<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Jean-Martin_Charcot</id>
	<title>Jean-Martin Charcot - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Jean-Martin_Charcot"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jean-Martin_Charcot&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-23T02:21:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jean-Martin_Charcot&amp;diff=152945&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jean-Martin_Charcot&amp;diff=152945&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-21T07:56:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Charcot01.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Jean-Martin Charcot&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jean-Martin Charcot.jpg|mini|hochkant|Porträt von &amp;#039;&amp;#039;Jean-Martin Charcot&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jean-Martin Charcot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. November]] [[1825]] in [[Paris]]; † [[16. August]] [[1893]] in [[Montsauche-les-Settons]] am [[Lac des Settons]]/[[Département Nièvre]] im [[Morvan]]) war ein [[Frankreich|französischer]] [[Pathologe]] und [[Neurologe]]. Er war Professor der Pathologischen Anatomie und der Neurologie in Paris und zählt zu den bedeutendsten Ärzten in der Geschichte des dortigen [[Hôpital de la Salpêtrière]]. 1882 etablierte er dort die erste eigenständige neurologische Abteilung in Europa. Zusammen mit [[Guillaume-Benjamin Duchenne]] gilt er als Begründer der modernen [[Neurologie]]. Bekannt wurden er und seine Schule unter anderem durch [[Hysterie]]studien. Der Polarforscher [[Jean-Baptiste Charcot]] war sein Sohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pr Charcot DSC09405.jpg|mini|hochkant|Charcot demonstriert, assistiert von [[Joseph Babinski]], an der Salpêtrière die hysterische Patientin [[Blanche Wittman]] in hypnotisiertem Zustand. Gemälde von [[André Brouillet]] (Ausschnitt), 1887.]]&lt;br /&gt;
Nach dem Abschluss des Medizinstudiums 1853 an der [[Sorbonne]] mit einer [[Dissertation|Doktorarbeit]] über verschiedene Formen des Gelenkrheumatismus&amp;lt;ref&amp;gt;Jean-Martin Charcot: &amp;#039;&amp;#039;Etudes pour servir à l’affection décrite sous les noms de goutte asthénique primitive, nodosités des jointures, rhumatisme articulaire chronique.&amp;#039;&amp;#039; 1853 &amp;lt;/ref&amp;gt; arbeitete Charcot zunächst als Inhaber einer Privatpraxis und ab 1848 als Krankenhausarzt an der [[Hôpital de la Salpêtrière|Salpêtrière]], wo er 1862 Chefarzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara I. Tshisuaka: &amp;#039;&amp;#039;Charcot, Jean Martin.&amp;#039;&amp;#039; 2005, S. 237.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1872 wurde er ordentlicher Professor für pathologische Anatomie an der [[Universität von Paris|Universität Paris]], wo er zahlreiche Arbeiten zur [[Anatomie]] und [[Pathologie]] des [[Nervensystem]]s veröffentlichte. 1882 wurde für Charcot der weltweit erste Lehrstuhl für &amp;#039;&amp;#039;Krankheiten des Nervensystems&amp;#039;&amp;#039; am [[Hôpital de la Salpêtrière]] in Paris errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1883 wurde Charcot in die [[Académie des sciences]] aufgenommen. 1888 bis 1889 publizierte er seine berühmten &amp;#039;&amp;#039;Leçons du mardi&amp;#039;&amp;#039;, in denen er vor einem internationalen Auditorium von Ärzten, Journalisten und Schriftstellern klinische Fälle demonstriert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum ein anderer Wissenschaftler des 19. Jahrhunderts hat die Entwicklung der [[Neurologie]] so nachhaltig beeinflusst wie Charcot. In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts gelangen ihm bedeutende Erkenntnisse auf fast allen Gebieten der Neurologie. So beschrieb er als erster die [[amyotrophe Lateralsklerose]] und die neurogene [[Arthropathie]]. Außerdem grenzte er die [[Multiple Sklerose]] und die [[Parkinson-Krankheit]] als eigenständige Krankheitsbilder voneinander ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Amtszeit als Chef der Klinik und Anstalt Salpêtrière ließ Charcot Fotografien einiger Patientinnen anfertigen. Die Frauen, bei denen in erster Linie Hysterie diagnostiziert worden war, wurden in der Anstalt behandelt und dienten gleichzeitig als Versuchspersonen für Charcots Entwicklung der Hysteriediagnose. Eine Auswahl der entstandenen Aufnahmen, zusammen mit Fallbeschreibungen und Protokollen von Anfällen in drei Bänden unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Iconographie photographique de la Salpêtrière&amp;#039;&amp;#039; (1876–1880) veröffentlicht, gilt als Meilenstein der medizinischen Fotografie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Georges Didi-Huberman |Titel=Die Erfindung der Hysterie. Die photographische Klinik von Jean-Martin Charcot |Verlag=Fink |Ort=München |Datum=1997 |ISBN=978-3-770-53148-6}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Susanne Holschbach |Titel=K(l)eine Differenzen? Weibliche und männliche Körper in der fotografischen Ikonografie der Hysterie |Sammelwerk=WerkstattGeschichte |Nummer=47 |Datum=2008 |Seiten=23-39}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Juni 1884 kam es auf Vermittlung von Charcots Assistenten Raymond Combret, einem Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Theosophischen Gesellschaft in Paris&amp;#039;&amp;#039;, zu einem Treffen mit [[Henry Steel Olcott]] von der [[Theosophische Gesellschaft|Theosophical Society]] in der Salpêtrière.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Webb411&amp;quot;&amp;gt;[[James Webb (Historiker)|James Webb]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Zeitalter des Irrationalen. Politik, Kultur &amp;amp; Okkultismus im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Marix, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-86539-152-0, S. 411.&amp;lt;/ref&amp;gt; In seinen späteren Jahren führte Charcot vorwiegend psychopathologische Studien über die [[Hysterie]] durch. Seine Ergebnisse wurden zwar teilweise später revidiert, hatten aber großen Einfluss auf die Entwicklung der [[Psychiatrie]] und auf die [[Psychoanalyse]] seines Schülers [[Sigmund Freud]]. Es war Charcots klinischer Einsatz der [[Hypnose]] bei dem Versuch, eine organische Ursache für die Hysterie herauszufinden, die Freuds Interesse an den psychischen Ursachen der [[Neurose]]n weckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freud studierte ab August 1885 bei Charcot an der Salpêtrière. Während er später erfolgreich seine Schöpfung, die Psychoanalyse, als unabhängige Wissenschaft etablierte, wird oft vergessen, dass diese mit dem Studium der Hypnose bei Charcot begann, den auch andere interessierte Mediziner (wie 1881 [[Konrad Rieger]]) zur Beobachtung von dessen Hypnosebehandlungen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Mettenleiter]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Juliusspital in Würzburg. Band III: Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Oberpflegeamt der Stiftung Juliusspital Würzburg anlässlich der 425jährigen Wiederkehr der Grundsteinlegung. Stiftung Juliusspital Würzburg, Würzburg 2001, ISBN 3-933964-04-0, S. 350.&amp;lt;/ref&amp;gt; aufsuchten. Andere Forschungen Charcots zu veränderten [[Bewusstseinszustand|Bewusstseinszuständen]], die durch hypnotische [[Trance]] verursacht wurden, brachten weitere Disziplinen hervor, die weniger mit dem materialistischen [[Zeitgeist]] konform gingen als diejenige Freuds.