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	<title>Jens Bullerjahn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T05:17:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jens_Bullerjahn&amp;diff=269882&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;--WikiUser1234945--: An Link angepasst</title>
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		<updated>2023-02-18T08:35:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;An Link angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Jens Bullerjahn (Martin Rulsch) 2.jpg|mini|hochkant|Jens Bullerjahn, 2012]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jens Bullerjahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Juli]] [[1962]] in [[Halle (Saale)]]; † [[26. November]] [[2022]] in [[Lutherstadt Eisleben|Eisleben]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;MZ20221126&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Kai Gauselmann |url=https://www.mz.de/mitteldeutschland/landespolitik/jens-bullerjahn-ist-tot-3493689?reduced=true |titel=SPD-Politiker und Ex-Finanzminister Jens Bullerjahn ist tot |werk=mz.de |datum=2022-11-26 |abruf=2022-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Er war vom 24. April 2006 bis zum 25. April 2016 [[Finanzminister]] und stellvertretender Ministerpräsident des Landes [[Sachsen-Anhalt]] und von 2006 bis 2007 stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD. Er war Spitzenkandidat der SPD bei den [[Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2006|Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt 2006]] (gegen Ministerpräsident [[Wolfgang Böhmer]]) und [[Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2011|2011]] (gegen [[Reiner Haseloff]], CDU).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Bullerjahn war der Sohn eines Bergmanns. Nach dem Besuch der [[Polytechnische Oberschule|Polytechnischen Oberschule]] in [[Bernburg (Saale)]] machte er von 1979 bis 1981 eine Ausbildung zum Elektromonteur. Anschließend diente er bis 1984 bei der [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee]]. Danach absolvierte er eine Weiterbildung an der [[Fachschule (Deutschland)|Fachschule]] [[Magdeburg]], die er 1987 als [[Elektroingenieur]] beendete. Von 1987 bis 1990 war Bullerjahn als Ingenieur für [[Geschäftsprozess|Prozessautomatisierung]] im [[Mansfeld-Kombinat]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jens Bullerjahn war verheiratet und hatte zwei Kinder. Im Mai 2022 machte er bekannt, dass er seit einem Jahr an der Nervenkrankheit [[Amyotrophe Lateralsklerose|ALS]] leide.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/landespolitik/jens-bullerjahn-schwer-erkrank-als-buch-geld-100.html |titel=Ex-Minister Bullerjahn schwer erkrankt |werk=mdr.de |datum=2022-05-14 |abruf=2022-07-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er starb im November 2022 an der Erkrankung im Alter von 60 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/politik/sachsen-anhalt-ex-finanzminister-jens-bullerjahn-ist-tot-a-fd1dd503-ec53-4e1e-989d-a234f316868e |titel=Jens Bullerjahn ist tot |hrsg=spiegel.de |abruf=2022-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;MZ20221126&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Im Oktober 1989 wurde Bullerjahn Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei in der DDR|Sozialdemokratischen Partei in der DDR]] (SDP), die in der gesamtdeutschen SPD aufging. Er gehörte ab 2005 dem Bundesvorstand der SPD an und war ab Dezember 2005 Vorsitzender des Forums Ostdeutschland der SPD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2006|Landtagswahl 2006]] war Bullerjahn [[Spitzenkandidat]] der [[SPD Sachsen-Anhalt]] für das Amt des Ministerpräsidenten des Landes. Mit einem Ergebnis von 21,4 % der Stimmen konnte sich die SPD unter seiner Führung zwar leicht verbessern, blieb aber hinter der [[CDU Sachsen-Anhalt|CDU]] und der [[Die Linke Sachsen-Anhalt|Linkspartei.PDS]] drittstärkste Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Vorschlag des SPD-Vorsitzenden [[Kurt Beck]] wurde Bullerjahn auf dem außerordentlichen Parteitag der SPD am 14. Mai 2006 mit 84,97 % der Stimmen zum stellvertretenden Parteivorsitzenden gewählt. Im Mai 2007 wurde bekannt, dass Beck die Anzahl der stellvertretenden Parteivorsitzenden von fünf auf drei verringern wollte, weshalb Bullerjahn für den Parteitag im November 2007 nicht zur Wiederwahl vorgeschlagen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 2009 schlug der SPD-Landesvorstand Bullerjahn als Spitzenkandidaten für die [[Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2011|Landtagswahl 2011]] vor, nachdem [[Holger Hövelmann]] erklärt hatte, dafür nicht zur Verfügung zu stehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mz.de/mitteldeutschland/sachsen-anhalt-spd-setzt-auf-bullerjahn-2410099 |titel=Sachsen-Anhalt: SPD setzt auf Bullerjahn |werk=mz.de |hrsg=[[Mitteldeutsche Zeitung]] |datum=2009-09-28 |abruf=2022-12-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Von 1990 bis 1994 gehörte Bullerjahn dem [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] seines Wohnortes [[Ahlsdorf]] und von 1990 bis 1998 dem [[Kreistag]] des [[Kreis Eisleben|Landkreises Eisleben]] bzw. des [[Landkreis Mansfelder Land|Landkreises Mansfelder Land]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1990 bis 2016 war er Mitglied des [[Landtag von Sachsen-Anhalt|Landtages von Sachsen-Anhalt]]. Hier war er von 1993 bis 2004 [[Parlamentarischer Geschäftsführer]] der SPD-[[Fraktion (Politik)|Landtagsfraktion]]. In dieser Funktion war er 1994 auch maßgeblich an der Bildung des so genannten &amp;#039;&amp;#039;[[Magdeburger Modell]]s&amp;#039;&amp;#039; beteiligt, das er gemeinsam mit seinem Kollegen von der PDS, [[Wulf Gallert]], im Hintergrund