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	<title>Javaneraffe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Javaneraffe&amp;diff=217371&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Haplochromis: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-11-13T05:19:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Javaneraffe&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Macaca fascicularis&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Thomas Stamford Raffles|Raffles]], 1821)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Makaken&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Macaca&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Pavianartige&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Papionini&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Backentaschenaffen&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Cercopithecinae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Meerkatzenverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Cercopithecidae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Geschwänzte Altweltaffen&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Cercopithecoidea&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Bild             = Ngarai Sianok sumatran monkey.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Javaneraffe bei [[Bukittinggi]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Javaneraffe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Langschwanzmakak&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Krabbenesser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Macaca fascicularis&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Primaten]]art aus der Gattung der [[Makaken]] innerhalb der Familie der [[Meerkatzenverwandte]]n. Die in Südostasien verbreitete Art gilt als stark gefährdet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Charakteristisches Merkmal der Javaneraffen ist der lange Schwanz, der mit einer Länge von 36 bis 71,5 Zentimetern bei den Männchen bzw. 31,5 bis 63 Zentimetern bei den Weibchen meist länger als das übrige Tier ist. Die Kopfrumpflänge der Männchen beträgt 37 bis 63 Zentimeter, die der Weibchen liegt bei 31,5 bis 54,5 Zentimeter. Männchen sind mit 3,4 bis 12 Kilogramm deutlich schwerer als Weibchen, die 2,5 bis 5,4 Kilogramm erreichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW&amp;quot; /&amp;gt; Daneben haben Männchen auch deutlich größere [[Eckzahn|Eckzähne]]. Das [[Fell]] ist grau, graubraun oder rötlichbraun und an der Unterseite heller, das nackte Gesicht ist bräunlich oder grau gefärbt. An der Oberseite des Kopfes kann sich ein dunkel gefärbter Haarschopf befinden, beide Geschlechter können Backenbärte oder weiße Zeichnung an den Augenlidern haben. Das Rückenfell der Neugeborenen ist dunkelbraun oder schwarz, ihr haarloses Gesicht pigmentlos oder rosig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Crab-eating Macaque area.png|mini|Verbreitungskarte des Javaneraffen]] &lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Javaneraffen leben in Südostasien, ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von [[Myanmar]] und [[Thailand]] über [[Malaysia]] bis nach [[Indonesien]] ([[Sumatra]], [[Java (Insel)|Java]], [[Borneo]], [[Lombok]], [[Sumbawa]], [[Flores (Indonesien)|Flores]], [[Timor]]), [[Osttimor]] und auf die [[Philippinen]]. Sie sind damit mit Ausnahme des Menschen die am weitesten südöstlich verbreitete Primatenart. Auf [[Mauritius]], [[Neuguinea]], [[Neubritannien]], [[Hongkong]] und [[Taiwan (Insel)|Taiwan]], [[Angaur]] ([[Palau]]) und einige andere pazifische Inseln wurden sie vom Menschen eingeführt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Liedigetal&amp;quot; /&amp;gt; in der &amp;#039;&amp;#039;Global Invasive Species Database&amp;#039;&amp;#039; werden sie zu den [[100 of the World’s Worst Invasive Alien Species|hundert schädlichsten invasiven Neobiota weltweit]] gezählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISSG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterarten und Systematik ==&lt;br /&gt;
