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	<title>Jecke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2026-04-06T19:38:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt deutschsprachige Einwanderer in Palästina. Zur Bedeutung der in umgangssprachlicher bzw. mundartlicher Ausdrucksweise und im Plural verwechselbaren Ausdrücke &amp;#039;&amp;#039;Jeck&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Jecken&amp;#039;&amp;#039; siehe unter [[Jeck]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jecke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Jekke&amp;#039;&amp;#039;, [[Englische Sprache|anglisierte]] Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Yekke&amp;#039;&amp;#039;, Singular: &amp;#039;&amp;#039;der Jecke&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;die Jeckete&amp;#039;&amp;#039;, Plural: die &amp;#039;&amp;#039;Jeckes&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Jekkes&amp;#039;&amp;#039;, Adjektiv: &amp;#039;&amp;#039;jeckisch&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Umgangssprache|umgangssprachliche]] Bezeichnung der [[Jiddische Sprache|jiddischen Sprache]] vor allem für die deutschsprachigen jüdischen Einwanderer der 1930er-Jahre in [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]] und ihre Nachkommen in der heutigen Bevölkerung [[Israel]]s. Darüber hinaus wurden auch deutschsprachige, in Westeuropa assimilierte Juden gelegentlich „Jecken“ genannt, in Abgrenzung zum Schimpfwort „Polacken“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wertende Konnotationen ==&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine spöttische Fremdbezeichnung, die bereits bei vorhergehenden Einwanderungen ins Land gekommene [[Juden in Osteuropa|Juden aus Osteuropa]] verwendeten, um Neuankömmlinge aus Deutschland und Österreich unter dem Gesichtspunkt ihrer Prägung durch deutsche Kultur zu charakterisieren, und mit der dann [[Stereotyp]]e wie Überheblichkeit, übertriebene Korrektheit und Gründlichkeit sowie mangelnde Anpassung an die sprachlichen und kulturellen Gegebenheiten ihrer neuen Umwelt assoziiert wurden. Von den „Jeckes“ selbst wurde sie teils als Beleidigung abgelehnt, teils als freundlich anerkennend gemeinter Spott geduldet und zunehmend dann auch als leicht [[Ironie|ironische]] Selbstbezeichnung übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Schalom Ben-Chorin]]: &amp;#039;&amp;#039;Im Exil wird die Muttersprache zum Schutzwall.&amp;#039;&amp;#039; In: Peter Emil Nasarski (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sprache als Heimat: Auswanderer erzählen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe der Internationalen Assoziation Deutschsprachiger Medien.&amp;#039;&amp;#039; 2). Westkreuz Verlag, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 1981, ISBN 3-922131-04-2, S. 92 ff. Wieder In: Schalom Ben-Chorin: &amp;#039;&amp;#039;Germania Hebraica: Beiträge zum Verhältnis von Deutschen und Juden.&amp;#039;&amp;#039; Bleicher, Gerlingen 1982, ISBN 3-88350-225-1, S. 50–54, erzählt von einem Prozess, in dem gegen die Aufführung eines Films mit dem als beleidigend empfundenen Wort im Filmtitel geklagt wurde, und in dem der Richter, selber ein &amp;#039;&amp;#039;Jecke&amp;#039;&amp;#039;, die Klage abgelehnt haben soll mit der Begründung, dass das Wort keine Beleidigung, sondern ein „Ehrentitel“ sei, den er selbst der „sicher korrekten, aber gewissermaßen lieblosen“ Bezeichnung „deutscher Jude“ vorziehe.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf diese Ambivalenz geht auch [[Schlomo Er&amp;#039;el (1916–1996)|Shlomo Erel]] ein, der aufzeigt, wie sehr deutsche Juden Gegenstand jüdischen Humors geworden sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Schlomo Er&amp;#039;el: [http://www.hagalil.com/israel/deutschland/witz.htm &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Juden: Die ‚Jeckes‘ im israelischen Humor.