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	<title>Jean Soubeyran - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T21:00:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Jean Soubeyran als Harlekin 2.JPG|miniatur|Jean Soubeyran als „Harlekin“ (Pantomime)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jean Soubeyran&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Januar]] [[1921]] in [[Paris]]; † [[3. September]] [[2000]] in [[Hannover]]) war ein [[Frankreich|französischer]] [[Pantomime]], [[Schauspieler]], [[Regisseur]], [[Choreograf]], [[Professor]] und [[Autor]]. Den größten Teil seines Lebens verbrachte und wirkte er in Deutschland, daher ist Soubeyran vor allem dort und nicht in Frankreich als Vertreter der modernen Pantomime bekannt geworden, die er auch in das Schauspielertheater integrierte und wieder aus der Vergessenheit hob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Soubeyran studierte zunächst zwei Jahre Schauspiel bei Charles Dullin und Pantomime bei [[Étienne Decroux|Decroux]], bevor er 1945/46 an der [[Comédie-Française]] unter der Regie von [[Jean-Louis Barrault|Barrault]] in einem [[Mimodrama]] auftrat.&amp;lt;ref&amp;gt;Selbstauskunft in &amp;#039;&amp;#039;Jean Soubeyran und sein Pantomimen-Ensemble&amp;#039;&amp;#039;. Faltblatt, Düsseldorf o.&amp;amp;nbsp;J.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er spielte jahrelang im Ensemble [[Marcel Marceau|Marceaus]], unter anderem in &amp;#039;&amp;#039;[[Der Mantel (Gogol)|Der Mantel]],&amp;#039;&amp;#039; bevor er als Solopantomime auf der Bühne stand.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Theaterlexikon&amp;#039;&amp;#039;. Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, Berlin (DDR) 1978&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ging „auf Wanderschaft“ durch Frankreich, die Schweiz und Deutschland (dort zuerst in der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]])&amp;lt;ref&amp;gt;Selbstauskunft, wie oben, und &amp;#039;&amp;#039;Hannoversche Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 3.&amp;amp;nbsp;Januar 1991, S.&amp;amp;nbsp;10&amp;lt;/ref&amp;gt; und ließ sich danach zunächst in [[Dortmund]] nieder, „weil damals der Boden für Pantomime in Deutschland fruchtbarer war.“&amp;lt;ref&amp;gt;Soubeyran in &amp;#039;&amp;#039;Essener Tageblatt&amp;#039;&amp;#039;, nachträglich undatierbar, da Zeitung nicht mehr existent&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer seiner Schüler dort war bereits [[Günter Titt]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Essener Tageblatt&amp;#039;&amp;#039;, siehe zu Titt auch weiter unten im Artikel&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon seit Mitte der 1940er-Jahre begann er selbst zu unterrichten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.theaterwissenschaft.unibe.ch/theaterlexikon/pdf/it/botta_mario.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Böttger, Ernst Georg&amp;#039;&amp;#039;. |archivebot=2018-04-17 01:59:43 InternetArchiveBot}} (PDF) In: &amp;#039;&amp;#039;Theaterlexikon&amp;#039;&amp;#039;, Universität Bern&amp;lt;/ref&amp;gt; und ab den 1950er-Jahren Vorträge über „modernes Theater und die Pantomime“ zu halten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vortragsverzeichnis der [https://www.uni-stuttgart.de/lettres/projekte/gffk/vortr_gffk.htm Universität Stuttgart]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dieser Zeit bestand auch sein bis 1957 existierendes, in Dortmund gegründetes und später in [[Düsseldorf]] residierendes Ensemble, das bald Fernsehauftritte in Deutschland&amp;lt;ref&amp;gt;Selbstauskunft und [http://www.tvprogramme.net/50/1953/19530331.htm Programmarchiv Deutsches Fernsehen]&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1955 beim niederländischen TV-Sender [[VPRO]] eine eigene Sendung hatte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.birth-of-tv.org/birth/assetView.do?asset=BIRTHOFTELEV19001___1134053104531 |wayback=20070927115843 |text=Television Archive }}&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1956 folgte eine ausgedehnte Gastspielreise unter anderem durch die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ellen Soubeyrand, mündliche und schriftliche Mitteilungen&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr gab Soubeyran auf Einladung der [[Folkwang Hochschule im Ruhrgebiet|Folkwang Hochschule]] in [[Essen]] erstmals an einer [[Schauspielschule]] Unterricht in Pantomime (die dort 1962 durch Günter Titt zu einem festen Bestandteil der Schauspielausbildung und 1965 ein eigenes Studienfach wurde).