Aufgrund der vielen Inseln im Verbreitungsgebiet haben sich zahlreiche Lokalformen entwickelt, die als Unterarten beschrieben wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Philippinemacaque.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;M. f. philippinensis&amp;#039;&amp;#039; von den Philippinen ist ockerfarben]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nicobar Long-tailed or Crab-eating Macaque (Macaca fascicularis umbrosa).jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;M. f. umbrosus&amp;#039;&amp;#039;, die grau gefärbte Unterart von den Nikobaren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Macaca f. fascicularis&amp;#039;&amp;#039;, von Südlaos, Südvietnam und Kambodscha über den Osten und Süden Thailands, die [[Malaiische Halbinsel]] bis nach [[Sumatra]], [[Borneo]], [[Java (Insel)|Java]], [[Bali]], den [[Sulu-Archipel]] und die Halbinsel [[Zamboanga Peninsula|Zamboanga]] (Mindanao).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Macaca f. atriceps&amp;#039;&amp;#039;, Insel [[Ko Kham]] vor der Südostküste Thailands.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Goldgelber Langschwanzmakak|Macaca f. aurea]]&amp;#039;&amp;#039;, von der Halbinsel [[Teknaf Upazila|Teknaaf]] im Süden des Distrikts [[Cox’s Bazar (Distrikt)|Cox’s Bazar]] (Bangladesch) über den Süden von Myanmar bis zum nördlichen,  westlich des [[Tenasserim-Gebirge]]s gelegenen Teil der Malaiischen Halbinsel (inkl. [[Mergui-Archipel]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Macaca f. condorensis&amp;#039;&amp;#039;, Inseln Côn Lôn und Hòn Côn Lôn Nhỏ im [[Côn Đảo|Côn-Đảo]]-Archipel im Südchinesischen Meer vor der Küste Südvietnams.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Macaca f. fuscus&amp;#039;&amp;#039;, Insel [[Simeuluë]] vor der Westküste von Sumatra.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Macaca f. karimondjawae&amp;#039;&amp;#039;, [[Karimunjawa-Inseln]] in der Javasee.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Macaca f. lasiae&amp;#039;&amp;#039;, Insel Lasia nördlich der Insel [[Nias]] vor Sumatra.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Macaca f. philippinensis&amp;#039;&amp;#039;, nördliche und mittlere Philippinen.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Macaca f. tua&amp;#039;&amp;#039;, Insel Maratua östlich von Borneo.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Macaca fascicularis umbrosa|Macaca f. umbrosa]]&amp;#039;&amp;#039;, auf den [[Nikobaren]]inseln [[Groß Nikobar]], [[Klein Nikobar]] und [[Katchal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[DNA-Vergleich]]e zeigen, dass die Javaneraffen aus drei [[Klade]]n bestehen, eine Klade die mit der Unterart &amp;#039;&amp;#039;Macaca f. aurea&amp;#039;&amp;#039; gleichzusetzen ist, eine Indochinesische Klade, die die Populationen des südostasiatischen Festlandes östlich von Myanmar, sowie die Populationen der Malaiischen Halbinsel  und des nördlichen Sumatras umfasst und eine Sunda-Klade die die Populationen des [[Malaiischer Archipel|Malaiischen Archipels]] mit Ausnahme des nördlichen Sumatras umfasst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Evans&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Phadphon&amp;quot; /&amp;gt; Alle Populationen der Indochinesische Klade und die meisten der Sunda-Klade werden der Unterart &amp;#039;&amp;#039;Macaca f. fascicularis&amp;#039;&amp;#039; zugerechnet. Beide Kladen haben sich jedoch schon vor etwa 1 bis 1,8 Millionen Jahren voneinander getrennt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lietal&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Liedigetal&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schillacietal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstbeschreibung des Javaneraffen stammt vom britischen Forscher und Staatsmann [[Thomas Stamford Raffles]]. [[Terra typica]] ist [[Bengkulu (Provinz)|Bengkulu]] auf Sumatra. Vom äußersten Südosten von [[Bangladesch]] über Thailand, Laos bis in das mittlere Vietnam grenzt die Nordgrenze des Verbreitungsgebietes des Javaneraffen über eine Länge von etwa 2000 km an das Verbreitungsgebiet des [[Rhesusaffe]]n (&amp;#039;&amp;#039;Macaca mulatta&amp;#039;&amp;#039;). Die Tiere hybridisieren an der Kontaktzone miteinander, was man z.&amp;amp;nbsp;B. an Exemplaren mit einer mittleren Schwanzlänge sehen kann. [[Y-Chromosom]]en des Rhesusaffen fand man noch 400 km südlich der Kontaktzone.