&amp;#039;&amp;#039;] [[HaGalil]], abgerufen am 13. März 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglich auf Juden aus Deutschland und Österreich beschränkte Bezeichnung wurde in der Folge auch auf Einwanderer aus anderen ost- und mitteleuropäischen Ländern ausgedehnt, soweit sie sich deutscher Sprache und Kultur verbunden fühlten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Greif62&amp;quot;&amp;gt;Greif: &amp;#039;&amp;#039;Die Jeckes.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S. 62.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;serotta&amp;quot;&amp;gt;Edward Serotta: &amp;#039;&amp;#039;Jews, Germans, memory: a contemporary portrait.&amp;#039;&amp;#039; Nicolai, Berlin 1996, ISBN 3-87584-608-7, S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Entwicklung widerspiegelt sich auch im Namen des 1932 unter anderen durch [[Felix Rosenblüth]] gegründeten Einwandererverbandes deutscher [[Alija|Olim]], der zunächst die Eigenbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Hitachduth Olej Germania&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|הִתְאַחְדוּת עוֹלֵי גֶּרְמַנְיָה&amp;amp;lrm;|Hit&amp;#039;achdūt ʿŌlej Germanjah|de=Vereinigung der Olim Deutschlands}}) führte,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Diethard Aschoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Juden in Westfalen. Anmerkungen zum Forschungsstand&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Westfälische Forschungen]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 36 (1986), S. 136–146, hier S. 144.&amp;lt;/ref&amp;gt; dann ab 1940 als &amp;#039;&amp;#039;Hitachdut Olej Germania we Austria&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|הִתְאַחְדוּת עוֹלֵי גֶּרְמַנְיָה וְאוֹסְטְרִיָה&amp;amp;lrm;|Hit&amp;#039;achdūt ʿŌlej Germanjah we-Ōsṭrijah|de=Vereinigung der Olim Deutschlands und Österreichs}}) auch österreichische Einwanderer namentlich anführte, bevor er ab 1943 dann [[Vereinigung der Israelis mitteleuropäischer Herkunft|Irgun Olej Merkas Europa]] ({{he|אִרְגּוּן עוֹלֵי מֶרְכַּז אֵירוֹפָּה&amp;amp;lrm;|Irgūn ʿŌlej Merkaz Ejrōpah|de=Organisation der Olim Mitteleuropas}}) hieß, was alle Herkunftsgebiete jüdischer Deutschsprachiger einschließt.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Eigenbezeichnung in lateinischen Lettern lautete von 1932 bis 1939 &amp;#039;&amp;#039;Hitachduth Olej Germania&amp;#039;&amp;#039; (wie beim &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungsblatt der Hitachduth Olej Germania&amp;#039;&amp;#039; im Titel), zwischen 1940 und 1942 &amp;#039;&amp;#039;Hitachdut Olej Germania we Austria&amp;#039;&amp;#039; (vgl. &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungsblatt der Hitachdut Olej Germania we Austria&amp;#039;&amp;#039;), dann von 1943 bis 2006 &amp;#039;&amp;#039;Irgun Olej Merkas Europa&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|אִרְגּוּן עוֹלֵי מֶרְכַּז אֵירוֹפָּה&amp;amp;lrm;|Irgūn ʿŌlej Merkaz Ejrōpah|de=Organisation der Olim Mitteleuropas}}; wie in ihrem Organ: &amp;#039;&amp;#039;MB - Wochenzeitung des Irgun Olej Merkas Europa&amp;#039;&amp;#039;), seither führt der Verein den jetzigen Namen &amp;#039;&amp;#039;Vereinigung der Israelis mitteleuropäischer Herkunft&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|אִרְגּוּן יוֹצְאֵי מֶרְכַּז אֵירוֹפָּה&amp;amp;lrm;|Irgūn Jōtz&amp;#039;ej Merkaz Ejrōpah|de=Organisation der aus Mitteleuropa Stammenden}}; vgl. Titel ihres Organs &amp;#039;&amp;#039;Yakinton / MB: Mitteilungsblatt der Vereinigung der Israelis mitteleuropäischer Herkunft&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Die Etymologie des Wortes ist nicht sicher geklärt. Weit verbreitet ist die Herleitung aus dem deutschen Wort &amp;#039;&amp;#039;Jacke&amp;#039;&amp;#039;, mit der sich dann zwei verschiedene Erklärungsweisen verbinden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;greif_etym&amp;quot;&amp;gt;Greif: &amp;#039;&amp;#039;Die Jeckes.