;#039;Jeŕchecy, Jěŕchecy&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Jěŕchicy&amp;#039;&amp;#039;. Pohl gibt 1924 &amp;#039;&amp;#039;Jarczowice&amp;#039;&amp;#039; als altsorbischen Namen an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pohl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Monumentberg07b.jpg|mini|hochkant|Monument auf dem danach benannten Monumentberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lichterfest (Samstag vor dem 3. Advent)&lt;br /&gt;
* Wildgehege Thräna&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HOV |28036}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hohendubrau.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=237359 &amp;#039;&amp;#039;Jerchwitz&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Hohendubrau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Von der Muskauer Heide zum Rotstein. Heimatbuch des Niederschlesischen Oberlausitzkreises.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Lusatia Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Bautzen&lt;br /&gt;
   |Datum=2006&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-929091-96-8&lt;br /&gt;
   |Seiten=281}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EichlerWalther&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]], [[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]]&lt;br /&gt;
 |Titel=Ortsnamenbuch der Oberlausitz – Studien zur Toponymie der Kreise Bautzen, Bischofswerda, Görlitz, Hoyerswerda, Kamenz, Löbau, Niesky, Senftenberg, Weißwasser und Zittau. I Namenbuch&lt;br /&gt;
 |Reihe=Deutsch-slawische Forschungen zur Namenkunde und Siedlungsgeschichte&lt;br /&gt;
 |BandReihe=28&lt;br /&gt;
 |Verlag=Akademie-Verlag&lt;br /&gt;
 |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
 |Datum=1975&lt;br /&gt;
 |Seiten=112}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatbuch NOL&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Von der Muskauer Heide zum Rotstein&amp;#039;&amp;#039;, S. 281.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HOV|Jerchwitz}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muka&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Ernst Tschernik&lt;br /&gt;
 |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung&lt;br /&gt;
 |Reihe=Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin – Veröffentlichungen des Instituts für Slawistik&lt;br /&gt;
 |BandReihe=4&lt;br /&gt;
 |Verlag=Akademie-Verlag&lt;br /&gt;
 |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
 |Datum=1954&lt;br /&gt;
 |Seiten=116 ff}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pohl&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Robert Pohl (Heimatforscher)|Robert Pohl]]&lt;br /&gt;
 |Titel=Heimatbuch des Kreises Rothenburg O.-L. für Schule und Haus&lt;br /&gt;
 |Verlag=Buchdruckerei Emil Hampel&lt;br /&gt;
 |Ort=Weißwasser O.-L.&lt;br /&gt;
 |Datum=1924&lt;br /&gt;
 |Seiten=247}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Hohendubrau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1149953160|VIAF=2309151535364002890006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Görlitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1373]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohendubrau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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