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Lebensraum dieser Tiere sind Wälder, sie kommen in verschiedenen Waldtypen vor, so findet man sie beispielsweise in Regenwäldern, [[Mangrove (Ökosystem)|Mangrovenwäldern]], Sumpfgebieten und Bambuswäldern. Sie bevölkern auch Plantagen, Gärten, Tempelbezirke und scheuen die Anwesenheit der Menschen nicht. Einzige Voraussetzung ist die Nähe von Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der freien Natur zählten Javaneraffen aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit und ihres großen Verbreitungsgebietes zu den weniger bedrohten Makakenarten, wenngleich ihr Lebensraum durch Rodungen immer weiter eingeschränkt wurde. Insbesondere durch starke Bejagung nahm der Bestand jedoch von den 1980er Jahren bis 2006 um 40&amp;amp;nbsp;Prozent ab. Die Art wird daher inzwischen als stark gefährdet eingestuft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN2022&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Javaneraffen sind wie alle [[Altweltaffen]] tagaktiv und halten sich vorwiegend auf Bäumen auf. Sie bewegen sich meist [[Quadrupedie|quadruped]] (auf allen vieren) fort, können aber auch Distanzen bis zu 5 Metern springend zurücklegen. Zur Nahrungssuche kommen sie auch auf den Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie leben in Gruppen von 6 bis 60 Tieren zusammen, die aus mehreren Weibchen und Männchen bestehen. Die Weibchen bleiben zeitlebens in ihrer Geburtsgruppe und etablieren eine Rangordnung, die unter anderem bei der gegenseitigen Fellpflege und beim Zugang zu Nahrungsressourcen sichtbar wird. Auch die Männchen bauen eine Hierarchie auf, diese wird unter anderem durch teils heftige Kämpfe – unter anderem Bisse mit den Eckzähnen – ermittelt, wobei es oftmals zu Verletzungen kommt. Es sind territoriale Tiere, die ihr Revier gegenüber anderen Gruppen verteidigen. Dazu gehören lautes Geschrei, das Hüpfen auf den Ästen oder das Präsentieren der langen Eckzähne. Notfalls wird der andere Trupp auch mit Gewalt vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Macaca fascicularis aurea stone tools - journal.pone.0072872.g002.png|mini|Rechts und links: Javaneraffen benutzen Steine um Nüsse oder hartschalige Tiere zu knacken. In der Mitte eine Auswahl verwendeter Steine.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Haslam&amp;quot; /&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nahrung ==&lt;br /&gt;
Javaneraffen sind Allesfresser, die sich vorrangig von Früchten ernähren. Wenn keine Früchte verfügbar sind, nehmen sie auch Blätter, Blüten, Gräser, Pilze, aber auch Tiere wie Insekten und andere Wirbellose und Vogeleier zu sich. Tiere, die am Meer leben, fressen auch Krebstiere, Schnecken und Muscheln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im äußersten Nordwesten des Verbreitungsgebietes vorkommende Unterart (&amp;#039;&amp;#039;Macaca fascicularis aurea&amp;#039;&amp;#039;) benutzt Steine um Nüsse, Muscheln, Schnecken und hartschalige Krebstiere zu öffnen und an das nahrhafte Innere zu kommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Haslam et al. &amp;#039;&amp;#039;Archaeological excavation of wild macaque stone tools.&amp;#039;&amp;#039; Journal of Human Evolution, May 30, 2016; [[doi:10.1016/j.jhevol.2016.05.002]] (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sci-news.com/archaeology/macaques-thailand-stone-age-03944.html Wild Macaques in Thailand Have Entered Stone Age], Meldung bei sci-news.com mit 2 Videos (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Haslam&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Werkzeuggebrauch bei Tieren#Kapuzineraffen und Javaneraffen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
Die höhergestellten Männchen genießen Vorrechte bei der Paarung und pflanzen sich mit so vielen Weibchen wie möglich fort. Nach rund 180-tägiger Tragzeit bringt das Weibchen ein Jungtier zur Welt, wobei die meisten Geburten in die Regenzeit von Mai bis Juli fallen. Nur die Weibchen kümmern sich um den Nachwuchs, der im zweiten Lebenshalbjahr entwöhnt wird und mit 3 bis 4 Jahren (Weibchen) beziehungsweise 6 Jahren (Männchen) geschlechtsreif wird. Die Lebenserwartung dieser Tiere kann in menschlicher Obhut bis zu 40 Jahre betragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Javaneraffen und Menschen ==&lt;br /&gt;
