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	<title>Jef Van de Wiele - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T21:56:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Spyridon am 23. April 2025 um 19:52 Uhr</title>
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		<updated>2025-04-23T19:52:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fredegardus Jacobus Josephus „Jef“ Van de Wiele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Juli]] [[1903]] in [[Brügge]]; † [[4. September]] [[1979]] ebenda) war ein [[Flamen|flämischer]] Nationalist [[Nationalsozialist|nationalsozialistischer]] Ausrichtung, Aktivist der [[Flämische Bewegung|Flämischen Bewegung]] und späteres Mitglied der SS. Er war ein entschiedener Befürworter eines „Großgermanischen Reichs“, zu dem auch [[Flandern]] gehören sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Jef Van de Wiele war der Sohn des August Van de Wiele, eines Bürgermeisters von [[Deurne (Antwerpen)|Deurne]] (Provinz [[Antwerpen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch vor seinem Lehrerstudium schrieb er Romane. Nach dem Studium [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er 1936 in [[Philosophie]] und [[Philologie]] und wurde Lehrer. Im selben Jahr wurde er, Aktivist der [[Flämische Bewegung|Flämischen Bewegung]], [[Chefredakteur]] der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;De Vlag&amp;#039;&amp;#039; der von ihm 1936 gegründeten „Dietsch-Vlaamsche Arbeidsgemeenschap“ (ebenfalls „De Vlag“), die sich vom [[Flämischer Nationalverband|Vlaamsch Nationaal Verbond]] (VNV) abgespalten hatte, wiewohl auch dieser ein Groot-Nederlands Dietsland ohne Parteien und Gewerkschaften, stattdessen mit klassenübergreifender Volksgemeinschaft anstrebte.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Huybrechts: &amp;#039;&amp;#039;Hugo’s heilige vuur. De intieme biografie van de jonge Hugo Schiltz&amp;#039;&amp;#039;. Antwerpen 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;De Vlag&amp;#039;&amp;#039; vertrat die nationalsozialistische Politik in Belgien als enger Verbündeter, weshalb sie von der deutschen Seite massiv unterstützt wurde. Außer als Chefredakteur trat Van de Wiele auch als Organisator der Flämisch-Deutschen Kulturtage auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernhard R. Kroener]], [[Rolf-Dieter Müller]], Hans Umbreit: &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg. Organisation und Mobilisierung des deutschen Machtbereichs&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1988, S. 335.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurden die Aktivitäten von „De Vlag“ von der belgischen Regierung zeitweilig unterbunden. Nach der [[Schlacht um Belgien]] im Mai 1940 konnte die Organisation – mit der deutschen Militärverwaltung kollaborierend – wieder agieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem deutschen [[Überfall auf die Sowjetunion]] im Juni 1941 propagierte Van de Wiele mit anderen De-Vlag-Anhängern den Beitritt in die „Germanische Division“ der [[Waffen-SS]] und den Einsatz an der Ostfront. Er selbst hatte sich ihr angeschlossen und hatte den Rang eines SS-Sturmbannführers.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jürgen Schlamp: [https://www.spiegel.de/politik/ausland/gaeste-des-fuehrers-hitler-und-seine-helfer-aus-belgien-a-999711.html &amp;#039;&amp;#039;Flämische Nazis auf der Flucht. Hitlers belgische Gäste.&amp;#039;&amp;#039;] In: Der Spiegel, 6. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Westalliierte|westalliierte Truppen]] Ende August 1944 zügig Richtung Belgien vorrückten, rief Van de Wiele seine Anhänger zur Flucht nach Deutschland auf. Zusammen mit 15.000 anderen Flamen wurde er Mitglied der [[Vlaamsche Landsleiding]] (Flämische Landesführung), einer nationalsozialistisch orientierten flämischen „Exilregierung“ für einen „[[Reichsgau Flandern]]“. Nach dem Kriegsende tauchte er zunächst in Deutschland unter. Im Dezember 1945 verurteilte ihn ein belgisches Gericht in Abwesenheit zum Tode. Im Mai 1946 wurde er verhaftet und nach Belgien ausgeliefert. Im November 1946 wurde die [[Todesstrafe]] in lebenslange Haft umgewandelt. Im Jahre 1963 wurde er freigelassen. Anfangs arbeitete er in Belgien als [[Übersetzer]] für ein deutsches Unternehmen. Später übersiedelte er in die [[Niederlande]]. In seinen letzten Jahren kehrte er nach Belgien zurück; er starb am 4. September 1979 in [[Brügge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Flandern wird leben.&amp;#039;&amp;#039; Steenlandt Verlag, Brüssel 1944.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128550538|LCCN=no/2010/67905|VIAF=60138336}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Van De Wiele, Jef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (belgische Kollaboration)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteifunktionär (Belgien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belgier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Van de Wiele, Jef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Van de Wiele, Fredegardus Jacobus Josephus (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=flämischer Nationalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Juli 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brügge]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. September 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Brügge]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Spyridon</name></author>
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