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	<title>Jean Béraud - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Br am 11. August 2023 um 08:50 Uhr</title>
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		<updated>2023-08-11T08:50:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Jean Béraud, by Jean Béraud.jpg|mini|Selbstbildnis (ca. 1909)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jean Béraud La Modiste Sur Les Champs Elysees.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;La Modiste sur les [[Avenue des Champs-Élysées|Champs-Elysées]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jean Béraud&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* {{JULGREGDATUM|12|1|1849}} in [[Sankt Petersburg]], [[Russisches Kaiserreich]]; † [[4. Oktober]] [[1935]] in [[Paris]]) war ein [[Frankreich|französischer]] [[Malerei|Maler]] und [[Graphiker]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Jean Béraud kam als Sohn des [[Bildhauer]]s Jean Béraud und seiner Ehefrau Geneviève Eugénie Jacquin in Sankt Petersburg zur Welt. Zur Familie gehörten weiterhin seine Zwillingsschwester Mélanie sowie die Schwestern Adrienne und Estelle. Die Familie Jean Bérauds lebte zur Zeit seiner Geburt in Sankt Petersburg, da sein Vater, ein Bildhauer, hier beruflich tätig war. Vermutlich wirkte er an der Fertigstellung der neuen [[Isaakskathedrale]] mit. Nach dem Tod des Vaters 1853 kehrte die Familie nach Paris zurück. Hier besuchte er zunächst das Lycée Bonaparte (heute [[Lycée Condorcet]]) und nahm anschließend ein Jurastudium auf, um Rechtsanwalt zu werden. Nach dem [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] entschied er sich jedoch für eine künstlerische Ausbildung. Béraud besuchte zwei Jahre die [[École nationale supérieure des beaux-arts de Paris|École des Beaux-Arts]] und wurde Schüler [[Léon Bonnat]]s. Anschließend bezog Béraud ein eigenes Atelier im Künstlerviertel [[Montmartre]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1873 bis 1889 stellte er regelmäßig im [[Salon de Paris|Pariser Salon]] aus. Erste Anerkennung erhielt er hier 1876 für das Gemälde &amp;#039;&amp;#039; Le Retour de l&amp;#039;enterrement&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Der Heimweg von der Beerdigung&amp;#039;&amp;#039;). Seit 1885 war Béraud Mitglied der [[Société des Pastellistes]], die auf der [[Weltausstellung Paris 1889|Weltausstellung 1889]] in einem eigenen Pavillon Werke ihrer Mitglieder zeigte. Béraud erhielt hier eine Goldmedaille. Von 1890 bis 1929 stellte er seine Bilder im &amp;#039;&amp;#039;Salon de la Société Nationale&amp;#039;&amp;#039; aus, den er zusammen mit [[Auguste Rodin]], [[Jean-Louis-Ernest Meissonier]] und [[Puvis de Chavannes]] gründete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1894 erhielt Jean Béraud die Ernennung zum [[Ehrenlegion|Offizier der Ehrenlegion]]. Im Februar 1897 diente er seinem Freund [[Marcel Proust]] als [[Sekundant]], als dieser sich mit dem Kritiker [[Jean Lorrain]] duellierte. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts widmete er sich weniger seiner eigenen Malerei, sondern arbeitete in der Organisation der Société Nationale des Beaux-Arts, in zahlreichen Ausstellungsgremien und Jurys. Jean Béraud hatte nie geheiratet und keine Kinder. Sein Grab befindet sich neben dem der Mutter und der Zwillingsschwester auf dem [[Cimetière Montparnasse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Seinem Lehrer Bonnat folgend, begann Béraud seine Karriere als Porträtmaler. 1875 wandte er sich mit &amp;#039;&amp;#039;Leda&amp;#039;&amp;#039; erstmals einem mythologischen Thema zu. Das 1876 im Salon ausgestellte &amp;#039;&amp;#039;Retour de l&amp;#039;enterrement&amp;#039;&amp;#039; brachte für den Künstler den Durchbruch. Hierin zeigte er eine Trauergesellschaft nach der Beerdigung in entspannter Atmosphäre. Während sich ein Mann eine Zigarre anzündet, sind andere Personen im Gespräch vertieft. Diese Straßenszene bildete den Auftakt für zahlreiche ähnliche Motive. Seine Darstellungen der [[Avenue des Champs-Élysées|Champs-Elysées]], der [[Pariser Markthallen|Hallen]], von [[Montmartre]] oder der Seineufer sind detailgetreue Abbildungen des Pariser Alltagslebens während der [[Belle Époque]]. Ein Beispiel dafür ist das Gemälde [[La Pâtisserie Gloppe]] aus dem Jahr 1889. Der Stil seiner Malerei bewegt sich zwischen akademischer Malerei und [[Impressionismus]]. Während die meisten Impressionisten dem turbulenten Paris entflohen und die Landschaft der Umgebung malten, fand Béraud in seinem Freund [[Édouard Manet]] und in [[Edgar Degas]] Vorbilder, zu deren Motiven ebenfalls die Darstellung des vitalen Stadtlebens gehörte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1890 wandte sich Béraud in seinen Bildern auch religiösen Themen zu. Diese Gemälde erinnern an niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts. Im Salon 1891 stellte er mit &amp;#039;&amp;#039;La Madeleine chez le Pharisien&amp;#039;&amp;#039; eine biblische Szene aus, in der die dargestellten Personen zeitgenössische Kleidung tragen. Diese lebensnahe Umsetzung eines traditionellen Bildthemas galt der Kunstkritik jener Zeit als skandalös.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Jean Béraud Portrait D&amp;#039;un Homme Elegant.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Portrait D&amp;#039;un Homme Elegant&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
Bild:Jean_Béraud_Le_Boulevard_St._Denis,_Paris.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Le Boulevard St. Denis, Paris&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
Bild:Jean Béraud Au Café.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Au Café&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
Bild:Jean Béraud The Magdalen at the House of the Pharisees.jpg|&amp;#039;&amp;#039;La Madeleine chez le Pharisien&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;br&amp;gt;Jesus, Maria Magdalena und [[Ernest Renan]] (in der Mitte), Verfasser von &amp;#039;&amp;#039;[[Das Leben Jesu (Renan)|Das Leben Jesu]]&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{AKL|9|227|228|Béraud, Jean|V. Ritter}}&lt;br /&gt;
* [[Ursula Bode (Journalistin)|Ursula Bode]]: &amp;#039;&amp;#039;Paris – Belle Epoque. 1880–1914&amp;#039;&amp;#039;. Edition Bongers, Recklinghausen 1994, ISBN 3-7647-0444-6.&lt;br /&gt;
* Patrick Offenstadt: &amp;#039;&amp;#039;The Belle Epoque. A Dream of Times Gone by Jean Béraud; catalogue raisonné&amp;#039;&amp;#039;. Taschen Verlag, Köln 1999, ISBN 3-8228-6513-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.livemaster.ru/topic/79851-prekrasnaya-epoha-mody-v-kartinah-zhana-bero Biografie], &amp;#039;&amp;#039;Messe der Meister&amp;#039;&amp;#039; (russisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.artcyclopedia.com/artists/beraud_jean.html Jean Béraud] bei artcyclopedia.com (engl.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116124717|LCCN=nr/99/35516|NDL=00905489|VIAF=37659021}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Beraud, Jean}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Paris)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person um Marcel Proust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Offizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1849]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Béraud, Jean&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Maler und Graphiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Januar 1849&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sankt Petersburg]] [[Russisches Kaiserreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Oktober 1935&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Br</name></author>
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