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	<title>Jazzgitarre - Versionsgeschichte</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jazzgitarre&amp;diff=2064224&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-10-11T06:50:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Lauteninstrument in den verschiedenen Stilrichtungen der Jazzmusik. Für den umgangssprachlich häufig als „Jazzgitarre“ bezeichneten Gitarrentyp mit Hohlkorpus siehe [[Archtop]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gibson ES-175.png|mini|hochkant|[[Gibson ES-175]] Halbresonanzgitarre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jazzgitarre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet die Rolle der [[Gitarre]] im [[Jazz]], insbesondere die im Laufe der Jazzgeschichte entstandenen spezifischen Spiel- und [[Gitarrengriff|Grifftechniken]]. Typisch sind der Einsatz von Jazz-Akkorden sowie das Akkord-Melodie-Spiel, bei dem Melodien mit Jazz-Harmonik harmonisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Instrument und seine Bauformen ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gitarre#Jazzgitarre|titel1=Abschnitt Jazzgitarre im Artikel Gitarre}}&lt;br /&gt;
Gitarren in der an die Konstruktionsform von [[Streichinstrument]]en angelehnten Vollresonanz-Bauweise – &amp;#039;&amp;#039;[[Archtop]]s&amp;#039;&amp;#039; mit Hohlkorpus &amp;#039;&amp;#039;(Hollowbody)&amp;#039;&amp;#039;, mit oder ohne [[Tonabnehmer#Elektromagnetische Tonabnehmer|Tonabnehmer]] – sind bis in die Gegenwart bei traditionell orientierten Jazzgitarristen besonders verbreitet und werden deshalb häufig als „Jazzgitarren“ bezeichnet. Sie haben häufig einen [[Cutaway (Instrument)|Cutaway]], um das Spiel oberhalb des 14. Bundes zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die historische Entwicklung der Gitarre als Jazz-Instrument ==&lt;br /&gt;
Die Geschichte der &amp;#039;&amp;#039;Jazzgitarre&amp;#039;&amp;#039; begann Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] mit verschiedenen Musikrichtungen, die von den Nachkommen von Afrikanern entwickelt wurden, welche in vorhergehenden Jahrhunderten in die [[Sklaverei]] verschleppt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Anfänge der Jazzgitarre ===&lt;br /&gt;
In der afroamerikanischen Volksmusik – &amp;#039;&amp;#039;Field Hollers&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Worksong]]s&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Spiritual]]s&amp;#039;&amp;#039;, [[Gospel]]musik und [[Blues]] – wurde die Gitarre zunächst nur als rein akustisches Instrument von Sängern, Solisten sowie in kleinen Ensembles als [[Begleitinstrument]] für [[Gesang]] eingesetzt. In größeren Musikgruppen war die Gitarre bis in die 1920er Jahre eine Randerscheinung – aufgrund ihrer im Vergleich zu [[Piano]] und Bläsern geringen Lautstärke war sie weitgehend auf die Rolle als ein zur [[Rhythmusgruppe]] von Orchestern und Combos zählendes Begleitinstrument festgelegt. Dies änderte sich ab etwa Mitte der 1930er Jahre mit der neu entwickelten elektrischen Verstärkung von Gitarren. Durch den so gewonnenen Lautstärkezuwachs kann die Gitarre seitdem auch in lauteren Musikgruppen als [[Melodieinstrument|Melodie-]] und [[Solo (Musik)|Solo]]-Instrument eingesetzt werden und ersetzte häufig das bis dahin im Jazz übliche [[Banjo]]. Als vollwertig einzusetzendes Instrument gewann die Gitarre nicht nur im Jazz an Popularität und Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gitarre im frühen Jazz ===&lt;br /&gt;
