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	<title>Jean Rey - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Honoratior: Korrektur</title>
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		<updated>2025-12-29T11:26:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korrektur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jean Rey&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Juli]] [[1902]] in [[Lüttich]]; † [[19. Mai]] [[1983]] ebenda) war ein [[Belgien|belgischer]] [[Jurist]] und [[Liberalismus|liberaler]] Politiker. Er war von 1967 bis 1970 der erste Präsident der gemeinsamen [[Europäische Kommission|Kommission]] der drei [[Europäische Gemeinschaften|Europäischen Gemeinschaften]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Jean Rey 1966 (cropped).jpg|mini|hochkant|Jean Rey (1966)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Reys Vater war protestantischer Pfarrer, ebenso wie zahlreiche seiner Vorfahren. Ab 1926 war Jean Rey Anwalt am [[Berufungsgericht]] in [[Lüttich]]. 1935 wurde er Gemeinderat seiner Heimatstadt und begann schnell auch in der belgischen Innenpolitik aktiv zu werden. 1939 wurde er in das belgische Parlament gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rey sprach sich am Vorabend des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] gegen die von der belgischen Regierung und [[König]] [[Leopold III. (Belgien)|Leopold III.]] betriebene Politik der [[Unabhängigkeit (Politik)|Unabhängigkeit]] bzw. [[Neutralität (Internationale Politik)|Neutralität]] ihres Landes und für die Parteinahme gegen Deutschland aus. Er wurde 1940 als [[Reserveoffizier]] im Rang eines Hauptmannes eingezogen und von den Deutschen festgenommen; den Rest des Krieges verbrachte er in [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Gefangenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde Jean Rey 1946 erneut und bis 1958 immer wieder für die liberale Partei ins belgische Parlament gewählt. 1947 war er Vizepräsident des belgischen Amtes für Familienfragen. 1948 vertrat er Belgien auf der dritten Vollversammlung der [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen]]. Durch seine Tätigkeit als [[Minister]] für Wiederaufbau (1949–50) und für Wirtschaft (1954–58) war Rey schon früh in die Entwicklung der [[EGKS|Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl]] und in die Verhandlungen zur Schaffung der [[Europäische Wirtschaftsgemeinschaft|Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft]] und der [[EURATOM|Europäischen Atomgemeinschaft]] eingebunden. Auf dem Feld der innerbelgischen Politik hatte er als Wirtschaftsminister mit einer ersten Rezession sowie Inflation nach dem Nachkriegs-Investitionsboom und mit den Auswirkungen der Krise in der belgischen Kolonie [[Demokratische Republik Kongo|Kongo]] zu kämpfen. Dabei bediente er sich nicht einer lenkenden Wirtschaftspolitik nach französischem Vorbild, sondern setzte ähnlich wie die deutsche Wirtschaftspolitik auf die freien Kräfte des Marktes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1958 bis 1967 war er als Mitglied der EWG-Kommission verantwortlich für die Außenbeziehungen und beeinflusste vor allem die zähen [[GATT]]- und [[Europäische Freihandelsassoziation|EFTA]]-Verhandlungen am Anfang der 1960er Jahre. Besondere Aufmerksamkeit richtete er auf eine gemeinsame [[Zoll (Abgabe)|Zollpolitik]] der EWG-Länder, insbesondere auf den Abbau von Zöllen sowohl innerhalb der Gemeinschaft als auch nach außen. 1967 folgte Rey [[Walter Hallstein]] als Präsident der EG-Kommission nach. Rey war nach dem [[EG-Fusionsvertrag|Fusionsvertrag]] der erste Präsident der gemeinsamen Kommission der Europäischen Gemeinschaften. Seine Bemühungen zur Stärkung der europäischen Institutionen erweiterten die Befugnisse des [[Europäisches Parlament|Europäischen Parlaments]] und führten zur Einrichtung allgemeiner [[Europawahl]]en. Bei der ersten [[Europawahl 1979]] erlangte Rey selbst ein [[Mandat (Politik)|Mandat]], das er bis 1980 innehatte. Unter Reys Präsidentschaft wurde 1968 die [[Zollunion]] abgeschlossen. Beim [[Gipfel von Den Haag 1969]] spielte er eine Schlüsselrolle bei der Initiative zur [[Europäische Wirtschafts- und Währungsunion|Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion]] und zur [[Europäische Politische Zusammenarbeit|Politischen Zusammenarbeit]]. Auch die 1970 getroffene Entscheidung, die EG mit [[Eigenmittel der Europäischen Union|Eigenmitteln]] auszustatten, geht auf Reys Engagement zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Arbeit bei der Kommission wurde Jean Rey am 15. Mai 1969 in [[Aachen]] der [[Karlspreis]] verliehen. Ab 1973 war er korrespondierendes und ab Dezember 1979 volles Mitglied der [[Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://academieroyale.be/fr/who-who-detail/relations/jean-max-georges-rey/| titel=Académicien décédé: Jean Max Georges Rey| hrsg=Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique| zugriff=2023-12-02| sprache=fr| kommentar=mit Link zur Biografie (PDF)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1964 bis 1974 war er Vorsitzender des Verwaltungsrates des [[College of Europe]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.coleurope.eu/about-college/history/presidents-administrative-council |titel=Presidents of the Administrative Council |hrsg=College of Europe |sprache=en |abruf=2025-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war [[Freimaurerei|Freimaurer]] und Redner der heimlich während seiner Kriegsgefangenschaft im [[Oflag X D]] gegründeten [[Freimaurerloge]] &amp;#039;&amp;#039;l&amp;#039;Obstinée&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[EG-Kommission Rey]]&lt;br /&gt;
* [[Europäische Kommission]]&lt;br /&gt;
* [[Portal:Europäische Union|EU-Portal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{MdEP|712}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Präsidenten der Europäischen Kommission&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118744755|LCCN=n/50/45236|VIAF=4938924}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rey, Jean}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Abgeordnetenkammer (Belgien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident der Europäischen Kommission]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Europäischen Kommission]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsminister (Belgien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsminister (Belgien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Belgien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsratsvorsitzender (College of Europe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlichen Akademie der Wissenschaften und Schönen Künste von Belgien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Belgien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belgischer Kriegsgefangener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belgier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rey, Jean&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=belgischer Jurist und liberaler Politiker, MdEP&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Juli 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lüttich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Mai 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lüttich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Honoratior</name></author>
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