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S. 61 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der einen, die die Entstehung des Wortes erst in Palästina ansetzt, sollen deutsche Einwanderer als „Jacken(träger)“ gemeint sein, weil sie auch im heißen Klima ihrer neuen Heimat und bei der körperlichen Arbeit, die viele von ihnen unter Aufgabe ihrer früheren bürgerlichen Berufe ausüben mussten, Wert auf korrekte Kleidung legten und ihre Jacken nicht ablegten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;greif_etym&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;serotta&amp;quot; /&amp;gt; Nach der anderen ist die Jacke als ein Kennzeichen der [[Assimilation (Soziologie)|Assimilation]] an nicht-jüdische westeuropäische Kultur gemeint, durch das sie sich auch schon in Europa von den Trägern des traditionellen, besonders bei osteuropäischen und orthodoxen Juden üblich gebliebenen [[Kaftan]]s unterschieden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;greif_etym&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Salcia Landmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Witze&amp;#039;&amp;#039;. DTV, 1963.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Jecke&amp;#039;&amp;#039; wäre insofern ähnlich wie &amp;#039;&amp;#039;Krawattenjude&amp;#039;&amp;#039; eine Art Gegenbegriff zu dem Wort &amp;#039;&amp;#039;Kaftanjude&amp;#039;&amp;#039;, das besonders durch den [[Antisemitismus (bis 1945)|antisemitischen]] Sprachgebrauch adaptiert und popularisiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Steven E. Aschheim]]: &amp;#039;&amp;#039;Caftan and Cravat: The „Ostjude“ as a Cultural Symbol in the Development of German Anti-Semitism.&amp;#039;&amp;#039; In: Seymour Drescher, David Sabean, Allan Sharlin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Political Symbolism in Modern Europe: Essays in Honor of George L. Mosse.&amp;#039;&amp;#039; Transaction Books, New Brunswick (NJ) 1982, ISBN 0-87855-422-X, S. 81–99.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß einer anderen Erklärung&amp;lt;ref name=&amp;quot;greif_etym&amp;quot; /&amp;gt; ist &amp;#039;&amp;#039;Jecke&amp;#039;&amp;#039; herzuleiten von dem [[Niederdeutsche Sprache|niederdeutschen]], besonders durch den [[Kölner Karneval]] auch im Hochdeutschen weithin bekannten Wort &amp;#039;&amp;#039;Jeck&amp;#039;&amp;#039; (hochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;Geck&amp;#039;&amp;#039;), „Narr“, das sich lautlich mit der Verkleinerungsform &amp;#039;&amp;#039;Jekl&amp;#039;&amp;#039; des Namens &amp;#039;&amp;#039;Ja[n]kev&amp;#039;&amp;#039; ([[Jakob]]) überkreuzt haben soll.&amp;lt;ref&amp;gt;Dov Sadan: &amp;#039;&amp;#039;Alter Terakh: The Byways of Linguistic Fusion.&amp;#039;&amp;#039; In: Uriel Weinberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Field of Yiddish: Studies in Language, Folklore and Literature.&amp;#039;&amp;#039; Band 1 (= &amp;#039;&amp;#039;Publications of the Linguistic Circle of New York:&amp;#039;&amp;#039; 3). New York 1954, S. 134–142.