Namhafte Gitarristen des frühen [[Country Blues]] waren [[Leadbelly]] und [[Blind Lemon Jefferson]] mit &amp;#039;&amp;#039;Single-Note&amp;#039;&amp;#039;-Spiel im Blues. Musiker wie [[Blind Blake]] und [[Blind Boy Fuller]] haben den [[Ragtime]] auf die Gitarre übertragen. Gespielt wurden zunächst einfach konstruierte Gitarren mit Stahlsaiten, ab 1930 dann auch [[Dobro]]s und andere [[Resonatorgitarre]]n, um Lautstärke zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Instrument wird ab 1920 gelegentlich vom Multiinstrumentalist [[Lonnie Johnson]] bei den &amp;#039;&amp;#039;Jazz-O-Maniacs&amp;#039;&amp;#039; gespielt, der 1927 mit [[Louis Armstrong]] arbeiteten: Johnson spielte als einer der Ersten &amp;#039;&amp;#039;Single-Note&amp;#039;&amp;#039;-Melodien auf der Gitarre in Jazz-Orchestern. Ein weiterer aus [[New Orleans]] stammender [[Rhythmusgitarrist]] und [[Banjo]]spieler war [[Johnny St. Cyr]], der u.&amp;amp;nbsp;a. bei [[Jelly Roll Morton]], [[King Oliver]] und Armstrong spielte. Lonnie Johnson, der von Anfang an auch als Solist hervortrat, hat vor allem [[Eddie Lang]], den wichtigsten Gitarristen des [[Chicago-Jazz|Chicago-Stils]] beeinflusst. Von St. Cyr ist wiederum [[Eddie Condon]] geprägt, Akkordmusiker und Vertreter der [[Dixieland (Jazz)|Dixieland]] und &amp;#039;&amp;#039;Chicago-Stil-Szene&amp;#039;&amp;#039; in New York. Dagegen kommt [[Elmer Snowden]] vom &amp;#039;&amp;#039;Harlem Banjo&amp;#039;&amp;#039;, das in seiner Spieltradition eher auf den Ragtime als auf den Jazz aus New Orleans zurückgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gitarre in der Big-Band- und Swing-Ära ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gibson ES-150.png|mini|hochkant|E-Gitarre Gibson ES-150 aus dem Jahr 1936]]&lt;br /&gt;
Für die Gitarre als Teil der Rhythmusgruppe in [[Big Band]]s des [[Swing (Musikrichtung)|Swing]] steht der Name von [[Freddie Green]]; dieser prägte mit seinem elastischen Spiel als elementarer Teil der [[Rhythmusgruppe]] den Sound der [[Count Basie Orchestra|Basie-Band]]; Green gilt als der „überragende Vertreter der rhythmischen Akkordspielweise“ (Berendt/Huismann). Um in einer Big Band die [[Rhythmusgitarre]] hörbar zu machen, entwickelte man lautere Instrumente mit voluminösem Korpus. Beispielhafte Modelle sind die [[Gibson L-5]] (seit 1924), die [[Gibson Super 400]] oder die [[Epiphone]] Emperor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der elektrisch verstärkbaren [[Schlaggitarre]] in den USA seit Mitte der 1920er-Jahre war die Voraussetzung für die Weiterentwicklung der Gitarre als Melodieinstrument im Jazz der 1930er- und 40er-Jahre. Beispiele für diese frühen E-Gitarren sind die [[Rickenbacker]] Spanish-Electric (1935) und die [[Gibson ES-150]] (1936). Bereits 1935 spielte [[Eddie Durham]] (damals Gitarrist und Posaunist bei [[Jimmie Lunceford]]) ein erstes elektrisches Gitarrensolo: &amp;#039;&amp;#039;Hittin’ the Bottle&amp;#039;&amp;#039;. Er spielt dabei die Tonfolge weitgehend auf einer Saite &amp;#039;&amp;#039;(single string)&amp;#039;&amp;#039;. Um 1937 begann die Emanzipation der Gitarre von ihrer Rhythmusfunktion.