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	<title>Jean Raebel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Leuni: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-08-08T17:20:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jean Raebel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Januar]] [[1900]] in [[Altdorf bei Nürnberg|Altdorf b. Nürnberg]]; † [[3. August]] [[1985]] in [[Friedrichshafen]]) gehörte von 1936 bis 1967 der [[Geschäftsführung (Deutschland)|Geschäftsführung]] des [[Maybach-Motorenbau]]s an und war ab 1953 deren Vorsitzender. In dieser Funktion hatte Jean Raebel maßgeblichen Anteil an der erfolgreichen Unternehmensentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach einer Lehre in einer Kanzlei war Raebel ab 1915 als Handlungsgehilfe bei [[MAN]] in Augsburg tätig. Seine erste Begegnung mit [[Karl Maybach]] fand in den 1920er-Jahren bei der [[Waggon- und Maschinenbau|Waggon- und Maschinenbau AG (WUMAG)]], [[Görlitz]] statt, zu der er 1920 wechselte und bis zum Verkaufsleiter aufstieg. Seinerzeit bezog die WUMAG auch Maybach-Dieselmotoren für [[Schienenfahrzeug]]e, so beispielsweise für den in der Entwicklungsphase befindlichen [[DR 877|&amp;#039;&amp;#039;Fliegenden Hamburger&amp;#039;&amp;#039;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jean Raebel kam 1930 als Verkäufer im Außendienst zur [[Maybach-Motorenbau|Maybach-Motorenbau GmbH]], wurde schon 1931 Verkaufsleiter und 1935 kaufmännischer Direktor. Er erwarb sich schnell das Vertrauen von Karl Maybach und stieg 1936 zum Geschäftsführer des kaufmännischen Bereichs auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1940er und Anfang der 1950er Jahre kam das Geschäft mit [[Dieselmotor]]en für Schiffe und Schienenfahrzeuge nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] allmählich wieder in Schwung und bald war die [[Deutsche Bundesbahn|Bundesbahn]] der wichtigste Kunde. Doch das Unternehmen Karl Maybachs, der zu dieser Zeit schon über 70 Jahre alt war, mit seinem kaufmännischen Geschäftsführer Jean Raebel, schrieb Verluste und benötigte neues Kapital, nachdem der Unternehmer 1952 der städtischen [[Zeppelin-Stiftung]] ihren Anteil abgekauft hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Michaela Häffner: &amp;#039;&amp;#039;Nachkriegszeit in Südwürttemberg.&amp;#039;&amp;#039;  München 1999, ISBN 3-486-56457-9, S. 69&amp;lt;/ref&amp;gt; Jean Raebel erkannte, dass das Unternehmen einen Partner brauchte, um langfristig bestehen zu können. Diesen fand er in der [[Daimler-Benz AG]], die ebenfalls einen Partner für den Großmotorenbau suchte. Raebel gelang es in dieser Situation einen Deal einzufädeln, in dem der Industrielle [[Friedrich Flick]] 1952 die Hälfte&amp;lt;ref&amp;gt;Kim Christian Priemel: &amp;#039;&amp;#039;Flick: eine Konzerngeschichte vom Kaiserreich bis zur Bundesrepublik.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein Verlag, Göttingen 2007, ISBN 3-8353-0219-1, S. 720&amp;lt;/ref&amp;gt; und später die Mehrheit an Maybach übernahm. Von Flick kam Maybach schließlich 1960 zunächst zu 50 Prozent an die Daimler-Benz AG und wurde später ganz übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem [[Karl Maybach]] am 19. Dezember 1952 aus Altersgründen aus der [[Maybach-Motorenbau|Maybach-Motorenbau GmbH]] ausschied, übernahm Jean Raebel zum 1. Januar 1953 den [[Vorstandsvorsitzender|Vorsitz der Geschäftsführung]]. Diese Position bekleidete er bis zum 31. Dezember 1967 und wechselte danach in den [[Aufsichtsrat]] der damaligen [[Maybach-Motorenbau|&amp;#039;&amp;#039;Maybach Mercedes-Benz Motorenbau GmbH&amp;#039;&amp;#039;]]. Nach der 1969 erfolgten Gründung der [[MTU Friedrichshafen|MTU Friedrichshafen GmbH]], die Nachfolgegesellschaft der Maybach Mercedes-Benz Motorenbau GmbH, behielt Raebel bis Juni 1984 sein Aufsichtsratsmandat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1965: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgeber ==&lt;br /&gt;
Nach Jean Raebel ist das Haus der Zentrale der [[MTU Friedrichshafen]] benannt. Außerdem gibt es eine Stiftung unter diesem Namen, die sich für Förderung von Weiterbildung auch ohne Studium engagiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michaela Häffner: &amp;#039;&amp;#039;Nachkriegszeit in Südwürttemberg: Die Stadt Friedrichshafen und der Kreis Tettnang in den vierziger und fünfziger Jahren&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg Verlag, München 1999, ISBN 3-486-56457-9.&lt;br /&gt;
* Astrid Gehrig: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Rüstungspolitik und unternehmerischer Entscheidungsspielraum&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg Verlag, München 1966, ISBN 3-486-56255-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.austroclassic.com/maybach/ | wayback=20080512220045 | text=Autoclassic}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mtu-online.com/pres/pressrepo/pressrepo1546/press13460/ Homepage der MTU Friedrichshafen]&lt;br /&gt;
* [[Entnazifizierung|Entnazifizierungsakte]] Jean Raebel als [https://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=6-1039594 digitale Reproduktion] im Online-Angebot des [[Staatsarchiv Sigmaringen|Staatsarchivs Sigmaringen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012702286|VIAF=171565905}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Raebel, Jean}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Friedrichshafen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Konstanz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Raebel, Jean&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Motorkonstrukteur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Januar 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Altdorf bei Nürnberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. August 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Friedrichshafen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leuni</name></author>
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