&amp;lt;/ref&amp;gt; In diesem Fall hätte man für &amp;#039;&amp;#039;Jecke&amp;#039;&amp;#039; vermittels der pejorativen Bezeichnungen jüdischer Personen als jiddisch &amp;#039;&amp;#039;Jekl&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Jeklein&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Jeke&amp;#039;&amp;#039; „(kleiner) Jakob“ eine wesentlich weiter, bis mindestens ins 16. Jahrhundert zurückzuverfolgende Wortgeschichte anzusetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Evi Butzer: &amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge der jiddischen &amp;#039;&amp;#039;purim shpiln&amp;#039;&amp;#039; in ihrem literarischen und kulturgeschichtlichen Kontext.&amp;#039;&amp;#039; Buske, Hamburg 2003, ISBN 3-87548-333-2, S. 176, Anm. 731. (= Jidische schtudies, 10)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hebräische Sprache|Hebräisch]] wird &amp;#039;&amp;#039;Jecke&amp;#039;&amp;#039; (יקה) auch scherzhaft als [[Akronym]] für „jehudi kashe havanah“ („begriffsstutziger Jude“) aufgelöst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;greif_etym&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Der Pädagoge [[Israel Shiloni]] ({{he|ישראל שילוני}}, Hans Herbert Hammerstein, 1901–1996),&amp;lt;ref&amp;gt;Zu Shiloni siehe Sophie Buchholz: &amp;#039;&amp;#039;Hans Herbert Hammerstein, Yisrael Shiloni. Eine pädagogische Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Magisterarbeit Universität Potsdam, 2008 ([http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2009/2789/pdf/buchholz_magister.pdf PDF]).&amp;lt;/ref&amp;gt; der aus einer Familie des assimilierten Berliner Judentums stammte und vor der endgültigen Emigration nach Palästina vorwiegend in Frankfurt am Main, Bonn und Stettin tätig gewesen war, begann 1971 in [[Naharija]] mit dem Aufbau eines Museums zur Kultur des deutschen Judentums, dessen Sammlung er 1992 dem Industriellen [[Stef Wertheimer]] übertrug und die seither im „Tefen Open Museum“ Wertheimers (siehe [[Tefen-Skulpturengarten]]) unter dem Namen [[Museum des Deutschsprachigen Judentums Tefen]] eine neue Heimstatt fand. Durch eine Wanderausstellung, die das Tefener Museum in Verbindung mit dem Berliner [[Centrum Judaicum]] erstmals 2008 in Berlin unter dem Titel „Jeckes. Die deutsch-sprachigen Juden in Israel“ zeigte, wurde die Geschichte von Shilonis Sammlung auch in Deutschland einem größeren Publikum bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum: {{Webarchiv|url=http://www.cjudaicum.de/relaunch/de/content/jeckes-die-deutsch-sprachigen-juden-israel |wayback=20150923204440 |text=&amp;#039;&amp;#039;Jeckes. Die deutsch-sprachigen Juden in Israel.&amp;#039;&amp;#039;  }} Text zur Ausstellung vom 13. Oktober bis 30. Dezember 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;In {{Literatur |Autor=[[Klaus Kreppel]] |Titel=Wege nach Israel  – Gespräche mit deutschsprachigen Einwanderern in Nahariya |Verlag=Westfalen Verlag |Ort=Bielefeld |Datum=1999 |ISBN=3-88918-097-3}} gibt es von S. 12–36 ein ausführliches Interview mit Israel Shiloni.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
{{Zitat|Es ist übrigens merkwürdig, wie sich hier die Perspektive der Judenfrage tiefsinnig verändert. Die Deutschen empfanden die Juden als Fremde, und sogar ein Teil der Juden fühlte sich fremd in Deutschland. Hier aber empfinden die Juden, die in ihrer großen Mehrheit Ostjuden sind, die deutschen Juden als Fremde. Sie bemerken mehr Deutsches als Jüdisches an ihnen.