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	<title>Jegor Timurowitsch Gaidar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T10:35:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jegor_Timurowitsch_Gaidar&amp;diff=472799&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Koschi73: falsche Kat. geöscht</title>
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		<updated>2026-02-27T11:28:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;falsche Kat. geöscht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Jegor Gaidar 2008.jpg|mini|Jegor Gaidar am 13. März 2008]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jegor Timurowitsch Gaidar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Егор Тимурович Гайдар}}; * [[19. März]] [[1956]] in [[Moskau]]; † [[16. Dezember]] [[2009]] in [[Odinzowo]]) war ein [[Russland|russischer]] Politiker und Ökonom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gaidar studierte bis 1978 an der Moskauer [[Lomonossow-Universität]] Ökonomie. 1980 schloss er dort seine Promotion ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1987 arbeitete er an verschiedenen wissenschaftlichen Instituten. Ab 1987 war er Wirtschaftsredakteur bei der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Kommunist (Zeitschrift)|Kommunist]].&amp;#039;&amp;#039; 1990 wechselte er zur &amp;#039;&amp;#039;[[Prawda]],&amp;#039;&amp;#039; wo er ebenfalls das Wirtschaftsressort leitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1991, nach dem [[Augustputsch in Moskau|Augustputsch]], ernannte [[Boris Jelzin]] Gaidar zum Wirtschaftsminister. Als solcher war er für die grundlegenden [[marktwirtschaft]]lichen Reformen zuständig. Zugleich war er Stellvertreter des Ministerpräsidenten. Am 7./8. Dezember 1991 war er als Berater Jelzins daran beteiligt, dass die [[Belowescher Vereinbarungen]] (benannt nach dem Verhandlungsort, einem Jagdhaus im belarussischen Teil der [[Białowieża-Urwald|Belowescher Heide]]) zustande kamen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Thumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Prost! Auf den Untergang! Am 8. Dezember 1991 löste Boris Jelzin in einem abgelegenen Jagdpalais die Sowjetunion auf.&amp;#039;&amp;#039; In: Die Zeit vom 8. Dezember 2016, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das zwischen Jelzin, dem Präsidenten der [[Ukraine]], [[Leonid Krawtschuk]], und dem Staatsoberhaupt von [[Belarus]], [[Stanislau Schuschkewitsch]], geschlossene Abkommen besiegelte das Ende der [[Sowjetunion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Juni bis Dezember 1992 war er kommissarischer [[Ministerpräsident von Russland]]. Im Lauf des Jahres 1994 verließ er die Regierung [[Boris Nikolajewitsch Jelzin|Boris Jelzins]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2000/2001 war er führendes Mitglied der Partei [[Union der rechten Kräfte]], einer liberalen, pro-marktwirtschaftlichen Partei. Er leitete ein Moskauer Wirtschaftsinstitut und beriet die Regierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2006, kurz nach dem [[Polonium]]-Mordanschlag auf [[Alexander Walterowitsch Litwinenko|Alexander Litwinenko]] in [[London]], erlitt Gaidar in [[Dublin]] einen schweren Zusammenbruch und äußerte später die Vermutung, vergiftet worden zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Jegor Gaidar|url=http://www.vedomosti.ru/comments/newspaper/articles/2006/12/07/ot-sebya-ponimayu-chto-vyzhil-chudom|titel=ОТ СЕБЯ: Понимаю, что выжил чудом|werk=Wedomosti|datum=07.12.06|abruf=16.12.09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/online/2006/49/litwinenko-verdacht-moskau/seite-2 Die Zeit, 1. Dezember 2006 (eingesehen am 17. März 2018)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Gaidar hatte zuvor das Verschwinden der [[Checks and Balances|Kontrollmechanismen]] im russischen Staat sowie das Fehlen einer unabhängigen Presse und das an deren Stelle transportierte Weltbild in den Medien beklagt. Er postulierte zudem eine Verbindung von Russlands [[Faschismus|faschistischen]] Organisationen zur Regierung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://inosmi.ru/inrussia/20060512/227393.html &amp;#039;&amp;#039;Die Versuchung des russischen Faschismus.&amp;#039;&amp;#039;], [[:en:InoSMI|inoSMI]], 1. Mai 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Dezember 2009 starb Jegor Gaidar an einem [[Herzinfarkt]]. Er wurde [[Feuerbestattung|eingeäschert]] und an einem nicht vorher bekanntgegebenen Datum auf dem Moskauer [[Nowodewitschi-Friedhof]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rubelkrise 1991/1992 ==&lt;br /&gt;
Gaidar wird in der russischen Öffentlichkeit heute noch als Mitverantwortlicher der [[Russlandkrise|Rubelkrise]] 1991 und 1992 angesehen. Damals verloren wegen rasender [[Inflation]] zahlreiche Bankguthaben von Privatkunden (vor allem der [[Sberbank]]) in wenigen Tagen massiv an Wert. Gaidar hatte damals u. a. versucht, durch die Umsetzung von Marktreformen die aus sowjetischer Zeit stammenden Pensionsforderungen an den Staat zu decken. Diskussionen über die Richtigkeit seiner unter dem Namen „[[Schocktherapie (Wirtschaftspolitik)|Schocktherapie]]“ (шоковая терапия) in die Geschichte eingegangenen Wirtschaftspolitik verfolgten ihn bis an sein Lebensende.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://tageblatt.editpress.lu/europe/36029.html | wayback=20100101132842 | text=&amp;#039;&amp;#039;Russland: Früherer Ministerpräsident Jegor Gaidar gestorben.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Tageblatt. Zeitung fir Lëtzebuerg]],&amp;#039;&amp;#039; 16. Dezember 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Gaidars Vater war der Konteradmiral und Militärkorrespondent der &amp;#039;&amp;#039;[[Prawda]]&amp;#039;&amp;#039; [[Timur Gaidar]]. Sein Großvater väterlicherseits war der Schriftsteller [[Arkadi Petrowitsch Gaidar|Arkadi Gaidar]], sein Großvater mütterlicherseits der Schriftsteller [[Pawel Petrowitsch Baschow|Pawel Baschow]]. Seine Tochter, [[Marija Jegorowna Gaidar|Maria Gaidar]], ist einer der Köpfe der liberalen Opposition in Russland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Yegor Gaidar|Jegor Gaidar}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119379228}}&lt;br /&gt;
* [https://www.fr.de/politik/schockreformer-11515205.html &amp;#039;&amp;#039;Der Schockreformer.&amp;#039;&amp;#039;] Nachruf der &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039; (2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Russische Ministerpräsidenten seit 1992&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Finanzminister Russlands seit 1990}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119379228|LCCN=n/81/17742|NDL=00466876|VIAF=110397327}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gaidar, Jegor Timurowitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Russische Föderation)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzminister (Russische Föderation)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2009]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gaidar, Jegor Timurowitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Гайдар, Егор Тимурович (russisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=russischer Politiker und Ministerpräsident&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. März 1956&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Moskau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Dezember 2009&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Odinzowo]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Koschi73</name></author>
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