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	<title>Jean-Claude Grumberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T06:22:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jean-Claude_Grumberg&amp;diff=2109967&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Commons hinzugefügt, typografische Anführungszeichen</title>
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		<updated>2025-01-11T08:30:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commons hinzugefügt, typografische Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Jean-Claude Grumberg par Claude Truong-Ngoc novembre 2013.jpg|miniatur|Jean-Claude Grumberg, November 2013]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jean-Claude Grumberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Juli]] [[1939]] in [[Paris]]) ist ein französischer [[Schriftsteller]], [[Drehbuchautor]] und [[Schauspieler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Grumbergs Vater, ein rumänischer Jude, hatte sich vor dem Zweiten Weltkrieg in Frankreich niedergelassen. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Paris wurde er deportiert. Seine Mutter flüchtete mit den Kindern in das unbesetzte [[Vichy-Frankreich]]. Nach der Schule absolvierte Grumberg von 1953 bis 1957 eine Schneiderlehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenher nahm er Schauspielunterricht und spielte mit Amateurgruppen. Seit 1961 arbeitete Grumberg mit der Compagnie Jacques Fabri zusammen. Damals begann er sich literarisch zu betätigen. Es entstanden unter anderem eine szenische Adaption der Novelle &amp;#039;&amp;#039;Das Duell&amp;#039;&amp;#039; von [[Anton Pawlowitsch Tschechow|Tschechow]] und die Farce &amp;#039;&amp;#039;Mathieu Legros&amp;#039;&amp;#039;, welche 1969 im Pariser Théâtre de la Gaîté-Montparnasse uraufgeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein erstes aufgeführtes Stück war 1967 der Einakter &amp;#039;&amp;#039;Michu&amp;#039;&amp;#039;, worin er sich mit dem Thema [[Geschichte des Antisemitismus seit 1945|Antisemitismus]] auseinandersetzte. 1968 folgte die Uraufführung des noch in der Tradition des [[Absurdes Theater|absurden Theaters]] stehenden &amp;#039;&amp;#039;Morgen, ein Fenster zur Straße&amp;#039;&amp;#039; von 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 erschien am [[Théâtre National de l’Odéon]] sein &amp;#039;&amp;#039;Amorphe d’Ottenburg&amp;#039;&amp;#039; über den wahnsinnigen Kronprinzen Amorphe, der täglich einen Behinderten und ein Kind tötet, um sich der unnützen Esser in seinem Fürstentum zu entledigen. Sein endgültiger Durchbruch gelang Grumberg 1974 mit dem Stück &amp;#039;&amp;#039;Dreyfus&amp;#039;&amp;#039;, das in Deutschland im selben Jahr an den [[Münchner Kammerspiele]]n unter der Regie von [[Hans Schweikart]] uraufgeführt wurde. Im Mittelpunkt dieses Stückes steht eine Gruppe von Amateurschauspielern in der jüdischen Gemeinde einer polnischen Kleinstadt, die als „Theater-im-Theater“ ein Stück über die [[Dreyfus-Affäre]] proben. Grumberg nannte &amp;#039;&amp;#039;Dreyfus&amp;#039;&amp;#039; „die erfundene Biographie meiner Eltern.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 wurde am Théâtre National de l&amp;#039;Odéon &amp;#039;&amp;#039;Das Atelier&amp;#039;&amp;#039; uraufgeführt, worin das Schicksal eines kleinen jüdischen Schneiders im Pariser [[Quartier des Halles]] nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges dargestellt wird. Ausgehend von Antisemitismus sind Rassendiskriminierung und Chauvinismus wiederkehrende Elemente in Grumbergs Werk, das zudem von ausgeprägtem Humor und theatralischer Wirkung geprägt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit [[Constantin Costa-Gavras]] schrieb er das Drehbuch für dessen Film &amp;#039;&amp;#039;[[Der Stellvertreter (2002)|Der Stellvertreter]]&amp;#039;&amp;#039;. Seitdem wirkte er an allen weiteren Filmen Costa-Gavras’ mit und schrieb mit ihm zusammen die Drehbücher für &amp;#039;&amp;#039;[[Die Axt (2005)|Die Axt]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Der Oberst und ich]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Eden is West]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