=== Einsatz bei Tierversuchen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:SilverSpring1981.jpg|mini|Javaneraffe in einer für die Experimente der [[Affen von Silver Spring|Silver-Spring-Affen]] typischen Vorrichtung für Experimente im Gebiet neuronaler Plastizität (1981)]]&lt;br /&gt;
Javaneraffen werden weitverbreitet als Forschungs- und Labortiere eingesetzt. Diese [[Tierversuch|Versuche]] beinhalten unter anderem [[Medikament]]entests, [[Neurologie|neurologische]] Untersuchungen, aber auch Untersuchungen über das [[Lernen|Lernverhalten]]. Aufsehen erregte hierbei eine Versuchsreihe von Edward Taub im Jahre 1981, für die zur Untersuchung der neuronalen Plastizität Teile des [[Spinalganglion]]s durchtrennt wurden, wodurch die Affen weder Arme noch Beine wahrnehmen konnten. Tierversuchsgegner hatten den Javaneraffen daraufhin zum „Versuchstier des Jahres 2004“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.versuchstier-des-jahres.de/2004/ablehnung.htm Versuchstier des Jahres 2004: Der Javaneraffe].&amp;lt;/ref&amp;gt; gekürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit Tierversuchen werden Javaneraffen auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cynomolgus-Affen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Helmut Grimm |Titel=Xenotransplantation: Grundlagen – Chancen – Risiken |Verlag=Schattauer Verlag |Datum=2003 |ISBN=3-7945-2058-0 |Seiten=131 |Online={{Google Buch |BuchID=4z9eLgAySIAC |Seite=131 |Hervorhebung=Cynomolgus-Affen}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cynomolgus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=J.P. Beckmann, G. Brem, F.W. Eigler, W. Günzburg, C. Hammer, W. Müller-Ruchholtz, E.M. Neumann-Held, H.-L. Schreiber |Titel=Xenotransplantation von Zellen, Geweben oder Organen: Wissenschaftliche Entwicklungen und ethisch-rechtliche Implikationen |Verlag=Springer-Verlag |Datum=2013 |ISBN=978-3-642-59577-6 |Seiten=96 |Online={{Google Buch |BuchID=2cbyBQAAQBAJ |Seite=96 |Hervorhebung=Cynomolgus}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste geklonte Affenart ===&lt;br /&gt;
Im Januar 2018 wurde bekannt, dass es chinesischen Wissenschaftlern am Institut für Neurowissenschaften der [[Chinesische Akademie der Wissenschaften|Chinesischen Akademie der Wissenschaften]] in [[Shanghai]] gelungen sei, zum ersten Mal Affen zu [[klonen]]. Sie verwandten dabei die gleiche Methode, die über zwanzig Jahre zuvor bei dem [[Dolly (Schaf)|Schaf Dolly]] erprobt worden war, den [[Somatischer Zellkerntransfer|somatischen Zellkerntransfer]] (SCNT), und übertrugen sie auf Javaneraffen. Bei dem Versuch waren 109 [[Embryo]]s erzeugt worden, von denen 79 implantiert wurden. Dabei entstanden sechs Schwangerschaften, von denen zwei Javaneräffchen lebend geboren wurden. Sie überlebten jedenfalls die ersten vierzig Tage. Man gab ihnen die Namen &amp;#039;&amp;#039;Zhong Zhong&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hua Hua&amp;#039;&amp;#039;. Ziel des Versuchs sei es, die Erforschung von Krankheiten beim Menschen voranzutreiben, indem geklonte Javaneraffen als Modellorganismen in [[Tierversuch]]en eingesetzt werden, gegebenenfalls in Kombination mit der [[CRISPR/Cas-Methode]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Zhen Liu, Yijun Cai, Yan Wang, Yanhong Nie, Chenchen Zhang |Titel=Cloning of Macaque Monkeys by Somatic Cell Nuclear Transfer |Sammelwerk=Cell |Band=0 |Nummer=0 |Datum= |ISSN=0092-8674 |DOI=10.1016/j.cell.2018.01.020}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=David Cyranoski |Titel=First monkeys cloned with technique that made Dolly the sheep |Datum=2018-01-24 |Online=https://www.nature.com/articles/d41586-018-01027-z |Abruf=2018-01-26 |DOI=10.1038/d41586-018-01027-z}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dennis Normile |Hrsg= |Titel=These monkey twins are the first primate clones made by the method that developed Dolly |Sammelwerk=Science |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2018-01-24 |ISBN= |Seiten= |Online=https://www.sciencemag.org/news/2018/01/these-monkey-twins-are-first-primate-clones-made-method-developed-dolly |Abruf=2018-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Steffen Wurzel]] |Hrsg= |Titel=China – Erstmals Affen mit Dolly-Methode geklont |Sammelwerk=Deutschlandfunk |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2018-01-24 |ISBN= |Seiten= |Online=http://www.deutschlandfunk.de/china-erstmals-affen-mit-dolly-methode-geklont.1783.de.html?dram:article_id=409136 |Abruf=2018-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Christiane Knoll]] |Hrsg=Deutschlandfunk |Titel=Tierversuche und Alzheimer – Wer braucht geklonte Affen? |Sammelwerk=Wissenschaft im Brennpunkt |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2018-01-28 |ISBN= |Seiten= |Online=http://www.deutschlandfunk.de/tierversuche-und-alzheimer-wer-braucht-geklonte-affen.740.de.html?dram:article_id=409369 |Abruf=2018-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig erregte das Experiment die Besorgnis, man sei auf dem Weg zum Klonen von Menschen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Dabrock im Gespräch mit Sandra Schulz |Hrsg= |Titel=Geklonte Affen – „Es gibt ethische Standards, die man beachten sollte“ |Sammelwerk=Deutschlandfunk |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2018-01-25 |ISBN= |Seiten= |Online=http://www.deutschlandfunk.de/geklonte-affen-es-gibt-ethische-standards-die-man-beachten.694.de.html?dram:article_id=409162 |Abruf=2018-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Javaneraffen auf Bali ===&lt;br /&gt;
Bei Uluwatu auf [[Bali]] haben sich Javaneraffen angewöhnt, Touristen zu bestehlen, da sie von diesen als Tauschgeschäft für die gestohlene Brille oder das gestohlene Smartphone Snacks erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Sir David Attenborough describes &amp;#039;shocking&amp;#039; phone-stealing long-tailed macaques seen in latest Planet Earth III episode |Sammelwerk=BelfastTelegraph.co.uk |Datum=2023-11-29 |ISSN=0307-1235 |Online=https://www.belfasttelegraph.co.uk/video-news/sir-david-attenborough-describes-shocking-phone-stealing-long-tailed-macaques-seen-in-latest-planet-earth-iii-episode/a374364439.html |Abruf=2023-12-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* J. Fooden (1995): &amp;#039;&amp;#039;Systematic review of Southeast Asian Longtail Macaques Macaca fascicularis (Raffles [1821]).&amp;#039;&amp;#039; Fieldiana New Series Nr. 81. Chicago: Field Museum of Natural History. [[doi:10.5962/bhl.title.3456]]&lt;br /&gt;
* [[Thomas Geissmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Vergleichende Primatologie.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 2003, ISBN 3-540-43645-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Macaca fascicularis|Javaneraffe}}&lt;br /&gt;
* [http://pin.primate.wisc.edu/factsheets/entry/long-tailed_macaque K. A. Cawthon Lang: Primate Factsheets: Long-tailed macaque (&amp;#039;&amp;#039;Macaca fascicularis&amp;#039;&amp;#039;)] (englisch)&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
|ID=12551&lt;br /&gt;
|ScientificName=Macaca fascicularis&lt;br /&gt;
|YearAssessed=2022&lt;br /&gt;
|Assessor=Hansen, M.F., Ang, A., Trinh, T.T.H., Sy, E., Paramasivam, S., Ahmed, T., Dimalibot, J., Jones-Engel, L., Ruppert, N., Griffioen, C., Lwin, N., Phiapalath, P., Gray, R., Kite, S., Doak, N., Nijman, V., Fuentes, A. &amp;amp; Gumert, M.D.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Evans&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ben J. Evans, Marie-Theres Gansauge, Matthew W. Tocheri, Michael A.Schillaci, Thomas Sutikna, Jatmikoe, E. Wahyu Saptomo, Amy Klegarth, Anthony J. Tosi, Don J. Melnick, Matthias Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Mitogenomics of macaques (Macaca) across Wallace&amp;#039;s Line in the context of modern human dispersals.&amp;#039;&amp;#039; Journal of Human Evolution, Band 146, September 2020, 102852, [[doi:10.1016/j.jhevol.2020.102852]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Haslam&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Michael Haslam, Michael D. Gumert, Dora Biro, Susana Carvalho, Suchinda Malaivijitnond: &amp;#039;&amp;#039;Use-Wear Patterns on Wild Macaque Stone Tools Reveal Their Behavioural History.&amp;#039;&amp;#039; PLoS ONE 8(8): e72872, [[doi:10.1371/journal.pone.0072872]] (englisch).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Backentaschenaffen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Haplochromis</name></author>
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