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	<title>Jazzkeller Sauschdall - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-02-25T03:23:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: doppelte Parameter entfernt (archive-date ist alias von archivedate), Wikilink formatiert, http nach https umgestellt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Jazzkeller Sauschdall.jpg|mini|Jazzkeller Sauschdall während Veranstaltung]]&lt;br /&gt;
Der Ulmer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jazzkeller Sauschdall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (schwäbisch für „Schweinestall“) wurde 1963 eröffnet und ist damit eine der  traditionsreichsten&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jazzzeitung.de/jazz/2001/04/portrait-ulm.shtml Jazz in Ulm, Jazzzeitung 2001]&amp;lt;/ref&amp;gt; Einrichtungen dieser Art. Der Club in der Prittwitzstrasse 36 fasst etwa 100 Gäste sitzend und etwa 200 stehend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Gegründet wurde er 1963 von Studenten der damaligen Ingenieurschule Ulm, der späteren Fachhochschule, heutigen [[Hochschule Ulm]], nachdem der [[AStA]] schon zuvor einen Jazzreferenten (zur Zeit der Gründung war dies [[Eberhard Lorenz]]) hatte und immer wieder Konzerte in der Aula der Ingenieursschule stattgefunden hatten. Der Sauschdall ist nach dem Verbot der [[verfasste Studierendenschaft| verfassten Studierendenschaft]] in Baden-Württemberg formal ein Referat des UStA e.V., der [[unabhängige Studierendenschaft| unabhängigen Studierendenschaft]] der Hochschule Ulm. Faktisch ist die ehrenamtliche Mitarbeit unabhängig von einer Zugehörigkeit zur Hochschulstudierendenschaft. Der Name geht auf die erste Örtlichkeit zurück, die sich im historischen Stadtzentrum am „Saumarkt“ befand. Doch drang dort bei jedem heftigeren Regen Wasser ein; daher wechselte die Studenteninitiative in die heutigen Räumlichkeiten. Diese befinden sich in einem Teil der ehemaligen [[Bundesfestung Ulm]], dem Festungswerk XX in der Nähe der Hochschule Ulm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Höhepunkt als wichtigster Veranstaltungsort in Ulm hatte der Club in den 1960er bis 1980er Jahren, wobei ab 1973 auch viel [[Folk]]musik gespielt wurde. Bekannt war der Club auch schon früh für seine Tanzveranstaltungen. Ende der 1980er Jahre fand ein größerer Umbau statt und es eröffnete 1988 das [[CAT-Cafe]] als weiteres Kulturreferat des UStA im ebenerdig gelegenen Teil des Gebäudes. Ab den 1990er Jahren bekam der Sauschdall zunehmend Konkurrenz durch andere Veranstaltungsorte in Ulm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1990er Jahre stellte der Club seine Folkreihe ein. Im Programm der frühen 1990er Jahre hielt zunehmend [[Hip-Hop]] Einzug. Mitte der 1990er gehörten die damaligen Sauschdall-Macher, allen voran [[Merlin Bauer]] zu den Mitbegründern von [[Radio freeFM]], des [[freies Radio|freien Radios]] in Ulm. 1996 versammelte sich um die späteren Labelmacher von [[Heimelektro Ulm]] die Bewegungsgruppe und es spielten im Jazzkeller Sauschdall etliche der wichtigsten Vertreter der damaligen [[Elektro]]- und [[Post-Rock]]-Szene.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |title=De:Bug Magazin &amp;amp;#187; heimelektro ulm |date=2012-07-10 |url=http://de-bug.de/mag/1127.html |archive-url=https://archive.today/20120710032510/http://de-bug.de/mag/1127.html|archive-date=2012-07-10|url-status=dead}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.inselmedia.de/leeson/nr9/heimelektro-ulm.htm | wayback=20100114070140 | text=Heimelektro Ulm - Fortschrittliche Popmusik from in beat ween, LESSON #9}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu einem Finanzcrash kam es 1998/99, der Jazzkeller musste vorübergehend geschlossen werden.