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ASR&amp;quot;&amp;gt;Andre Asriel. Jazz. Aspekte und Analysen, S. 397&amp;lt;/ref&amp;gt; Um die Durchsetzung der elektrischen Gitarre als gleichberechtigtes Melodieinstrument macht sich ab 1939 besonders der schon 1937 von Durham zum Spiel der E-Gitarre angeregte&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Schmitz: &amp;#039;&amp;#039;Die Gitarre im Jazz. Ergänzende Überlegungen zu J. E. Berendts Artikel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gitarre &amp;amp; Laute&amp;#039;&amp;#039; 5, 1983, Heft 1, S. 82–84; hier: S. 83.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Charlie Christian]] in der Band von [[Benny Goodman]] verdient. Seine Melodielinien orientierten sich an den Soli der Bläser. Weiterhin sind hier Musiker wie [[George Barnes (Musiker)|George Barnes]], [[Leonard Ware]] und in Europa [[Eddy Christiani]] zu nennen.&amp;lt;!-- (Exkurs: [[T-Bone Walker]] und der [[Rhythm and Blues]]?). Unterbrechung der Entwicklung des Gitarrenbaus durch den Zweiten Weltkrieg. Das Ende der Big-Band-Ära in Zeiten des Radios (durch Honorarprobleme) während der 1940er-Jahre. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Django Reinhardt ===&lt;br /&gt;
Einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung der Jazzgitarre leistete [[Django Reinhardt]]. Er wird als einer der Begründer des europäischen Jazz angesehen. Er und die anderen Gitarristen des [[Quintette du Hot Club de France|Hot Club de France]] wie [[Baro Ferret]] kamen vom Banjo und spielten seit Anfang der 1930er Jahre zunächst von dem italienischen Gitarrenbauer [[Mario Maccaferri]] für [[Selmer Company|Henri Selmer]] entworfene Akustikgitarren, die beim D-Type oft mittels eines internen [[Resonatorgitarre|Resonator]]s verstärkt wurden (Reinhardt spielte allerdings nie eine Gitarre mit Resonator). Reinhardt verarbeitete unter anderem auch Einflüsse vom [[Flamenco]] und russischer Folklore, im Jazz beruft er sich auf [[Eddie Lang]]. Michael Dregni &amp;#039;&amp;#039;Gypsy Jazz: In Search of Django Reinhardt and the Soul of Gypsy Swing&amp;#039;&amp;#039; Oxford: Oxford University Press 2008. Er beeinflusste zu Lebzeiten (und auch heute noch) unzählige Gitarristen wie [[Joe Pass]], [[Larry Coryell]], [[Christian Escoudé]], [[Biréli Lagrène]] und [[Philip Catherine]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.jazz-fun.de/reinhardt-django.html |titel=Django Reinhardt - jazz-fun.de - Magazin für Jazz Musik |sprache=de |abruf=2022-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bebop, Cool und Jazzgitarre ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Jim Hall Trio - Something Special - March 1993 02.jpg|mini|links|Jim Hall bei den Aufnahmen zum Album &amp;#039;&amp;#039;Something Special&amp;#039;&amp;#039; (1993)]]&lt;br /&gt;
Insbesondere Charlie Christian, der 1942 mit bereits 25 Jahren verstarb und bei den Sessions in [[Minton’s Playhouse]] an der Entwicklung des Bebop beteiligt war, kann als prägend für die nachfolgende Gitarristen-Generation bezeichnet werden. Die 1950er und 1960er Jahre des Jazz sind weit stärker von der Gitarre geprägt als die vorhergehende Epoche, was nicht zuletzt den neuen Möglichkeiten geschuldet ist, die sich aus der technischen Weiterentwicklung der E-Gitarren ergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Bedeutende Instrumentenmodelle: [[Gibson ES-175]] (seit 1949), [[Kay Guitars]]. Namhafte deutsche Hersteller seit den späten 