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	<title>Jechaburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T19:34:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jechaburg&amp;diff=1878049&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jonas aus Großwechsungen2: geographie ergänzt</title>
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		<updated>2025-11-16T15:36:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;geographie ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = &lt;br /&gt;
| Alternativname          = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Kreisstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Sondershausen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen              = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 51/22/23/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 10/50/9/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox                = &lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix             = &lt;br /&gt;
| Höhe                    = 292 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von                = 227&lt;br /&gt;
| Höhe-bis                = 298&lt;br /&gt;
| Fläche                  = &lt;br /&gt;
| Einwohner               = 310&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca            = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2022-02-15&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.citypopulation.de/de/germany/settlements/thuringen/ |titel=Jechaburg |werk=www.citypopulation.de |titelerg=(Aus 100 Meter-Gitter sowie Geometrien für &amp;quot;Ortslagen&amp;quot; berechnet) |hrsg= |abruf=2025-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1950-07-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 99706&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 03632&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = Jechaburg in SDH.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = Lage des Stadtteils Jechaburg&amp;lt;br /&amp;gt;in Sondershausen&lt;br /&gt;
| Poskarte                = &lt;br /&gt;
| Bild                    = Kirche Jechaburg.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = Die St.-Petri-Kirche in Jechaburg.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jechaburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ländlich geprägter Stadtteil von [[Sondershausen]] im [[Kyffhäuserkreis]]. Die älteste erhaltene Erwähnung der Ortschaft stammt vom 14. Juni 1004. Sie wurde 1950 eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt am steilen Südhang des [[Frauenberg (Sondershausen)|Frauenbergs]] ({{Höhe|411|DE-NN}}) an der [[Hainleite]], oberhalb des nordwestlichen Übergangs des [[Bebra (Wipper)|Bebratals]] in das deutlich breitere [[Wipper (Unstrut)|Wippertal]], westlich von Sondershausen und dessen Ortsteil [[Stockhausen (Sondershausen)|Stockhausen]]. Weitere Nachbarorte sind das unmittelbar südlich an der [[Bundesstraße 4|B 4]] gelegene [[Bebra (Sondershausen)|Bebra]], sowie das nordwestlich hinter dem &amp;#039;&amp;#039;Frauen-&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hagenberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|393|DE-NN}}) befindliche [[Großfurra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Urkundliche Namensformen sind: Gigenburg, Jecheburc, Jecheburch, Jechenburgk und Jichenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name geht vermutlich auf die germanische Göttin [[Jecha (Mythologie)|Jecha]] zurück, der man einst wahrscheinlich eine Kultstätte auf dem Hochplateau des Frauenbergs errichtet hatte. Jecha war die besonders in Thüringen verehrte Göttin der Jagd (wortverwandt mit jagen; jach = schnell). Im Zusammenhang mit dem Namen steht auch eine Burganlage, die sich auf dem Berg befunden haben soll und vom König Ludwig III. um 878 neu gebaut oder restauriert worden war. Laut dem Heimatforscher [[Friedrich Apfelstedt]] könnte es sich aber auch um eine vorchristliche [[Hünenburg]] gehandelt haben. Von ihr zeugen nur noch vage Ansätze von Schutzwällen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Christianisierung]] wurde 714 von [[Bonifatius]], dem „Apostel der Deutschen“, die Stätte entweiht und die Anwohner zwangsbekehrt. Anstelle der [[Götze]]ndarstellungen trat die Marienkapelle „Unser lieben Frauen“, die vermutlich 878 vom König [[Ludwig III. (Ostfrankenreich)|Ludwig III.]] errichtet wurde und von der der Frauenberg seinen Namen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Frauenberg fanden sich reich ausgestattete fränkische Adelsgräber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 989 gründete der [[Bistum Mainz|Mainzer]] [[Erzbischof]] [[Willigis]] in Jechaburg ein [[Benediktinerkloster]]. Nach Einwilligung des Papstes wurde dieses 1004 zum [[Stift (Kirche)|Chorherrenstift]] [[Peter und Paul|St. Peter und Paul]] erhoben. In seiner Blütezeit als [[Erzpriester]]tum hatte es elf [[Dekanat]]e, 1000 Kirchen, Kapellen und Klöster unter sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 14. Jahrhundert wurde in Jechaburg eine dreischiffige Stiftskirche mit zehn bis dreizehn Altären errichtet. Der [[Bistum Worms|Wormser Bischof]] [[Eberwin von Cronberg|Eberwin I. von Cronberg]] († 1303) war 1299, bei seiner Wahl, hier [[Stiftspropst]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedhelm Jürgensmeier]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Bistum Worms von der Römerzeit bis zur Auflösung 1801&amp;#039;&amp;#039;, Echter Verlag, Würzburg, 1997, ISBN 3-429-01876-5, S. 79&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem 15. Jahrhundert kam es auf Grund kirchlicher Missstände zu einer Entfremdung der Bevölkerung von der Kirche. Die Konsequenz dabei war das Schwinden des Ansehens und der Macht des [[Archidiakonat]]s Jechaburg. Am 30. April 1525 wütete im Zuge des [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieges]] ein aufgebrachter Mob von Bauern und Bürgern aus Sondershausen und Umgebung unter Führung [[Klaus Haske]] in Jechaburg. Sie drangen in die Propstei ein und hinterließen Chaos und Verwüstung. Dabei fielen der Plünderung und Zerstörung unschätzbare, für die Nachwelt wertvolle kulturhistorische Zeugnisse, darunter unersetzliche Dokumente, zum Opfer.&lt;br /&gt;
