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	<title>Jean Itard - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;RobertLechner: /* Leben */ bild gewechselt</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; bild gewechselt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Arzt und Taubstummenlehrer, für den Mathematiker siehe [[Jean Itard (Mathematiker)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jean Marc Gaspard Itard&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. April]] [[1774]] in [[Oraison]], [[Département Alpes-de-Haute-Provence|Alpes-de-Haute-Provence]]; † [[5. Juli]] [[1838]] in [[Paris]]-[[Passy (Paris)|Passy]]) war ein französischer Arzt, [[Otologie|Otologe]] und Taubstummenlehrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jean Itard (1774-1838).jpg|mini|Der französische Arzt und Taubstummenlehrer Jean Itard (1774–1838)]]&lt;br /&gt;
Aus [[großbürger]]lichen Verhältnissen stammend, arbeitete Itard zunächst bei einer Bank, bevor er begann Medizin zu studieren. Er operierte zunächst als Unterarzt am Militärhospitals von [[Soliers]]. 1796 wurde er zum Chirurgen des Militärhospitals Val-de-Grâce ernannt. Im Jahr 1800 übernahm er die Stelle eines Arztes am späteren Kaiserlichen Taubstummen-Institut in [[Paris]]. Noch im selben Jahr lernte er dort seinen berühmtesten Schüler kennen: [[Victor von Aveyron|Victor]], den so genannten „[[Victor von Aveyron|Wilden von Aveyron]]“, ein [[Wolfskind|wildes Kind]] von elf oder zwölf Jahren, das 1799 im Wald von Caune ([[Département Aveyron|Aveyron]]), völlig nackt und verwildert aufgegriffen worden war und dessen dramatisches Schicksal seinerzeit für großes öffentliches Aufsehen sorgte. In zwei berühmten Gutachten aus den Jahren 1801 und 1806 dokumentierte und rechtfertigte Itard seine mehrjährigen Unterrichts- und Erziehungsversuche. Als angesehener Arzt empfing Itard am Vormittag seine Privatpatienten und ging am Abend seiner Tätigkeit in der Taubstummenanstalt nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1821 wurde er Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Académie de Médicine&amp;#039;&amp;#039;. Ebenfalls 1821 veröffentlichte er seine Abhandlung über die Krankheiten des Ohres und des Gehörs (&amp;#039;&amp;#039;Traité des maladies de l’oreille et de l’audition&amp;#039;&amp;#039;, Paris), die ihn zum anerkannten Wegbereiter der [[Hals-Nasen-Ohrenheilkunde]] (Oto-Rhino-Laryngologie) machte. Durch seine pädagogische Arbeit mit Viktor sowie zahlreiche Abhandlungen zur [[Sprecherziehung]] und Unterrichtung Gehörloser galt Itard zugleich als ein Vorläufer der [[Gehörlosenpädagogik]] und der [[Geistigbehindertenpädagogik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Itard entwickelten Methoden und didaktischen Materialien wurden später von seinem Schüler [[Edouard Séguin]] zu einer vollständigen [[Pädagogik|Erziehungslehre]] ausgearbeitet. Vermittelt und z.&amp;amp;nbsp;T. modifiziert durch das Werk von [[Maria Montessori]] erfreuen sich diese [[Lehrmittel|didaktischen Materialien]], wie z.&amp;amp;nbsp;B. Steckbrettchen oder Einsatzzylinder, vor allem in Kindergärten sowie in Grund- und Förderschulen bis heute großer Beliebtheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gutachten über die ersten Entwicklungen des Viktor von Aveyron&amp;#039;&amp;#039; (1801); in: Malson u.&amp;amp;nbsp;a. 1972, 114–163&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bericht über die Weiterentwicklung des Viktor von Aveyron&amp;#039;&amp;#039; (1806/1807); in: Malson u.&amp;amp;nbsp;a. 1972, 164–220&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Traité des maladies de l&amp;#039;oreille et de l&amp;#039;audition&amp;#039;&amp;#039; (1821), 2 Bde.; (Méquignon Marvis) Paris&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Victor, das Wildkind vom Aveyron&amp;#039;&amp;#039;, mit Einl. u. Nachw. v. Jakob Lutz; (Rotapfel) Stuttgart 1967&lt;br /&gt;
* [[Lucien Malson]], Jean Itard, [[Octave Mannoni]]: &amp;#039;&amp;#039;Die wilden Kinder&amp;#039;&amp;#039;; deutsch von Eva Moldenhauer; (Suhrkamp) Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1972&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption in der Kunst ==&lt;br /&gt;
Der französische Kinofilm [[Der Wolfsjunge]] (L’enfant sauvage) des Regisseurs [[François Truffaut]] basiert auf Itards Beobachtungen von &amp;#039;&amp;#039;Victor von Aveyron&amp;#039;&amp;#039;. [[T. C. Boyle]]s Erzählung &amp;#039;&amp;#039;Das wilde Kind&amp;#039;&amp;#039; (2010) schildert das Scheitern von Itards pädagogischen Bemühungen, den „Wolfsjungen“ in die Gesellschaft zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Werner, Birgitt: &amp;#039;&amp;#039;Die Erziehung des Wilden von Aveyron. Ein Experiment auf der Schwelle zur Moderne.&amp;#039;&amp;#039; Lang, Frankfurt/M. 2004, ISBN 978-3-631-52207-3&lt;br /&gt;
* Ladenthin, Volker: &amp;#039;&amp;#039;Zur Pädagogik Jean Itards und zu Aspekten ihrer Rezeption bei Maria Montessori.&amp;#039;&amp;#039; In: Pädagogische Rundschau 51 (1997), S. 499–515&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Koch (Erziehungswissenschaftler)|Friedrich Koch]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Wilde Kind. Die Geschichte einer gescheiterten Dressur.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1997, Seite 133 ff., ISBN 978-3-434-50410-8&lt;br /&gt;
* Lane, Harlan: &amp;#039;&amp;#039;Das wilde Kind von Aveyron. Der Fall des Wolfsjungen.&amp;#039;&amp;#039; Deutsch von B. Samland. Ullstein Materialien, Frankfurt a. M. – Berlin – Wien 1985 (1. Auflage 1976) (mit einem Überblick über die zeitgenössische Diskussion und dem  Abdruck der wichtigsten Quellen)&lt;br /&gt;
* Barbara I. Tshisuaka: &amp;#039;&amp;#039;Itard, Jean Marc Gaspard.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, Berlin und New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 684.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118722956}}&lt;br /&gt;
* [http://classiques.uqac.ca/classiques/itard_jean/victor_de_l_Aveyron/victor.html Mémoire (1801) et Rapport sur Victor de l&amp;#039;Aveyron (1806)] (französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118722956|LCCN=n/50/37689|VIAF=51691132}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Itard, Jean}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:HNO-Arzt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1774]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1838]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Itard, Jean&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Itard, Jean Marc Gaspard (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Arzt und Taubstummenlehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. April 1774&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oraison]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Juli 1838&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RobertLechner</name></author>
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