1940er-Jahren: [[Framus]], [[Höfner (Musikinstrumente)|Höfner]], [[Hopf (Gitarrenbauer)|Hopf]], [[Hoyer (Gitarren)|Hoyer]], [[Klira]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die E-Gitarre als vollwertiges Band-Instrument erlaubt den Einsatz als kombiniertes Rhythmus- und Melodieinstrument in kleineren Ensembles (Trios, Quartette) des [[Bebop]], bei [[Nat Cole]] der Gitarrist [[Oscar Moore]], ferner bei [[Art Tatum]] die Gitarristen [[Tiny Grimes]] und später [[Everett Barksdale]]. Wichtige Jazz-Gitarristen dieser Periode sind zunächst [[Tal Farlow]], [[Kenny Burrell]], [[Barney Kessel]] und [[Herb Ellis]] (die beiden letzten in Trios von [[Oscar Peterson]] sowie als Bandleader), [[Grant Green]], [[Joe Pass]], [[Jimmy Raney]] und [[George Benson]]. In Deutschland sind [[Coco Schumann]] und [[Johannes Rediske]] zu nennen.&amp;lt;!--[Anm: In diesem Abschnitt sollte mE [[Wes Montgomery]] mehr herausgestellt werden(F)]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Cool Jazz]] hat die Gitarre fast keine Funktion mehr als Rhythmusgitarre: Hier ist zunächst [[Billy Bauer]] ([[Lennie Tristano|Tristano]]-Schule) zu nennen, der mit [[Warne Marsh]] und [[Lee Konitz]] (Duo: „Rebecca“) arbeitete sowie [[Jimmy Raney]], [[Attila Zoller]] und [[Jim Hall (Musiker)|Jim Hall]]. Mit seinem konzentrierten, lyrischen Spiel jenseits der Blockakkorde und dem klaren, warmen Klang ist Halls Bedeutung für die Entwicklung der Gitarre im Jazz mit der keines anderen Gitarristen seiner Generation vergleichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den [[Latin Jazz]] sind auch akustische Gitarristen wie [[Charlie Byrd]], [[Laurindo Almeida]] sowie [[Oscar Castro-Neves]] und später [[João Bosco]], [[Egberto Gismonti]] oder [[Badi Assad]] einflussreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Free Jazz, Fusion und die weitere Entwicklung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Volker Kriegel.jpg|mini|hochkant|Der Jazz-Gitarrist Volker Kriegel, 2002]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Free jazz/Avantgarde und Fusion /Jazzrock sollten unbedingt getrennt behandelt werden! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die 1960er Jahre waren vor allem vom seinerseits neue Maßstäbe setzenden [[Wes Montgomery]] geprägt. Als Ende der 1960er Jahre der von puristischen Klangidealen geprägte Jazz zunehmend vom Jazz-Rock abgelöst wurde, bedeutete dies auch für die Jazz-Gitarre einen Umbruch. Während der Stil eines Wes Montgomery z.&amp;amp;nbsp;B. von [[Pat Martino]], [[Joe Pass]] und [[George Benson]] weiter gepflegt wurde, entwickeln Gitarristen wie Attila Zoller seit den frühen 1960er Jahren und später auch [[Rudolf Dašek]] eine freie Tonsprache. Die Möglichkeiten im [[Free Jazz]] wird durch Gitarristen wie [[Sonny Sharrock]], der sich die Möglichkeiten des [[Akustische Rückkopplung|Feedback]]s bereits angeeignet hat und dessen zunächst aggressiver Ton, der Geräusche einbezieht und von den Überblaseffekten der Saxophonisten [[John Coltrane]], [[Pharoah Sanders]] und [[Albert Ayler]] beeinflusst ist, und in Europa vor allem durch [[Derek Bailey]] weiterentwickelt. Beide haben die [[Cluster (Musik)|Cluster]]technik vom Klavier auf die Gitarre übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben waren auch von der Rockmusik beeinflusste Gitarristen wie [[John McLaughlin (Musiker)|John McLaughlin]] und [[Larry