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	<title>Jenalöbnitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T18:35:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jenal%C3%B6bnitz&amp;diff=180192&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hejkal: /* Literatur */ siehe WP:Literatur</title>
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		<updated>2025-03-21T19:06:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:Literatur&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:Literatur (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:Literatur&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = &lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/56/56/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/41/31/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Jenalöbnitz in SHK.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Saale-Holzland-Kreis&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Dornburg-Camburg&lt;br /&gt;
|Höhe              = 208&lt;br /&gt;
|PLZ               = 07751&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 03641&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16074043&lt;br /&gt;
|Straße            = Dorfstr. 5&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.jenaloebnitz.de/ www.jenaloebnitz.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Torsten Deppner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thüringer Landesamt für Statistik |url=https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=BM&amp;amp;wJahr=0000&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=074&amp;amp;gemnr=74043 |titel=Wahlen in Thüringen, Bürgermeisterwahl 2022 in Thüringen, Jenalöbnitz |abruf=2022-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jenalöbnitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Saale-Holzland-Kreis]]es und Teil der [[Verwaltungsgemeinschaft Dornburg-Camburg]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Jenalöbnitz 2013.JPG|mini|Blick auf Jenalöbnitz]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Angrenzende Gemeinden sind [[Golmsdorf]] im Nordwesten, [[Löberschütz]] im Norden, [[Graitschen b. Bürgel|Graitschen]] im Nordosten, die Stadt [[Bürgel (Thüringen)|Bürgel]] im Osten, [[Großlöbichau]] im Süden sowie die kreisfreie Stadt [[Jena]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersterwähnung ==&lt;br /&gt;
[[Wolfgang Kahl (Autor)|Wolfgang Kahl]] berichtet von der urkundlichen Ersterwähnung vom 6. September 1185.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Kahl (Autor)|Wolfgang Kahl]]: &amp;#039;&amp;#039;Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 134.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Ersterwähnung des Ortes stammt allerdings erst aus dem Jahre 1220. In einer Urkunde vom 9. November 1220 erscheint ein Bruno de Lubenescz als Zeuge. Der Ort selbst wird erstmals in einer Urkunde vom 29. März 1395 genannt. Zu jener Zeit erwarb der Stadtrat von Jena das Brückenhofsdorf Jenalöbnitz mit allen Rechten von Walther Zerlen und Hans von Naumburg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jonathan Carl Zenker |Titel=Historisch-topographisches Taschenbuch von Jena und seiner Umgebung … |Verlag=Friedrich Frommann |Ort=Jena |Datum=1836 |Seiten=47 |Online={{archive.org |bub_gb_vJEAAAAAcAAJ |Blatt=n60}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor gehörte es als Niederlöbnitz zum Amt Windberg und wurde auch als  Lobenicz am Gleisberge bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Stand der archäologischen Untersuchungen bringen die Arbeiten von [[Gotthard Neumann]] und [[Hans-Joachim Stoll]] genauere Aussagen und datieren den ältesten Teil der Turmhügelburg in die Kolonisationszeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Gotthard Neumann: &amp;#039;&amp;#039;Ein bäuerlicher Herrensitz der ostdeutschen Kolonisationszeit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Thüringer Fähnlein.&amp;#039;&amp;#039; 4 (1935), Heft 3, S. 140–150.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ufg.uni-jena.de/Projekte/Projekte+1896_1990/Fr%C3%BChgeschichte/Jenal%C3%B6bni |titel=Seminar für Ur- und Frühgeschichte der FSU Jena |abruf=2019-06-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch Verkauf kam das Ende des 14. Jahrhunderts noch existierende Niederlöbnitz an die Brückenhofsstiftung der Stadt Jena, wodurch sich in der folgenden Zeit der Name Jena-Löbnitz durchsetzte. Auf dem heutigen Gemarkungsgebiet Jenalöbnitz befand sich neben den beiden Dörfern Oberlöbnitz und Niederlöbnitz auch noch das heute wüst liegende Raßdorf oder Rathsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühgeschichte ==&lt;br /&gt;