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.folkwang-hochschule.de/index.php?&amp;amp;m=140 Folkwang Hochschule]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Jean Soubeyran als Harlekin 1.JPG|miniatur|Jean Soubeyran als „Harlekin“ (Pantomime)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ging er nach [[Ost-Berlin]], da er ein Jahr vorher von [[Bertolt Brecht|Brecht]] durch seine Bekanntschaft mit ihm noch in dessen Exil in der Schweiz beauftragt wurde, die Fastnachtsszene in &amp;#039;&amp;#039;[[Leben des Galilei]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Kapitel 10 der Berliner Fassung&amp;lt;/ref&amp;gt; am [[Berliner Ensemble]] im [[Theater am Schiffbauerdamm]] zu choreografieren. Zusätzlich war er für das Schauspielertraining zuständig. Nach dem Tod Brechts wurde die Inszenierung von [[Erich Engel]] fertiggestellt und 1957 aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ellen Soubeyrand; vergleiche dazu auch den Abschnitt „20. Jahrhundert“ in [[Pantomime]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort blieb er zwei Jahre. Dann übernahm er die Titelrolle im Film &amp;#039;&amp;#039;Der junge Engländer&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{IMDb|tt0172634|Der junge Engländer}} vergleiche dazu auch die Datenbank der [http://www.defa-stiftung.de/ DEFA-Stiftung]&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde von [[Walter Felsenstein]] an die [[Komische Oper Berlin|Komische Oper]] geholt, wo er auch zwei Jahre blieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EssenerTageblatt&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Essener Tageblatt&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1961 die [[Berliner Mauer]] errichtet wurde, beschloss er wieder in die [[Deutschland|BRD]] zu gehen, wo er als Schauspieler und Pantomime Rollen übernahm, so zunächst am Neuen Theater Hannover,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hannoversche Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; später auch am [[Theater Bonn]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gilles Soubeyrand, mündliche und schriftliche Mitteilungen&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem erhielt er als Choreograf oder Regisseur Engagements an Theatern, z.&amp;amp;nbsp;B. am [[Deutsches Schauspielhaus|Schauspielhaus Hamburg]], am [[Schillertheater (Berlin)|Schillertheater Berlin]] und am [[Niedersächsisches Staatstheater|Niedersächsischen Staatstheater Hannover]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;GillesSoubeyrand&amp;quot;&amp;gt;Gilles Soubeyrand&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenso 1961 gründete er mit zum Teil früheren Mitgliedern in Essen ein neues eigenes Ensemble, das auch Gastspiele gab.&amp;lt;ref&amp;gt;Ellen Soubeyrand und &amp;#039;&amp;#039;Theaterlexikon&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1966 veranstaltete er in Essen die „Tage der Pantomime“, das (nach 1962 in [[Berlin]] und 1965 in [[Zürich]]) dritte internationale Pantomimenfestival, an dem [[René Quellet]] und das Duo Albert le Vice/Dominique Thommy (&amp;#039;&amp;#039;Le cabaret mimique&amp;#039;&amp;#039;) aus der Schweiz, Pierre Byland aus Frankreich, José Luis Gómez aus Spanien sowie Karl-Heinz Thyssen, Helfried Foron, Peter Siefert, Ellen Dorn, eine der damals wenigen weiblichen Pantomimen, die Pantomimenklasse der Folkwang Hochschule unter der Leitung von Günter Titt und Studierende der [[Schauspielschule Bochum|Westfälischen Schauspielschule Bochum]] unter der Leitung von [[Klaus Boltze]] teilnahmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Handzettel „Tage der Pantomime“ und &amp;#039;&amp;#039;Westdeutsche Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 25. Oktober 1966&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1968 wurde er als Pantomimeregisseur und Choreograf fest an die [[Wuppertaler Bühnen]] geholt, nachdem er dort vorher schon einzelne Regiearbeiten ausführte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ellen Soubeyrand und &amp;#039;&amp;#039;Theaterlexikon&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; 1972 wurde er als Professor in der Abteilung Schauspiel an die [[Hochschule für Musik und Theater Hannover]] gerufen, wo er früher auch schon Gastdozent war.