1991 wurde Grumberg für sein Werk &amp;#039;&amp;#039;Freie Zone&amp;#039;&amp;#039; mit dem [[Molière (Theaterpreis)|Prix Molière]] in der Sparte „Neue Stücke“ ausgezeichnet. Im selben Jahr erhielt er für sein dramatisches Gesamtwerk den Grand Prix de l’[[Académie française]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit [[Costa-Gavras]] erhielt Grumberg 2003 einen [[César]] in der Sparte Bestes adaptiertes Drehbuch für &amp;#039;&amp;#039;Amen&amp;#039;&amp;#039; nach dem Theaterstück &amp;#039;&amp;#039;[[Der Stellvertreter]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 wurde er für das Drehbuch des Spielfilms &amp;#039;&amp;#039;Le Capital&amp;#039;&amp;#039; mit dem [[Prix Max Cukierman]] ausgezeichnet. &amp;#039;&amp;#039;Le Capital&amp;#039;&amp;#039; wurde auf dem „Festival International du Film Indépendant de Bordeaux“ als Abschlussfilm gezeigt. Der Film war außerdem für den Jurypreis des [[Festival Internacional de Cine de San Sebastián|Internationalen Filmfestivals von San Sebastián]] und den [[Fédération Internationale de la Presse Cinématographique|FIPRESCI]]-Preis des [[Toronto International Film Festival|Internationalen Filmfestivals von Toronto]] nominiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2021 war sein in Deutschland als Jugendbuch deklariertes Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Das kostbarste aller Güter]]&amp;#039;&amp;#039; von der [[Deutscher Jugendliteraturpreis|Jugendjury des Deutschen Jugendliteraturpreises]] nominiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theaterstücke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Le Duel&lt;br /&gt;
* Michu&lt;br /&gt;
* Rixe&lt;br /&gt;
* Dreyfus&lt;br /&gt;
* Les Vacances&lt;br /&gt;
* Amorphe d’Ottenburg&lt;br /&gt;
* Chez Pierrot&lt;br /&gt;
* En r’venant de l’Expo&lt;br /&gt;
* Maman revient, pauvre orphelin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1966: Morgen, ein Fenster zur Straße &amp;#039;&amp;#039;(Demain une fenêtre sur rue)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1970: Ticky – Eine Nummer zu klein &amp;#039;&amp;#039;(Trop petit mon ami)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1974: Mathieu Legros, de held van Austerlitz&lt;br /&gt;
* 1979: Das Atelier &amp;#039;&amp;#039;(L’Atelier)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1980: [[Die letzte Metro]] &amp;#039;&amp;#039;(Le Dernier Métro)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1985: Ein Lied von kommenden Tagen &amp;#039;&amp;#039;(Les lendemains qui chantent)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1988: Schwellenjahre &amp;#039;&amp;#039;(Les années sandwiches)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1992: Die kleine Apokalypse &amp;#039;&amp;#039;(La petite apocalypse)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1994: Schmutzige Wäsche &amp;#039;&amp;#039;(Linge sale)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1995: Les milles – Gefangen im Lager &amp;#039;&amp;#039;(Les milles)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1998: Le plus beau pays du monde&lt;br /&gt;
* 1999: Fait d&amp;#039;hiver&lt;br /&gt;
* 2000: Lehrjahre in Paris &amp;#039;&amp;#039;(Julien l&amp;#039;apprenti)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2002: [[Der Stellvertreter (2002)|Der Stellvertreter]] &amp;#039;&amp;#039;(Amen)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2002: Ein Kind unserer Zeit &amp;#039;&amp;#039;(Unfils dans notre temps)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2005: [[Die Axt (2005)|Die Axt]] &amp;#039;&amp;#039;(Le couperet)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2005: [[Der Oberst und ich]] &amp;#039;&amp;#039;(Mon Colonel)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2007: Freie Zone &amp;#039;&amp;#039;(Zone libre)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2009: [[Eden is West]] &amp;#039;&amp;#039;(Eden à l’Ouest)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2010: Nylons und Zigaretten &amp;#039;&amp;#039;(Cigarettes et bas Nylon)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2012: Le Capital&lt;br /&gt;
* 2024: [[Das kostbarste aller Güter (Film)|Das kostbarste aller Güter]] &amp;#039;&amp;#039;(La plus précieuse des marchandises)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugendbücher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2019: &amp;#039;&amp;#039;La Plus Précieuse des marchandises&amp;#039;&amp;#039;; dt. 2020: &amp;#039;&amp;#039;[[Das kostbarste aller Güter]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[C. Bernd Sucher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Theaterlexikon. Autoren, Regisseure, Schauspieler, Dramaturgen, Bühnenbildner, Kritiker.&amp;#039;&amp;#039; Von Christine Dössel und [[Marietta Piekenbrock]] unter Mitwirkung von Jean-Claude Kuner und C. Bernd Sucher. Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 2. Auflage 1999, ISBN 3-423-03322-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0344467}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=140770321|LCCN=n/84/172498|VIAF=113826694}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grumberg, JeanClaude}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:César-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Französisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grumberg, Jean-Claude&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Schriftsteller, Drehbuchautor und Schauspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Juli 1939&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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