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	<title>Jehuda Schenhaw - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T00:58:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jehuda_Schenhaw&amp;diff=2774776&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GünniX: Archivlink geprüft</title>
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		<updated>2025-09-24T05:21:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jehuda Schenhaw&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{heS|יהודה שנהב&amp;amp;lrm;}}, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jehuda Schenhaw Schaharbani&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, übliche internationale Schreibung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Yehouda Shenhav&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; (* [[26. Februar]] [[1952]] in [[Be’er Scheva]]) ist ein [[Israel|israelischer]] [[Soziologie|Soziologe]], Vertreter der [[Kritische Theorie|Kritischen Theorie]], Professor an der [[Universität Tel Aviv]] und einer der Gründer des &amp;#039;&amp;#039;Demokratischen Mizrachi-Regenbogens&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schenhaws Vater war im israelischen Geheimdienst tätig. Als Jehuda drei Jahre alt war, siedelte die Familie nach [[Tel Aviv-Jaffa|Tel Aviv]] über, und als er zehn Jahre alt war, nach [[Petach Tikwa]]. Er absolvierte seinen Bachelor in Soziologie an der Universität Tel Aviv und später an der [[Stanford University]], wo er 1985 den Doktortitel erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer seiner Professur an der Universität Tel Aviv unterrichtete Schenhaw auch an verschiedenen Universitäten in den [[Vereinigte Staaten|USA]]. Seit 2000 ist er der Herausgeber von &amp;#039;&amp;#039;Theorie und Kritik&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=theory-and-criticism.vanleer.org.il |url=http://theory-and-criticism.vanleer.org.il/en/ |wayback=20130119045139 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und seit 2003 einer der Herausgeber von &amp;#039;&amp;#039;Organizational studies&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=oss.sagepub.com |url=http://oss.sagepub.com/ |wayback=20160106122437 |archiv-bot=2018-04-17 02:46:24 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Nachname &amp;#039;&amp;#039;Schenhaw&amp;#039;&amp;#039; ist das hebräische Wort für [[Elfenbein]] und klingt an den ursprünglichen irakischen Familiennamen &amp;#039;&amp;#039;Schaharbani&amp;#039;&amp;#039; (nach dem Ort Schahraban, heute Al-Mukdadija) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Aktivität ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1996 gründete er zusammen mit [[Wiki Schiran]], [[Jossi Dahan]], [[Pnina Motzafi-Haller]] und anderen den &amp;#039;&amp;#039;Demokratischen Mizrachi-Regenbogen&amp;#039;&amp;#039;. Zwei sehr verschiedene Haltungen halfen dabei: Die einen dachten, dass der israelisch-palästinensische Konflikt zu einem Ende ginge und man jetzt über die anderen gesellschaftlichen Probleme sprechen könne, die andern dachten, dass der israelisch-palästinensische Konflikt im Zentrum steht und man die andern gesellschaftlichen Probleme nicht vernachlässigen dürfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Artikel Ende 1996 schrieb er, die [[Aschkenasim|aschkenasische]] intellektuelle Elite habe kein Problem, das Unrecht zu anerkennen, das Israel den Palästinensern angetan habe, weil es ihre Position innerhalb der israelischen Gesellschaft nicht gefährde. Wenn jedoch das Unrecht, das die aschkenasisch dominierte israelische Gesellschaft an den [[Mizrachim]] begangen habe, anerkannt würde, würde dies die Hierarchie in der israelischen Gesellschaft ins Wanken bringen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hakeshet.tripod.com/articles/israeli_left.htm/ hakeshet.tripod.