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Westdeutsche Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, und Gilles Soubeyrand&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu seinen Schülern gehörten etwa die späteren Schauspieler und Regisseure [[Ulrike Folkerts]], der [[Willy Brandt|Brandt-Sohn]] [[Matthias Brandt]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;EllenSoubeyrand&amp;quot;&amp;gt;Ellen Soubeyrand&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Renan Demirkan]],&amp;lt;ref&amp;gt;„Mein Vater ist auch immer ganz stolz gewesen, wenn er sie im Fernsehen gesehen hatte: ‚Sie war meine Schülerin‘.“ Gilles Soubeyran&amp;lt;/ref&amp;gt; Peter Henze&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.theater-henze.de/produktion-herz.html Theater Henze]&amp;lt;/ref&amp;gt; und Werner Müller, der zunächst vor allem als Pantomime und [[Clown]] bekannt wurde&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.koerpertheater-mueller.de/ Werner Müllers Website]&amp;lt;/ref&amp;gt;; zu den vormaligen Mitgliedern seiner Pantomimegruppe die Schauspieler und Regisseure Gudrun Orsky, Peter Siefert&amp;lt;ref&amp;gt;Ellen Soubeyrand; siehe auch die Folkwang Hochschule, wie oben&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Schauspieler, Regieassistent und Autor Günter Lanser&amp;lt;ref&amp;gt;Buchpräsentation des {{Webarchiv|url=http://www.rimbaud.de/neuer2002.html#sternjerusalem |wayback=20060828011628 |text=Rimbaud Verlags }}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Pantomimeunterricht bei Soubeyran erhielt auch der Schauspieler [[Pit Krüger]]. 1983 arbeitete er mit [[Anton Plate]] am Text zu dessen Oper &amp;#039;&amp;#039;Lisabella und Lorenzo&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://projekte.musikrat.de/index.php?id=5587 |wayback=20130512141250 |text=Anton Plate beim Deutschen Musikrat }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Pensionierung 1986 wirkte er bis zu seinem Tod immer noch an zahlreichen freien Theaterprojekten&amp;lt;ref name=&amp;quot;GillesSoubeyrand&amp;quot; /&amp;gt; sowie im Film &amp;#039;&amp;#039;Flüchtig&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{LdiF|116036|Typ=person|Abruf=2021-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung ==&lt;br /&gt;
Jean Soubeyrans Verdienst war es, die Ideen von Decroux, der die Pantomime als eine „Sprache“ mit einer eigenen „Grammatik“ etablierte, kongenial umgesetzt und in das Schauspielertheater integriert&amp;lt;ref name=&amp;quot;Soub&amp;quot;&amp;gt;Jean Soubeyran: &amp;#039;&amp;#039;Die wortlose Sprache&amp;#039;&amp;#039; (die Neuauflage zusätzlich &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Pantomime).&amp;#039;&amp;#039; Friedrich, Velber bei Hannover 1963; Orell Füssli, Zürich und Schwäbisch Hall 1984&amp;lt;/ref&amp;gt; und damit diese fast vergessene Kunst in Deutschland, aber auch in den Niederlanden und in Österreich, wohin er Gastspielreisen unternahm,&amp;lt;ref&amp;gt;Selbstauskunft&amp;lt;/ref&amp;gt; wieder populär und zudem zu einem eigenen anerkannten Unterrichtsfach im Bereich „Schauspiel“ gemacht zu haben. Außerdem lässt sich feststellen, dass alle deutschen Pantomimen direkt oder indirekt Schüler von ihm sind,&amp;lt;ref name=&amp;quot;EssenerTageblatt&amp;quot; /&amp;gt; sofern sie nicht an anderen Schulen wie etwa der &amp;#039;&amp;#039;École [[Jacques Lecoq]]&amp;#039;&amp;#039; ausgebildet wurden. Damit leistete er Pionierarbeit auf dem Gebiet der deutschen Pantomime.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Westdeutsche Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzig die Verwirklichung seines Traums, ein eigenes deutsches Pantomimentheater nach den Vorbildern der Gruppen von [[Ladislav Fialka|Fialka]] und [[Henryk Tomaszewski (Schauspieler)|Tomaszewski]] zu gründen, scheiterte an geeigneter Unterstützung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EssenerTageblatt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Jean Soubeyran bei Vortrag.JPG|miniatur|Jean Soubeyran bei einem Vortrag über „Die Kunst der Pantomime“ im NWDR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitat ==&lt;br /&gt;
