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	<title>Jean Ignace Roderique - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-23T20:12:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jean_Ignace_Roderique&amp;diff=1846395&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gmünder: /* Werke */ +ddb</title>
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		<updated>2024-12-20T07:51:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke: &lt;/span&gt; +ddb&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jean Ignace Roderique&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Johann Ignaz Roderique&amp;#039;&amp;#039;) (* [[3. November]] [[1696]] in [[Malmedy]]; † [[4. April]] [[1756]] in [[Köln]]) war ein Kölner Publizist und Historiker. Als Zeitungsverleger brachte er ab 1734 die international beachtete [[Gazette de Cologne]] in französischer Sprache heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;In deutschen Archivbeständen wie der Kölner Universitätsbibliothek ist die &amp;#039;&amp;#039;Gazette de Cologne&amp;#039;&amp;#039; als zweimal wöchentlich erscheinendes Blatt von 1743 bis 1799 angegeben, jedoch fehlen ganze Jahrgänge, um das nachzuhalten. Wenn die internationale Presse viel später, im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert von der „Cologne Gazette“ schreibt, meint sie die [[Kölnische Zeitung]] und nicht die Gazette de Cologne.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jean Ignace Roderique war Sohn von Jean Roderique (* 1661/62; † 1759/65) (Uhrmacher und Goldschmied, seit 1715 Bürgermeister von Malmedy) und Anne Marie Meyer († 1765). In Trier war er Novize bei den [[Jesuiten]]. Anschließend studierte er [[Theologie]] in Köln und Münster. 1725 trat Roderique eine Professur für [[Algebra]], [[Analysis]] und [[Geographie]] in [[Universität Würzburg|Würzburg]] an, wo er an der Diffamierungsaffäre um die [[Würzburger Lügensteine]] beteiligt war.&amp;lt;ref&amp;gt;Cornelius Steckner, Lügensteine und Weltarchäologie. Zum 300jährigen Gedächtnis der Approbation der Leibnizschen Protogaea, in: Josef Mühlenbrock, Tobias Escher (Hrsg.): Irrtümer &amp;amp; Fälschungen der Archäologie (Herne: Nünnerich-Asmus Verlag 2018; ISBN 3-96176-030-6) S. 86–93.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sites.google.com/site/drcsteckner/showcase/domain1/Cornelius_Steckner_Lügenstein_und_Weltarchäologie_2018.pdf Cornelius Steckner: Lügenstein und Weltarchäologie]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1730 ließ er sich in Köln nieder und heiratete im Frühjahr 1731 Maria Sybilla Katherina Pöler, geb. Topsius. 1732 nahm er eine Professur für Geschichte an der [[Universität zu Köln]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Primär aus finanziellen Gründen (die Universität zahlte schlecht) stieg Roderique ins Verlagswesen ein. 1734 beantragte er beim Kölner Rat die Genehmigung zur Herausgabe einer französischsprachigen Zeitung, der &amp;#039;&amp;#039;Gazette de Cologne&amp;#039;&amp;#039;. 1735 mit einem Privileg [[Karl VI. (HRR)|Kaiser Karls VI.]] ausgestattet und unter der Auflage, sich nicht kritisch gegenüber dem Hof zu äußern, erschien die Gazette zweimal wöchentlich dienstags und freitags. Sie wurde zu einem der einflussreichsten Blätter im Europa des 18. Jahrhunderts. Neben der gedruckten Zeitung gab Roderique auch individuell angefertigte „geschriebene Zeitungen“ für einen ausgewählten Bezieherkreis heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;Deeters/Helmrath: &amp;#039;&amp;#039;Quellen zur Geschichte der Stadt Köln Bd. II&amp;#039;&amp;#039;, S. 259f&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen der einseitigen, pro-österreichischen Haltung der &amp;#039;&amp;#039;Gazette de Cologne&amp;#039;&amp;#039; während des [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieges]] wurde Roderique am 13. April 1741 von einem bezahlten Kölner Schläger im Auftrag des preußischen Königs [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich II.]] auf offener Straße verprügelt. Die königliche Anweisung lautete auf „eine Tracht Prügel“ und wurde mit 50 Dukaten bezahlt. Roderique entschuldigte sich anschließend, änderte aber den Kurs seiner Zeitung nur geringfügig.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Salomon: Geschichte des Deutschen Zeitungswesens. Erster Band. Oldenburg, Leipzig 1906&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschäft mit den Nachrichten machte Johann Ignaz Roderique zu einem wohlhabenden und angesehenen Bürger Kölns, der über weitläufige internationale Beziehungen verfügte. Sein Grab befindet sich im Klarissenkloster Köln. Nach seinem Tod übernahm sein Neffe Caspar Anton Jacquemotte das Zeitungsunternehmen. Er nahm den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;de Roderique&amp;#039;&amp;#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Deeters/Helmrath (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Quellen zur Geschichte der Stadt Köln Bd. II: Spätes Mittelalter und frühe Neuzeit (1396-1794).&amp;#039;&amp;#039; Köln 1996, ISBN 978-3-7616-1285-9, J.P. Bachem Verlag. S. 256ff&lt;br /&gt;
* {{ADB|29|22|23|Roderique, Johann Ignaz de|[[Johann Jakob Merlo]]|ADB:Roderique, Johann Ignaz}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|699|700|Roderique, Jean Ignace (Johann Ignaz)|[[Herbert Hömig]]|123887569}}&lt;br /&gt;
* Herbert Hörnig, &amp;#039;&amp;#039;Jean Ignace Roderique und die Anfänge der Geschichtswissenschaft an der Kölner Universität&amp;#039;&amp;#039;, in: Annalen Bd. 180 (1978), S. 146–168.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Historiae universalis institutiones&amp;#039;&amp;#039;, 1731&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ignatii Roderique De Abbatibus Monasteriorum Malmundariensis Et Stabulensis Disceptatio Tertia, Prima Adversus Vindicias Stabulenses D. Edmundi Martene Presbyteri Benedictini E Congregatione S. Mauri&amp;#039;&amp;#039;. Apud Authorem, Coloniae 1731 {{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-550717}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|123887569}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123887569|VIAF=55066536}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Roderique, Jean Ignace}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Julius-Maximilians-Universität Würzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universitas Studii Coloniensis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1696]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1756]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Roderique, Jean Ignace&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Roderique, Johann Ignaz; Roderique, Johannes Ignatius&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Publizist und Hochschullehrer in Köln&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. November 1696&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Malmedy]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. April 1756&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gmünder</name></author>
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