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Identität#Politische und soziologische Identitätsbegriffe|Identitätspolitik]] des Regenbogens wird von verschiedenen Seiten kritisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schenhaw spricht sich Im [[Nahostkonflikt]] für eine [[Ein-Staat-Lösung|Einstaatenregelung]] aus. Er hebt hervor, dass bei dem Zweistaatenansatz, der auf die Besatzung von 1967 fußt, das Unrecht während des Krieges von 1948 ungenügend berücksichtigt werde. Zudem würde eine Räumung der Siedlungen neues Unrecht begründen. Für die Einstaatenlösung schlägt Schenhah ein konkordanzdemokratisches System vor. Wesentlich ist hierbei ein gemeinsames israelisch-palästinensisches Verfassungsrecht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Muriel Asseburg, Jan Busse |Titel=Der Nahostkonflikt |Auflage=5. |Verlag=C.H. Beck Wissen |Ort=München |Datum=2023 |ISBN=9783406805097 |Seiten=112, 113}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziologie ==&lt;br /&gt;
=== Rationalität und Bürokratie ===&lt;br /&gt;
Schenhaw widersprach in seinem 1999 in der Oxford University Press erschienenen Buch &amp;#039;&amp;#039;Manufacturing rationality&amp;#039;&amp;#039;, der Auffassung von [[Bürokratie]] von [[Max Weber]]. Er behauptete, dieses System sei nicht unbedingt genau und effizient, sondern kultur-, gesellschafts- und wirtschaftsabhängig. Er zeigte, wie die Ideologie, die [[Frederick Winslow Taylor]] entwickelte, dazu geeignet war, die Macht der [[Chief Executive Officer|Geschäftsführer]] nicht nur gegenüber den Arbeitern, sondern auch gegenüber den Kapitalisten zu vergrößern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stratifikation und Ethnie ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2006 erschien Schenhaws Buch &amp;#039;&amp;#039;The Arab Jews – A Postcolonial Reading of Nationalism, Religion, and Ethnicity&amp;#039;&amp;#039;. Darin behandelt Schenhaw die beiden großen Themen der arabischen Juden in Israel und der palästinensischen Flüchtlinge im Zusammenhang, womit er der gängigen Absonderung der beiden Themen entgegenarbeitet. Er analysiert, wie die beiden Themen vonseiten der aschkenasischen Elite voneinander abgeschnitten wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Postkolonialismus und Multikulturalismus ===&lt;br /&gt;
Schenhaw beschreibt die Begegnung der Aschkenasen mit den einheimischen Arabern und den arabischen Juden als eine koloniale Begegnung. Er gab Texte von [[Frantz Fanon]], [[Homi K. Bhabha]] und [[Edward Said]] heraus. Sein Programm, die israelische Gesellschaft soll eine multikulturelle werden, beinhaltet feministische, postkoloniale und postmoderne Aspekte. Identität ist hier ein fließender und dynamischer Begriff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher ==&lt;br /&gt;
* Yehouda Shenhav: &amp;#039;&amp;#039;Manufacturing rationality.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, Oxford 1999 (englisch), ISBN 0-19-829630-4&lt;br /&gt;
* Yehouda Shenhav: &amp;#039;&amp;#039;The Arab Jews. A postcolonial reading of nationalism, religion, and ethnicity.&amp;#039;&amp;#039; Stanford University Press, Stanford 2006 (englisch), Übers. aus d. Hebr., ISBN 0-8047-5296-6&lt;br /&gt;
* Yehouda Shenhav: &amp;#039;&amp;#039;Beyond the two-state solution. A Jewish political essay.&amp;#039;&amp;#039; Polity Press, Cambridge 2012 (englisch), ISBN 978-0-7456-6028-8&lt;br /&gt;
* Elias Houri: &amp;#039;&amp;#039;Jalde ha-geto. Schmi Adam&amp;#039;&amp;#039; (Die Kinder des Ghettos. Meine Name ist Adam). Olam chadasch, Tel Aviv 2018 (hebräisch), aus d. Arab. v. J. Schenhaw Schaharbani, ISBN 9789657653524&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=142663891|LCCN=n/88/672317|VIAF=59252959}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schenhaw, Jehuda}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Tel Aviv)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Tel Aviv]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israeli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schenhaw, Jehuda&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Shenhav, Yehouda A.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=israelischer Soziologe und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Februar 1952&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Be’er Scheva]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GünniX</name></author>
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