steuerte. Von Juni 2004 bis April 2006 war er Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion. Laut der &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|Frankfurter Allgemeinen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; (FAZ) betrachtete er die Zeit nach dem Scheitern des &amp;#039;&amp;#039;Magdeburger Modells&amp;#039;&amp;#039; mit starken Stimmenverlusten bei der [[Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2002|Landtagswahl 2002]] als „[[Damaskuserlebnis|Damaskus-Erlebnis]]“ und änderte danach seine inhaltliche Ausrichtung: Um die bisherige, stark anwachsende Staatsverschuldung in den Griff zu bekommen, legte er 2004 ein Konzeptpapier vor, das unter dem Titel „Zukunftsorientierte Finanzpolitik bis 2020. Strategien für eine nachhaltige Konsolidierung“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jens Bullerjahn |Titel=Zukunftsorientierte Finanzpolitik bis 2020 |Hrsg=SPD-Landesverband Sachsen-Anhalt |Reihe=Beiträge zur Zukunftsdiskussion in Sachsen-Anhalt |BandReihe=7 |Datum=2008 |URN=nbn:de:gbv:3:2-10619}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ein grundlegendes Umsteuern in der Finanzpolitik hin zu fiskalischer Strenge forderte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2014 erklärte Bullerjahn, dass er zur [[Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2016]] nicht erneut kandidieren werde, um sich auf sein Ministeramt zu konzentrieren, das er auch nach der Wahl weiter ausüben wolle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mdr&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.mdr.de/nachrichten/spitzenkandidaten-cdu-spd-landtag100_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Stühlerücken vor der Landtagswahl 2016.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20150326234704}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Mitteldeutscher Rundfunk|MDR.de]]&amp;#039;&amp;#039;, 20. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Herbst 2015 gab er jedoch bekannt, er werde alle politischen Positionen nach der Legislaturperiode abgeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz&amp;quot;&amp;gt;[[Reinhard Bingener]]: [https://www.faz.net/aktuell/politik/wahl-in-sachsen-anhalt/sachsen-anhalt-ein-sozialdemokrat-der-mit-geld-umgehen-kann-14084762.html &amp;#039;&amp;#039;Sachsen-Anhalt: Ein Sozialdemokrat, der mit Geld umgehen kann.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 26. Februar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzminister ==&lt;br /&gt;
Da nach der Landtagswahl 2006 die bisherige [[CDU-FDP-Koalition]] ihre Mehrheit verloren hatte, kam es im April 2006 zur Bildung einer CDU-SPD-Koalition. Bullerjahn wurde daraufhin am 24. April 2006 als Finanzminister und Stellvertreter des Ministerpräsidenten in die von [[Wolfgang Böhmer]] (CDU) geführte Landesregierung von Sachsen-Anhalt berufen ([[Kabinett Böhmer II]]). Bullerjahn begann, seine Vorstellungen einer fiskalpolitischen Konsolidierung in einer Konsequenz umzusetzen, die die &amp;#039;&amp;#039;FAZ&amp;#039;&amp;#039; als „beispiellos im deutschen Föderalismus“ bezeichnete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz&amp;quot; /&amp;gt; Nach der Landtagswahl 2011 wurde die schwarz-rote Koalition fortgeführt, mit [[Reiner Haseloff]] als neuem Ministerpräsidenten. Im [[Kabinett Haseloff I]] behielt Bullerjahn seine Ämter als Finanzminister und Stellvertreter des Regierungschefs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bullerjahn setzte einen rigiden Sparkurs durch mit 15.000 Stellenstreichungen, darunter in der Inneren Sicherheit und in Kultur und Wissenschaft, der unter anderem Protestaktionen wie Massendemonstrationen an Universitäten auslöste. Er erreichte, dass der Landeshaushalt von 2014 bis 2016 ohne neue Schulden auskam; Kritiker hielten ihm vor, er habe die [[öffentliche Daseinsvorsorge]] „kaputtgespart“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Regierungsbildung nach der [[Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2016|Landtagswahl im März 2016]] beteiligte sich Bullerjahn nicht und trat ankündigungsgemäß nicht in das [[Kabinett Haseloff II|zweite Kabinett Haseloff]] ein, weshalb seine Amtszeit als Minister mit dem Antritt des neuen Kabinetts am 25. April 2016 endete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
Ab dem 24. April 2006 war Bullerjahn Mitglied des [[Aufsichtsrat]]es der [[Nord/LB]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2012 wurde Bullerjahn einstimmig zum Vorsitzenden des Vorstandes der [[Tarifgemeinschaft deutscher Länder]] (TdL) gewählt. Dieses Amt hatte er ab 2016 nicht mehr inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|131650858}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Finanzminister von Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste SPD-Fraktionsvorsitzende im Landtag Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=131650858|LCCN=nb2006025855|VIAF=77452869}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bullerjahn, Jens}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Sachsen-Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktionsvorsitzender (SPD Sachsen-Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzminister (Sachsen-Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Parteivorstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Norddeutsche Landesbank)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bullerjahn, Jens&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Juli 1962&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. November 2022&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lutherstadt Eisleben]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;--WikiUser1234945--</name></author>
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