Coryell]] für die Jazz-Gitarre der 1970er Jahre innovativ. Stilbildend für die E-Gitarre im [[Fusion (Musik)|Fusion]] und [[Jazz-Rock]] war seit den späten 1960er Jahren zunächst [[John McLaughlin (Musiker)|John McLaughlin]], zu hören auf den [[Miles Davis|Miles-Davis]]-Alben &amp;#039;&amp;#039;[[In a Silent Way]]&amp;#039;&amp;#039; 1968, &amp;#039;&amp;#039;[[Bitches Brew]]&amp;#039;&amp;#039; 1969 und &amp;#039;&amp;#039;[[A Tribute to Jack Johnson]]&amp;#039;&amp;#039; 1970 sowie auf seinen Soloalben wie &amp;#039;&amp;#039;[[Extrapolation (Album)|Extrapolation]]&amp;#039;&amp;#039; (1969) oder &amp;#039;&amp;#039;My Goal&amp;#039;s Beyond&amp;#039;&amp;#039; (1970). In seinen verschiedenen Projekten wie dem [[Mahavishnu Orchestra]] oder [[Shakti (Band)|Shakti]] gehörte er zu den wegweisenden Figuren der Fusion-Musik. Zu erwähnen als Pionier ist hier auch [[Volker Kriegel]] im &amp;#039;&amp;#039;[[Dave Pike]] Set&amp;#039;&amp;#039; und mit seiner Gruppe &amp;#039;&amp;#039;Spektrum&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Die Aufnahmen mit dem [[Mild Maniac Orchestra]] und im [[United Jazz and Rock Ensemble]] sind glatter&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie [[Jerry Hahn]]. Gitarristen wie [[Terje Rypdal]], [[Allan Holdsworth]], [[Christy Doran]], [[Pat Metheny]], [[Danny Toan]] oder [[Al Di Meola]], aber auch [[Claude Barthélemy]], [[Philip Catherine]] und [[Toto Blanke]] nehmen diesen Faden weiter auf. Hinzu kommt im akustischen Bereich [[Ralph Towner]] insbesondere mit seinen Soloproduktionen und auf der zwölfsaitigen Gitarre, aber auch [[James Emery]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stilbildend ist auch der Gitarrist [[John Abercrombie (Musiker)|John Abercrombie]] mit seinem Album &amp;#039;&amp;#039;[[Timeless (John-Abercrombie-Album)|Timeless]]&amp;#039;&amp;#039; (1974) mit [[Jan Hammer]] und seiner Formation &amp;#039;&amp;#039;Gateway&amp;#039;&amp;#039; (1975) mit Dave Holland und [[Jack DeJohnette]]. Weitere von der Fusion-Bewegung beeinflusste Jazz-Gitarristen sind ab Ende der 1970er Jahre insbesondere [[Mike Stern]] und [[John Scofield]] bei [[Miles Davis]] und später in ihren Solo-Projekten, wobei sie für ihre Musik Einflüsse aus [[Weltmusik]] und elektronischer Musik aufnahmen. Zu nennen sind ferner [[Leni Stern]], [[Susan Weinert]], [[Andrei Ryabov]], [[Peter Autschbach]], [[Marc Ducret]], [[Michael Sagmeister]] oder [[John Schröder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist ein neuer Einfluss aus der Klassischen Gitarre festzustellen. Hier ist zunächst [[Dušan Bogdanović]] zu nennen, der Jazz, klassische Musik und Balkan-Musik fusionierte, aber auch [[Miroslav Tadić]]. Unter den jüngeren Gitarristen sticht hier [[Pasquale Grasso]] hervor, der den klassischen Ansatz mit der Technik von [[Chuck Wayne]] kombinierte. In der Gegenwart ist eine enorme Stilvielfalt in der Musik und bei Instrumententypen festzustellen. [[Bill Frisell]] repräsentiert die stilistische Vielfalt in seinem Werk. &amp;lt;!-- Irreführender Gebrauch des Begriffs „Jazzgitarre“ für Vollresonanz-&amp;#039;&amp;#039;(Hollowbody)&amp;#039;&amp;#039;-Schlaggitarren. ???Nein, es geht hier nicht um einen Instrumententyp, sondern um die Gitarre im Jazz.--&amp;gt; Zunehmend wird die klare Abgrenzung zu anderen Musikrichtungen schwierig (als Beispiele seien hier genannt [[James Blood Ulmer|James „Blood“ Ulmer]], [[Frank Zappa]], [[Vernon Reid]], [[Arto Lindsay]], [[Fred Frith]] und [[Elliott Sharp]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spieltechniken ==&lt;br /&gt;