|[[Gershom Scholem]] in einem Brief an seine Mutter, April 1933&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert in: [[Noam Zadoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Israels. Von der Staatsgründung bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. C. H. Beck, München 2020, ISBN 978-3-406-75755-6, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Jede [[Alija]]h (Einwanderungswelle) war wegen ihrer sonderbaren Gepflogenheiten ein wenig belächelt worden – doch keine mehr als die der &amp;#039;&amp;#039;Jeckes&amp;#039;&amp;#039;. Die deutschen Juden waren häufig Zielscheibe des allgemeinen Spotts. Die Erwachsenen brauchten sehr lange, bis sie die hebräische Sprache einigermaßen beherrschten, und sie wurden niemals ihren sehr starken deutschen Akzent los. Doch es war nicht nur die Sprache, es war auch die gewundene Höflichkeit so gut und streng erzogener Menschen – Männer, die ihre Hüte lüfteten, wenn sie guten Tag sagten, und der endlose Strom von ‚danke schön‘ und ‚bitte schön‘. Die Osteuropäer fanden dieses Verhalten lächerlich.|[[Leah Rabin]]: &amp;#039;&amp;#039;Ich gehe weiter auf seinem Weg.&amp;#039;&amp;#039; S. 77.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Ich bin halt eine reine Jeckete: Wenn ich sage, dass ich um zehn komme, dann bin ich zwei Minuten vor zehn da. Manchmal will ich gar nicht zwischen den ersten sein, bei einer Feier oder so, aber es gelingt mir nicht.|Elisheva Adler, Lehrerin aus Haifa&amp;lt;ref name=&amp;quot;Greif62&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Was ist der Unterschied zwischen einem Jecke und einer Jungfrau? Jecke bleibt Jecke.|[[Jüdischer Witz]]&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach [[Meir Faerber]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Weg: Eine Anthologie deutschsprachiger Literatur in Israel.&amp;#039;&amp;#039; Bleicher, Gerlingen 1989, ISBN 3-88350-442-4, S. 237.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Was unter „Jekke“ zu verstehen ist, wird in manchen Gesprächen näher entfaltet. Manche sagen, es sei ein „Spottname“, andere, es sei ein „Kosename“ für die deutschsprachigen Juden in Israel. Wenn man also das verbindende Element – die gemeinsame deutsche Muttersprache der Interviewten – in den Mittelpunkt rückt, dann sind sie alle  „Jekkes“. Hinzu kommen noch bestimmte Charaktereigenschaften dieser Menschen, die mit Korrektheit, Pünktlichkeit, Verlässlichkeit, Verantwortungsbewusstsein, gesunden Menschenverstand, Risikobereitschaft, Unternehmergeist verbunden sind, also durchaus positive Eigenschaften, um die manche „levantinische“ Zeitgenossen diese Menschen beneideten und in zahlreichen Karrikaturen und Witzen verspotteten. Aus dem korrekten Mann, der mit der Jacke, auch bei der größten Hitze, ins Kontor ging und deshalb „Jekke“ genannt worden sein soll, ist dann der „Jehudi ksche  havanah“ (Abkürzung „Jekeh“), also der „Jude schwer von Verstand“ geworden, dessen Korrektheit dann als Ausdruck von Unsicherheit und Schwerfälligkeit interpretiert wurde. |[[Klaus Kreppel]]: &amp;#039;&amp;#039;Wege nach Israel.&amp;#039;&amp;#039; S. 9-10.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Klaus Kreppel]] |Titel=Wege nach Israel  – Gespräche mit deutschsprachigen Einwanderern in Nahariya|Auflage= |Verlag=Westfalen Verlag |Ort=Bielefeld |Datum=1999 |ISBN=3-88918-097-3 |Seiten=9-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Westjuden]]&lt;br /&gt;
* [[Tzabar]], auch »Sabre«&lt;br /&gt;
* [[Jeckes – Die entfernten Verwandten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[José Brunner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche(s) in Palästina und Israel : Alltag, Kultur, Politik.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein, Göttingen 2013.&lt;br /&gt;
* [[Gisela Dachs]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jüdischer Almanach: Die Jeckes.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2005.&lt;br /&gt;
