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	<title>Jauntal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T00:01:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jauntal&amp;diff=225207&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Niki.L: /* Einzelnachweise */ Navileiste</title>
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		<updated>2025-12-31T23:17:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; Navileiste&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Tal&lt;br /&gt;
|NAME               = Jauntal&lt;br /&gt;
|BILD               = Wasserhofen Voelkermarkt Saualm 06122007 01.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG   = Wasserhofen, im Hintergrund die Brücke über den Völkermarkter Stausee, Völkermarkt und die Saualm&lt;br /&gt;
|LAGE               = Kärnten&lt;br /&gt;
|GEBIRGE            = &lt;br /&gt;
|BREITENGRAD        = 46/35/02&amp;lt;!--AMAP/geonam (im Suchindex fälschlich als „Ort“, in „Details“ aber korrekt; geonames.org 46/36 14/45--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD         = 14/41/22&lt;br /&gt;
|REGION-ISO         = AT-2&lt;br /&gt;
|TOPO-KARTE         = &lt;br /&gt;
|KARTE              = &lt;br /&gt;
|POSKARTE           = &lt;br /&gt;
|TYP                = &lt;br /&gt;
|GESTEIN            = &lt;br /&gt;
|HÖHE               = &lt;br /&gt;
|HÖHE_VON           = &lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG         = &lt;br /&gt;
|LÄNGE              = &lt;br /&gt;
|GEWÄSSER           = [[Drau]], [[Vellach (Fluss)|Vellach]], [[Gurk (Fluss)|Gurk]]; [[Klopeiner See]], [[Turnersee]]&lt;br /&gt;
|KLIMA              = &lt;br /&gt;
|FLORA              = &lt;br /&gt;
|NUTZUNG            = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN     = Teil des [[Drautal]]s&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jauntal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{slS|Podjuna}}) ist die Bezeichnung für das [[Drautal]] zwischen der [[Vellach (Fluss)|Vellach]]-Mündung bei [[Gallizien]] und dem [[Polischkagraben]] bei [[Neuhaus (Kärnten)|Neuhaus]] kurz vor der [[Grenze zwischen Österreich und Slowenien|Grenze zu Slowenien]]. Es umfasst den östlichen Teil des [[Klagenfurter Becken]]s und grenzt im Norden an die [[Saualpe]] und im Süden an die [[Karawanken]] mit den Gipfeln [[Hochobir]] und [[Kordeschkopf]]. Das Jauntal liegt gänzlich im [[Bezirk Völkermarkt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Neben Drau und Vellach wird das Tal auch von der [[Gurk (Fluss)|Gurk]] durchflossen, die bei [[Stein im Jauntal|Stein]] in die Drau mündet. Im Jauntal liegen der [[Klopeiner See]], der [[Turnersee]] und der [[Gösselsdorfer See]] sowie die Städte [[Völkermarkt]] und [[Bleiburg]]. Das Jauntal wird von den Eisenbahnstrecken der [[Drautalbahn]], der [[Jauntalbahn]] und der [[Koralmbahn]] erschlossen. Von historischer Bedeutung sind das [[Stift Eberndorf|Augustiner-Chorherren-Stift Eberndorf]] und der weithin sichtbare frühchristliche Pilgerort am [[Hemmaberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufnahmeblatt 5355-3 1879 Drautal.jpg|mini|links|Jaunegg im 19. Jahrhundert (links oben)]]&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Jauntal&amp;#039;&amp;#039; leitet sich von der bei Globasnitz gelegenen antiken römischen Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Juenna&amp;#039;&amp;#039; ab, die wiederum wahrscheinlich nach einem keltischen Stammesgott Jouenat benannt war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Franz Glaser |Titel=Frühes Christentum im Alpenraum: eine archäologische Entdeckungsreise |Verlag=Verlag Friedrich Pustet |Ort=Regensburg / Graz |Datum=1997 |ISBN=3-7917-1562-3 |Seiten=96}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Peter Handke]] spricht in seinem Stück &amp;#039;&amp;#039;Immer noch Sturm&amp;#039;&amp;#039; poetisch vom „Jaunfeld“ und beschreibt damit den offenen Charakter dieses Tales.