„Die Pantomime ist keine [[Scharade (Pantomimespiel)|Scharade]]. Wenn das Publikum sie nicht versteht, liegt der Fehler nicht beim Publikum, sondern beim Mimen. Das Publikum soll nicht nachher, sondern gleichzeitig verstehen, ich möchte fast sagen vorher. Der Mime erfüllt die Erwartungen des Publikums. Das Publikum des Mimen ist nicht passiv, sondern aktiv.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Pantomime ist [[Handeln|Handlung]]. Es gibt in der Pantomime keine [[Fortbewegung|Bewegung]] an sich wie im [[Tanz]]. Bewegung, Haltung und [[Gestik]] ergeben sich aus der Wirklichkeit. Die Pantomime vereinfacht, komprimiert reale Vorgänge. Sie stellt das Besondere am Gewöhnlichen dar.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Pantomime will nicht die Schönheit, sondern die Wahrheit.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Soub&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufführungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1950: &amp;#039;&amp;#039;Bilder unserer Zeit&amp;#039;&amp;#039;, eigenes Ensemble, Dortmund&amp;lt;ref&amp;gt;Soubeyran: &amp;#039;&amp;#039;Die wortlose Sprache,&amp;#039;&amp;#039; Seite 36&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1951: &amp;#039;&amp;#039;Der Mantel&amp;#039;&amp;#039; nach [[Nikolai Wassiljewitsch Gogol|Gogol]], mit der &amp;#039;&amp;#039;Compagnie de Mime Marcel Marceau&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1957: &amp;#039;&amp;#039;Leben des Galilei&amp;#039;&amp;#039; von Brecht, Choreografie am Berliner Ensemble&lt;br /&gt;
* 1964: &amp;#039;&amp;#039;[[Reise um die Erde in 80 Tagen]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Pavel Kohout]] nach [[Jules Verne]], Regiearbeit an den Wuppertaler Bühnen&lt;br /&gt;
* 1982: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Maske des Roten Todes]]&amp;#039;&amp;#039; nach [[Edgar Allan Poe]] mit seinen Schülern in Hannover&lt;br /&gt;
* 1985: &amp;#039;&amp;#039;Zufällig eine Frau: Elisabeth&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Quasi per caso una donna: Elisabetta&amp;#039;&amp;#039;) von [[Dario Fo]] und &amp;#039;&amp;#039;Dario Fo Spektakel – Stücke, Szenen, Monologe,&amp;#039;&amp;#039; Regiearbeit mit Carlos Trafic und Rolf Johannsmeier am [[Staatstheater Kassel]]&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu auch das {{Webarchiv |url=http://62.110.58.111/scheda.asp?id=018313&amp;amp;from=1&amp;amp;Descrizione= |wayback=20070929162831 |text=Programmheft}} im Internet Archive&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1992: &amp;#039;&amp;#039;Tod dem Mondschein oder Gelbe Ohrfeigen? Eine Futurismus-Collage,&amp;#039;&amp;#039; Regie: Peter Ries, [[Sprengel-Museum|Sprengel Museum Hannover]]&lt;br /&gt;
* 1994: &amp;#039;&amp;#039;Violett,&amp;#039;&amp;#039; Farb-Oper von [[Wassily Kandinsky]], Regie: [[Franz-Josef Heumannskämper]], UA 1994 Sprengel Museum Hannover, Gastspiele u.&amp;amp;nbsp;a. [[Stadsschouwburg Amsterdam]], Southbank Centre London, [[Piccolo Teatro di Milano]], [[Kunsthalle Wien]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9288950.html Der Spiegel: „Rhythmisch an der Rampe“] vom 12.&amp;amp;nbsp;September 1994&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die blaue Blume&amp;#039;&amp;#039;, Jean Soubeyran und sein Ensemble, [[Süddeutscher Rundfunk|SDR]] 1955&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tvprogramme.net/view_tag.php?tag=1955-10-04 Programmarchiv Deutsches Fernsehen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Spielfilm, &amp;#039;&amp;#039;Das Stacheltier: [[Der junge Engländer]]&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Der Affe als Mensch,&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;The Young Englishman,&amp;#039;&amp;#039; nach [[Wilhelm Hauff]]), Regie: [[Gottfried Kolditz]], Musik: [[Hans-Dieter Hosalla]], [[DEFA]] 1958&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Peter und der Wolf]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Sergei Sergejewitsch Prokofjew|Prokofjew]], Jean Soubeyran und sein Ensemble, SDR 1963&amp;lt;ref name=&amp;quot;EllenSoubeyrand&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Flüchtig,&amp;#039;&amp;#039; Regie: [[Marc Ottiker]], Deutschland/Schweiz 1993&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Jean + Brigitte Soubeyran Im Zirkus.JPG|miniatur|Jean und Brigitte Soubeyran in &amp;#039;&amp;#039;Im Zirkus&amp;#039;&amp;#039; (Pantomime)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familiäres Kompendium ==&lt;br /&gt;
