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	<title>Jenő Hubay - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T07:28:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jen%C5%91_Hubay&amp;diff=440971&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schöba: typo (Genitiv-s ergänzt)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jen%C5%91_Hubay&amp;diff=440971&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-23T12:35:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo (Genitiv-s ergänzt)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Jeno Hubay 1897.jpg|mini|Jenő Hubay, 1897]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jenő Hubay von Szalatna&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈjɛnøː ˈhubɒ.i}}], ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eugen Huber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. September]] [[1858]] in [[Pest (Stadt)|Pest]], [[Kaisertum Österreich]]; † [[12. März]] [[1937]] in [[Budapest]], Königreich Ungarn) war ein [[Ungarn|ungarischer]] [[Violinist]] und [[Komponist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er wuchs in einer deutschsprachigen Musikerfamilie auf. Sein Vater [[Karl Huber (Musiker)|Karl Huber]] (1827–1885) stammte aus [[Variaș|Warjasch]], war Violinprofessor an der Budapester Musikakademie und Kapellmeister des dortigen [[Nationaltheater (Budapest)|Staatstheaters]] und hatte u.&amp;amp;nbsp;a. vier [[Oper]]n und Vortragsstücke für die Violine komponiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eugen Huber wurde zunächst von seinem Vater unterrichtet und ging 1873 nach Berlin, um bei [[Joseph Joachim]] zu studieren. Im Frühjahr 1876 beendete er sein Studium und kehrte nach Ungarn zurück. Hier freundete er sich mit [[Franz Liszt]] an und spielte mit ihm zusammen zahlreiche Aufführungen von Liszts 12. Ungarischer Rhapsodie und [[Ludwig van Beethoven|Beethovens]] [[Violinsonate Nr. 9 (Beethoven)|Kreutzer-Sonate]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1878 reiste er auf Anraten von Franz Liszt nach [[Paris]], wo er seinen Namen zur ungarischen Version &amp;#039;&amp;#039;Jenő Hubay&amp;#039;&amp;#039; änderte und als Violinvirtuose große Erfolge feierte. In den folgenden Jahren unternahm er erfolgreiche Konzerttourneen in Frankreich, England, Belgien, den Niederlanden und Ungarn. Kurz nach seiner Rückkehr lernte er in Paris [[Henri Vieuxtemps]] kennen. 1882 wurde ihm eine Professur für Violine am [[Königliches Konservatorium Brüssel|Konservatorium in Brüssel]] angeboten, ein Posten, den zuvor Vieuxtemps und [[Henryk Wieniawski]] innehatten. Hubay nahm die Berufung zur Hauptprofessur für Violine an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Shaham CD-Heft 14&amp;quot;&amp;gt;Amnon Shaham: &amp;#039;&amp;#039;Jenő Hubay: Violinkonzerte&amp;#039;&amp;#039;, 2003. In: Beiheft zur Hyperion-CD &amp;#039;&amp;#039;Hubay Violinkonzerte 3 &amp;amp; 4&amp;#039;&amp;#039; ([https://www.hyperion-records.co.uk/notes/67367-B.pdf PDF]), S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1886 kehrte er auf Bitten des Kultusministers nach Ungarn zurück, um den Posten seines Vaters zu übernehmen (Leiter der Violinenausbildung an der [[Budapester Musikakademie]]). Er wurde in Budapest sesshaft und tauschte sein Leben als ständig reisender Virtuose mit dem eines Komponisten und einer führenden Persönlichkeit des musikalischen Lebens in Ungarn. Am 21. Dezember 1888 spielte er mit Johannes Brahms die Uraufführung dessen 3. Violinsonate (d-Moll, op. 108) in Budapest aus dem Manuskript.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1889 bis 1900 besaß er eine 1726 gebaute [[Stradivari (Musikinstrument)|Stradivari]], zu deren Vorbesitzern Paganini gehörte und die heute „die Hubay“ genannt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://tarisio.com/cozio-archive/property/?ID=41527 Antonio Stradivari, Cremona, 1726, the &amp;#039;Hubay&amp;#039;] tarisio.com&amp;lt;/ref&amp;gt; 1894 heiratete er die Gräfin Róza Cebrian.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Cellisten [[David Popper]] gründete er 1896 das Hubay-Popper-Quartett, mit dem gemeinsam u.&amp;amp;nbsp;a. [[Johannes Brahms]], [[Ernst von Dohnányi]], [[Wilhelm Backhaus]] und [[Leopold Godowsky]] spielten. Es war für 30 Jahre eine der führenden Quartettformationen und diente anderen Quartetten als Vorbild wie dem [[Waldbauer-Kerpely-Quartett]], dem [[Sándor Végh|Végh Quartett]], dem [[Roth Quartett]] und dem [[Lener-Quartett]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hubay schrieb vier Violinkonzerte. Das 3. Konzert g-Moll op. 99, veröffentlicht 1908, widmete Hubay seinem damals erst 14-jährigen Schüler [[Franz von Vecsey]], der es auch uraufführte. In London und Berlin brachte er es zu großem Erfolg. Hubays 4. Violinkonzert op. 101 „Concerto all’antica“ wurde 1908 in Budapest uraufgeführt. Es hat barocke Formen in romantischer Orchestrierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 musste Hubay vorübergehend ins Exil gehen, im nächsten Jahr kehrte er in sein Palais zurück. In den 1920er Jahren organisierte er in seinem „Weißen Musiksalon“ jeden Sonntag legendäre Nachmittagskonzerte, bei denen viele Berühmtheiten seiner Zeit auftraten. Ab 1925 wurden die meisten dieser Konzerte im Radio übertragen, oft mit internationaler Reichweite.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hubaymusichall.com/english/hubay-palace &amp;#039;&amp;#039;Jenő Hubay Music Hall: Room history&amp;#039;&amp;#039;] hubaymusichall.com (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1919 bis 1934 war Hubay Direktor der Musikakademie. Er begründete eine der weltweit führenden Violinschulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde von Königen, Staatsoberhäuptern, Künstlern und Kirchenführern in ganz Europa eingeladen. Zu seinen Freunden zählten [[Mihály Munkácsy]], [[Zsigmond Justh]], [[Jules Massenet]], [[Benjamin Godard]], [[Felix Weingartner]] und [[Josef Krips]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schüler ==&lt;br /&gt;
