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	<title>Jay M. Ipson - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Jay M. Ipson (Hanukkah celebration 2009).JPG|mini|Jay M. Ipson bei [[Hanukkah]] Feier im Virginia Holocaust Museum]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jay M. Ipson&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Juni]] [[1935]] in [[Kaunas]], [[Litauen]] als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jakob Ipp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein litauisch-[[USA|amerikanischer]] Überlebender des [[Holocaust]]s und Mitbegründer und Direktor des &amp;#039;&amp;#039;[[Virginia Holocaust Museum]]s&amp;#039;&amp;#039; in [[Richmond (Virginia)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Kindheit während des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kauno getas 2007-06-08.jpg|mini|links|Gedenkstein für das Ghetto Kowno]]&lt;br /&gt;
Jakob Ipp wurde als Sohn des [[Jude|jüdischen]] Ehepaares Israel und Eta (Edna) Ipp im litauischen Kowno (Kaunas) geboren. 1941 wurde der damals 6-jährige gemeinsam mit seiner Familie in das von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] errichtete [[Ghetto Kaunas]], das spätere [[KZ Kauen]], gebracht. An einem Tag im Jahr 1943 wurden Jakob und seine Mutter zusammen mit 5.000 weiteren Juden aus dem Ghetto „selektiert“. Dank einem Bekannten bei der jüdischen Ghettopolizei konnten sie sich jedoch aus der Gruppe lösen und überlebten. Kurz darauf entkamen Jakob und seine Eltern nachts aus dem Ghetto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie fanden Unterschlupf bei der katholischen Bauernfamilie Paskauskas. Sechs Monate harrten sie ohne Tageslicht in einer Höhle (ca. 3,5 m lang, 2,7 m breit und 1 m hoch), die durch einen langen Tunnel erreicht werden konnte, bis zur Befreiung durch die Russen aus. Am Ende versteckten sich 13 Personen in dieser Höhle. Jakob war zu dieser Zeit 8 Jahre alt. Der Bauer und seine Frau, die sie während der gesamten Zeit versorgt hatten, wurden nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] [[postum]] von der [[Israel|israelischen]] [[Gedenkstätte]] [[Yad Vashem]] als [[Gerechte unter den Völkern]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Emigration in die USA ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Virginia 2012 Vanity license plate &amp;#039;LITVAK&amp;#039;.jpg|mini|[[Judentum in Litauen#Lite|Litvak]]: Ipsons Autokennzeichen zeigt seine Verbundenheit mit Litauen]]&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende verließen Jakob und seine Eltern Litauen in Richtung [[München]], wo Jakobs Vater eine Stelle bei der [[UNRRA|Nothilfe- und Wiederaufbauverwaltung der Vereinten Nationen (UNRRA)]] fand. Verwandte halfen ihnen, in die Vereinigten Staaten zu [[Emigration|emigrieren]], wo sie am 12. Juni 1947 in Richmond, Virginia ankamen. Um sich besser in die amerikanische Gesellschaft zu integrieren, änderten sie ihren Familiennamen von &amp;#039;&amp;#039;Ipp&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Ipson&amp;#039;&amp;#039;. Jakob war zu dieser Zeit 12 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jay M. Ipson trat mit 18 Jahren freiwillig der [[US Army|amerikanischen Armee]] bei und versuchte ein normales Leben zu führen. Er studierte Buchhaltung an der Universität Richmond und heiratete 1959 die Tochter eines Autowerkstätten-Besitzers und begann in deren Betrieb zu arbeiten. Später gründete er mit der &amp;#039;&amp;#039;American Parts Company&amp;#039;&amp;#039; sein eigenes Unternehmen in Richmond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Virginia Holocaust Museum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Virginia Holocaust Museum.JPG|mini|links|Virginia Holocaust Museum in Richmond (Virginia)]]&lt;br /&gt;
In den 1980er Jahren begann Ipson in Schulen über seine Erlebnisse während des Holocaust zu sprechen. Regelmäßig verließ er bereits um 6 Uhr morgens das Haus, um pünktlich zu Schulbeginn einen Vortrag zu halten und fuhr anschließend zur Arbeit, bis ihm Freunde den Vorschlag machten, dass es einfacher wäre, die Schulklassen anreisen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Jay M. Ipson (Tora scroll).JPG|mini|Restaurierte Torarolle aus dem [[Ghetto Kaunas]] im Virginia Holocaust Museum (2009)]]&lt;br /&gt;