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Webb411&amp;quot; /&amp;gt; Freud übersetzte zwei Bücher Charcots und versah diese mit kritischen Anmerkungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ÄL&amp;quot;&amp;gt;[[Helmut Siefert]]: &amp;#039;&amp;#039;Jean-Martin Charcot&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Wolfgang U. Eckart]] und [[Christoph Gradmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ärztelexikon. Von der Antike bis zum 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, 1. Aufl. 1995 C. H. Beck München S. 93+94, &amp;#039;&amp;#039;Ärztelexikon. Von der Antike bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, 2. Aufl. 2001, S. 76–78, 3. Aufl. 2006 Springer Verlag Heidelberg, Berlin, New York S. 79–81. {{DOI|10.1007/978-3-540-29585-3}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charcot war Repräsentant der herrschenden Wissenschaft des 19. Jahrhunderts, die sich mit der Hypnose „abgefunden“ hatte, und war bemüht, eine neurophysiologische Erklärung für die von ihm beobachteten Symptome zu finden. Er suchte eine rein materialistische Erklärung, mit der Personen, die sich leicht hypnotisieren ließen, als psychisch krank angesehen werden konnten, und mit der man die aufeinander folgenden Hypnosestadien streng klassifizieren konnte. Erst 1884 wurden seine [[Hypothese]]n von [[Hippolyte Bernheim]] und [[Ambroise-Auguste Liébeault]] in Frage gestellt, die die Theorie aufstellten, wonach der hypnotische Zustand durch [[Suggestion]] hervorgebracht werde, was in Liébeaults medizinischer Praxis schließlich bewiesen werden konnte. Es stellt sich heraus, dass Charcots Glaube, die Hypnose habe krankheitsbedingte Ursachen, daher rührte, dass er an der Salpêtrière zufällig überwiegend mit Hysterikern arbeitete. Charcot gestand seine Niederlage einige Monate vor seinem Tod ein, indem er in einem Artikel verlauten ließ, dass Hysteriker prinzipiell leicht der Suggestion unterliegen.&amp;lt;ref&amp;gt;James Webb: &amp;#039;&amp;#039;Das Zeitalter des Irrationalen. Politik, Kultur &amp;amp; Okkultismus im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Marix, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-86539-152-0, S. 409–410.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charcot starb 1893 nach einem [[Angina pectoris|Angina-pectoris-Anfall]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jean-Martin Charcot sammelte als seit der Jugend künstlerisch begabter und an Kunst interessierter Arzt historische Darstellungen der Hysterie. Außerdem führte er die Fotografie als Methode der klinischen Dokumentation zum einen und als didaktische Methode im Unterricht (Projektion von Diapositiven) zum anderen ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ÄL&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charcots Arbeiten werden von [[Axel Munthe]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Das Buch von San Michele]]&amp;#039;&amp;#039; eingehend beschrieben. Auch in [[Henri Ellenberger|Henri F. Ellenbergers]] Standardwerk &amp;#039;&amp;#039;Die Entdeckung des Unbewußten: Geschichte und Entwicklung der dynamischen Psychiatrie von den Anfängen bis zu Janet, Freud, Adler und Jung&amp;#039;&amp;#039; findet sich eine ausführliche Darstellung Charcots.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere berühmte Schüler Charcots waren [[Georges Gilles de la Tourette]], [[Joseph Babinski]], [[Gheorghe Marinescu]], [[Pierre Janet]] und [[Charles-Joseph Bouchard]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffe und Erkrankungen, die nach Charcot benannt sind ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Charcot Krankheit/Morbus Charcot:&amp;#039;&amp;#039; Amyotrophe Lateralsklerose, jedoch auch gelegentlich für die Multiple Sklerose verwandt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Morbus Charcot-Marie-Tooth]]:&amp;#039;&amp;#039; [[Hereditäre motorisch-sensible Neuropathie]] (HMSN), die heute anhand der verschiedenen Verlaufsformen unterteilt werden.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Erb-Charcot-Syndrom]]:&amp;#039;&amp;#039; (Syphilitische oder [[Spastische_Paraplegie|Spinalparalyse]]), ursprünglich bei [[Syphilis]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;erkrankten beobachtet.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Charcot-Trias:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