Seine erste Ehefrau [[Brigitte Soubeyran]], eine bekannte und erfolgreiche Theaterregisseurin in der DDR, war in den 1950er- und 1960er-Jahren als Pantomimelehrerin, Choreografin und Bewegungsregisseurin am Berliner Ensemble und am [[Deutsches Theater Berlin|Deutschen Theater Berlin]] beschäftigt, bevor sie ihre eigene Inszenierungstätigkeit an der [[Volksbühne Berlin]] begann,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Theaterlexikon&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; die sie dort von 1970 bis 1979 ausübte.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe die Ergebnisse der Suchfunktion auf [https://www.volksbuehne-berlin.de/ Volksbühne Berlin]&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach setzte sie diese Tätigkeit am [[Theater Chemnitz]] fort.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe hierzu etwa Mike Hahne bei {{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.hansottotheater.de/18-4_2-2591.htm |text=Hans-Otto-Theater Potsdam |archivebot=2018-04-17 01:59:43 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr gemeinsamer Sohn [[Manuel Soubeyrand]]&amp;lt;ref&amp;gt;Die unterschiedliche Schreibweise erklärt sich mit einem Fehler in der Geburtsurkunde von Jean Soubeyran. Gilles&amp;amp;nbsp;Soubeyrand: „Die richtige Schreibweise ist ‚Soubeyran’. Beim Ausstellen der Geburtsurkunde meines Vaters hatte sich der Beamte in Paris verschrieben und aus Versehen ein ‚d’ drangehängt. Dies wurde zu spät bemerkt, so dass der Name seitdem immer ‚falsch’ geschrieben werden muss. Die richtige Schreibweise hat dann mein Vater als Künstlernamen benutzt.“&amp;lt;/ref&amp;gt; war Regisseur u.&amp;amp;nbsp;a. am Volkstheater Rostock und bis Mitte 2014 Intendant der [[Württembergische Landesbühne Esslingen|Württembergischen Landesbühne Esslingen]].&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Württembergische Landesbühne Esslingen |url=http://www.wlb-esslingen.de/kontakt/kontakt.php |wayback=20061221062354 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Mitte 2014 bis 2022 war er Intendant der [[Neue Bühne Senftenberg|Neuen Bühne Senftenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine zweite Frau Ellen Soubeyrand war zeitweilig Mitglied seines Ensembles und übersetzte sein Buch &amp;#039;&amp;#039;Die wortlose Sprache&amp;#039;&amp;#039; unter ihrem Geburtsnamen Dorn ins Deutsche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EllenSoubeyrand&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jean Soubeyran: &amp;#039;&amp;#039;Die wortlose Sprache&amp;#039;&amp;#039; (die Neuauflage zusätzlich &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Pantomime).&amp;#039;&amp;#039; Friedrich, Velber bei Hannover 1963; Orell Füssli, Zürich und Schwäbisch Hall 1984, ISBN 3-280-01549-9.&lt;br /&gt;
* Hella Buchwald, Hans-Ulrich Buchwald (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Keltenvisionen. Ein Maskenspiel.&amp;#039;&amp;#039; Puppen und Masken, Frankfurt am Main 1992, ISBN 3-922220-55-X. (Bildband zu einer Inszenierung von Soubeyran am Scharniertheater Hannover)&lt;br /&gt;
* Jürgen Sieckmeyer (Fotos) und Norbert Nobis (Einführung): &amp;#039;&amp;#039;Tod dem Mondschein oder Gelbe Ohrfeigen? Eine Futurismus-Collage. Sprengel Museum Hannover.&amp;#039;&amp;#039; Wienand, Köln 1992, ISBN 3-87909-305-9 (Bildband zu einer Inszenierung von Soubeyran im Museum)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130884693|VIAF=67583641}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Soubeyran, Jean}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pantomime (Darsteller)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schauspiellehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Folkwang Universität, Standort Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HMTM Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Soubeyran, Jean&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Schauspieler, Pantomime und Regisseur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Januar 1921&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. September 2000&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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