Für das Solospiel sind Spieltechniken entwickelt worden, die teilweise von denen der klassischen Gitarre abweichen. Hier sind das&lt;br /&gt;
[[Fingerstyle|Fingerpicking]], Wes Montgomerys Daumen-Technik, das Spiel mit [[Plektrum]] und die besondere Grifftechnik von Django Reinhardt zu nennen. &amp;lt;!--Spieltechnische Besonderheiten im Vergleich zu anderen Instrumenten im Jazz (Beispiel: große Tonintervalle in schnellen Tempi)?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskographische Auswahl (Übersichtsalben) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Joe&amp;#039;s Blues&amp;#039;&amp;#039; mit Joe Pass, Herb Ellis (1968)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Guitar Genius in Japan&amp;#039;&amp;#039; mit Kenny Burrell, Jim Hall, Attila Zoller (1970)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Guitar Album: Historic Town Hall Concert&amp;#039;&amp;#039; mit [[George Barnes (Musiker)|George Barnes]], [[Joe Beck]], [[Charlie Byrd]], [[Tiny Grimes]], John McLaughlin, [[Bucky Pizzarelli]] und [[Chuck Wayne]] (1971)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auswahl von Artikeln über Jazz- und Fusion-Alben von und mit Jazzgitarristen ===&lt;br /&gt;
* [[Beyond the Missouri Sky (Short Stories)]] – [[Pat Metheny]] mit [[Charlie Haden]]&lt;br /&gt;
* [[Bitches Brew]] – [[Miles Davis]] mit [[John McLaughlin (Musiker)|John McLaughlin]]&lt;br /&gt;
* [[The Complete Quartets with Sonny Clark]] – [[Grant Green]]&lt;br /&gt;
* [[Dragon’s Head]] – [[Mary Halvorson]]&lt;br /&gt;
* [[Elegant Gypsy]] – [[Al Di Meola]]&lt;br /&gt;
* [[Extrapolation]] – John McLaughlin&lt;br /&gt;
* [[Friday Night in San Francisco]] – [[Paco de Lucía]], [[John McLaughlin (Musiker)|John McLaughlin]], [[Al Di Meola]]&lt;br /&gt;
* [[Getz/Gilberto]] – [[Stan Getz]]/[[João Gilberto]]&lt;br /&gt;
* [[Hot Rats]] – [[Frank Zappa]]&lt;br /&gt;
* [[Idle Moments]] – Grant Green&lt;br /&gt;
* [[In a Silent Way]] – [[Miles Davis]] mit John McLaughlin&lt;br /&gt;
* [[The Individualism of Gil Evans]] – [[Gil Evans]] mit [[Kenny Burrell]]&lt;br /&gt;
* [[Move!]] – [[Red Norvo]] mit [[Tal Farlow]]&lt;br /&gt;
* [[Out of the Cool]] – Gil Evans mit [[Ray Crawford (Musiker)|Ray Crawford]]&lt;br /&gt;
* [[Pangaea (Album)|Pangaea]] – [[Miles Davis]] mit Reggie Lucas, [[Pete Cosey]]&lt;br /&gt;
* [[Pêche à la Mouche: The Great Blue Star Sessions 1947/1953]] – [[Django Reinhardt]]&lt;br /&gt;
* [[The Jazz Workshop (George-Russell-Album)|The RCA Victor Jazz Workshop]] – [[George Russell (Musiker)|George Russell]] mit [[Barry Galbraith]]&lt;br /&gt;
* [[Solstice (Ralph-Towner-Album)|Solstice]] – [[Ralph Towner]]&lt;br /&gt;
* [[Song X]] – [[Pat Metheny]] mit [[Ornette Coleman]]&lt;br /&gt;
* [[Spillane (Album)|Spillane]] – [[John Zorn]] mit [[Bill Frisell]]&lt;br /&gt;
* [[Timeless (John-Abercrombie-Album)|Timeless]] – [[John Abercrombie (Musiker)|John Abercrombie]]&lt;br /&gt;
* [[A Tribute to Jack Johnson]] – Miles Davis/John McLaughlin&lt;br /&gt;
* [[Welcome (Album)|Welcome]] – [[Carlos Santana]]/John McLaughlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Charlie_Christian.jpg|[[Charlie Christian]]&lt;br /&gt;
  Kenny Burrell 2.jpg|[[Kenny Burrell]]&lt;br /&gt;