**[[Charcot-Trias (Neurologie)|Charcot-Trias I]] in der [[Neurologie]] bezeichnet als Symptomkombination aus Intentions[[tremor]], skandierender Sprache und einem [[Nystagmus]] bei [[Kleinhirnsyndrom]] und Multipler Sklerose.&lt;br /&gt;
** [[Charcot-Trias (Innere Medizin)|Charcot-Trias II]] in der [[Innere Medizin|Inneren Medizin]] bezeichnet als Symptomkombination aus Oberbauchschmerz rechts, Fieber und [[Ikterus]] bei eitriger [[Cholangitis]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Charcot-Schwindel:&amp;#039;&amp;#039; [[Synkope (Medizin)|Synkope]] oder Schwindel, durch einen Hustenanfall ausgelöst und einhergehend mit einem [[Larynx|laryngealen]] [[Spasmus]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Charcot-Bouchard-Aneurysma:&amp;#039;&amp;#039; Kleine [[zerebrales Aneurysma|zerebrale Aneurysmen]] als mögliche Ursache intrazerebraler Blutungen.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Charcot-Joffroy-Syndrom:&amp;#039;&amp;#039; [[Thrombophlebitis]] der meningoarachnoiden Venen mit Pachy[[meningitis]], auch als Spillers-Syndrom bekannt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Charcot-Punkte/Zonen:&amp;#039;&amp;#039; Punkte, an denen durch Druck eine [[Hysterie|hysterische]] Krise ausgelöst werden kann.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Charcot-Leyden-Kristalle:&amp;#039;&amp;#039; farblose, spitze oktaedrische Kristalle im Sputum von [[Asthma bronchiale|Asthmakranken]], 1869 von [[Ernst von Leyden|Ernst Leyden]] entdeckt, genannt auch „Asthmakristalle“.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Paul Diepgen]], [[Heinz Goerke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Ludwig Aschoff|Aschoff]]/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Charcot&amp;#039;s Syndrom:&amp;#039;&amp;#039; [[Periphere arterielle Verschlusskrankheit|Claudicatio intermittens]] (Schaufensterkrankheit).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Charcot-Gelenk:&amp;#039;&amp;#039; [[neurogen]]e [[Arthropathie]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Charcot-Fuß]]:&amp;#039;&amp;#039; [[Diabetiker]]krankheit, bei welcher es zu Degenerationsprozessen des Fußes kommt. Dieser frakturiert häufig mehrfach unbemerkt und verknöchert in Fehlstellung. Diese Prozesse finden auf Grund der Polyneuropathie asymptomatisch statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charcot prägte außerdem 1886 den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Grande hystérie&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;[[Clownismus]]&amp;#039;&amp;#039;, um das missverständliche &amp;#039;&amp;#039;hystéro-épilepsie&amp;#039;&amp;#039; zu vermeiden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Günter Krämer (Mediziner)|Günter Krämer]]: &amp;#039;&amp;#039;Kleines Lexikon der Epileptologie&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart: Georg Thieme, 2005. (S. 121)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sein Sohn Jean-Baptiste benannte die von ihm entdeckte [[Charcot-Insel]] und den [[Port Charcot]] in der Antarktis nach seinem Vater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charcot im Film ==&lt;br /&gt;
Der von [[Alice Winocour]] inszenierte französische Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Augustine (Film)|Augustine]]&amp;#039;&amp;#039; (2012) zeigt [[Vincent Lindon]] in der Rolle des Arztes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{IMDb|tt2098628|Augustine}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bibliothèque diabolique (Collection Bourneville)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wanda Bannour: &amp;#039;&amp;#039;Jean-Martin Charcot et l’hystérie&amp;#039;&amp;#039;. Paris 1992.&lt;br /&gt;