[[Datei:Caponniere XX.JPG|mini|Der „Sauschdall“ von außen]]Der Initiative einiger Fachhochschulstudenten und des Vereins der Freunde und Förderer des Jazzkeller Sauschdall war es zu verdanken, dass im Herbst 1999 eine Wiedereröffnung stattfinden konnte. Eine tragende Rolle spielte dabei der Ulmer Musiker Reinhard Köhler, der als Programmverantwortlicher für die nächsten zwei Jahre den Jazzkeller wieder auf die Beine stellte. Sein Nachfolger Fred Wiegräfe, ebenfalls Musiker, trat  bereits nach kurzer Zeit krankheitsbedingt zurück. Als Programmgestalter folgten Markus Grospietsch, Oliver Stauß, Robin Schmidt, Johannes Tysiak und Jörg Emmert. Bis Sommer 2012 war Florian Wieland für das Programm verantwortlich, der mit den Schwerpunkten [[Avantgarde-Jazz]], [[Modern Creative]], Contemporary Jazz und Randgebiete derselben arbeitete. Eine seit Sommer 2012 arbeitende Programmgruppe um Philipp Zey und Uwe Duckgeischel widmet sich dem [[traditionellen Jazz]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.augsburger-allgemeine.de/neu-ulm/Junger-Jazz-im-alten-Gemaeuer-id22386971.html Augsburger Allgemeine, Oktober 2012, Junger Jazz im alten Gemäuer]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Herbstprogramm 2011 wurde mit den sogenannten Sonntagskonzerten eine zuvor einige Jahre im benachbarten [[CAT-Cafe]] unter dem Namen Sofakonzerte beheimatete Songwriter- und Popkonzertserie als regelmäßig stattfindende Reihe ins Programm aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.augsburger-allgemeine.de/neu-ulm/Festungswerk-der-Experimentierfreude-id16917231.html Augsburger Allgemeine, September 2011, Festungswerk der Experimentierfreude]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jazzkeller spielte seit der Gründung alles, was im europäischen, teils und internationalen Jazz Rang und Namen hat, teilweise, bevor diese Bands und Musiker nur noch in großen Hallen zu sehen waren. Als wenige Beispiele seien hier nur [[Jan Garbarek]], [[Wolfgang Dauner]], [[Charlie Mariano]], [[Jean-Luc Ponty]], [[Chet Baker]], [[Albert Mangelsdorff]], [[John McLaughlin (Musiker)|John McLaughlin]], [[Manfred Schoof]], [[Barbara Dennerlein]], [[Volker Kriegel]], [[Joachim Kühn]], [[Charly Antolini]], [[Dollar Brand]], [[Alexander von Schlippenbach]], [[Tim Berne]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.augsburger-allgemeine.de/neu-ulm/Packendes-Mit-und-Gegeneinander-id17274626.html Augsburger Allgemeine, Oktober 2011, Packendes Mit- und Gegeneinander]&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Ingrid Laubrock]], Maria Joao, Carlos Bica, Fred Wesley, [[Kirk Lightsey]], [[Aladár Pege]]  und [[Mary Halvorson]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.augsburger-allgemeine.de/neu-ulm/Jazz-ohne-Scheuklappen-id14318296.html Augsburger Allgemeine, April 2011, Jazz ohne Scheuklappen]&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt. In den Anfangszeiten gab es auch Rundfunkübertragungen von Jazzkonzerten des [[Süddeutscher Rundfunk| Süddeutschen Rundfunks]] und des [[Bayerischer Rundfunk| Bayerischen Rundfunks]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation und Programm ==&lt;br /&gt;
Der Jazzkeller wird seit seiner Gründung ausschließlich von ehrenamtlich-unbezahlt arbeitenden, größtenteils jungen Leuten betrieben, unter denen allerdings seit vielen Jahren die Studenten in der Minderzahl sind. Das Programm mit regelmäßigen Konzerten und Veranstaltungen mehrmals pro Woche im Frühjahr und Herbst konzentriert sich auf modernen, zeitgenössischen Jazz und Randgebiete desselben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://sauschdall.de/ Website des Jazzkeller Sauschdall]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de-de.facebook.com/Sauschdall/ Der Sauschdall auf Facebook]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.facebook.com/F%C3%B6rderverein-Jazzkeller-Sauschdall-106949294058240/ Förderverein Jazzkeller Sauschdall auf Facebook]&lt;br /&gt;
* [https://www.instagram.com/sauschdall/?hl=cs Instagram des Jazzkellers Sauschdall]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48.410264|EW=9.994861|type=landmark|region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Ulm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Ulm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltungsort (Jazz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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