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	<title>Jebsheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Skipper69: ft</title>
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		<updated>2026-04-30T16:15:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Jebsheim&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason de la ville de Jebsheim (68).svg&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Haut-Rhin|Haut-Rhin]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Colmar-Ribeauvillé|Colmar-Ribeauvillé]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Colmar-2|Colmar-2]]&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Colmar Agglomération]]&lt;br /&gt;
|insee=68157&lt;br /&gt;
|cp=68320&lt;br /&gt;
|longitude=07/28/36/O&lt;br /&gt;
|latitude=48/07/25/N&lt;br /&gt;
|alt mini=177&lt;br /&gt;
|alt maxi=186&lt;br /&gt;
|siteweb=&lt;br /&gt;
|image=Jebsheim, Mairie.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc=[[Mairie]] Jebsheim&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jebsheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|jɛps.(h)ajm|Tondatei=LL-Q150 (fra)-0x010C-Jebsheim.wav}} ([[elsässisch|els.]] &amp;#039;&amp;#039;Iebse&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZT|FR|68157}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|68157}}) im [[Département]] [[Département Haut-Rhin|Haut-Rhin]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2015 [[Elsass]]). Die Bewohner nennen sich in der Amtssprache &amp;#039;&amp;#039;Jebsheimois&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Jebsheimoises&amp;#039;&amp;#039;, in der elsässischen Regionalsprache &amp;#039;&amp;#039;Jebsemer&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Jebsheim liegt in der [[Oberrheinebene]], etwa zwölf Kilometer nordöstlich von [[Colmar]]; die Entfernung zum östlich gelegenen [[Rhein]] und der Grenze zu Deutschland beträgt etwa sechs Kilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In Jebsheim gab es schon in römischer Zeit eine Siedlung, da sich hier Straßen kreuzten. Erstmals erwähnt wurde der Ort 861. Unter den Herzögen von [[Württemberg]] wurde hier 1535 die [[Reformation]] eingeführt. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] hatte Jebsheim besonders zu leiden. Jebsheim war auch Stammsitz der älteren (evangelischen) Linie des [[Berckheim (Adelsgeschlecht)]]es. Die Familie teilte sich mit den drei Söhnen des Egenolf (Egenolph) III. von Berckheim (1552–1629) und dessen Frau Margaretha von Lichtenfels in drei Stämme. Wilhelm II. († 1665) begründete die ältere (evangelische) Linie zu Jebsheim, Hans Rudolph II. die mittlere Linie zu Krautergersheim, und Egenolf IV. († um 1639) die jüngere (katholische) Linie zu Rappoltsweiler. Die Linie zu Krautergersheim erlosch im Mannesstamm am 12. November 1787 mit dem Enkel ihres Begründers, Franz Samuel, französischer Oberst, Stettmeister zu Strassburg und Rektor der dortigen Universität. Aus der jüngere Linie stammte u.&amp;amp;nbsp;a. der badische Staatsminister [[Karl Christian von Berckheim]] (1774–1849).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burg/Schloss Berckheim sind untergegangen, Spuren finden sich noch in einer Glasmalerei des fünfzehnten Jahrhunderts im Norden Sakristei der Kirche Saint-Martin und von einigen erhaltenen Grabdenkmälern dieser Familie in der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traurige Bekanntheit erlangte Jebsheim im Januar 1945, als sich dort alliierte Truppen und deutsche [[Panzergrenadier]]e – Letztere unter dem Befehl [[Heinrich Himmler]]s – heftige letzte Kämpfe lieferten ([[Brückenkopf Elsass|Poche de Colmar]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;left&amp;quot; | Jahr || 1962 || 1968 || 1975 || 1982 || 1990 || 1999 || 2006 || 2017&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 692 || 740 || 917 || 871 || 918 || 1013 || 1081 || 1403&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=center colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Quelle: Gemeindeverzeichnis&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?elsass/colmar.htm |titel=Der Kreis Colmar im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-15 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230414121408if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?elsass/colmar.htm |archiv-datum=2023-04-14 |abruf=2026-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, Cassini und INSEE&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Damen von Berckheim ==&lt;br /&gt;
Die vier Schwestern bildeten in ihrer Jugend als sogenannte „Damen von Berckheim“ (les demoiselles de Berckheim) einen historisch bekannten literarischen Zirkel unter Einbeziehung der Werke des Pädagogen und Dichters [[Gottlieb Konrad Pfeffel]] (1736–1809). Antiquarisch sind heute noch Aufzeichnungen darüber zu erhalten. Zwei dieser vier Schwestern sind in Jebsheim geboren. Es sind dies:&lt;br /&gt;