* [[Hippolyte Bernheim]]: &amp;#039;&amp;#039;Hypnotisme et suggestion: Doctrine de la Salpêtrière et doctrine de Nancy&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Le Temps (Frankreich)|Le Temps]].&amp;#039;&amp;#039; 29. Januar 1891.&lt;br /&gt;
* Jean Bogousslavsky (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Following Charcot. A Forgotten History of Neurology and Psychiatry.&amp;#039;&amp;#039; Basel 2011.&lt;br /&gt;
* [[Georges Didi-Huberman]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Erfindung der Hysterie. Die photographische Klinik von Jean-Martin Charcot.&amp;#039;&amp;#039; Fink, Paderborn 1997, ISBN 978-3-7705-3148-6 (frz. Erstausgabe 1982).&lt;br /&gt;
* Marcel Gauchet, Gladys Swain: &amp;#039;&amp;#039;Le vrai Charcot: les chemins imprévus de l’inconscient&amp;#039;&amp;#039;. Paris 1997.&lt;br /&gt;
* [[Georges Charles Guillain|Georges Guillain]]: &amp;#039;&amp;#039;Jean-Martin Charcot (1825–1893). Sa vie, son oeuvre&amp;#039;&amp;#039;. Paris 1955.&lt;br /&gt;
* Susanne Holschbach: K(l)eine Differenzen? Weibliche und männliche Körper in der fotografischen Ikonografie der Hysterie. In: [[WerkstattGeschichte]]. Nr. 47, 2008, S. 23–39.&lt;br /&gt;
* Arup K. R. Kundu: [https://www.japi.org/september2004/Misc-716.pdf &amp;#039;&amp;#039;Charcot in Medical Eponyms.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;The Journal of the Association of Physicians of India&amp;#039;&amp;#039; (JAPI). Band 52, September 2004, S. 716–718.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Mayer (Wissenschaftshistoriker)|Andreas Mayer]]: &amp;#039;&amp;#039;Mikroskopie der Psyche. Die Anfänge der Psychoanalyse im Hypnose-Labor&amp;#039;&amp;#039;. Göttingen 2002.&lt;br /&gt;
* Paul Richer: &amp;#039;&amp;#039;Études cliniques sur la grande hystérie ou hystéro-épilepsie&amp;#039;&amp;#039;. Paris 1885.&lt;br /&gt;
* Barbara I. Tshisuaka: &amp;#039;&amp;#039;Charcot, Jean Martin.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 237 f.&lt;br /&gt;
* Jean Thuillier: &amp;#039;&amp;#039;Monsieur Charcot de la Salpêtrière&amp;#039;&amp;#039;. Paris 1993.&lt;br /&gt;
* [[Gilles de la Tourette]], Georges Albert Édouard Brutus: &amp;#039;&amp;#039;Traité clinique et thérapeutique de l’hystérie d’après l’enseignement de la Salpêtrière&amp;#039;&amp;#039;. Préface de Jean-Martin Charcot. Paris, 1891ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118976001}}&lt;br /&gt;
* Fabienne Hurst: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.spiegel.de/einestages/jean-marie-charcot-und-die-hysterieforschung-in-der-pariser-salpetriere-a-951005.html Bizarre Forschung: Showtime in der Nervenklinik]&amp;#039;&amp;#039; in [[Spiegel Online]]: &amp;#039;&amp;#039;Einestages&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Robin Pape: [https://biapsy.de/index.php/de/9-biographien-a-z/128-charcot-jean-martin Biographie von Jean Martin Charcot] In: [http://biapsy.de/index.php/de Biographisches Archiv der Psychiatrie (BIAPSY)], 2015.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118976001|LCCN=n/79/65894|VIAF=71481596|NDL=00650216}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Charcot, Jeanmartin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person um Sigmund Freud]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neurologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Medizin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Académie des sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1825]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jean-Martin Charcot| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jean-Baptiste Charcot]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Charcot, Jean-Martin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Neurologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. November 1825&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. August 1893&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Morvan]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>