* [[Schlomo Er&amp;#039;el (1916–1996)|Shlomo Erel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jeckes erzählen. Aus dem Leben deutschsprachiger Einwanderer nach Israel.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. LIT-Verlag, Wien 2004, ISBN 3-8258-7589-X. (= Edition Mnemosyne, 12).&lt;br /&gt;
* [[Anat Feinberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Jeckes.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dan Diner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur&amp;#039;&amp;#039; (EJGK). Band 3: &amp;#039;&amp;#039;He–Lu.&amp;#039;&amp;#039; Metzler, Stuttgart/Weimar 2012, ISBN 978-3-476-02503-6, S. 180–183.&lt;br /&gt;
* [[Gideon Greif]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Jeckes. Deutsche Juden aus Israel erzählen.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln / Weimar / Wien 2000, ISBN 3-412-11599-1.&lt;br /&gt;
* Gideon Greif: &amp;#039;&amp;#039;Die Jeckes.&amp;#039;&amp;#039; In: Hermann Zabel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stimmen aus Jerusalem: zur deutschen Sprache und Literatur in Palästina – Israel.&amp;#039;&amp;#039; LIT-Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-8258-9749-4, S. 59–83. (= Deutsch-israelische Bibliothek, 2)&lt;br /&gt;
* Arndt Kremer: [http://www.bpb.de/apuz/199904/brisante-sprache-deutsch-in-palaestina-und-israel?p=all &amp;#039;&amp;#039;Brisante Sprache? Deutsch in Palästina und Israel&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Aus Politik und Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039; (APuZ), 6/2015, S. 35–41.&lt;br /&gt;
* Arndt Kremer: &amp;#039;&amp;#039;Lost Spaces, lost in Space: Spatial memory and language attitudes of German-Jewish emigrants in Palestine in the 1930s and 40s&amp;#039;&amp;#039;. In Sabine Sander (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[http://www.hentrichhentrich.de/book-language-as-bridge-and-border.html Language as Bridge and Border. Linguistic, Cultural, and Political Constellations in 18th to 20th Century German-Jewish Thought].&amp;#039;&amp;#039; Hentrich &amp;amp; Hentrich, Berlin, S. 155–175.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Kreppel]]: &amp;#039;&amp;#039;Israels fleißige Jeckes. Zwölf Unternehmerportraits deutschsprachiger Juden aus Nahariya.&amp;#039;&amp;#039; Westfalen Verlag, Bielefeld 2002, ISBN 3-88918-101-5.&lt;br /&gt;
* Klaus Kreppel: &amp;#039;&amp;#039;Nahariyya – das Dorf der „Jeckes“. Die Gründung der Mittelstandssiedlung für deutsche Einwanderer in Eretz Israel 1934/35.&amp;#039;&amp;#039; The Open Museum, Tefen 2005, ISBN 965-7301-01-7.&lt;br /&gt;
* Klaus Kreppel: &amp;#039;&amp;#039;Nahariyya und die deutsche Einwanderung nach Eretz Israel. Die Geschichte seiner Einwohner von 1935 bis 1941.&amp;#039;&amp;#039; The Open Museum, Tefen 2010, ISBN 978-965-7301-26-5.&lt;br /&gt;
* [[Gerda Luft]]: &amp;#039;&amp;#039;Mitgestalter Israels: Die Jeckes. Was Israel den Juden aus Deutschland verdankt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;MERIAN Israel&amp;#039;&amp;#039;, Hoffmann und Campe, Hamburg 1978, ISBN 3-455-27812-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Jecke}}&lt;br /&gt;
* [{{Toter Link |inline=1 |date=2026-04-05 |url= http://www.reissner-guben.org/w2005/ruben_yekkes.html}} Ruben Frankenstein: About the Yekke]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Israels]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jüdische Geschichte (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jüdische Geschichte (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnophaulismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israelisch-österreichischer Kulturaustausch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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