* Louise Sophie Octavie de Berckheim (1771–1852) heiratete Frederic von Stein zu Nordheim&lt;br /&gt;
* Henriette Sophie de Berckheim (1772–1863) heiratete Augustin-Charles Périer, einen Schüler der [[École polytechnique]] in [[Paris]] mit Promotion 1790, Deputierter von [[Département Isère|Isère]] (1830–1837), [[Pair von Frankreich]] (1832) und [[Ritter der Ehrenlegion]] (1833) war. Er stammte aus einer großbürgerlichen Kaufmannsfamilie. Nachkommen, bzw. Verwandte des Ehepaars wurden Präsidenten der Bank von Frankreich, Innenminister und sogar Präsidenten der Französischen Republik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ehrung eines Mitglieds des [[Berckheim (Adelsgeschlecht)|Berckheimer Adelsgeschlechtes]] wurde eine Straße in Jebsheim „rue Baron Berckheim“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehemalige Eisenbahnstation Jebsheim ==&lt;br /&gt;
Vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] verlief eine Überlandstraßenbahn ca. 22 Kilometer über Colmar, Horbourg-Wihr, Muntzenheim, Jebsheim und Elsenheim nach Marckolsheim (Anschluss Straßenbahn Straßburg – Erstein – Markolsheim). Wegen des Ausbaues der Landstraßen sind keine Relikte mehr vorhanden. Neuerdings erinnert in Marckolsheim eine Tramform in Blumenform an diese Bahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die evangelische Kirche (&amp;#039;&amp;#039;temple&amp;#039;&amp;#039;) &amp;#039;&amp;#039;Saint-Martin&amp;#039;&amp;#039;, gewidmet dem heiligen [[Martin von Tours|Martin]], stammt ursprünglich aus [[Romanik|romanischer]] Zeit. Sie ist, kaum erkennbar, eine der ältesten Kirchen im Elsass. Ihre Grundmauern lassen mindestens sechs verschiedene Bauphasen seit der Gründung vor 891 bis in die Neuzeit und des Wiederaufbaus von 1945 bis 1957 erkennen. Aus dem 12. Jahrhundert ist noch die Fassade und der Turm erhalten, die [[Apsis]] ist [[Gotik|gotisch]] und das [[Kirchenschiff]] stammt von 1779. Nachdem sie 1940 abgebrannt war, wurde sie 1945 bis 1957 wieder aufgebaut. 1996 wurden Teil der Kirche als [[Monument historique]] klassifiziert, so die [[Bleiglasfenster|Glasmalerei]] des 15. Jahrhunderts in der [[Sakristei]], die gemalten Inschriften und archäologische Reste mit ihren Hinweisen auf die Herrschaft des [[Berckheim (Adelsgeschlecht)|Adelsgeschlechts Berckheim]].&lt;br /&gt;
* Zur Erinnerung an die letzten Gefechte bei Colmar auf dem Territorium Jebsheims und die 900 dort gefallenen Soldaten und die 2000 Verwundeten beider Seiten wurde das Denkmal &amp;#039;&amp;#039;Croix du Moulin&amp;#039;&amp;#039; (Mühlenkreuz) errichtet. Die drei „Flügel“ des Kreuzes symbolisieren die beteiligten Nationen: Franzosen, US-Amerikaner, Deutsche. Die Inschrift in drei Sprachen lautet: &amp;#039;&amp;#039;Sie sind vereint im Tod, vereinigen wir uns im Frieden&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Jebsheim}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; perrow=&amp;quot;2&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jebsheim, Eglise protestante Saint-Martin.jpg|Protestantische Kirche Saint-Martin&lt;br /&gt;
Colmar Pocket monument.jpg|„Flügelkreuz“ in Jebsheim&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
An einem Septembersonntag lässt man in Jebsheim am &amp;quot;ronde-des-fetes&amp;quot; das Landleben im Allgemeinen und die Kuh im Besonderen hochleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin.&amp;#039;&amp;#039; Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 114–117.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://marlenlight.wordpress.com/2008/02/27/schoppenwihr-sous-le-givre/ile-des-demoiselles-de-berckheim-2/ |archive-is=20121225190634 |text=Ile des Demoiselles de Berckheim im Parc de Schoppenwihr(französisch)}}&lt;br /&gt;
* [http://standwheretheyfought.jimdo.com/alsace-2011-the-battle-of-jebsheim-jan-24-feb-2-1945-then-and-now/ The battle of Jebsheim 24. Januar bis 2. Februar 1945 (englisch) mit Bildern]&lt;br /&gt;
* [http://www.63rdinfdiv.com/254thinfregtpage6.html Bericht eines Teilnehmers der Schlacht um Jebsheim (englisch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.ww2museums.com/article/7829/German-Bunker-Jebsheim.htm Fotos der Ruine eines deutschen Bunkers in Jebsheim (englisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Colmar-Ribeauvillé}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7584692-5|LCCN=n85357777|VIAF=140797501}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jebsheim| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 891]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Skipper69</name></author>
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