  George_Benson_2009.jpg|[[George Benson]]&lt;br /&gt;
  Ralph Towner.JPG|[[Ralph Towner]]&lt;br /&gt;
  Pat metheny orch2.jpg|[[Pat Metheny]]&lt;br /&gt;
  Mary Halvorson Kult 02.jpg|[[Mary Halvorson]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wettbewerbe ==&lt;br /&gt;
* [[International Jarek Śmietana Jazz Guitar Competition]], Krakau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Tony Bacon, Dave Hunter: &amp;#039;&amp;#039;Totally Guitar – the definitive Guide.&amp;#039;&amp;#039; Backbeat Books, London 2004, ISBN 1-87154-781-4&lt;br /&gt;
* [[Joachim-Ernst Berendt]] &amp;amp; [[Günther Huesmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Jazz-Buch. Von New Orleans bis ins 21. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-596-15964-2&lt;br /&gt;
* Norman Mongan: &amp;#039;&amp;#039;The History of the Guitar in Jazz.&amp;#039;&amp;#039; Oak Publications, New York 1983.&lt;br /&gt;
* Maurice Summerfield: &amp;#039;&amp;#039;The Jazz Guitar: Its evolution and its players.&amp;#039;&amp;#039; Ashley Mark Publishing, 1978, ISBN 0-9506224-1-9&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Schwab (Musiker)|Jürgen Schwab]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Gitarre im Jazz: Zur stilistischen Entwicklung von den Anfängen bis 1960.&amp;#039;&amp;#039; ConBrio, Regensburg 1998, ISBN 3-932581-11-3&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stromgitarren.&amp;#039;&amp;#039; Sonderheft der Zeitschrift [[Gitarre &amp;amp; Bass]] zur Geschichte der E-Gitarre. MM-Musik-Media-Verlag, Ulm 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lehrbücher ===&lt;br /&gt;
* [[Thomas Buhé]]: &amp;#039;&amp;#039;Schule für Plektrumgitarre.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Verlag für Musik. 1963&lt;br /&gt;
* [[Frank Haunschild]]: &amp;#039;&amp;#039;Modern Guitar Styles.&amp;#039;&amp;#039; Advance Music, 1996&lt;br /&gt;
* Michael Sagmeister: &amp;#039;&amp;#039;Michael Sagmeisters Jazz-Gitarre: Die Skalen im Jazz.&amp;#039;&amp;#039; AMA, 1999&lt;br /&gt;
* Ernst Sturmvoll: &amp;#039;&amp;#039;Jazz-Gitarre-Schule: Vom Anfang bis zur Vollendung.&amp;#039;&amp;#039; Dux, 1955&lt;br /&gt;
* Rolf Tönnes, [[Werner Neumann (Jazzmusiker)|Werner Neumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Jazz-Methode für Gitarre.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Schott, Mainz (= &amp;#039;&amp;#039;Edition Schott.&amp;#039;&amp;#039; Band 8426–8427).&lt;br /&gt;
* Attila Zoller: &amp;#039;&amp;#039;Anleitung zur Improvisation für Gitarre.&amp;#039;&amp;#039; Schott, 1971&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.allaboutjazz.com/the-story-of-jazz-guitar-various-artists-by-aaj-staff.php &amp;#039;&amp;#039;The Story of Jazz Guitar&amp;#039;&amp;#039;] – Artikel auf der Website &amp;#039;&amp;#039;All About Jazz&amp;#039;&amp;#039; (englisch, abgerufen am 6. Januar 2010)&lt;br /&gt;
* [https://www.grandguitars.de/index.php?eID=dumpFile&amp;amp;t=f&amp;amp;f=6131&amp;amp;token=616d8efbddf2d4ba9229e4f68b8a6a9b075b0d72 Vive la danse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Jazz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gitarre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arrangement und Instrumentation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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