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die ersten Funde reichen bis in die Jungsteinzeit zurück, ab der Mittelbronzezeit wird eine Besiedlung fassbarer, die durch im 3. Jahrhundert v. Chr. einwandernde Kelten ergänzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Franz Glaser |Titel=Die römische Siedlung Iuenna und die frühchristlichen Kirchen am Hemmaberg |Verlag=Geschichtsverein für Kärnten |Ort=Klagenfurt |Datum=1982 |Seiten=11 |OCLC=441816845}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Freilichtmuseum Skorjanzstadel Jauntal 19.JH 14082007 05.jpg|mini|Skorjanzstadel vom Jauntal aus dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert im [[Kärntner Freilichtmuseum]]]]&lt;br /&gt;
Der Name Jauntal wird auf eine vorrömische Gottheit &amp;#039;&amp;#039;Iouenat&amp;#039;&amp;#039; zurückgeführt, der das vorchristliche Heiligtum auf dem Hemmaberg gewidmet war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Google Buch | BuchID = MKQzrSgCHRIC | Seite = PA374}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter bestand eine [[Grafschaft Jauntal]]. Ihr Gebiet reichte drauabwärts des heutigen Jauntals nach einer Mautstelle bei [[Muta (Slowenien)|Hohenmauten]] bis Javnik (Jaunegg) und [[Ožbalt|Ožbalt (St.&amp;amp;nbsp;Oswald im&amp;amp;nbsp;Drauwald)]] in der Gemeinde [[Podvelka|Podvelka (Podwölling)]]. Als Grenzlinie wird der Verlauf Wölka (Velka)-Tschermenitzen (Črmenica)-Graben angenommen, östlich davon lag die [[Mark an der Drau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete im heutigen Jauntal ist die &amp;#039;&amp;#039;Dobrowa&amp;#039;&amp;#039;. Das Wort bedeutet im [[Slowenische Sprache|Slowenischen]] „Eichenwald“ (von altslaw. &amp;#039;&amp;#039;dǫbъ&amp;#039;&amp;#039; „Eiche“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlungsraum ==&lt;br /&gt;
Das Jauntal gehört zum traditionellen Kerngebiet des Siedlungsraumes der [[Kärntner Slowenen]]. Das &amp;#039;&amp;#039;Caritas. Team Lebensgestaltung.&amp;#039;&amp;#039; hat innerhalb dieser Region in [[Globasnitz]] mit der [[Werkstatt Florian]] die erste zweisprachige Behindertenwerkstätte eröffnet, in die auch kognitiv behinderte Erwachsene aus Slowenien täglich einpendeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landwirtschaft ==&lt;br /&gt;
Da in diesem Siedlungsgebiet auch der [[Buchweizen]] schon lange Tradition hat – so wurde er bereits 1442 urkundlich erwähnt – wurde er als &amp;#039;&amp;#039;Jauntaler Hadn&amp;#039;&amp;#039; in das [[Register der Traditionellen Lebensmittel]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{TradLebensmittel|spezialkulturen/jauntaler_hadn|Jauntaler Hadn|77}} abgerufen am 15. Februar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brücken und Kraftwerke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruden Eis Eisenbahnbruecke ueber die Drau 01012011 205.jpg|mini|Jauntalbrücke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregional bekannt wurde die [[Jauntalbrücke]] durch die Nutzung als Plattform für Bungee-Jumping seit 1991. Die 96 m&amp;lt;!