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	<title>Jennwand - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wischmat am 23. Dezember 2025 um 11:45 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-23T11:45:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=&lt;br /&gt;
|BILD=Jennwand NW.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Jennwand von Nordwesten ([[Schluderns]])&lt;br /&gt;
|HÖHE=2962&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=IT&lt;br /&gt;
|LAGE=[[Südtirol]], [[Italien]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=[[Ortler-Alpen]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=46/34/30/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=10/43/15/O&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=IT-BZ&lt;br /&gt;
|POSKARTE=Italien Ortler-Alpen&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=Marmor &lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=&lt;br /&gt;
|NORMALWEG=vom Göflaner See aus über die Ostseite&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=große Marmorsteinbrüche, in denen der [[Laaser Marmor]] abgebaut wurde&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jennwand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Jennewand&amp;#039;&amp;#039; genannt (italienisch: &amp;#039;&amp;#039;Croda Jenne&amp;#039;&amp;#039;), ist ein nach italienischer 2962, nach österreichischer Vermessung 2988 Meter hoher Berg in den nördlichen [[Ortler-Alpen]] in [[Südtirol]]. Sie erhebt sich am Ende des von der [[Laaser Spitze]] nach Norden ausgesandten [[Gebirgsgrat|Grats]] und ist im [[Nationalpark Stilfserjoch]] unter Schutz gestellt. Der selten [[Begehungsstil|begangene]], mit einer guten Rundsicht ausgestattete Berg besteht zum größten Teil aus dem bekannten [[Laaser Marmor]], der heute noch in einem Steinbruch auf 2228 Metern Höhe abgebaut wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lasamarmo.it/de/tradition/der-jennwand-bruch.html Internetseite der Lechner Marmor AG]&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben gibt es noch [[Auflassung|aufgelassene]] Brüche. Die Jennwand ist leicht vom nordöstlich gelegenen [[Göflan]] aus über den &amp;#039;&amp;#039;Göflaner See&amp;#039;&amp;#039; zu erreichen und bietet [[Kletterroute]]n in verschiedenen Schwierigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Umgebung ==&lt;br /&gt;
Die Jennwand markiert das nördliche Ende eines Grats, genannt &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Wand&amp;#039;&amp;#039;, der sich von der Laaser Spitze (&amp;#039;&amp;#039;Punta di Lasa&amp;#039;&amp;#039;) nach Norden über den [[Nördersberg]] hinunter Richtung [[Etschtal]] zieht. Sie liegt damit in den [[Laaser Berge]]n im nördlichsten Teil der Ortler-Alpen. Benachbarte Berge sind im Süden die 3305 Meter hohe Laaser Spitze, im Osten, jenseits des Kars, mit dem &amp;#039;&amp;#039;Göflaner See&amp;#039;&amp;#039;, liegt die &amp;#039;&amp;#039;Weißwand&amp;#039;&amp;#039; mit 2778 Metern Höhe. Nach Westen fällt das Gebiet ab ins nord-südlich verlaufende [[Laaser Tal]] (&amp;#039;&amp;#039;Val di Lasa&amp;#039;&amp;#039;). Weiter östlich begrenzt das [[Martelltal]] (&amp;#039;&amp;#039;Val Martello&amp;#039;&amp;#039;) das Gebiet. Nächste bedeutende Siedlungen sind die etwa fünf Kilometer [[Luftlinie]] im Etschtal liegenden Orte [[Laas (Südtirol)|Laas]] und Göflan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jennwand-Marmor und Geologie ==&lt;br /&gt;
Seit 1829 wurde an der Jennwand der bekannte und im 19. Jahrhundert besonders von Bildhauern begehrte [[Marmor]] industriell abgebaut. Dieser Marmor zeichnet sich im Vergleich zum [[Carrara-Marmor]] durch eine höhere Wetterfestigkeit aus, die ihn besonders für Bildwerke im rauheren Klima nördlich der Alpen geeignet machten. Entstanden ist diese Gesteinsformation durch Hitze- und Druckeinwirkung auf Kalkstein in einer nach Norden enggepressten nach Süden fallenden [[Synklinale]] der &amp;#039;&amp;#039;Laaser Serie&amp;#039;&amp;#039;, deren nach Norden [[Überkippung|übergekippte]] [[Antiklinale]] die Jennwand bildet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Raimund von Klebelsberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Geologie von Tirol&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1935, S. 175 f., 180&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erschließung ==&lt;br /&gt;
Touristisch gesehen ist die Jennwand nur von lokaler Bedeutung. Vom östlich gelegenen Göflaner See aus kann man über den 900 Meter langen Ostgrat das [[Gipfelkreuz]] leicht erreichen, mit einigen Stellen im Schwierigkeitsgrad [[Schwierigkeitsskala (Klettern)|UIAA I]]. Talorte sind Laas und Göflan. Geklettert wird an der Wand seit 1921. Der am 13. Juli 1921 erstmals bestiegene Westgrat erfordert in der [[Schlüsselstelle]] Kletterfähigkeiten im UIAA-Grad III. Routen im Grad UIAA V wurden 1926 im &amp;#039;&amp;#039;direkten Westgrat&amp;#039;&amp;#039; begangen und Routen im Schwierigkeitsgrad UIAA VII- bis VIII- (teilweise als Sporkletterei) sind seit den 1990er Jahren unter den Namen &amp;#039;&amp;#039;Marmonsinfonie, Concord&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Calypso&amp;#039;&amp;#039; in der Literatur beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Holl: &amp;#039;&amp;#039;Alpenvereinsführer Ortleralpen&amp;#039;&amp;#039;, München 2003, S. 281 ff., [[Randnummer|Rz]] 841 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Karte ==&lt;br /&gt;
* Peter Holl: &amp;#039;&amp;#039;[[Alpenvereinsführer]] Ortleralpen&amp;#039;&amp;#039;, 9. Auflage, München 2003, ISBN 3-7633-1313-3&lt;br /&gt;
* [[Casa Editrice Tabacco]], Tavagnacco: Carta topografica 1:25.000, Blatt 045, &amp;#039;&amp;#039;Laces / Latsch, Val Martello / Martell, Silandro / Schlanders&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Ortler-Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlanders]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laas (Südtirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalpark Stilfserjoch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wischmat</name></author>
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