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	<title>Jean Berlit - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2024-06-02T13:51:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Jean Berlit.JPG|miniatur|Jean Berlit (1928)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jean Berlit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Juni]] [[1848]] in [[Kassel]]; † [[9. Oktober]] [[1937]] ebenda; eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Johannes Berlit&amp;#039;&amp;#039;) war ein [[Deutschland|deutscher]] Bäderunternehmer und der Gründer des [[Luftkurort]]es [[Hochwaldhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Berlit wurde in Kassel geboren. Sein Vater war Küster an der dortigen [[Martinskirche (Kassel)|St. Martinskirche]]. Nach dem Besuch der Realschule lernte er in einem Seiden- und Modegeschäft. 1866 wanderte Berlit in die [[Vereinigte Staaten|USA]] aus, wo er zunächst als Übersetzer für eine Zeitung und später als Kaufmann arbeitete. Von 1868 bis 1872 war er in [[Nebraska]] ansässig, wo er als Redakteur einer [[Deutsch-Amerikaner|deutsch-amerikanischen]] Zeitung wirkte und außerdem politisch die [[Republikanische Partei]] durch Gründung von Wahlvereinen unterstützte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An [[Malaria]] erkrankt, kehrte er im Herbst 1872 nach Kassel zurück. Vorerst war er Teilhaber einer Bank, machte sich aber schon bald mit einem [[Kolonialwaren]]- und [[Feinkost]]geschäft selbstständig. Er entwickelte das Patent für den &amp;#039;&amp;#039;Kasseler Hafer-Kakao&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Uwe Spiekermann |url=https://uwe-spiekermann.com/2018/06/09/kasseler-haferkakao-ein-verlorenes-konsumgut/ |titel=Kasseler Haferkakao – Ein verlorenes Konsumgut |werk=Website |hrsg= |datum=2018-06-09 |abruf=2024-06-2 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Berlit wurde auch in der Politik für die liberale [[Deutsche Fortschrittspartei|Fortschrittspartei]] tätig. Nach einem Todesfall in der eigenen Familie gab er sein Geschäft auf und wechselte 1879 in die Heilbäderbranche. Sein Spezialgebiet wurde die Anwendung des Kalziums in der [[Diät]]ik mit besonderer Berücksichtigung der [[Arterienverkalkung]] und der [[Herz]]tätigkeit. Zusammen mit einigen rheinischen Industriellen gründete er 1899 die Aktiengesellschaft [[Bad Salzschlirf]] und wurde dort (wie später auch in [[Bad Orb]]) Badedirektor. In dieser Eigenschaft suchte er einen Ort für die Nachkur der Bad Salzschlirfer Patienten in einem der benachbarten [[Mittelgebirge]].&lt;br /&gt;
Sein Sohn [[Georg Berlit|Georg]] (1878–1946) war der langjährige Kurdirektor (1907–1945) (später auch ein äußerster Miteigentümer) und der Schöpfer der Blütezeit des Kurortes [[Polanica-Zdrój|Altheide Bad]] in der [[Grafschaft Glatz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1902 lernte er bei einer orientierenden Wanderung das Dorf [[Ilbeshausen]] im [[Vogelsberg]] kennen. Er beschloss, in dessen Nachbarschaft ein Kurviertel anzulegen, und erwarb 1903 ein Gelände direkt am [[Oberwald (Vogelsberg)|Oberwald]]. Auf diesem entstand nun der Ort &amp;#039;&amp;#039;Hochwaldhausen&amp;#039;&amp;#039;, dessen Aufbau und weitere Entwicklung zu seinem Lebenswerk werden sollten. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] bemühte er sich erfolglos um die Anlage einer Siedlung für [[Veteran|Kriegsveteranen]] in Hochwaldhausen. Mehr Erfolg hatte 1927/28 die Ansiedlung eines großzügigen Erholungsheimes der [[Allgemeine Ortskrankenkasse|AOK Kassel]], in deren Vorstand Berlit war. Auch sein Wohnhaus in Kassel verkaufte er 1925 an die AOK, die an gleicher Stelle bis heute ihren Verwaltungssitz hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 trat Berlit als Vertrauter von [[Philipp Scheidemann]] in die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] ein und war für diese bis 1922 [[Stadtrat]] in Kassel. Noch im hohen Alter betätigte der überzeugte Sozialdemokrat sich 1931 mittels eines Flugblattes in Ilbeshausen und Hochwaldhausen gegen den anwachsenden [[Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerhard Kalkhof: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Luftkurortes Ilbeshausen-Hochwaldhausen&amp;#039;&amp;#039;. Grebenhain 1993&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Berlit, Jean}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Dienstleistung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Kassel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bad Salzschlirf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Grebenhain)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1848]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Berlit, Jean&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Berlit, Johannes&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bäderunternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Juni 1848&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kassel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Oktober 1937&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kassel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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