1997 organisierte Ipson mit Mark E. Fetter und Al Rosenbaum eine entsprechende Ausstellung neben der lokalen [[Synagoge]] &amp;#039;&amp;#039;Temple Beth El&amp;#039;&amp;#039;. Damit war das &amp;#039;&amp;#039;Virginia Holocaust Museum&amp;#039;&amp;#039; geboren. Da die Räumlichkeiten wegen des großen Interesses zu klein wurden, suchten sie nach einem größeren Gebäude. Mit Unterstützung des [[US-Kongress|Kongressabgeordneten]] [[Eric Cantor]] wurde Ipson 2001 eine ehemalige Tabakfabrik als neuer Standort des Museums zur Verfügung gestellt. Nur mit großem finanziellen und zeitlichen Aufwand konnte das Museum 2003 neu eröffnet werden. Seit damals wurde das &amp;#039;&amp;#039;Virginia Holocaust Museum&amp;#039;&amp;#039; laufend erweitert und konnte seit seinem Bestehen mehr als 175.000 Besucher verzeichnen. 2007 feierte es sein 10-jähriges Bestehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.midlothianexchange.com/index.php/news/article/a-reason-for-celebration-hanukkah-and-the-10th-anniversary-of-the-virg/16148/ |wayback=20110714091256 |text=&amp;#039;&amp;#039;Hanukkah and the 10th anniversary of the Virginia Holocaust Museum&amp;#039;&amp;#039; }} (englisch), abgerufen: 10. Mai 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mehrjährigen Bemühungen konnte Ipson 2009 erreichen, dass das &amp;#039;&amp;#039;Virginia Holocaust Museum&amp;#039;&amp;#039; eine während des Holocausts in einer Kirche in Wilna ([[Vilnius]]) versteckte [[Tora#Die Torarolle|Torarolle]] erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://auslandsdienst.at/gddotnet/gedenkdienst.net/?p=102 |text=&amp;#039;&amp;#039;Holocaust Thora aus dem Kovno Ghetto an das Virginia Holocaust Museum uebergeben&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2018-04-17 00:28:58 InternetArchiveBot}} 22. November 2009, gedenkdienst.org, abgerufen: 10. Mai 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit ihrer aufwändigen Restaurierung befindet sie sich in der Synagoge des Museums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Botschafter Christian Prosl, Jay &amp;amp; Elli Ipson, Adrian Kainz.JPG|mini|AHMA-2009 an Jay M. Ipson]]&lt;br /&gt;
Am 16. Januar 2001 wurde Jay M. Ipson vom First Freedom Center mit einem „First Freedom Award“ ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Bisherige Preisträger des First Freedom Award |url=http://www.firstfreedom.org/education/ffaprevious.html |wayback=20120225020924 }}, firstfreedom.org, abgerufen: 10. Mai 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 wurde er vom [[FBI]] in Richmond mit dem „Director&amp;#039;s Community Leadership Award“ geehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://richmond.fbi.gov/recipnts00.htm | wayback=20100528040938 | text=Director&amp;#039;s Community Leadership Award}}, abgerufen: 10. Mai 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. Mai 2010 wurde Jay M. Ipson vom [[Österreich|österreichischen]] Botschafter [[Christian Prosl]] für sein vorbildhaftes Engagement für &amp;#039;&amp;#039;Tolerance Through Education&amp;#039;&amp;#039; (Motto des Museums) der [[Austrian Holocaust Memorial Award]] 2009 (AHMA) verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Virginia Holocaust Museum co-founder honored by Austria |url=http://www2.timesdispatch.com/rtd/news/local/article/HOLOGAT11_20100511-182802/343709/ |archive-is=20100514173957 }}, Richmond Times-Dispatch, 11. Mai 2010 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Nancy Wright Beasley: &amp;#039;&amp;#039;Izzy&amp;#039;s Fire. Finding Humanity in the Holocaust&amp;#039;&amp;#039;; Brunswick Publishing Corp 2005, ISBN 1-55618-208-2 (englisch) [http://www.izzysfire.com/ Auszüge online]&lt;br /&gt;
* Elisabeth Anne Custalow: &amp;#039;&amp;#039;To See, to Feel, to Know. Experiencing the Holocaust Through the Virginia Holocaust Museum&amp;#039;&amp;#039;, Donning Company Publishers 2005, ISBN 1-57864-305-8 (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Virginia Holocaust Museum]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte der Juden in Litauen]]&lt;br /&gt;
* [[Holocaust in Litauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.va-holocaust.com/ Offizielle Website Virginia Holocaust Museum] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www2.richmond.com/content/2007/sep/10/jay-m-ipson/ Jay Ipson, Executive director and founder of the Virginia Holocaust Museum], 10. September 2007, (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.flickr.com/photos/32100263@N07/sets/72157623078303279/ Fotoserie der offiziellen Übergabe der Ipson-Tora an das Museum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|LCCN=no2010203733|VIAF=160556909|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2025-05-17}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ipson, Jay M}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (KZ Kauen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Austrian Holocaust Memorial Award]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Litauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ipson, Jay M.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ipp, Jakob (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=litauisch-amerikanischer Holocaust-Überlebender und Gründer des Virginia Holocaust Museums&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Juni 1935&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kaunas]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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