--lt. Baubeschreibung, keine Oberleitung also wohl bis Bahn-Geländer-OK--&amp;gt; hohe Brücke wurde 1959 bis 1962 gebaut und 1964 als eingleisige Bahnstrecke in Betrieb genommen. Sie wird als höchste Eisenbahnbrücke Europas beworben, was allerdings falsch ist (siehe [[Mala-Rijeka-Viadukt]]). Der für Arbeitspendler zwischen den Gemeinden Ruden im Norden und Bleiburg im Süden errichtete Geh- und Radweg liegt etwa vier Meter unter dem Schienenniveau und ist unterwasserseitig – also südöstlich – am genieteten Stahltragwerkskasten angebaut. Von 2020 bis 2021&amp;lt;!--vielleicht sind die Zeitangaben überholt 14.6.2017--&amp;gt; soll der &amp;#039;&amp;#039;Jauntalbrücke&amp;#039;&amp;#039; unter Erhalt der Betonstützen ein neues Tragwerk für den zweigleisigen, elektrifizierten Betrieb der [[Koralmbahn]] (ab 2023) aufgeschoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bunge-Jumping wird voraussichtlich 2022 unterbrochen und soll ab April 2023 dann von beidseits also flussaufwärts und flussabwärts möglich sein, da zwei breitere (4,50 m) Geh- und Radwege geplant sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kaernten.orf.at/v2/news/stories/2849090/ Zwangspause für Bungee-Jumper] orf.at, 14. Juni 2017, abgerufen am 14. Juni 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die etwa 3.800 m flussaufwärts der &amp;#039;&amp;#039;Jauntalbrücke&amp;#039;&amp;#039; gelegene, ursprünglich als &amp;#039;&amp;#039;Lippitzbachbrücke&amp;#039;&amp;#039; benannte neue Straßenbrücke wurde im Dezember 2005 für den Verkehr freigegeben. Die Brücke hat eine Höhe von maximal 96 m und eine Länge von 455 m. Die Breite beträgt 12,85 Meter, davon entfallen 2,5 Meter auf einen Radweg. 2009 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Lippitzbachbrücke&amp;#039;&amp;#039; auf [[Jörg-Haider-Brücke]] umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere 300 m flussaufwärts steht die alte &amp;#039;&amp;#039;Lippitzbachbrücke&amp;#039;&amp;#039;, eine eiserne Fachwerkbrücke, die 1895/96 erbaut und im Zuge des Kärntner Abwehrkampfes im Winter 1918/19 gesprengt wurde. 1921 erfolgte ihre Wiederherstellung. Durch den Bau des Schwabegger Draukraftwerkes, etwa 10 km flussabwärts, musste die Brücke zweimal angehoben werden. Die [[Parabelträger]] der Brücke ruhen auf gemauerten Widerlagern und Mittelpfeilern. 1995 wurde die Eisenbrücke restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Laufkraftwerk Schwabeck, nach dem Ort Schwabegg benannt, liegt etwa vier Kilometer oberhalb der Gemeinde Lavamünd. Es wurde von 1939 bis 1943 erbaut und 1995 umgebaut. Das Bauwerk hat keinen öffentlichen Geh- oder Radweg zur Überquerung der Drau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Stein im Jauntal wurde nach dem Einschieben des 600 m langen und 18000 t schweren Stahlbetontragwerks am 14. April 2014 die längste Eisenbahnbrücke über die Drau im Rohbau fertiggestellt. Sie wird vorerst dem Baustellenverkehr zur Errichtung der angrenzenden Abschnitte der [[Koralmbahn]] dienen, bevor sie ihm Endausbau (bis 2020) ihre eisenbahntechnische Ausstattung erhält.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kaernten.orf.at/v2/news/stories/2641859/ &amp;#039;&amp;#039;Längste Eisenbahnbrücke über Drau fertig.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;orf.at&amp;#039;&amp;#039;, 14. April 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Geographische Raumeinheiten Kärntens}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saualpe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karawanken und Bachergebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orographie des Einzugsgebiets Drau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Niki.L</name></author>
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