Zu seinen Schülern gehörten [[Bram Eldering]], [[György Garay]], [[Stefi Geyer]], [[Johanna Martzy]], [[Ferenc Vecsey]], [[Joseph Szigeti]], [[Emil Telmányi]], [[Eddy Brown]], [[Jelly d’Arányi]], [[Eugene Ormandy]], [[Janos Koncz]], [[Istvan Partos]], [[Erna Rubinstein]], [[Zoltán Székely (Violinist)|Zoltán Székely]], [[Ede Zathureczky]], [[André Gertler]], [[Wanda Luzzato]], [[Barnabás von Géczy]], [[Edith Lorand]] und [[Paul Godwin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1909 wurde Hubay geadelt. Er erhielt im Ausland mehrere Ehrendoktorwürden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Shaham CD-Heft 15&amp;quot;&amp;gt;Amnon Shaham: &amp;#039;&amp;#039;Jenő Hubay: Violinkonzerte&amp;#039;&amp;#039;, 2003. In: Beiheft zur Hyperion-CD &amp;#039;&amp;#039;Hubay Violinkonzerte 3 &amp;amp; 4&amp;#039;&amp;#039; ([https://www.hyperion-records.co.uk/notes/67367-B.pdf PDF]), S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1930 erhielt er das neu gestiftete [[Matthias-Corvinus-Ehrenzeichen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Als Komponist schuf er mehrere Opern, vier [[Sinfonie]]n, vier [[Violinkonzert]]e, eine Orchestersuite, kammermusikalische Werke, Chöre und [[Lied]]er.&lt;br /&gt;
[[Datei:Jeno Hubay mit Stradivari.jpg|mini|Jenő Hubay beim Galakonzert 1912 mit seiner [[Stradivari (Musikinstrument)|Stradivari]]]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Szenen aus Csárda&amp;#039;&amp;#039; für Violine und Orchester, 1879–91&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Konzertstück&amp;#039;&amp;#039; für Cello und Orchester, 1884&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;1. Sinfonie B-Dur&amp;#039;&amp;#039;, 1885&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aliénor&amp;#039;&amp;#039;, Oper, 1886–88&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Geigenmacher von Cremona&amp;#039;&amp;#039;, Oper, 1892&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Romantische Sonate&amp;#039;&amp;#039; für Violine und Klavier, 1894&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Dorflump&amp;#039;&amp;#039;, Oper, 1894–95&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Moorröschen&amp;#039;&amp;#039;, 1897–98&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Études concertantes&amp;#039;&amp;#039; für Violine, 1900&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lavottas Liebe&amp;#039;&amp;#039;, Oper, 1904&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Venus von Milo&amp;#039;&amp;#039;, Oper, 1908–09&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Maske&amp;#039;&amp;#039;, Oper, 1909–10&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;2. Sinfonie c-moll&amp;#039;&amp;#039;, 1914&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anna Karenina&amp;#039;&amp;#039;, Oper nach [[Lew Nikolajewitsch Tolstoi|Leo Tolstoi]], 1914&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chorsinfonie Vita Nuova&amp;#039;&amp;#039;, 1921&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Petőfi-Sinfonie&amp;#039;&amp;#039; für Chor und Orchester, 1922&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der selbstsüchtige Riese&amp;#039;&amp;#039;, Oper nach [[Oscar Wilde]], 1933–34&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Csárdajelenet&amp;#039;&amp;#039;, Ballett, 1936&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Variationen über ein ungarisches Thema&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zefir, für Violine und Klavier&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks&amp;lt;!-- Weblinks Foundation und Hubay Music Hall sollten zudem als Einzelnachweise zugeordnet werden! --&amp;gt;==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{IMSLP|id=Hubay, Jenö}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117029637|TEXT=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hubay.hu/ Hubay Jenő Foundation] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://hubaymusichall.com/english/hubay-jeno Jenö Hubay] auf &amp;#039;&amp;#039;hubaymusichall.com&amp;#039;&amp;#039; (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.klassika.info/Komponisten/Hubay/wv_abc.html Werkeverzeichnis] auf &amp;#039;&amp;#039;klassika.info&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117029637|LCCN=n/85/119442|VIAF=59349995}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hubay, Jeno}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Romantik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Geiger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Franz-Liszt-Musikakademie Budapest)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Budapest)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Transleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ungar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1858]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hubay, Jenő&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hubay von Szalatna, Jenő (vollständiger Name); Huber, Eugen (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=ungarischer Violinist und Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. September 1858&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Budapest]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. März 1937&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Budapest]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schöba</name></author>
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