Die Ludowinger waren zeitweilig Vögte des Chorherrenstifts Jechaburg. Mit dieser Vogtei bauten sie den Einfluss im nordthüringischen Raum aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilfried Warsitzka: &amp;#039;&amp;#039;Die Thüringer Landgrafen&amp;#039;&amp;#039; Verlag Dr. Bussert &amp;amp; Stadeler, 2004, ISBN 3-932906-22-5, S. 201.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1552 wurde das Dekanat unter Graf [[Günther XL. (Schwarzburg)|Günther XL. von Schwarzburg]] evangelisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte [[Propst]] des Jechaburger Archidiakonats war Graf [[Johann Günther I. (Schwarzburg-Sondershausen)|Johann Günther]] (1532–1586) aus dem Hause der [[Schwarzburg (Adelsgeschlecht)|Schwarzburger]]. Er war auch der Begründer der späteren Fürstenlinie [[Schwarzburg-Sondershausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1572 oder 1592 wurde das Stift säkularisiert, d. h. ein Teil der Einkünfte wurde zur Besoldung von Lehrern und Geistlichen verwendet, die meisten Ländereien mit den Vorwerken von Stockhausen und Sondershausen vereint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem ausgedehnten Domherrenstift zeugen heute nicht einmal mehr Ruinen. Die Stiftskirche verfiel allmählich, sodass die Steine rücksichtslos als Baumaterial für Häuser in Jechaburg und Sondershausen dienten. An der heute noch erhaltenen Ecke des alten Stiftturmes baute man 1726 die jetzige kleine Dorfkirche unter Fürst Günther I. von Schwarzburg-Sondershausen, die noch bis Ende des 19. Jahrhunderts Mutterkirche von [[Bebra (Sondershausen)|Bebra]] und Stockhausen war. Sie trägt eine Gedenktafel an [[Albrecht von Halberstadt]]. Dieser war ein berühmtes Mitglied des Stifts, der sich auch als [[Minnesänger]] einen Namen machte und 40 Jahre hier verbrachte. Er gilt als ältester Dichter des Wippertales und als Übersetzer hier die „[[Metamorphosen (Ovid)|Metamorphosen des Ovid]]“ aus dem Lateinischen ins [[Mittelhochdeutsch]]e. Durch zahlreiche ähnliche Übersetzungen trug er sehr zur Entwicklung der deutschen Sprache bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1873 leitete [[Thilo Irmisch]] eine Ausgrabung auf dem Frauenberg zur Erforschung der Baugeschichte des ehemaligen Klosters Jechaburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1918 gehörte der Ort zur [[Schwarzburg-Sondershäuser Unterherrschaft|Unterherrschaft]] des Fürstentums [[Schwarzburg-Sondershausen]]. Am 1. Juli 1950 wurde Jechaburg endgültig nach Sondershausen eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber=[[Statistisches Bundesamt]] | Titel = Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern | Jahr = 1995 | Verlag = Metzler-Poeschel | Ort = Stuttgart | ISBN = 3-8246-0321-7 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Eine über 500 Jahre alte Linde, die sich gegenüber der heutigen [[St. Petri (Jechaburg)|St.-Petri-Kirche]] befindet ist ein [[Naturdenkmal]].&lt;br /&gt;
* Vereinshaus, Fachwerkbau, vermutlich um 1650 erbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Günther Pöschel]] (* 1933), der  [[Konteradmiral]] der [[Volksmarine]], langjähriger Kommandeur der &amp;#039;&amp;#039;Sektion Seestreitkräfte&amp;#039;&amp;#039; an der [[Militärakademie Friedrich Engels|Militärakademie &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Engels&amp;#039;&amp;#039;]] der [[NVA]] in [[Dresden]] und außerordentlicher Professor wurde in dem heutigen Ortsteil der Stadt Sondershausen geboren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stockhäuser Kirchenberichte von Karl Möller&lt;br /&gt;
* Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer bis 1300; Hrsg.: Harald Rockstuhl, 2001, ISBN 3-934748-58-9&lt;br /&gt;
* Liebeserklärung an eine Stadt – Sondershausen, Hrsg.: Bildarchiv Röttig, 2000&lt;br /&gt;
* Bau- und Kunstdenkmäler des Fürstenthums Schwarzburg-Sondershausen, Erstes Heft: Die Unterherrschaft, 1886, Verf.: [[Friedrich Apfelstedt|F. Apfelstedt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://sondershausen.de/cms/startseite/ Homepage der Stadt Sondershausen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Sondershausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1064643655|VIAF=313270960}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Sondershausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kyffhäuserkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hainleite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kyffhäuserkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 878]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jonas aus Großwechsungen2</name></author>
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