Eine erste Besiedlung des Tales wird schon in der [[Steinzeit]] vermutet. Grabungen auf dem [[Alter Gleisberg|Alten Gleisberg]] haben Funde aus der Zeit um 1500 v.&amp;amp;nbsp;Chr. zu Tage gebracht,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paul Höfer Alfred Götze |Titel=Oraitschen |Sammelwerk=Die vor- und frühgeschichtlichen Altertümer Thüringens … |Verlag=C. Kabitzsch |Ort=Würzburg |Datum=1909 |Seiten=297 |Online={{archive.org |dievorundfrhges00zschgoog |Blatt=n350}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die den [[Kelten]] zugeordnet werden. Zeitgleich werden landwirtschaftliche Anwesen im Tal vermutet. Eine echte dörfliche Besiedlung fand wahrscheinlich erst durch die Germanen statt. Ab dem 5. Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr. siedelten die Vorfahren der heutigen Thüringer auf dem Areal. Ob auf der heutigen Flur Jenalöbnitz allerdings Siedlungen der Thüringer existierten, konnte bislang nicht nachgewiesen werden. In unmittelbarer Nähe des Ortes fand sich Wasser am Bornloch, wo auch eine Fluchthöhle vorhanden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Zerschlagung des Thüringer Reiches im 6. Jahrhundert kam es zu Abwanderungen der zwischen Saale und Oder lebenden Gruppen, wobei hier wohl zeitgleich eine Vermischung mit den zuwandernden [[Slawen]] stattfand. Dieser Prozess ist vor allem im Saalegebiet zu beobachten. Erste sicher slawisch zuzuordnende Bewohner sind durch Urkunden der Reichsklöster [[Kloster Fulda|Fulda]] und [[Kloster Hersfeld|Hersfeld]] überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1836 bestand Jenalöbnitz, das als Ratsdorf zum Saal[[brückenamt]] Jena gehörte, 58 Häuser und 268 Einwohner. Dazu gehörten 1361 Acker, die sich in 686 Acker Artland, 143 Acker Wiesen, 429 Acker Waldung, 22 Acker [[Hofreite]]n und Gärten, sowie Gewässer und 80 Acker Leeden und [[Flößerei#Trift|Triften]] gliederten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jonathan Carl Zenker |Titel=Jenalöbnitz |Sammelwerk=Historisch-topographisches Taschenbuch von Jena und seiner Umgebung … |Verlag=Friedrich Frommann |Ort=Jena |Datum=1836 |Seiten=119 |Online={{archive.org |bub_gb_vJEAAAAAcAAJ |Blatt=n132}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die [[St. Katharina (Jenalöbnitz)|Kirche St. Katharina]] stammt aus dem 14. Jahrhundert. Sie wurde 1666 restauriert und besaß zu jener Zeit einen spitzbogigen Triumphbogen. Eine mit Ranken verzierte Glocke aus dem Jahr 1681 trug die Inschrift:&lt;br /&gt;
{{Inschrift |Block=1 |Text= Mit Gottes Hilfe gos mich Nicolaus Rausch in Zeitz Anno 1681. – Christophorus Beyer Pfarrherr G. G. R. D. K. H. K. Altarleute.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 937 fand man die erste urkundliche Erwähnung der [[Hausberg (Jena)#Kirchberg|Burg Kirchberg]], die teilweise noch erhalten oder restauriert ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.alleburgen.de/bd.php?id=7277 Kirchberg] alleburgen.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ehemalige Bauwerke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Denkmalgeschütztes Haus von Herrn Fr. Rausche, mit einer Inschrift auf dem gegliederten und tauartig verziertem Tragbalken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Paul Lehfeldt |Titel=Jenalöbnitz |Reihe=Bau- und Kunstdenkmäler Thüringens |NummerReihe=Heft 1: &amp;#039;&amp;#039;Grossherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach – Amtsgerichtsbezirk Jena&amp;#039;&amp;#039; |Verlag=Gustav Fischer |Ort=Jena |Datum=1888 |Seiten=158–159 |Online={{archive.org |grossherzogthums00lehf |Blatt=158}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Bühl, eine ehemalige Burganlage, oder befestigte slawische Siedlung, die sich unweit des Ortes auf einer flachen Erhebung befand. Die Anlage entstand vermutlich im 9. oder 10. Jahrhundert und wurde vor 1437 aufgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.alleburgen.de/bd.php?id=7527 &amp;#039;&amp;#039;Bühl&amp;#039;&amp;#039;] alleburgen.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Hans-Joachim Stoll]]&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Thüringisches Landesamt für Archäologische Denkmalpflege&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Bühl von Jenalöbnitz: ein mittelalterlicher Burghügel in Ostthüringen&lt;br /&gt;
   |Verlag=Theiss&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=1993&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-8062-1089-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.jenaloebnitz.de/ Private Website über Jenalöbnitz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Saale-Holzland-Kreis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4313978-4}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jenalobnitz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jenalöbnitz| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Saale-Holzland-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1220]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hejkal</name></author>
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